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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Wird Venedig zu Atlantis 2.0?

 

Greta Neppl (7c), Ewelina Kedzierska (8c), Valentina Tobies (9c)

 

Sicher kennen alle Atlantis, die „versunkene Stadt“ in den Tiefen des Meeres, viele aber kennen auch Venedig, die Stadt auf Pfählen, welche noch nicht im Meer verschwunden ist, aber deren Bewohner vielleicht bald zu Rewe schwimmen müssen. Kann es ebenfalls sein, dass die Sage der untergegangenen Stadt sich mit Venedig wiederholen wird? Vorerst aber müssen wir klarstellen, dass Venedig natürlich noch nicht ganz in den Tiefen des Meeres verschwunden ist und zum jetzigen Zeitpunkt auch keine konkrete Gefahr besteht. Aber vielleicht war genau diese Denkweise der unwiderrufliche Untergang von Atlantis? Laut Platons Theorie ließen die Götter ihre Wut auf

die Bewohner von Atlantis in Form eines starken Erdbebens, welches die See aufwühlte und Atlantis überflutete, aus. Ebenfalls war Atlantis laut Platon sogar größer und mächtiger als das damalige Libyen und Asien zusammen. Heute entspräche es ungefähr der Größe des heutigen Nordafrikas. Seiner Theorie nach war Atlantis ein ganzer Kontinent mit einer Hauptinsel. Der Vorstellung nach wurde dem Ozean Atlantik zu Ehren des „Kontinents“ Atlantis sein Name gegeben, nicht etwa anders. Rein der Theorie nach könnte Atlantis, da Platon jedes Gewässer als Meer bezeichnete, sogar in einem riesigen unterirdischen Fluss oder dergleichen untergegangen sein. Nun können wir uns glücklicherweise aber der Stadt widmen, welche noch nicht ganz Opfer der Fluten ist, obwohl Venedig pro Jahr circa 5mm im Meer versinkt. Diese Tatsache ist hauptsächlich abhängig von drei Faktoren; Dem Gewicht der Stadt, der künstlichen Vertiefung der Hafeneinfahrten und der Grundwasserentnahme. Die Wasserverschmutzung könnte hierbei ebenfalls ein Aspekt sein. Venedig wird durchschnittlich fünfmal im Jahr von Hochwasser überrascht.

Wenn der Lagunenboden weiter sinkt und der Meerwasserspiegel steigt, können die natürlichen Barrieren der Lagune den steigenden Pegeln noch weniger entgegensetzen. Da mittlerweile sogar Kreuzfahrtschiffe oder dergleichen die Stadt aufsuchen, mussten die Hafeneinfahrten dementsprechend vertieft werden. Derzeit wird der Bau von Dämmen geplant, die sich schließen, wenn das Wasser stark steigt. Man vermutet, auch wenn der Boden absinken wird, sind sie noch ausreichend hoch. Die späte Erkenntnis der Bewohner Venedigs kann laut Wissenschaftlern an den zu ungenauen Messverfahren der früheren Forschung liegen. Hauptaspekt der Bedrohung auf die niedrig gelegeneren Inseln oder Landteile ist vor allem der stetig steigende Meeresspiegel. Dieser steigt vor allem „dank“ des immer heftiger werdenden Klimawandels und der durch dieses Phänomen ausgelösten Gletscherschmelze. Jedes Jahr schmelzen circa 20 Milliarden Tonnen Gletscher, wenn man diese Zahl auf sich wirken lässt, ist es kein Wunder, dass so viele flachliegende Inseln und Länderpartien von Überschwemmung bedroht sind. Die „hohe“ Temperatur, welche an den Orten, wo sich Gletscher befinden, mittlerweile herrscht, bedroht ebenfalls die dortige Fauna.

Ob zumindest die Bewohner von Venedig bald in ihrem Schifflein sitzend bei Rewe Obst kaufen oder bald sogar unsere Klassenarbeiten davon geschwemmt werden, steht noch in den Sternen. Aber sicher ist, dass wir mit Sätzen wie „ Selbst bei schnellstem Handeln würden die Temperaturen noch Jahrzehnte ansteigen“ in unseren Deutschbüchern eine schnelle Einschränkung des Klimawandels nicht einmal anstreben. Denn niemand sieht es ein, auf alltägliche Dinge wie Autofahren zu verzichten, um die einzige Erde, die wir haben, zu retten. Aus dieser idiotischen Aussage folgt, dass das Wasser steigt und der Boden sinkt.

 

 

 


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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