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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Scio me nihil scire"- Certamen Ciceronianum Arpinas 2018



Dieses oben genannte Zitat aus dem Wettbewerbstext kann man wohl durchaus zum Motto meiner diesjährigen "Dienst"-Reise nach Italien machen, denn vielfach wurde mir klar und bewusst, wie wenig ich wusste, sei es über die anderen Nationen, aber auch über die einfacheren Dinge und den Lebensstil der Gastgebernation, sodass ich nun weiß, dass ich nichts weiß.

Doch zuerst einmal möchte ich mich vorstellen: Mein Name ist Simon Reifenrath und ich besuche aktuell die elfte Stufe in Marienstatt und mir wurde dieses Jahr die Ehre zuteil, am "Certamen Ciceronianum Arpinas" teilzunehmen. Wenn alles gut verlaufen wäre, dann wäre noch ein Mitschüler aus unserem Latein-Leistungskurs mitgekommen, doch dieser musste leider kurzfristig gesundheitsbedingt absagen. So machte ich mich also als einziger Marienstatter am 09. Mai 2018 auf den Weg. Erste Station war der Flughafen Köln/Bonn, hier traf ich erstens eine Schülerin aus NRW und ihre Mutter, die dieses Jahr als Begleitperson mitfuhr, und zweitens war hier der Abflug nach Rom Campino. An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei Herrn Alexander Weber (Marienstatter Abiturient 1997) bedanken, der auch dieses Jahr wieder die Reisepartnerschaft mit NRW herstellte, und alles für mich (uns) gebucht hatte, sowie bei Frau Jäkel, die die restliche Organisation für Marienstatt und für mich übernahm.

Schließlich kamen wir dann so gegen 14 Uhr in Rom an. Danach startete der kulturelle Dauerlauf in Rom mit der Besichtigung des Petersdomes inklusive Kuppelbesteigung, des Forum Romanum und des Colosseum. Leider hatten wir kaum Zeit in Rom selbst, sodass wir nur diesen kleinen Bruchteil der Ewigen Stadt sehen konnten, denn am Mittag des nächsten Tages ging es per Zug nach Frosinone nahe Arpino.

Dort wurden wir nach Nationen sortiert in umliegenden Hotels einquartiert. Danach ging es dann zum Abendessen, dieses war, wie auch an den übrigen Tagen, ganz vorzüglich.

Am nächsten Tag, Freitag, der 11.05., fand dann der eigentliche, mehrstündige Wettbewerb statt, wir mussten, ebenfalls nach Nationen sortiert, eine Übersetzung und einen Kommentar zu einem Ausschnitt aus Ciceros academica (Liber I, 4) anfertigen und abgeben. Nach dem dringend benötigten Mittagessen wurden wir mit dem Bus (da Arpino an sich recht klein ist, die Hotels also größtenteils außerorts lagen, während die Veranstaltungen in Arpino selbst stattfanden, wäre die Durchführung ohne Busse schlichtweg unmöglich gewesen) zu einer Besichtigung des ältesten Stadtteils von Arpino (Civitavecchia) gebracht; hier findet man unter anderem eine Mauer aus vorrömischer Zeit und eine mittelalterliche Festungsanlage.

Da es nun bereits langsam dunkler wurde, begann das Abendprogramm, bestehend aus einer Art Jugenddisko in einem erhaltenen und renovierten Kastell auf der anderen Seite von Arpino (Arpino liegt an einem Berghang mit einem wunderbaren Ausblick), aber es wurde auch das Abendessen serviert. Da uns vor Beginn dieses Programmpunktes gesagt wurde, dass wir uns um elf Uhr wieder am Bus zur Rückfahrt in das Hotel versammeln sollten, waren wir Deutschen pünktlich anwesend, doch unsere italienischen Betreuer trafen vereinzelt erst innerhalb der nächsten Stunde ein. Das hört sich zwar sehr klischeehaft an, ist aber wahr, was sich auch später noch bestätigen sollte, denn die geplanten Uhrzeiten der Programmpunkte wurden jedes Mal überschritten, sodass auch wir überpünktlichen und spießigen Deutschen die Uhrzeiten am Ende des Wettbewerbs lockerer auslegten.

