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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Studienfahrt 2018 mit dem Chemie-LK nach Sardinien

Groß war die Vorfreude, als wir uns am Freitag, den 21. September 2018, nachmittags am Flughafen Köln/Bonn trafen. Begleitet wurde unser Chemie-LK von Herrn Wolf als Stammkursleiter und Frau Röder als weitere Aufsichtsperson. Wir alle freuten uns auf das warme Sommerklima, das uns auf Sardinien erwarten würde – umso größer war dann die Enttäuschung, als die Abflugzeit von etwa halb sieben Uhr abends nach mehreren Korrekturen schließlich auf 21 Uhr verschoben wurde. Nach etwa eineinhalb Stunden Flug kamen wir dann doch mit einiger Verspätung am Flughafen Mailands und somit in Italien an.

Nach kurzer Orientierung ging es dann mit dem Zug in südöstlicher Richtung nach Mailand, wo wir schließlich in unserem Jugend-Hostel ankamen. Das Gebäude machte auf den ersten Eindruck nicht wirklich viel her und auch die Ausstattung schien eher spartanisch. Leider war der erste Eindruck wahrscheinlich noch der beste, da das Hostel auch auf den zweiten Blick nicht sonderlich schön war. Vor allem in puncto Sauberkeit ließ es sehr zu wünschen übrig, die sanitären Einrichtungen funktionierten nicht gerade einwandfrei und auch das Frühstück am nächsten Tag war nicht wirklich zufriedenstellend. Dementsprechend waren wir alle sehr froh, als wir uns kurze Zeit später wieder auf den Weg machten mit der Gewissheit, dass die härteste Nacht vermutlich schon überstanden war. Zu Fuß ging es dann durch Mailand auf der Suche nach einem Bus, der uns zum Flughafen bringen würde. Dort angekommen ging es dann auch schon pünktlich um zwölf Uhr mittags bei bestem Wetter nach Sardinien.

Etwa eine Stunde später landeten wir auf dem eher kleinen Flughafen Algheros. Das Klima dort zur Mittagszeit war sehr angenehm warm, insbesondere im Vergleich zu den Verhältnissen in Deutschland. Nach einer kurzen Wartezeit ging es mit dem Bus ins nahegelegene Fertilia und dort dann zu unserem Campingplatz. Ganz anders als bei der Unterkunft in Mailand, war dort der erste Eindruck sehr positiv. Der Campingplatz sah mit seinen vielen kleinen „mobile houses“ sehr einladend aus und lag noch dazu direkt am Strand, getrennt nur durch eine kleine Straße. Wir wurden sehr freundlich willkommen geheißen und durften uns kurz darauf in Dreier- und Vierergruppen zusammentun und uns pro Gruppe eines der kleinen mobilen Häuser aussuchen. Der Platz an sich war zwar relativ groß, trotzdem aber sehr überschaubar angelegt, so dass wir uns ziemlich schnell gut zurechtfanden. Unsere Häuschen waren genau gegenüber dem Eingang am anderen Ende des Platzes gelegen und befanden sich somit zwischen dem Meer und einer Lagune, die direkt hinter dem Campingplatz liegt und in direkter Verbindung zum Meer steht.

Die bereits erwähnten Häuschen waren zwar relativ klein, für drei bis vier Personen jedoch völlig ausreichend und waren noch dazu sehr gemütlich eingerichtet. Außerdem hatte jedes Haus seine eigene Veranda, auf der zum Beispiel immer gemeinsam gegessen wurde. Nachdem dann alle ihre Häuser bezogen hatten, ging es am späten Nachmittag nach Fertilia zum Einkaufen, außerdem machten wir eine kleine Stadtbesichtigung. Abends wurden noch die Koch- und Spülgruppen bestimmt, die im Laufe des Aufenthalts auch gewechselt wurden. Gleich am ersten Abend auf Sardinien gab es dann auch schon ein leckeres Abendessen, das wir alle gemeinsam zubereitet hatten und mit Genuss verzehrten. Um den Tag ausklingen zu lassen, gab es später noch einen von Herrn Wolf gestalteten Abendimpuls und ein gemeinsames Gebet.

Der dritte Tag startete sehr entspannt mit einem Frühstück in den jeweiligen Hausgruppen. Vormittags ging es dann zu Fuß entlang der Küste nach Alghero, die fünftgrößte Stadt Sardiniens. Dort teilten wir uns in Kleingruppen auf und traten in einem Stadtspiel gegeneinander an. Das Spiel umfasste verschiedene Rätsel zur Stadt und ihrer Geschichte und konnte nur durch Zusammenarbeit mit den Einheimischen gewonnen werden. Nach dem Spiel und der Ehrung der Siegergruppe hatten wir freie Zeit in Alghero und schauten uns die Stadt nochmal genauer an, bis es dann abends wieder zurück nach Fertilia ging, wo gemeinsam gekocht und gegessen wurde.

Der nächste Tag begann mit einer Wanderung um den hinter dem Campingplatz gelegenen See Stagno di Calich. Insbesondere sollten wir in Kleingruppen die Vegetation in der Nähe des Sees erschließen. Dazu wurde pro Gruppe etwa ein Quadratmeter Fläche abgesteckt und die Pflanzen auf dieser Fläche bestimmt und dokumentiert. Anschließend stellten sich die Gruppen ihre Ergebnisse gegenseitig vor. Den Rest des Tages hatten wir Freizeit und verbrachten diese sowohl auf dem Campingplatz als auch in der Stadt. Auch an diesem Abend wurde wieder zusammen gekocht und gegessen.

