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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Zeitzeugen I


Zu einer ersten Veranstaltung mit dem Titel „Zeitzeugen“ hatten sich am 27.09. die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sowie der Leistungskurse Geschichte unserer Oberstufe mitsamt ihren Fachlehrern in der bis auf den letzten Platz besetzten Anna-Kapelle versammelt: Frau Budzimira Wojtalewicz-Winke, seit Anfang der 80er Jahre Bürgerin von Streithausen, wusste in anschaulicher und die Zuhörer fesselnder Art und Weise von ihren Erlebnissen als junge Polin im Danzig der dreißiger und vierziger Jahre zu erzählen.

 

Schwerpunkt ihrer Erzählung, die die Grundlage des Buchs von Dieter Schenk: „Wie ich Hitler Beine machte“ darstellt, war zuerst ihre Kindheit in ihrer Heimatstadt Danzig mit der schleichenden Machtergreifung der Nationalsozialisten schon zu Beginn der dreißiger Jahre, die letztlich zu einer Entfremdung mit ihren deutschen Bekannten und zu den ersten Diffamierungen der polnischen und besonders der jüdischstämmigen Bevölkerung der „Freien Stadt“ führte.



Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten und insbesondere nach dem deutschen Überfall auf Polen zu Beginn des 2. Weltkriegs verschlechterte sich der Status der Polen – und mit ihnen der der Familie von Frau Wojtalewicz-Winke – zusehends, was dazu führte, dass die nun schon erwachsene Budzimira sich dem Widerstand gegen die Besatzer anschloss, ihre Heimatstadt als Deportierte verlassen musste, über Umwege nach Warschau gelangte, wo sie den Aufstand miterlebte und zum Ende des Krieges nach Danzig zurückkehren konnte.





Das 1945 in Polen einsetzende kommunistische Regiment begleitete Frau Wojtalewicz-Winke ebenso kritisch wie die NS-Zeit. Als Angehörige und Aktivistin der „Solidarnosc“-Bewegung des späteren Staatspräsidentin Lech Walesa geriet sie wiederum in Gefahr, was ihre Umsiedlung nach Streithausen zur Folge hatte. Seit dem Ende der kommunistischen Ära lebt sie wechselweise in ihrer Heimatstadt Danzig und im Westerwald.

 

Abt Andreas begrüßte zu Beginn Frau Wojtalewicz-Winke, ihren Gatten sowie ein Aufnahme-Team des zweiten polnischen Fernsehens, das im Laufe dieser Woche neben der Veranstaltung in Marienstatt weitere Gesprächsrunden in Bad Marienberg und Streithausen aufzeichnete. In der anschließend von Schulleiter Klemens Schlimm moderierten Doppelstunde hatten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Frau Wojtalewicz-Winke zu befragen. Besonderes Interesse zeigten die Marienstatter Gymnasiasten an ihrer Einschätzung der Schuld der Deutschen als Verursacher des 2. Weltkriegs und des damit auch ihr zugefügten Leids sowie an ihrer Beuteilung der momentanen deutsch-polnischen Beziehungen. Mit dem Hinweis, dass sie schließlich einen Deutschen geheiratet habe, verwies sie darauf, dass sie Schuld nicht kollektiv bei allen Angehörigen eines Volks oder allen Bürgern eines Staates sehe, sondern bei den dafür Verantwortlichen, in diesem Fall bei den Nationalsozialisten. Die heutigen deutsch-polnischen Beziehungen seien deutlich besser als das Verhältnis der aktuellen Regierungen zueinander. Letztlich seien die persönlichen Beziehungen der Bürger dieser Staaten entscheidend, nicht die der Regierungen.

 

Zum Abschluss der ersten Veranstaltung unter dem Motto „Zeitzeugen“ bedankte sich Klemens Schlimm herzlich bei Frau Wojtalewicz-Winke, die ihrerseits eine große Menge von Gastgeschenken mitgebracht hatte.

 

Auf Wunsch insbesondere der Schülerschaft sollen in Zukunft Veranstaltungen solcher Art regelmäßig stattfinden.


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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