HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"SchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der SchuljahreSchuljahr 2017/18Schuljahr 2016/17Schuljahr 2015/16Die Reise nach TaizéRico, Oscar und die TieferschattenVielfalt beim SommerkonzertSpendenlaufBewerbertrainingBegegnungssportfestHellenthalZevenkerken-AustauschGutenberg-MarathonMittelrhein-MeisterschaftTT-BundesfinaleFrühjahres-SerenadeRope SkippingWenDo-KurseVize-Landesmeister im BadmintonAbiturfeier 2016Objets trouvésSportabzeichenFélicitations!Ehemaligen-Fußball-TurnierTheater der KindernothilfeFußballTischtennisBadmintonAdventskonzertErlös für Abi-AktionTag der Physik in KaiserslauternBenefizkonzert der Abi-AktionLesekönigin 2015 ausgezeichnet10 Jahre neue AnnakapelleMedienpreis der KindernothilfeMarienstatt - Mensa mit SternGood Weather Forecast"Viele Welten leben in uns""Kein Himmel über Berlin?"Der Holocaust in HadamarBenediktinisches ElternforumEhemaligentreffen am 19.09.15Firmenlauf in Betzdorf 2015"Ein Hoch auf..." - 84 neue Fünfer!Neue Mitarbeiter - DienstjubiläenSchuljahr 2014/2015Schuljahr 2013/2014Schuljahr 2012/2013Schuljahr 2011/2012Schuljahr 2010/2011Schuljahr 2009/2010Schuljahr 2008/2009Schuljahr 2007/2008Schuljahr 2006/2007Schuljahr 2005/2006Schuljahr 2004/2005


Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Viele Welten leben in uns - und wir in vielen Welten"

Benediktinisches Lehrertreffen in Königsmünster (Meschede)

 

Drei Länder, 13 Schulen, 70 Lehrerinnen und Lehrer - und ein gemeinsames Fundament: Zum vierten Mal trafen sich deutsche, österreichische und schweizerische Lehrkräfte, die alle an benediktinischen oder zisterziensischen Schulen unterrichten - dieses Mal in der Abtei Königsmünster in Meschede.  Wenn Lehrerinnen und Lehrer aus benediktinisch geprägten Schulen zusammenkommen, rückt neben Themen, die die schulische Arbeit im Allgemeinen betreffen, ein Aspekt besonders ins Blickfeld:  Wo und wie kommt in den Schulen der christliche Glaube zum Tragen? "Die Brisanz dieser Frage ergibt sich daraus, dass wir, im Unterschied zu früheren Generationen von Schülern und Lehrern, auch in Klosterschulen nicht mehr in einem christlich geprägten Alltagsumfeld leben", eröffnet Pater Julian Schaumlöffel von der gastgebenden Abtei das zu bearbeitende Feld. Die beiden Marienstatter Lehrer und Schulseelsorger Pater Benedikt Michels und Christian Pulfrich vertraten die Marienstatter Farben.







Die Referenten Prof. em. Pater Dr. Elmar Salmann OSB (Benediktinerhochschule San Anselmo und Gregoriana in Rom) und Prof. Dr. Clauß Peter Sajak (Universität Münster) schauten in mehreren Vorträgen und Impulsen auf eben diese "Zwickmühle zwischen Alltagswelt und Glauben". Der Systematiker Pater Elmar  stellte gleich zu Beginn fest: "Jeder ist eine Promenadenmischung aus den beiden verschiedenen Welten". Der Alltag spräche nicht mehr mit der Religion. "Die Patriarchatskirche, Pathoskirche,  römische, augustinische und konstantinische Kirche hat den Wandel hin zur Minderheitsgemeinde, einer Mischkirche und Armutskirche im Sinne von Franziskus noch nicht vollzogen". Schon im vergangenen Jahrhundert seien unterschiedliche Geschwindigkeiten im Wandel der Religion vorhanden gewesen: "Das Konzil erreichte die Moderne, während wir von den 68ern links und rechts überholt wurden", erklärt der Pater in seiner bildreichen, humorvollen Sprache. Die Religion werde mittlerweile von Außen bestimmt: "Wir müssen Koordinierungskünstler sein: Der emanzipierte, freie, aufmerksame, empathische, sexuell aufgeklärte, ökumenische, demokratische und spirituelle Mensch von heute gerät in Übersetzungsnot zwischen den Welten". Mit Blick auf die Regel des Heiligen Benedikts stellt der Benediktiner fest: "Die Regel ist eine kleine Notstandsverordnung". Die aktuelle Situation sei - wie schon von Benedikt festgestellt - eine "Schule und Werkstätte für Anfänger". Der Ordensheilige sei ein "pontifex minimus", denn: "Viele Welten leben in uns - und wir in vielen Welten".

 

Der Münsteraner Direktor des Institutes für Katholische Theologie und ihre Didaktik , Professor Sajak, schaute bei seinem Impuls auf aktuelles empirisches Material, um den Ist-Stand der Jugendlichen darzustellen: "Die Jugend wird von Bildern geprägt - der Zugang zu Texten wird immer schwieriger". Geprägt würde der Nachwuchs von den Göttern der Marken und Promis, also vom Konsum: "Das i-phone wird zur Erlösungskultur und die Einlaufkinder bei Fußballspielen zu Messdienern". Als dritten prägenden Bestandteil der Jugendkultur definiert  Professor Sajak den "Narzismus in den Medien". Der Münsteraner, der übrigens das Religionsbuch herausgegeben hat, mit dem die Marienstatter Oberstufe seit diesem Schuljahr arbeitet, schaut aber auch mit einem positiven Blick auf die Jugendlichen: "Die Jugend schaut optimistisch in die Zukunft, sucht nach Geborgenheit in der Familie und ist aufgeschlossen und tolerant". Auch die erst wenige Tage zuvor erschienene Shell-Jugendstudie käme zu diesem Ergebnis: "Die Zahlen bezüglich der Religion haben sich im Vergleich zur Studie von 2006 hingegen kaum verändert: 26 Prozent glauben an einen persönlichen Gott und immerhin 19 Prozent glauben an eine überirdische Macht: Das ist also das Fundament, mit dem Sie in der Schule zu tun haben", erklärt er den Lehrern. Immerhin 67 Prozent der deutschen Jugendlichen gäben der Kirche noch eine Bedeutung, fast genauso viele wollten allerdings, dass die Kirche sich verändert. "Was festzuhalten bleibt: Glaube beeinflusst die Handlung im Bereich der Kirche, nicht jedoch im Alltagshandeln". Die Kirche habe die normative Kraft innerhalb der Gesellschaft verloren.

