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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Die Steine der Eiswüste werden sichtbar, doch wer ist schuld?

 

Hanna Simon (9b), Helen Müller (9c)

 

Wer ist schuld am Klimawandel? Der Mensch, Aliens oder vielleicht doch die Natur selbst? Die meisten Menschen, darunter auch Wissenschaftler, glauben an Ersteres, doch versucht eine neue Studie nun zu beweisen, dass zumindest am Schmelzen der Pole, also einer angeblichen Folge des Klimawandels, natürliche Winde beteiligt sind. Die Forscher der University of California behaupten, Winde tragen warme, feuchte Luft in die unteren Atmosphärschichten, wodurch mehr langwellige Strahlung an die Pole transportiert wird, dies führe zu deren Schmelze! Die Urheber der Studie nennen dies „natürliche Schwankungen“. Allerdings all dies und besonders die Behauptung, die Winde würden 30 bis 50 Prozent der Veränderung der Gletscher ausmachen, ist von anderen Wissenschaftlern stark umstritten. Denn der Klimawandel beeinflusst auch die Winde, das Team rund um Qinghua Ding behauptet, diese Winde schon abgezogen zu haben, jedoch wird auch das von anderen Wissenschaftlern kritisiert, da man die Menge an „veränderten Winden“ schlecht einschätzen kann.

Mit anderen Worten: Einen Teil des Klimawandels haben wir uns selbst zuzuschreiben. Doch wie groß ist dieser Teil? Schließlich war unsere Welt noch vor rund 2,5 Millionen Jahren von Eis bedeckt, welches immer weiter geschmolzen ist, bis unsere Erde zum Vorschein kam. Also klingt das Schmelzen der Pole ziemlich logisch, denn wieso kann es nicht sein, dass es nach der Eisschmelze nie aufgehört hat zu Wasser zu werden? Jedoch haben wir uns das Schmelzen der Pole durch unseren hohen Kohlenstoffdioxidausstoß, welcher den Treibhauseffekt wesentlich verstärkt, selbst zuzuschreiben. Treibhauseffekt, nennt man die Erwärmung von Planeten, durch deren warme Strahlung, die aufgrund ihrer Langwelligkeit nicht aus der Atmosphäre des jeweiligen Planeten austreten kann. Diese warme Strahlung nennt man Treibhausgase, das wohl bekannteste Treibhausgas ist CO2.

So beruhen 25 Prozent der Klimaerwärmung auf unserem Drang, massenweise Regenwälder in Entwicklungsländern abzuholzen. Denn im Laufe der Fotosynthese nehmen Bäume CO2 auf, welches bei ihrer Abholzung wieder freigesetzt wird. Brasiliens CO2 Emissionen aus der Abrodung des Amazonas zum Beispiel, sind etwa viermal so groß wie die energiebedingten Emissionen des Landes. Ein weiteres Treibhausgas, dessen Bestehen wir durch unser Verhalten unterstützen, ist Methan. Methan entsteht hauptsächlich in der industriellen Rinderzüchtung, durch die Verdauungsprozesse der Tiere. Dies ist besonders verheerend, da Methan 25-mal „treibhauswirksamer“ als CO2 ist. Ein weiteres, von uns unterstütztes Treibhausgas ist Lachgas, welches ein Treibhausgaspotenzial von 310 hat (zum Vergleich: CO2 hat ein Treibhausgaspotenzial von 1). Die größte Lachgasemission haben China und Indien, denn Lachgas wird hauptsächlich durch Düngemittel freigesetzt.

Die Hälfte aller CO2-Emissionen entsteht in der Energiegewinnung. In Deutschland produziert sie mit Abstand die meisten Treibhausgase. Ein Fünftel dieser Abgase kommt aus Braunkohlekraftwerken. Das Dramatischste an diesem Fakt ist jedoch, dass selbst modernste Kraftwerke nur einen maximalen Wirkungsgrad von 40 Prozent haben, mehr als die Hälfte der Energie verpufft also durch den Schornstein des Kraftwerks. Und trotz erneuerbarer Energien brauchen wir genau diese Kraftwerke, da unser Energiebedarf zu hoch ist, um von den bisher bestehenden, innovativen Energieproduzenten abgedeckt zu werden.

Das heißt, wenn wir Inseln wie die Malediven vor der totalen Überschwemmung aufgrund der Polschmelze bewahren wollen, müssen wir uns ändern. Und das bedeutet nicht nur, wie all bekannt, das Auto öfter stehen zu lassen, sondern auch, dass wir uns als Industrieländer verändern müssen. Die Energiegewinnung, wie wir sie gewöhnt sind, die Abholzung der Regenwälder auf der ganzen Welt und die Nahrungsindustrie müssen innovativer werden oder sogar ganz gestoppt werden. Nur so können auch nachkommende Generationen unsere Erde noch so genießen, wie wir es konnten. Denn wollen wir wirklich, dass sich unsere Ururenkel, um zu überleben, in eine Rakete zum Jupiter setzen müssen?

 

 


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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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