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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Marienstatt – Mensa mit Stern

Im Rahmen des Qualifizierungsprozesses für die Mittagsverpflegung an Schulen in Rheinland-Pfalz, der von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung geleitet und vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten gefördert wird, erhielten wir zum Schuljahresbeginn unseren ersten Stern.

Dieser Stern dokumentiert unter anderem das Erreichen der geforderten Standards im Qualitätsbereich Verpflegung mit dem Schwerpunkt „Gesundes Schulessen“ nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und im Bereich der Mitwirkung – etwa in Form eines regelmäßigen Runden Tisches von Schulleitung, Schüler-, Lehrer- und Elternvertretung sowie Küchen- und Mensapersonal, wie wir ihn in Marienstatt seit Anbeginn der Mittagsverpflegung in der Ganztagsschule im Schuljahr 2010-11 etabliert haben.





Begleitet wurde der Weg zum ersten Stern durch die erfolgreiche Teilnahme unserer Köchin Heike Lück sowie unserer Mensa-Mitarbeiterin Margitta Müller an der Seminarreihe „Schulverpflegung professionell gestalten“ des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) in Montabaur – Hauptthemen waren hier die Grundlagen gesunder Ernährung, Speisenplanung unter Berücksichtigung von Bio- und regionalen Produkten sowie Hygiene.

 

Um das Thema „Gesunde Ernährung in der Schule“ und seine Umsetzung in der Mensa Marienstatt tiefer ins Bewusstsein der Schüler/innen zu rücken, nahmen wir auch am bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Tage der Schulverpflegung – Mensa macht Schule“ teil. Am 03.11.2015 hatten unsere Schüler/innen, interessierte Elternvertreter/innen und auch die Lehrkräfte Gelegenheit, über den täglichen Tellerrand zu schauen und sich über das „Innenleben“ der Schulmensa (Personen, Abläufe und Gestaltungsmöglichkeiten in einer Vollküche, Einflussfaktoren der Speiseplangestaltung etc.) zu informieren. Dabei traten auch die zahlreichen Vernetzungen zum Vorschein – nicht zuletzt im Sinne der Mitgestaltung der Schüler/innen selbst, etwa in den AGs Kräutergarten, Kochen und Schulimkerei.






Das Menü des Tages wurde daher auch unter Mitwirkung der genannten AGs zubereitet (Ausprobieren verschiedener Kräuter, Salat- und Nachtischrezepte inkl. Honig aus der Schulimkerei). Beim Feedback zur Frage, inwieweit die Mensa Marienstatt die Kriterien einer „Wunschmensa“ erfüllt, gab es neben Hinweisen für weitere Optimierungen im Qualifizierungsprozess überwiegend positive Rückmeldungen der Schüler/innen.

Mit der erfolgreichen Teilnahme am „Tag der Schulverpflegung“ befindet sich die Marienstatter Mensa nun auf dem Weg zum zweiten Stern.

 

Margitta Müller








Tag der Schulverpflegung

 

„Lehrreich, spannend und lecker“ - mit diesen Worten beschreiben Marienstatter Schüler den „Tag der Schulverpflegung“ am 03.November 2015. Ein Tag, um bei allen (Ganztags-)SchülerInnen ein Bewusstsein zu schaffen, was sie eigentlich täglich essen und wo ihr Essen herkommt.

 

Schon in den Wochen vor dem „Mensa-Tag“ stand das Thema „Gesundes Essen“ in verschiedenen Jahrgangsstufen auf der Agenda, um ein Bewusstsein zu schaffen. Auch sollen die Schüler die Mensa einmal mit anderen Augen sehen und einen neuen Blickwinkel erlangen. So wurde in den 5. und 6. Klassen eine gesunde Ernährung im Rahmen der Klassenleiterstunden thematisiert. Die Ganztagsklasse 5b führte vor den Herbstferien gemeinsam ein „gesundes Frühstück“ durch. In der neunten Jahrgangsstufe wird man sich im Nachgang des „Tages der Schulverpflegung“ mit dem Thema beschäftigen.

 

Gelockt vom leckeren Geruch des heutigen Hauptgerichts, der „Bunten Nudelpfanne mit Vollkornpenne und Karotten“, strömten die Schüler in die Mensa. Dort erwartete sie ein großes Informationsangebot: Drei Arbeitsgemeinschaften der Schule, die Imkerei-AG, die Kochen-AG und die AG Kräutergarten, haben sich mit dekorativen Plakaten in Szene gesetzt und ihre Arbeit vorgestellt. So haben die angehenden „Köche“ die einzelnen Zutaten des Hauptgangs mit lustigen und informativen Fakten präsentiert: „Möhren sollten immer mit Pflanzenölen oder Sahne zubereitet werden, damit das fettlösliche Carotin vom Körper auch aufgenommen und verwertet wird“. Zudem erklärten die „Köche“, dass Möhren ganzjährig zu kaufen seien: „Zweidrittel stammen aus einheimischer Erzeugung“.

