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Der Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunter-richtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Die zuständige Kontaktperson an unserer Schule ist Herr Pulfrich (marienstatt@pulfrich.com) .

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Unser Besuch in St. Petersburg

 

20.04. bis 02.05.2017

 

Den Beginn unserer Reise stellte das Treffen um kurz vor 4 Uhr auf dem Busparkplatz in Marienstatt dar. Von dort aus sind wir alle zusammen nach Frankfurt am Main gefahren, von wo unser Flug gegen Mittag startete. Vor uns lagen etwa 2 ½ Stunden Flug bei gutem Wetter und guter Sicht. Sah man während des Flugs nach draußen, so sah man, wie die Erde sich unter dem Flugzeug immer mehr weiß färbte. Anders als in Deutschland lag in Russland noch größtenteils Schnee. Gegen Nachmittag landeten wir dann auf dem Flughafen von St. Petersburg und wurden bereits von einigen der Austauschschülern und den Lehrern begrüßt. Mit dem Bus machten wir uns dann auf den Weg vom Flughafen zum Zentrum, in dessen Nähe sich auch die Schule befand. Auf der Busfahrt wurden die ersten Eindrücke der Stadt aufgenommen. Es schien sich um eine unglaublich große Stadt zu handeln, die, wie wir später noch bemerken sollten, viele verschiedene Gesichter hatte. Nach einer Weile hielt der Bus dann schließlich in der Nähe der Newa nahe bei der Schule. Direkt neben der Straße warteten schon die Gastgeber auf uns und hießen uns herzlich willkommen, als wir aus dem Bus ausstiegen. Nikita brachte Basti und mich zu seiner Mutter und wir stellten uns einander vor. Sie war von Anfang an sehr offen und nett zu uns, genau wie alle anderen Russen. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zu Nikitas Wohnung, die nur wenige Minuten entfernt war. Dort angekommen gab es, nachdem ich alles ausgepackt hatte, ein sehr köstliches Abendbrot. Danach ging ich mit Nikita und seiner Mutter noch ein wenig durch die Stadt und sie zeigten mir ein paar wichtige Orte und erzählten auch noch ein wenig über sich. Am späten Abend kamen wir dann zurück nach Hause. Am nächsten Tag gingen wir nach einem ausgiebigen Frühstück in die Schule und wurden dort nochmals offiziell von den Lehrern der Schule empfangen. Nachdem wir eine kurze Führung durch die Schule und einige Einblicke in das Leben des Mathematikers Leonhard Euler erhalten hatten, gab es eine kleine Stadtführung mit allen zusammen. Im Anschluss daran besuchten wir die Peter-Paul-Festung. Dort konnten wir den alltäglichen Kanonenschuss um 12:00 Uhr miterleben. Des Weiteren sahen wir uns dort das alte Gefängnis für politische Gefangene an sowie eine Kirche, die einige Gräber der Zarenfamilien enthielt. Am Nachmittag ging es dann mit der Metro und dem Bus zum großen Wasservergnügungspark “Piterland“, wo neben der großen Wellenmaschine auch die großen Rutschen wirklich fantastisch waren.

Am nächsten Tag, Samstag, gab es eine ausgiebige Stadtrundfahrt im Bus. Wir bekamen neben einigen Kirchen auch ein erst vor kurzem renoviertes Kriegsschiff näher zu sehen, da wir an einigen Stellen der Rundfahrt auch aussteigen durften und uns die Dinge näher ansehen konnten. Nach Ende der Stadtrundfahrt hatten wir Freizeit, sind essen gegangen und noch ein wenig in kleineren Gruppen durch die Stadt geschlendert.

Am Sonntag, dem ersten Familientag, sind Basti, Nikita mit seinen Eltern und ich in eine Ausstellung gegangen, die sich rund um Fische und andere Meereslebewesen drehte. Es war sehr spannend dort, da es sogar eine Vorstellung mit Rochenfütterung gab. Nachdem wir dann zum Mittagessen wieder nach Hause gefahren waren, machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg. Diesmal fuhren wir zum U-Boot C189, welches in der Nähe der Schule vor Anker lag. Wir bekamen dort eine kleine Führung im Inneren des U-Bootes. Man erfuhr dort einiges über das Leben und die Arbeit der Matrosen, was wirklich sehr interessant war.

Am Montag ging es dann morgens von der Schule aus zur Erlösekirche. Dort bekamen wir eine Führung durch dieses sehr pompöse Bauwerk. Die Wände waren dort vollständig mit Mosaiken besetzt, die sich bis auf die Decke hinaufzogen. In der Mitte der Kirche konnte man in die Kuppel hinaufsehen, in deren Zentrum ein Abbild Jesu zusehen war. Erstaunlich war, dass Jesus Augen einen überallhin zu folgen schienen, egal wohin man ging. Die Führerin erzählte uns, dass diese Kirche im 2. Weltkrieg einmal von einer deutschen Bombe getroffen wurde, und zwar genau oberhalb dieses Bildes. Sie sei aber nicht explodiert, sondern einfach dort oben steckengeblieben. Nachmittags ging es dann weiter mit der Besichtigung des Sheremetjev Schlosses. Dieses beherbergte eine große Sammlung an Kunstgegenständen und auch historischen Musikinstrumenten. Es gab im Inneren des Schlosses sogar eine eigens eingerichtete Kapelle, in der damals mehrmals täglich Gottesdienst gehalten wurde. Den restlichen Tag hatten wir Freizeit und verbrachten diese in kleineren Gruppen.