Für den fünften Tag war gemeinsames Schnorcheln geplant, was für viele ein lang ersehntes Highlight darstellte. Mittags ging es dann zuerst mit dem Bus auf eine kleine Tour entlang der Küste bis hinauf zum Capo Caccia mit seinem weißen Leuchtturm. Von dort aus fuhren wir dann zurück und kamen am frühen Nachmittag an der Tauchschule an, wo uns von den überaus freundlichen Mitarbeitern die Schnorchelausrüstung zugewiesen und erklärt wurde. Mit dem Kleinbus ging es dann zur Küste, wo uns ein großes Motor-Schlauchboot erwartete. Mit diesem Boot fuhren wir dann in die Richtung des offenen Meers und machten unterhalb des Capo Caccia Halt. Es gab dort eine kleine Bucht, in der wir geschützt vor größeren Wellen unter der Aufsicht der geübten Taucher schnorcheln konnten. Es wurde uns eine erstaunliche Vielfalt von Meereslebewesen geboten, die nur wenige Meter unter uns herschwammen. Wir blieben einige Zeit im Wasser und beobachteten das Treiben unter uns, bis es wieder mit dem Boot zurück an Land ging. Von dort traten wir dann den doch relativ langen Fußmarsch zurück nach Fertilia an und erreichten den Campingplatz schließlich erst nach Einbruch der Dunkelheit. Umso glücklicher waren alle, als bekannt gegeben wurde, dass das Kochen ausfällt und wir stattdessen die leckere Pizza des Campingplatzes genießen durften. Auch dieser Tag wurde mit einem gemeinsamen Impuls und einem Gebet abgeschlossen.

Am nächsten Tag gingen wir vormittags wieder nach Alghero, von wo aus wir per Boot zur Grotta di Nettuno, der sogenannten Neptungrotte fuhren. Diese liegt unterhalb des Leuchtturms am Capo Caccia und kann sowohl vom Wasser aus, wie in unserem Fall, als auch vom Land aus erreicht werden, da vom Leuchtturm aus eine steile Treppe mit über 600 Stufen entlang der Klippe hinab zur Grotte führt. Das Schiff hielt direkt vor dem Eingang der Grotte und nachdem eine kleine Rampe vom Schiff in die Grotte geschoben worden war, konnten wir sie betreten. Die Grotte war gut besucht und es hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet, die darauf wartete, eingelassen zu werden. Der Anblick in der Grotte war atemberaubend schön: Es gab unzählbar viele Tropfsteine, große Höhlen, einen unterirdischen See und einen Felsvorsprung, der wie eine riesige Empore über allem stand. Ausgeleuchtet war die Grotte von zahlreichen versteckten Lampen, die den Eindruck der Szenerie verstärkten. Aufgrund der hohen Besucherzahlen ging der Rundgang nur etwa eine halbe Stunde, so dass wir kurze Zeit später bereits wieder auf dem Rückweg waren, der aufgrund des heftigen Wellengangs nicht ganz so angenehm war.

Am siebten und vorletzten Tag stand morgens zuerst die Arbeit an einem weiteren Modul an, das sich dieses Mal vor allem mit der Mathematik in der Natur befasste. In Kleingruppen beschäftigten wir uns mit verschiedensten mathematischen Fragestellungen und schauten uns beispielsweise die Fibonacci-Zahlenfolge und den Goldenen Schnitt an, um herauszufinden, wo sich solche mathematischen Regelmäßigkeiten in der Natur wiederfinden lassen. Die Ergebnisse wurden verglichen und besprochen, danach machten wir uns dann ein letztes Mal zu Fuß auf den Weg nach Alghero, wo wir den restlichen Tag verbrachen.

Am 28. September war der Tag der Abreise gekommen. Wir begannen am frühen Morgen mit dem Packen und waren zur Mittagszeit am Flughafen. Der Flug startete gegen 13 Uhr und rund eine Stunde später kamen wir in Mailand an. Bis zur geplanten Abflugzeit um ca. halb neun Uhr abends war demnach noch einiges an Zeit, sodass wir noch problemlos das Mittagessen nachholen konnten. Danach wurden noch einige der Referate gehalten, die für die Studienfahrt vorzubereiten waren. Themen waren unter anderem die Geschichte und Geologie Sardiniens sowie die aktuelle Politik Italiens. Nachdem alle mit ihren Referaten fertig waren, wollten wir doch bald nach Hause und hofften auf einen pünktlichen Abflug. Leider erging es uns mit dem letzten Flug wie mit dem ersten, wir mussten warten. Und da lange keine neue Abflugzeit feststand, dauerte das Warten umso länger. Um 22:30 Uhr flogen wir dann schließlich von Mailand los und kamen ohne weiteren Zwischenfall mitten in der Nacht in Köln an, wo unsere Eltern uns bereits erwarteten. Wir waren zwar alle sehr froh, wieder zu Hause zu sein, eine gewisse Sehnsucht nach dem schönen und warmen Strand auf Sardinien blieb jedoch sicher bei den meisten, ebenso wie die schönen Erinnerungen an eine durch und durch gelungene Kursfahrt und viele tolle gemeinsame Erlebnisse.

 

 

Lennard Märzheuser, Ch1/Wo


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