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Abi-Aktion 2018

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Marienberger und Marienstatter pilgerten "ge(h)meinsam"







Erstmalige Kooperation der beiden Gymnasien: Pilgerwanderung von Schulhof zu Basilika

 

Beschützer, Vater, Hirte, Schöpfer, Kraft, Leben, Herr – auf die Suche nach ihrem Gottesbild begaben sich rund 340 Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg und des Privaten Gymnasiums der Zisterzienserabtei Marienstatt. Unter dem Motto „ge(h)meinsam“ kooperierten die beiden Gymnasien anlässlich des Reformationsjubiläums erstmalig – und der Erfolg der gemeinsamen Pilgerwanderung soll nun der Impetus für weitere ökumenische Projekte werden. Die Zehnt- und Elftklässler beider Schulen machten sich vom Schulhof des Evangelischen Gymnasiums in Bad Marienberg aus auf den Weg, um nach genau 18.002 Schritten den Wallfahrtsort Marienstatt zu erreichen.

 

Den Anfang des gemeinsamen Tages machte eine Andacht auf dem Schulhof des Marienberger Gymnasiums: „Wir wollen heute herausfinden, wie es um unser Gottesbild bestellt ist: Wir wollen Gott begegnen“, erklärte die evangelische Schulpfarrerin Swenja Müller den Schülern. Ihr katholisches Gegenüber, der Marienstatter Pater Benedikt Michels, ergänzte: „Wir sind leider seit 500 Jahren getrennt unterwegs. Heute wollen wir einen Startpunkt setzen, dass uns gemeinsam auf den Weg begeben“. Pfarrer Peter Wagner (Fehl-Ritzhausen) stellte bei seinem Impuls den Römerbrief in den Mittelpunkt, in dem deutlich werde, dass „Gott die Liebe“ sei und dies „ohne Einschränkung und Bedingungen“. Der evangelische Pfarrer rief den Jugendlichen zu: „Wenn ihr euch auf Gott verlasst, dann seid ihr nicht verlassen“. Pater Benedikt Michels verglich Bernhard von Clairvaux (die prägendste Gestalt des Zisterzienserordens) und Martin Luther, die „in vielem gleiche Ansichten hatten“. Der Marienstatter Mönch schickte die riesige Pilgergruppe mit einem Zitat Bernhards auf den Weg: „Bernhard war überzeugt, dass die Liebe zu Christus und den Menschen nur wachsen kann, wenn der Mensch im ‚Wald des Evangeliums‘ sich einen Strauß sammelt“.

 

Die rund 14 Kilometer lange Pilgerstrecke wurde oberhalb von Stangenrod erstmalig unterbrochen: Dort wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, von einer langen Liste mit Gottesnamen zwanzig herauszusuchen, die sie für sich als wichtig erachten. Im weiteren Verlauf der Wallfahrt sollten sich die Jugendlichen erst im Zweierpaar, dann zu viert auf jeweils zwanzig Begriffe einigen, bevor sich dann Achterteams bildeten, die die Listen auf fünf und kurz vor Marienstatt schließlich auf jeweils ein Gottesbild reduzierten. „Wir brauchen Bilder, um zu erahnen, wer Gott ist“, eröffnete Pater Benedikt Michels den Abschlussgottesdienst in „seiner“ Marienstatter Basilika. Die Gruppensprecher der Achterteams waren nun aufgefordert, den Gottesbegriff ihrer Gruppe vorzustellen und zu begründen, warum man sich auf diesen geeinigt hat: „Wir glauben, dass Gott uns in unserem Leben begleitet und in schwierigen Situationen zur Seite steht, so dass wir Gott als Beschützer sehen“, meinte die eine Gruppe, während eine andere Gruppe beispielsweise Gott als Schöpfer bezeichnete: „Ohne Gott gäbe es die Erde, die Tiere und die Welt nicht“. Zusammen mit der evangelischen Schulpfarrerin Swenja Müller unterstrich Pater Benedikt Michels, dass „wir an dem Menschen Jesus ablesen können, wie Gott ist, und wie sehr er uns liebt“. Dass man sich „ge(h)meinsam“ auf den Weg begeben habe, zeige die enge Verbundenheit von Katholiken, Protestanten, Muslime und Nichtgetauften. „Unsere Wallfahrt ist ein toller Auftakt: Ihr seid die Pioniere auf diesem gemeinsamen Weg“. Jesus habe gesagt, dass „alles eins“ sein solle: „An unserem Vertrautsein sollen die Menschen ablesen, wie Gott ist: ein Gott der Liebe“. In ihrem Abschlusssegen rief Schulpfarrerin Müller den Jugendlichen zu: „Ihr seid ein Segen für diese Welt“.

 

Die beiden Schulleiter der Gymnasien, Dirk Weigand (Bad Marienberg) und Andreas Stuckenhoff (Marienstatt), zeigten sich von der Pilgerwanderung begeistert: „Das war ein Auftakt nach Maß“ – und sie versprachen: „Wir haben viel zu lange nebeneinanderher Schule betrieben – in Zukunft werden wir öfter ge(h)meinsam arbeiten“. Die Wallfahrt wurde begleitet von 16 der 60 Malteser-Schulsanitäter des Bad Marienberger Gymnasiums, die bis auf wenige kleine Blessuren aber Gottlob arbeitslos blieben.

 

Christian Pulfrich





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