HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"Das TeamPanoptikum 2018/2019Panoptikum 2017/2018Ausgabe 31Wenn aus einer Krankheit eine Straftat wirdWer zuletzt lachtBeim Chinesen um die EckeInterview mit Uwe JungeAusgabe 30Ausgabe 29Panoptikum 2016/2017Panoptikum 2015/2016Panoptikum 2014/2015Panoptikum 2013/2014Panoptikum 2012/2013Panoptikum 2011/2012Panoptikum 2011/2012Panoptikum 2010/2011Panoptikum 2009/2010Panoptikum 2008/2009Panoptikum LiteraturPanoptikum ServicePanoptikum ArchivPanoptikum KontaktPanoptikum NewsletterSchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der Schuljahre




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Wenn aus einer Krankheit eine Straftat wird

 

Hanna Simon (9b) und Helen Müller (9c)

 

Der Weg zur Psychiatrie, zur Hilfe, ist für viele Betroffene schwer. Zum einen aufgrund der Stigmatisierung durch andere, die mit dem Aufenthalt verbunden ist, zum anderen aufgrund der Beeinflussung ihrer Gedanken durch ihre Krankheit. Eine beispielhafte Krankheit dafür ist eine Depression. Unter deren Einfluss stellt sich der Geist der Betroffenen häufig gegen sie. Mit Fragen wie „Habe ich diese Hilfe verdient?“ oder „Bin ich so ein Verlierer, dass ich mit meinem eigenen Leben nicht mehr allein klarkomme?“ hindert er sie daran, sich Hilfe zu suchen. Doch in Bayern soll in Zukunft nicht nur das Betroffene einschränken, denn wenn dort das gerade vorgestellte Psychiatriegesetz in Kraft tritt, könnten sich psychisch Kranke aufgrund ihrer ähnlichen Behandlung wie Straftäter fühlen.

 

Durch das bereits in ganz Deutschland bestehende „Psychisch-Kranken-Gesetz“ können Menschen, sobald sie von einem Mediziner als Gefährdung für sich selbst und/oder andere gelten, psychiatrisch untergebracht werden; auch gegen ihren Willen. Für viele Psychiater bedeutet dieses Gesetz eine Macht, die ehrliche Gespräche mit Menschen, zum Beispiel in der Notaufnahme, nahezu unmöglich macht, da die Angst vor einer Zwangseinweisung allgegenwärtig scheint. In Bayern, wo das Gesetz „Unterbringungsgesetz“ heißt, möchte die CSU diese Macht noch weiter vergrößern. Künftig sollen die persönlichen Daten eines Patienten, welche für gewöhnlich nur der behandelnden Psychiatrie und teilweise der Krankenkasse vorliegen, bei der Polizei gemeldet und bis zu fünf Jahre in einer behördlich zugänglichen „Unterbringungsdatei“ gespeichert werden. Auffällig ist besonders, dass in dem Gesetz keine Rede von Therapie, sondern nur von Frei- und Beschäftigungszeiten ist. Auch die Besuchszeiten sollen sich auf eine Stunde pro Tag belaufen. Außerdem sollen die Patienten für ihre Unterbringung selbst aufkommen. Der Entwurf für das neue „Bayerische-Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz“ von Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Kerstin Schreyer lässt eine Psychiatrie zum letzten Ort werden, an den Betroffene sich wenden würden. Laut beiden Frauen soll es „Hilfebedürftige frühzeitig auffangen und sie –soweit erforderlich- freiwillig in weitere Versorgungsangebote vermitteln“. An dieser Aussage zweifelt man spätestens, wenn man realisiert, dass viele Passagen des Gesetzes aus dem Strafrecht kopiert wurden.

 

Die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer twitterte: „ Gerade Entwurf neues bayrisches Psychiatriegesetz gelesen: Schaffung Zentrale Unterbringungskartei psychisch Kranker u.a. zum Zweck Verhinderung/ Verfolgung von Straftaten (Art. 35 II Nr.6). Da hat jemand die Grundrechtsvorlesung verschlafen.(…)“. Während sie sich besonders an der vorgesehenen Unterbringungskartei stört, kritisieren andere, dass anstatt eines Gesetzes zur Hilfe ein „Stigmatisierungsgesetz“ geschaffen wurde.

 

Stigmatisierungsgesetz? Definitiv! Psychiatrien werden zu Gefängnissen? Anscheinend schon! Wollte ich mir im Fall einer Erkrankung in Bayern Hilfe suchen? Lieber nicht… Die einzige Hoffnung für Psychiatrien in Bayern scheint ein Verwurf des Entwurfs.

 

 

 

 

 



Login


Benutzername:


Password:




Achtung: Neue Busverbindungen

Bitte beachten Sie die kurzfristigen Änderungen in/aus Richtung Betzdorf... mehr



Jahresterminplan

Jahresterminplan20190104.pdf


Oberstufe 2019/2020

Die Anmeldung für die Oberstufe ist vom 4. bis zum 28. Februar 2019 möglich. Bitte vereinbaren Sie einen Termin im Sekretariat (02662/969860)!



Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



BELF Marienstatt

Herzliche Einladung zum nächsten "lokalen Treffen" des Benediktinischen Elternforums am 29.01.2019 im Katholischen Pfarrhof, Hachenburg.





Ehemaligenturnier

Herzliche Einladung zum traditionellen Fußballturnier der Ehemaligen am Sa, 16.03.2019!

Nähere Information (Anmeldung, Ablauf) zum Download:


Einladung-Ehemaligenturnier.pdf


Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:26517919