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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Europawettbewerb

Ein eindrucksvolles und lehrreiches Seminar in Straßburg

 

Der im 64. Europäischen Wettbewerb errungene Bundespreis, ein viertägiges Europa-Seminar, war in vielfältiger Weise überraschend für mich. Einmal wegen seiner Wertigkeit und zum anderen wegen der aufschlussreichen Einblicke in den Alltag der Europapolitik.

 

Straßburg, Symbol für die deutsch-französische Versöhnung, war der richtige Ort für die Durchführung dieses europäischen Preisträgerseminars. Es war für mich eine informationsreiche Veranstaltung, in der sich schnell ein lockerer, ja geradezu freundschaftlicher Umgang der Seminarteilnehmer miteinander entwickelte.

Wir besuchten nicht nur den deutsch-französischen Sender ARTE, sondern erlebten auch die Altstadt und das lebenslustige Viertel „La Petite France".

Angesichts der sichtbaren Zeichen des seit 2015 in Frankreich bestehenden Ausnahmezustands - schon am Bahnhof fielen die zahlreichen, schwer bewaffneten Soldaten auf - blieben dabei ambivalente Gefühle.

Europa begann mit dem Europarat 1949 in der „Symbolstadt Straßburg". Weil ihm aber zum Durchsetzen von Beschlüssen Kompetenzen bis heute fehlen, gründeten 1952 sechs Staaten die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, zu deren Nachfolgern auch das von uns besuchte Europäische Parlament zählt. Dort hatten wir das Glück, eine zukunftsweisende Rede zur Lage der Europäischen Union des Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker zu hören. Dieser Besuch und die damit verbundenen Gespräche bestätigten meine in der Wettbewerbsarbeit geäußerten Gedanken.

Aufschlussreich und anregend war die Vorstellung der Wettbewerbsarbeiten der Mitpreisträger. Künstlerische und literarische Arbeiten spiegelten die insgesamt positive Grundeinstellung zur EU wider. Sie zeigten jedoch auch Handlungsbedarf besonders bei der Flüchtlings-, Sicherheits- und Umweltpolitik.

Dank gebührt der Europäischen Bewegung Deutschland, die den Europäischen Wettbewerb bundesweit trägt, und der Friedrich-Ebert-Stiftung, die den Preis gestiftet und das Seminar veranstaltet hat. Ohne das Entgegenkommen meiner Schule und des von Zeit zu Zeit nötigen Antriebs durch meine Eltern, die in Eigeninitiative begonnene Wettbewerbsarbeit auch abzuschließen, hätte ich die Erfahrungen der Zeit in Straßburg nicht machen können.

Das Seminar war für mich persönlich ein großer Gewinn, auch im sozialen Miteinander. Aufgrund meiner überaus positiven Erfahrungen kann ich allen Schülern nur empfehlen, sich am Europäischen Wettbewerb, dem ältesten, alljährlich stattfindenden Schülerwettbewerb, zu beteiligen.

 

David Lemle, MSS 11

 


Link zum Text und Wettbewerb

www.europaeischer-wettbewerb.de/david-lemle/


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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