 

In mehreren Kleingruppenphasen schauten die benediktinischen Lehrer, wie sie konkret mit den sich ändernden Voraussetzungen umgehen. Sie kamen beispielsweise zum Ergebnis, dass man die Schüler auf mehreren Ebenen ansprechen muss: Auf der emotionalen sowie auf der Handlungs- und Fachebene. Mehrere Kleingruppen stellten das Wort "Authentizität" in den Mittelpunkt ihrer Ergebnisplakate: Es gehe darum, dass man vorbildhaft agiere, die Schülerinnen und Schüler mit seiner Begeisterung für die Religion anstecke und so durch die Motivation eine Entwicklung anstoße.







Pater Salmann unterstreicht Ergebnisse in seinem Abschlussvortrag: "Wenn man mit der Realtität zu tun hat, muss man Übersetzungskünstler sein". Das Christentum müsse jeden Tag neu erfunden werden: "Wir befinden uns in der urchristlichen Situation, dass wir Migranten, Mischlinge und Minderheit sind".  Das Wandeln zwischen den Welten sei mit einem Fährbetrieb zu vergleichen: "Wir sind Fremdenführer in die eigene Tradition", stellt Pater Elmar bildhaft fest. Man müsse die Optiken wechseln, um die Fragen und Nöte derer zu erkennen, die sich im "fremden Land der Religion" nicht auskennen. Als religiöse Schulen hätte man aber einen "Standortvorteil": "Wir sind angewandte Relativitätstheoretiker". Das Christentum müsse als Motiv verstanden werden, das motivierend, einladend und schöpferisch verstanden würde. Der Emeritus fordert eine einladende, lächelnde, mythologische Schule, die den Schülern ein "hebendes, lockendes Heranführen" ermöglicht.

 Neben den fachlichen Auseinandersetzungen stand natürlich der Austausch der Teilnehmer des dreitägigen Treffens im Mittelpunkt. Die beiden Marienstatter Vertreter informierten sich beispielsweise bei der hauptamtlichen Schulseelsorgerin der österreichischen Abtei Melk über ihre Arbeit und nahmen Kontakt mit der Sozialarbeiterin der gastgebenden Abtei auf, die ihnen ihr Wirkungsfeld darstellte. Den geistigen Rahmen der Tage bieten religiöse Elemente benediktinischen Lebens: Eine abendliche Meditation in der Kirche, eine "lectio divina" als Bibelteilen und eine Abschluss-Eucharistie. Abgerundet wurde das Treffen durch ein informatives und vielfältiges Rahmenprogramm, das beispielsweise aus einer Klosterführung und einer Vernissage bestand. Das nächste benediktinische Lehrertreffen findet 2018 in Kremsmünster (Österreich) statt. Neben den benediktinischen Lehrertreffen gibt es auch internationale benediktinische Schülertreffen (Benedictine Educators' Network, kurz: BENET), internationale benediktinische Jugendtreffen (International Benedictine Youth Congresses, IBYC), Treffen deutscher benediktinischer Schüler/innen (Deutschsprachige benediktinische Jugend, DeBeJu) und ein benediktinisches Elternforum.

 

Christian Pulfrich





Besucher:9436



Login


Benutzername:


Password:




WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Busverbindungen am Freitag, 21.06.19

Die Unternehmen WesterwaldBus und RMV fahren am Freitag nach Fronleichnam, 21.6.2019, mit einem Sonderfahrplan. Neben den geringfügig geänderten Abfahrtszeiten konnten dabei nun leider auch nicht alle Ortschaften eingebunden werden (Pläne siehe unten).

Die Busunternehmen Auto-Müller, FriBus und Meso and more fahren an diesem Tag nach ihrem regulären Fahrplan. <mehr>

 



Sonderfahrplan_270.pdf
RMV_am_21.06.2019.pdf


Herzliche Einladung zum Sommerkonzert am Dienstag, 25.06.19, 19.00 Uhr (Mensa)





Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Anmeldungen
für die 7. Klassen
des kommenden Schuljahrs

Neuanmeldungen zur Klasse 7 für das Schuljahr 2019/2020 sind am Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 bis 16.00 Uhr im Sekretariat unserer Schule möglich. Der Leiter der Mittelstufe, Martin Kläsner, steht für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen sind: Familienstammbuch, Kopien der letzten Zeugnisse (Klassen 5 und 6) und ein Passbild. Die Empfehlung der abgebenden Schule ist bei der Anmeldung gewünscht.



Versand Marienstatt aktuell

Versehentlich wurde das Marienstatt aktuell vergangenen Freitag nicht an eine verdeckte Verteilerliste (als Blindcopy) versendet. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Im kommenden Schuljahr erfolgt der Versand über eine Newsletter-Anwendung, die in die Homepage integriert ist und solche "Pannen" ausschließen wird.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:28440472