Am nächsten Tag, Dienstag, gingen wir gemeinsam in das riesige Museum der Stadt, die Ermitage. Dort gab es eine sehr gute Führung. Unzählige Kunstwerke waren ausgestellt, trotzdem ließ uns die Führerin gleich zu Beginn wissen, dass es sich hierbei nur um einen Bruchteil der ganzen Sammlung handelte, da die meisten ständig gelagert wurden, weil es einfach zu viele waren, um sie alles gleichzeitig ausstellen zu können. Sie erzählte uns, dass es allein sieben Jahre dauern würde, wollte man sich jedes Stück der Sammlung nur drei Sekunden lang ansehen. Allein die Vorstellung war atemberaubend, man konnte sich das nach einer Weile jedoch schon ein wenig besser vorstellen, denn es waren schon wahnsinnig viele Kunstwerke auf einer riesigen Fläche ausgestellt. Und das Gebäude an sich war schon so eindrucksvoll, dass es der ganzen Kunst gar nicht benötigt hätte, um einen derartigen Eindruck zu hinterlassen. Nach dieser Besichtigung folgte dann der Besuch der Miniaturwelt von St. Petersburg. Dort wurde auf einer großen Fläche das historische Stadtbild dargestellt mit tollen Details, die ein sehr beeindruckendes Gesamtbild ergaben. Die Führung war ebenfalls sehr informativ. Man konnte viel über das damalige Leben und die Entstehungsgeschichte der Stadt erfahren. Nach dieser Führung hatten wir wieder Freizeit, sind etwas essen gegangen und waren danach spazieren.

Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Bus nach Pushkin gefahren, wo wir uns den Katharinenpalast mit angrenzendem Park angesehen haben. Der Palast war wunderschön und sehr groß. Zahllose Räume und Säle mit Gemälden und historischen Einrichtungen geschmückt ließen das Gebäude noch atemberaubender erscheinen. Es gab zwar sehr viele Räume, jeder war jedoch anders gestaltet und jeder hatte seine ganz eigene Atmosphäre. Durch die alte Einrichtung konnte man sich außerdem sehr gut in das Leben der damaligen Bewohner des Palastes hineinversetzen.

 

Am nächsten Tag besichtigten wir dann den Eisbrecher Krasin. Dieser ist etwa 100 Jahre alt und wurde sowohl auf Forschungsmissionen in der Arktis eingesetzt als auch später im 2. Weltkrieg als Begleitschiff für Frachter. Der Eisbrecher war im Inneren noch detailgetreu eingerichtet, nicht nur in Bezug auf Kabinen und Speisesaal, auch die Brücke war noch mit allen wichtigen Instrumenten zur Steuerung, Kommunikation und Forschung ausgestattet. Bis heute ist das Schiff noch voll funktionstüchtig. Nach der Besichtigung des Schiffes gab es am Abend eine Vorstellung in der Schule, wo von zwei Schülern das Theaterstück “Kain und Avel“ aufgeführt wurde. Es war eine beeindruckende Vorstellung, wie ich noch keine zuvor gesehen hatte. Die Schauspieler haben wirklich sehr gut und professionell gespielt.

Am Freitag wurden dann morgens die Projekte der Schüler vorgestellt. Es wurden so nochmal alle Erlebnisse zusammengefasst und anschaulich dargestellt. Am Abend desselben Tages gingen wir dann noch in ein Theaterstück des neuen Theaters in St. Petersburg. Es war eine eindrucksvolle Vorstellung in einem eindrucksvollen Gebäude. Die Schauspieler redeten auf Deutsch, sodass man den Text einigermaßen gut verstehen und das Geschehen relativ gut mitverfolgen konnte.

Am Samstag ging es dann zu einer Schiffsfahrt auf den Kanälen der Stadt. Trotz einiger Komplikationen (das Schiff hat einen Brückenpfeiler gerammt) war es eine angenehme Fahrt. Es war jedoch sehr kalt und der Regen dazu hat die Situation zusätzlich etwas unschön gemacht. Nachmittags gab es dann in der Schule nochmals ein Theaterstück, wieder nur von den Schülern der Schule gespielt. Es war sehr schön, obwohl sie auf Russisch gesprochen haben und man daher nichts verstehen konnte. Die russischen Schüler sind schauspielerisch ehr talentiert und man merkte auch, dass sie eine Menge Arbeit und Zeit in das Üben des Stücks gesteckt hatten.

