HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrMarienstatt im VorentscheidUnterwegs auf Goethes SpurenWhatsApp, Instagramm und Co.ElterninformationKalimera Griechenland!Von der Vielfalt MaltasTag der offenen TürGrüße aus dem SüdenSankt Petersburg in Marienstatt Ehemaligentreffen"Mehr als Du siehst"Firmenlauf Bad MarienbergKein 'Vogelschiss'In der Gedenkstätte HadamarBesuch in TaizéWillkommen Sextaner!SchulgemeinschaftSchulprofilSchülerzeitung "Panoptikum"SchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der Schuljahre




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Taizé – ein Ort der Stille und Begegnung



Zwei Tage vor Beginn des aktuellen Schuljahres trafen sich 20 Schülerinnen und Schüler, Ehemalige und die begleitenden Lehrer Alexandra Cäsar und Christian Pulfrich am Busparkplatz des Privaten Gymnasiums der Zisterzienserabtei Marienstatt, um gemeinsam mit dem Bus auf Initiative der Schulseelsorge für eine ganze Woche nach Taizé zu reisen. Trotz des frühen Samstagmorgens, an dem sich der Bus in Richtung Burgund in Bewegung setzte, herrschte unter allen Mitreisenden erstaunlich gute Laune, wodurch sich die mehrstündige Busfahrt bei Temperaturen von über 30°C, die auch die Woche über anhielten, angenehm gestaltete.

Auf dem zwischen Dijon und Lyon liegenden Klostergelände angekommen, erhielten speziell diejenigen, die zuvor noch nie in Taizé waren, einen ersten Einblick in den Alltag der Communauté de Taizé. So ist es in der dortigen Gemeinschaft üblich, dass jeder eine kleine tägliche Tätigkeit z.B. Staubsaugen, Abwaschen oder auch Nachtwachehalten ausübt, um jedem einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen – auch denen, die es sich eigentlich nicht leisten könnten, zu reisen.

Nachdem die Barracken eingerichtet und ein Zelt aufgeschlagen waren, wurden nach dem Abendgottesdienst gemeinsam verschiedene ortstypische Bewegungsspiele wie Taizé-Twister – auch mit völlig fremden Jugendlichen aus Spanien, Portugal, Schweden, Polen, Litauen oder auch der Schweiz – gespielt. Bereits am ersten Abend waren viele Marienstatter verblüfft von der ziemlich ungewohnten, besonders herzlichen und freundlich-direkten Umgangsweise, die auf dem gesamten Hügel Taizés präsent war. Es erweckte fast den Eindruck, man befinde sich in einer anderen Welt – fern von Stress, Zwängen und ständig negativ denkenden Menschen.

Die drei täglich in Taizé gefeierten Gottesdienste wurden gerne besucht. Eindrucksvoll sangen über 4500 Christinnen und Christen, aber auch einige Andersgläubige, die Taizé-Gesänge in verschiedenen Sprachen, die jeder leicht mitsingen konnte. Neben den oft besonders tiefgründigen und in vielen Sprachen vorgetragenen kurzen biblischen Impulsen der Ordensbrüder bot eine zehnminütige Stille die Möglichkeit, innezuhalten, eigene Anschauungen zu überdenken, zu gedenken oder einfach nur die beachtliche Ruhe zu erleben.

Wenn nicht gerade der eigene Job oder das Essen auf dem Plan standen, waren die Schülerinnen und Schüler frei in der Entscheidung, wie sie ihre Zeit verbringen. Sicher nutzten viele die Gelegenheit mit anderen Jugendlichen – meist auf Englisch – beispielsweise über ihren Glauben, ihren Alltag und ihre Vorstellungen für die Zukunft zu sprechen. Diese Gespräche sind wohl nicht nur für die Marienstatter überaus motivierend, inspirierend, amüsant und Nachdenken bereitend gewesen, wie es Viele dankend, häufig während des gemeinsamen Spielens anmerkten. Taizé bot und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich auszuruhen, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und an unterschiedlichen Workshops teilzunehmen.

Einblicke in das Leben eines dort lebenden Bruders erhielten alle Mitreisenden während einer Tee-Pause im Gespräch mit Frère Jeremy. Inmitten des idyllischen Klostergartens schilderte er seinen Alltag und beantwortete zahlreiche gestellte Fragen zu den unterschiedlichsten Themen: Etwa, wie er mit seinen Mitbrüdern Silvester feiert und was seine Motivation gewesen ist, nach Taizé zu gehen und auch dort zu bleiben.

Am Samstag, dem Tag vor der Rückreise, unternahmen alle Marienstatter einen Ausflug nach Cluny, um dort die Überreste der Benediktinerabtei, der einst größten Kirche des Christentums, zu besichtigen und sich auf die Spuren unseres heimischen Ordens, dem der Zisterzienser, zu begeben, dessen Geschichte genau dort vor über 900 Jahren begann.

Die Woche in Taizé, die für die meisten viel zu schnell vorüberging, bleibt sicher eine sehr schöne, individuelle und zugleich äußerst facettenreiche Erfahrung für jeden Einzelnen. Ich bin der Überzeugung – und beanspruche an dieser Stelle im Namen aller Mitreisenden sprechen zu können–, dass Worte die eigenen Erfahrungen bei Weitem weder zulänglich beschreiben noch ersetzen können. Deshalb kann ich jedem Schüler nur nahelegen, selbst einmal Teil der Communauté de Taizé zu sein, um diesen besonderen Ort in seiner vollen Schönheit und Vielfalt kennenzulernen – ganz egal, wie man nun persönlich zum christlichen Glauben steht.

 

 

David Lemle, MSS 12


Besucher:784


Login


Benutzername:


Password:




Achtung: Neue Busverbindungen

Hier finden Sie aktuelle Busfahrpläne.



Jahresterminplan

Jahresterminplan20180903.pdf


Neues Mensa-Abrechnungssystem


Durch Klick auf das meal-O-Symbol gelangen Sie zum individuellen Login für unser neues Abrechnungssystem. Die Zugangsdaten wurden mit einer Anleitung (Muster siehe unten) und Hinweisen zum Essen in unserer Mensa allgemein ausgegeben.


Anleitung_meal-o_2018_06.pdf
Anmeldung_Mensa-Halbtagsschule.pdf
Anmeldung-Mensa-MSS.pdf

Aktueller Speiseplan
und weitere Infos zur Schulmensa

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mensa



BELF Marienstatt

Herzliche Einladung zum nächsten "lokalen Treffen" des Benediktinischen Elternforums am 27.11.2018 im Katholischen Pfarrhof, Hachenburg.





Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:25543767