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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Wenn aus einer Krankheit eine Straftat wird

 

Hanna Simon (9b) und Helen Müller (9c)

 

Der Weg zur Psychiatrie, zur Hilfe, ist für viele Betroffene schwer. Zum einen aufgrund der Stigmatisierung durch andere, die mit dem Aufenthalt verbunden ist, zum anderen aufgrund der Beeinflussung ihrer Gedanken durch ihre Krankheit. Eine beispielhafte Krankheit dafür ist eine Depression. Unter deren Einfluss stellt sich der Geist der Betroffenen häufig gegen sie. Mit Fragen wie „Habe ich diese Hilfe verdient?“ oder „Bin ich so ein Verlierer, dass ich mit meinem eigenen Leben nicht mehr allein klarkomme?“ hindert er sie daran, sich Hilfe zu suchen. Doch in Bayern soll in Zukunft nicht nur das Betroffene einschränken, denn wenn dort das gerade vorgestellte Psychiatriegesetz in Kraft tritt, könnten sich psychisch Kranke aufgrund ihrer ähnlichen Behandlung wie Straftäter fühlen.

 

Durch das bereits in ganz Deutschland bestehende „Psychisch-Kranken-Gesetz“ können Menschen, sobald sie von einem Mediziner als Gefährdung für sich selbst und/oder andere gelten, psychiatrisch untergebracht werden; auch gegen ihren Willen. Für viele Psychiater bedeutet dieses Gesetz eine Macht, die ehrliche Gespräche mit Menschen, zum Beispiel in der Notaufnahme, nahezu unmöglich macht, da die Angst vor einer Zwangseinweisung allgegenwärtig scheint. In Bayern, wo das Gesetz „Unterbringungsgesetz“ heißt, möchte die CSU diese Macht noch weiter vergrößern. Künftig sollen die persönlichen Daten eines Patienten, welche für gewöhnlich nur der behandelnden Psychiatrie und teilweise der Krankenkasse vorliegen, bei der Polizei gemeldet und bis zu fünf Jahre in einer behördlich zugänglichen „Unterbringungsdatei“ gespeichert werden. Auffällig ist besonders, dass in dem Gesetz keine Rede von Therapie, sondern nur von Frei- und Beschäftigungszeiten ist. Auch die Besuchszeiten sollen sich auf eine Stunde pro Tag belaufen. Außerdem sollen die Patienten für ihre Unterbringung selbst aufkommen. Der Entwurf für das neue „Bayerische-Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz“ von Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Kerstin Schreyer lässt eine Psychiatrie zum letzten Ort werden, an den Betroffene sich wenden würden. Laut beiden Frauen soll es „Hilfebedürftige frühzeitig auffangen und sie –soweit erforderlich- freiwillig in weitere Versorgungsangebote vermitteln“. An dieser Aussage zweifelt man spätestens, wenn man realisiert, dass viele Passagen des Gesetzes aus dem Strafrecht kopiert wurden.

 

Die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer twitterte: „ Gerade Entwurf neues bayrisches Psychiatriegesetz gelesen: Schaffung Zentrale Unterbringungskartei psychisch Kranker u.a. zum Zweck Verhinderung/ Verfolgung von Straftaten (Art. 35 II Nr.6). Da hat jemand die Grundrechtsvorlesung verschlafen.(…)“. Während sie sich besonders an der vorgesehenen Unterbringungskartei stört, kritisieren andere, dass anstatt eines Gesetzes zur Hilfe ein „Stigmatisierungsgesetz“ geschaffen wurde.

 

Stigmatisierungsgesetz? Definitiv! Psychiatrien werden zu Gefängnissen? Anscheinend schon! Wollte ich mir im Fall einer Erkrankung in Bayern Hilfe suchen? Lieber nicht… Die einzige Hoffnung für Psychiatrien in Bayern scheint ein Verwurf des Entwurfs.

 

 

 

 

 


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