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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).







Jonas Amelung

* 26. Juni 1989
† 22. April 2008

Der Tod ist nichts,

ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.

Ich bin ich, ihr seid ihr.

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.

Gebt mir den Namen,

den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir,

wie ihr es immer getan habt.

Gebraucht keine andere Redeweise,

seid nicht feierlich oder traurig.

Lacht weiterhin über das,

worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Betet, lacht, denkt an mich,

betet für mich,

damit mein Name ausgesprochen wird,

so wie es immer war,

ohne eine besondere Bedeutung,

ohne die Spur eines Schattens.

Das Leben bedeutet das, was es immer war.

Der Faden ist nicht durchschnitten.

Weshalb soll ich nicht mehr

in euren Gedanken sein,

nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg,

nur auf der anderen Seite des Weges.










Mit Trauer und Dankbarkeit zugleich nimmt unsere Schulgemeinschaft Abschied von unserem Schüler Jonas Amelung, der uns nach langer Krankheit verlassen hat.

 

Wir trauern um den Verlust eines lieben Menschen, den wir meinen, für immer verloren zu haben. Für uns ist dieser frühe Tod eines jungen Menschen mit einer großen Perspektive kaum fassbar, unbegreiflich; wir fragen uns nach dem „warum“ und erhalten — vordergründig betrachtet - wohl kaum eine zufrieden stellende Antwort.

 

Jonas war Schüler unserer Schule von Beginn der 11. Klasse an. Er kam – äußerst selten bei Schülern unserer gymnasialen Oberstufe – von der Dualen Oberschule in Hachenburg und integrierte sich ungewöhnlich schnell und erfolgreich in unsere Schulgemeinschaft. Er war gerne bereit, den ebenfalls von anderen Schulen zu unserer Oberstufe wechselnden Schülern als „Pate“ für die schwierige Zeit der ersten Wochen der 11. Klasse zur Verfügung zu stehen und übernahm in unserer Schülervertretung das Amt des Kassierers.

In meinem Stammkurs Deutsch habe ich ihn als freundlichen und verlässlichen Mitschüler erlebt, der trotz seiner Bescheidenheit immer wieder wichtige Impulse für das Gelingen des Unterrichts und einer positiven Unterrichtsatmosphäre zu geben bereit war.

 

Für uns alle beeindruckend war sein mutiger Umgang mit seiner Krankheit, die ihn im Herbst des letzten Jahres zwang, sein angestrebtes Ziel, die Abiturprüfung in diesem Frühjahr zu Gunsten der Regeneration und Vorbereitung der Operation hintanzustellen. Auch in dieser schwierigen Situation zeigte sich seine positive und hoffnungsvolle Einstellung, die ihn bei seinem Abschied von uns wenige Tage vor dem Beginn seines Klinikaufenthalts zu der Bemerkung veranlasste, in ein paar Wochen sei er sicher und gesund wieder bei uns in unserer Schule.

 

Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllen können.

Wir sind deshalb unendlich traurig, dass wir ihn verloren haben.

Wir sind jedoch auch dankbar, dass wir ihn gehabt haben, dass wir in ihm in seiner bescheidenen und hilfsbereiten Art und in seinem mutigen Umgang mit den Sorgen und Ängsten, die eine solche Krankheit hervorruft, ein Vorbild haben können, das auch unseren Lebensweg prägen kann.

 

Als Christen kann uns zugleich der Glaube an die Auferstehung – nicht nur unseres Herrn Jesus Christus, sondern aller Menschen – ebenso trösten wie die Hoffnung auf ein Wiedersehen bei ihm, unserm Gott.

 

Was auch wir in diesem irdischen Leben ihm zu geben imstande sind, ist die Liebe in Form des Denkens an einen liebenswerten und vorbildlichen Menschen, ist die Liebe in Form der immerfort lebenden guten Erinnerung.

 

Klemens Schlimm

Schulleiter

 









Meine Reaktion auf die Nachricht von Jonas´ Tod war Fassungslosigkeit, Erschütterung. Wie kann das sein? Wie darf das sein? Natürlich wusste ich wie viele von uns um seine Krankheit, wusste, dass es ihm zwischenzeitlich schlechter gegangen war.