Die Imker präsentierten zahlreiches Informationsmaterial rund um „ihre“ Bienen. Ein echter Hingucker war der Nachbau eines Bienenauges, durch das die Schüler schauen konnten - die Welt wirkt aus Bienensicht „mehrfachbelichtet“, da die Bienen die Gegenstände mehrfach sehen und die Informationen erst im Gehirn zu einem Bild zusammengesetzt werden. Die Mädchen und Jungen der Kräutergarten-AG erklärten den Aufbau verschiedener Kräuter, indem sie mit selbstgestalteten Skizzen ins Innere der „Küchenhelfer“ blicken ließen. Zudem portraitierten die Schüler einzelne wichtige Küchenkräuter, so erfuhren die Mensa-Gäste beispielsweise, dass der Dill ursprünglich nicht aus Dillenburg, sondern aus Spanien kommt.






Natürlich hat auch das Team um Heike Lück (Küchenchefin) und Margitta Müller (Mensaverwaltung) im Vorfeld einige Informationen zusammengestellt. Dabei erklärten sie, wo die Lebensmittel, die in der Mensa verarbeitet werden, herkommen; einige Schüler berichten, dass sie sich wohler fühlen, wenn sie wissen, wo ihr Mensaessen herkommt. Die Mensa-Macher berichteten beispielsweise, dass manches Essen einen sehr kurzen Weg hat: „Saisonartikel wie Gemüse und Kräuter wachsen teilweise sogar im Klostergarten“. Aber auch viele andere Artikel, die verkocht werden, entstammten aus der Heimat: Der „Grünen Scheune“ in Hachenburg. Ihr Inhaber, Jürgen Jung, stiftete im Übrigen einen Großteil der Zutaten für das Tagesgericht, weil er von der Idee eines solchen Tags der gesunden Schulverpflegung sehr angetan war.

 

Und natürlich gab es am „Mensatag“ auch etwas zu essen – wie immer direkt vor Ort gekocht:

Als Beispiel für eine gesunde Hauptspeise wurde eine „Bunte Nudelpfanne mit Vollkornpenne und Karotten“ zubereitet. Die Arbeitsgemeinschaften haben sich Gedanken zu den Beilagen gemacht, damit sie ihre Mitschüler gesund und lecker verköstigen können. Den „Kürbis-Möhren-Apfelsalat“ trugen sie bei und probierte ihr Rezept vor dem Umsetzung für alle zunächst mit eigenen Händen aus. Außerdem empfahlen und testeten sie einen Gurkensalat - mit Marienstatter Honig verfeinert; dieser wurde von den Nachwuchs-Imkern beigesteuert. Die Koch-AG kocht übrigens regelmäßig für die Mensa: AG-Leiterin Maria Marquardt und Lehrerin Birgit Persch zaubern mit dem kochenden Nachwuchs beispielsweise „Kartoffel-Lauch-Eintopf“ oder eben auch einen „Gurkensalat“. Im Mensaplan erkennen die Mitschüler eine solche Speise, die von der Koch-AG zuvor ausprobiert und für gut befunden wurde, durch eine farbliche Absetzung im monatlichen Plan.

 

Die jungen „Kräutergärtner“ steuerten beim Schulverpflegungstag das Kräuterdressing zum Blattsalat bei und verfeinerten das gesamte Salatbuffet mit „Rosmarin Croûtons“. Abgerundet wurde das gesunde Mittagessen von einem „Kaiserreis mit Zimt-Apfelkompott“, ebenfalls verfeinert mit Honig der Imker-AG. Auch für dieses Dessert zeichnete sich ebenfalls die Koch-AG verantwortlich.






Als Fazit des Tages kann man durchweg positive Schülerrückmeldungen verbuchen. Vielen Schülern ist bewusst geworden, dass leckeres Essen nicht ungesund sein muss und man viele Produkte aus direkter Nähe gewinnen kann.

Joshua Roth aus der Klasse 8b fasste den Tag zusammen: „Ich fand es toll, dass wir einen Blick in die Großküche werfen konnten. Man konnte sehen, wo unser tägliches Essen hergestellt wird: Wahnsinn, was dort für große Töpfe und Geräte zu sehen waren“. Isabel Hoß aus der 8c ergänzte: „Ich fand es hochinteressant zu sehen, wo die Zutaten des Essens herkommen“. Natascha Reifenrath (ebenfalls 8c) fand es toll, dass sich die Arbeitsgemeinschaften vorstellten: „Jetzt konnte ich auch mal sehen, was die anderen Arbeitsgemeinschaften für uns Schüler machen. Ich hatte gar nicht gewusst, dass unsere Kräuter und manche Lebensmittel aus dem Klostergarten kommen“.

 

Der „Tag der Schulverpflegung“ fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Die Marienstatter Mensa - die einzige Vollgroßküche einer Schule im Westerwald - nahm zum ersten Mal an dem bundesweiten Tag teil. Auch Organisator Wilfried Marenbach zog ein positives Fazit: „Unser Ziel war es, den ein oder anderen Schüler mal über den Tellerrand in und hinter unsere Küche schauen zu lassen. Das Schüler-Echo auf den Tag zeigt, dass dies gelungen ist und die Arbeit des Mensateams vor unter hinter der Küchentür ein Stück weit gewürdigt wird.“

 

Lisa Marie Rosinski








Fotos: Margitta Müller, Hauke Bietz

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Presseecho

11.12.15

Marienstatter Mensa mit Stern ausgezeichnet

Gesunde Verpflegung kommt nicht nur bei den Schülern gut an


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