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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


15. Benediktinisches Elternforum in Ettal vom 06.10. - 08. 10 2017

Am Freitag zeigte sich unser Reiseziel, die in Oberbayern nahe Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau gelegene Benediktinerabtei Ettal, noch wolkenverhangen. Umso herzlicher war die Begrüßung durch den Elternbeirat des Campus Ettal, eines Benediktinergymnasiums mit ca. 300 Schülerinnen und Schülern sowie Internat, die in diesem Jahr Ausrichter des Benediktinischen Elternforums waren. Gemeinsam mit Eltern des Campus Ettal, des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien, des Egbert-Gymnasiums der Abtei Münsterschwarzach und des Gymnasiums Kloster Wald hatten wir bei der Vesper Gelegenheit, einen ersten Blick in die beeindruckende, im barocken Stil gestaltete Kuppel der Ettaler Basilika zu werfen und nach der langen Fahrt zur Ruhe zu kommen.

 

Im Anschluss trafen sich alle Teilnehmer in der gemütlichen Weinstube im Dachstuhl des Internatsgebäudes, um bei einem schmackhaften regionalen Büffet und guten Gesprächen mit anderen Eltern, Lehrern, Internatsschülern und Patres den Abend im fröhlichen Miteinander ausklingen zu lassen. Es war wieder schön zu erfahren, wie viel die Eltern, Schüler und Betreuer christlich getragener Schulen gerade in der heutigen Zeit miteinander verbindet und mit wie viel Engagement, Herz und Humor die in der Internatsbetreuung eingesetzten Lehrer und Patres ihrer „Berufung“ nachkommen.

 

Am Samstagmorgen zeigte sich die 1330 gegründete Benediktinerabtei bei blauem Himmel und Sonnenschein in ihrer gesamten barocken Pracht vor traumhafter Bergkulisse.

 



Dazu passend hatten Kloster, Schulleitung und Eltern ein perfekt ausgewogenes Programm für diesen Tag vorbereitet, welches Information, Diskurs, Kultur, gemeinsamen Austausch und Zeit für innere Einkehr in einer guten Balance hielt.

 

Zum Start in den Tag wurden wir durch einen von Pater Benno Rehländer geleiteten Morgenimpuls in der Internatskapelle auf das Thema des diesjährigen BELF-Treffens eingestimmt:

 

„Jugend ohne Gott – Ordensschulen im Spannungsfeld zwischen Tradition und religiösem Mainstream“.

 

Anschließend gab es Gelegenheit, dieses vielschichtige Thema durch eine Podiumsdiskussion im Seminarraum des Internates zu vertiefen. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter des Ettaler Campus, Herrn Hubert Hering, stellte Herr Bernhard Winter (Diakon und Elternbeiratsvorsitzender) in einem Impulsreferat ausgesuchte Beispiele und Ergebnisse aus aktuellen Jugendstudien vor (Sinusstudie 2016, Shellstudie 2015). Eine gute Diskussionsbasis für die nachfolgende Podiumsdiskussion – souverän begleitet und geleitet durch die Moderatorin Frau Stephanie Heinzeller (Ettaler Mutter und Vorsitzende des Altettaler Rings). In diesem Rahmen gelang es den Teilnehmern der Podiumsdiskussion, Pater Ambrosius Nüchtern, Pater Benno Rehländer, Philipp Hauptmann (Absolvia XCVII), Hanna Bierprigl, Theresa Winter und Michael Klein (Q12), sowie Felicitas Glibotic und Simon Faetsch (Q11) nicht nur, das Thema mit seinen unterschiedlichen Facetten aus verschiedenen Blickwinkeln eindrücklich herauszuarbeiten, sondern auch gemeinsam Ideen für einen aktiver gelebten Glauben in der (Schul-)Gemeinschaft zu entwickeln.

Gerade die Offenheit der jungen Menschen, über ihre persönlichen Erfahrungen, Fragen und auch Zweifel in dieser großen Runde zu berichten, hat mich sehr beeindruckt.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den Internatsschülern stand der frühe Nachmittag ganz im Zeichen der Kultur: mit einer persönlichen Führung von Frater Thomas Neumann durch die hochinteressant zusammengestellte Ausstellung mit Bildern und persönlichen Erinnerungen von „Angelicus Josef Henfling (1877-1950) – Maler & Mönch im Kloster Ettal“. Im Anschluss schloss Frater Thomas dann noch eine echte „Schatzkammer“ für uns auf, darin fand sich eine prunkvoll verzierte antike Apothekeneinrichtung mit all den vielen Dosen und Schubladen und Kästen für Kräuter und Arzneien, die liebevoll restauriert in einem der vielen wunderschönen stuckverzierten Internatszimmern „schlummert“ und eigentlich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Wie viel von dem lange Jahre in Klöstern gehüteten Wissen über die Wirkung von Heilkräutern und Gewürzen von nahen Wiesen und fernen Ländern in Ettal noch zu finden ist, durften wir bei einem Besuch in der Klosterdestillerie bei Frater Vitalis auf humorvolle und hochgeistige Art erfahren. Gegen jedes Wehwehchen scheint in Oberbayern ein Kraut gewachsen und so mancher Heiltee und manche Flasche mit „flüssiger Medizin“ hat so ihren Weg in den heimischen Westerwald gefunden.

 



Abt Barnabas Bögle, OSB, ließ es sich nicht nehmen, unsere Gruppe zum Abschluss persönlich vor der Basilika in Empfang zu nehmen und uns vor der Vesper noch einen hochinteressanten und kenntniserweiternden Einblick in die Ausgestaltung und Symbolik der prachtvollen barocken Basilika zu geben.

Lange saßen wir an diesem Abend noch nach einem „bayrischen Abendessen“ im Klosterhotel „Ludwig der Bayer“ zusammen und haben über den ereignisreichen Tag, „unsere“ Kinder, „unsere“ Schulen, über den Stellenwert von „christlichen“ Werten in der Erziehung und (ein wenig) über den bayrischen „Königstraum“ gesprochen, denn das Kloster Ettal wird vom 3. Mai bis zum 4. November Schauplatz der bayrischen Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“: ein weiterer Grund, um die wunderschöne Klosteranlage einmal zu besuchen.

Wir waren begeistert von den herzlichen und perfekten Gastgebern, den netten Gästen und den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen, die dieses Treffen ermöglicht haben.

 

Christine Frenzel


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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