 

Aber jetzt soll er einfach nicht mehr da sein …

 

Mir fiel und fällt dies umso schwerer zu glauben, zu begreifen, weil ich Jonas kannte als jemanden, der immer Spaß am Leben hatte, der immer voller Zuversicht war.

 

Als ich vor drei Wochen das letzte Mal persönlich mit ihm gesprochen habe, waren seine Worte: „In fünf bis sechs Wochen bin ich bestimmt wieder zu Hause.“

Diese Worte haben nun einen völlig neuen Sinn bekommen: zu Hause bei Gott ...

 

Aber warum schon jetzt? Warum ein so junger Mensch?

Eine Antwort auf diese Fragen werden wir nicht geben können, nicht jetzt, nicht hier und auch nicht in Zukunft, aber im Glauben an die Auferstehung Jesu dürfen wir hoffen auf sein Weiterleben bei Gott.

Jonas’ Weggang hat eine Lücke in unser Leben gerissen. Das wird uns jetzt erst im Ansatz deutlich. Eine Lücke in der Schule, bei Veranstaltungen wie „DeBeJu“, im Sportverein oder einfach unter Freunden.

 

Aber ich denke, so wie ich Jonas kannte, wäre es sein Wunsch, dass wir trotz aller Trauer nicht verzweifeln, dass wir an ihn denken und die Erinnerung nicht im Alltagstrott untergehen lassen, dass wir aber in die Zukunft blicken, wie auch er es immer getan hat.

Worte aus dem Johannesevangelium mögen uns trösten und Mut machen:

 

Ihr habt nun Trauer,

aber ich werde euch wiedersehen,

und euer Herz wird sich freuen,

und eure Freude

wird niemand von euch nehmen.

 

Mathias Pütz

Schülersprecher

 

 


Jonas bedeutet soviel wie Taube. Er könnte jetzt eine Taube sein, unsichtbar, die immer um unsere Köpfe schwebt. Unseren Freund Jonas kann man aber vielleicht eher durch Worte wie Optimismus, Sonnenschein und Hoffnung beschreiben. Dennoch fällt es schwer Worte zu finden, um zu beschreiben, wie er wirklich war.

 

Einen besseren Freund hätte man sich nicht wünschen können. Er besaß die Gabe einen immer aufmuntern zu können, einem Mut zu machen. Unangemeldet stand er vor der Haustür, um nur mal „Hallo“ zu sagen oder einen zu einem Spaziergang mitzunehmen. Man hatte immer jede Menge Spaß mit ihm und er war immer sehr unternehmungsfreudig. Schlechte Tage gab es selten, an jedem Tag konnte er etwas Positives finden. Selbst von seiner Krankheit hat er sich niemals unterkriegen lassen. Kein anderer Mensch, den ich kenne, besitzt solch einen Optimismus und solchen Lebensmut. Er war es immer, der uns beruhigte, der uns immer sagte, dass alles gut werde Auch Jetzt, wo er uns nicht mehr direkt mit seinem Optimismus, seiner Gegenwart und seiner Lebensfreude trösten kann, denke ich, er wünscht sich, dass wir das, was ihn so besonders gemacht hat, in uns tragen und er so jeden Tag mit uns weiterlebt. So, dass jeder, der nicht das Gluck hatte unseren Jonas persönlich zu kennen, einen Teil von ihm durch uns kennen lernt.

 

„Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen“, sagt das Gedicht. Jonas würde uns, seinen Freunden, mit seiner optimistischen Art jetzt wahrscheinlich sagen: „Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es schön war!“

 

Anna Heidrich

für Jonas´ Freunde

 

 

 

 

Meine Hoffnung und meine Freude,

meine Stärke, mein Licht:

Christus, meine Zuversicht,

auf dich vertrau´ ich und fürcht´ mich nicht,

auf dich vertrau´ ich und fürcht´ mich nicht.

 

aus Taizé –

Schlusslied im
Auferstehungsgottesdienst für Jonas



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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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