Als wir dann endlich im Hotel ankamen, jeder war ziemlich erschöpft, es war auch schon nach Mitternacht, gingen wir sofort zu Bett, da wir wussten, dass wir am nächsten Morgen um sieben Uhr aufstehen mussten, um eine geführte Tour durch die Altstadt Arpinos zu erhalten inklusive der Besichtigung der ältesten Gebäude der Stadt.

Hiernach folgte die Besichtigung des Klosters Montecassino und die traditionelle Ansprache des Abtes von Montecassino in Latein. Er sprach von der Notwendigkeit der Freundschaft und des sozialen Engagements. Montecassino ist, obwohl es im 2. Weltkrieg fast dem Erdboden gleichgemacht wurde, das opulenteste Kloster, das ich jemals gesehen habe, man wird regelrecht geblendet durch die ganze goldene Ausstattung, für meinen Geschmack eindeutig zu viel, aber Montecassino nimmt ja auch als Mutterkloster der Benediktiner eine besondere Stellung ein.

 

 




 

Anschließend an den Rückweg nach Arpino fand die sogenannte alljährlich "Iuvenum nox" statt, die ich eigentlich schon für am Vorabend erledigt hielt, doch dem war nicht so. Denn die gesamte Stadt war mit Bannern mit dem Konterfei Ciceros und der Titulatur des Wettbewerbs geschmückt worden und die gesamte Bevölkerung befand sich wahrscheinlich noch auf den Beinen, da diese Festnacht so eine Art Kirmes für sie darstellte. Ich begab mich derweilen mit zwei anderen Schülern auf eine eigene Erkundung Arpinos, da man diese Musik (das Herz der Veranstaltung lag auf dem historischen Marktplatz, hier war genügend Platz zum Tanzen und für das Equipment), wenn überhaupt, nur aus großer Entfernung ertragen konnte, falls man seinen Ohren keinen dauerhaften Schaden zufügen wollte. Als besonders beeindruckend erachtete ich die schmalen und hohen Gassen Arpinos, zum größten Teil gepflastert und mehrmals stellte sich mir die Frage, wer wahnsinnig genug war, hier mit dem Auto durchzufahren… Als wir dann schließlich eineinhalb Stunden nach der geplanten Zeit im Hotel ankamen, fielen alle erschöpft ins Bett.

Am nächsten Morgen war auch schon der letzte Tag des Events angebrochen, ich war zwar froh darüber, dass dies das letzte Frühstück sein würde (denn dies war im Gegensatz zum restlichen Essen für meinen Magen kaum genießbar, es gab jeden Tag sehr, sehr süße Croissants mit sehr, sehr süßem Saft), aber irgendwie auch traurig, denn es war eine sehr schöne und abschließend gesagt, sehr gut organisierte Veranstaltung gewesen. Hut ab! Die Siegerehrung fand wieder auf dem Marktplatz in sengender Sonne statt. Es gewann, wie nicht anders zu erwarten, ein Italiener, aber auch drei Deutsche bzw. Bayern waren unter den besten dreizehn, eine Schülerin aus Regensburg wurde sogar dritte!

Hierauf folgte dann der Abschied von den Betreuern und wir wurden noch mit dem Bus zum Bahnhof Termini in Rom gefahren. Nun war ich wieder mit der Schülerin und ihrer Mutter aus Bergisch-Gladbach zusammen, denn wir verbrachten den Rest des Sonntags bis Montagmittag in Rom, hier besichtigten wir noch die Spanische Treppe und den Trevi-Brunnen.

Am Montagmorgen ging dann der Flug Richtung Heimat und einerseits war ich erleichtert, wieder in Deutschland und zu Hause zu sein, aber andererseits auch ein bisschen betrübt, denn ich hatte auf meiner ersten Reise nach Italien viele Menschen in meinem Alter kennengelernt, sei es national oder international, und mich auch gut mit ihnen verstanden. Alles in allem war es aber eine sehr schöne Veranstaltung und eine große kulturelle Bereicherung und ich bin sehr dankbar, dass ich hieran teilnehmen durfte, und ich kann nur jedem empfehlen, sich in Latein anzustrengen, um diesem Wettbewerb beiwohnen zu dürfen.

 

Simon Paul Reifenrath









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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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