Am Sonntag war dann der nächste Familientag. Wir sind gleich morgens los, um ins Militärmuseum zu gehen. Dort waren jegliche Arten von militärischen Fahrzeugen, Geschützen und sonstigen Waffen ausgestellt. Es war wirklich sehr interessant, da man auch die Entwicklung der einzelnen Waffen bestaunen und entdecken konnte. Besonders interessant fand ich, dass es eine extra Ausstellung nur rund um Kalaschnikov gab. So wurden neben den Waffen, die er erfunden hatte, auch persönliche Dinge von ihm ausgestellt wie seine Armbanduhr, sein Handy, aber auch diverse Orden. Insgesamt hat mir diese Ausstellung von allen wirklich am besten gefallen, da ich mich sehr für Militär und Militärgeschichte interessiere und dort alles sehr anschaulich ausgestellt war, da es sich bei allen Stücken um Originale handelte, die teilweise auch im Krieg zum Einsatz kamen. Aber auch die Ausstellung der Entwicklung von Uniformen und dem Feldgepäck der Soldaten war interessant und anschaulich. Am zweiten Teil des Tages trafen Basti, Nikita und ich uns mit einer anderen Gruppe von Russen und wir gingen zusammen zum Schiffsfestival, welches an diesem Tag an Fluss stattfand.

Am Montag, dem letzten vollständigen Tag der Reise, trafen wir uns mittags mit einer kleinen Gruppe von Russen und Deutschen und gingen gemeinsam in den Botanischen Garten. Es gab da auch eine Führung durch das tropische Pflanzenhaus. Danach waren wir essen und dann noch ein wenig in der Stadt unterwegs.

Am Dienstag war dann schließlich der Tag der Abreise gekommen. Wie die meisten anderen aus der Gruppe war ich sehr traurig darüber, da diese schöne Zeit viel zu schnell vorüberging. Wir fuhren dann am späten Morgen zum Flughafen und bedankten und verabschiedeten uns nochmals von unseren Gastgebern. Zwei Stunden später ging dann der Flug nach Deutschland. Abends um 19:00 Uhr waren wir dann wieder in Marienstatt.

 

Fazit: Mir hat der Ausflug insgesamt sehr, sehr viel Spaß gemacht. Das lag weniger an dem guten Programm, sondern vielmehr an den tollen Gastgebern. Sie waren super nett, sehr offen und zuvorkommend. Ich habe mich in Russland zu jedem Zeitpunkt sehr wohl gefühlt und hätte dort auch gerne noch mindestens zwei weitere Wochen verbracht. Besonders dankbar für diese tolle Zeit bin ich Nikita und seinen Eltern, besonders seiner Mutter, die sich wirklich sehr gut um Basti und mich gekümmert hat und alles getan hat, damit wir uns wohlfühlten. Natürlich bin ich auch den anderen Russen sehr dankbar, dass sie sich die Zeit für uns genommen haben und sich so gut gekümmert haben. Sie sind wirklich alle sehr nett und gut drauf. Ohne sie alle wäre der Austausch für mich nicht viel wert gewesen, da man nur richtige Erfahrungen aus einem anderen Land mitnimmt, wenn man mit den Menschen dort spricht und Sachen mit ihnen unternimmt. Dank ihnen würde ich einen solchen Austausch immer wieder machen und ich überlege auch, außerhalb eines schulischen Rahmens nach St. Petersburg zu reisen und dort die Menschen wiederzutreffen, die mir und den anderen diesen Austausch so unvergesslich gemacht haben. Ich hoffe sehr, dass ich auch weiterhin gut mit ihnen in Kontakt bleiben kann und sie, wenn irgendwie möglich, sobald wie möglich wiedersehen kann. Außerdem bin ich auch der Schule von Marienstatt sehr dankbar, dass sie ihren Schülern einen solchen Austausch ermöglicht und ihnen damit so tolle Erlebnisse schenkt. Der Ausflug war, so finde ich, sehr gut organisiert, unkompliziert und hat sich absolut gelohnt. Die Möglichkeit, eine solche Erfahrung fürs Leben zu machen, bekommt man nicht oft, und ich kann nur nochmals betonen, dass ich sehr glücklich bin, dass ich diese Möglichkeit zusammen mit meinen Freunden auch wahrnehmen konnte. Ich kann nur hoffen, dass die Schule auch weiterhin so aktiv bleibt, was den Austausch mit Partnerschulen im Ausland angeht, da dies wirklich einzigartige Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler bietet.

 

 

Lennard Märzheuser








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Kurzfristig noch ein FSJ-Platz für das kommende Schuljahr zu besetzen!

Kurzfristig ist an unserer Ganztagsschule einer der beiden FSJ-Plätze für das nächste Schuljahr zu besetzen! Junge Menschen im Alter zwischen 16 und 26 können sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in unserer Ganztagsschule bewerben. Arbeitsbeginn ist der 01. August, Interessierte bewerben sich beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz online oder unter Tel. 02621/623150.

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