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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Zeitzeugen II: Hannes Heer: Mein 68

Zur zweiten Veranstaltung der Reihe „Zeitzeugen“ konnte am 30.05.08 Schulleiter Klemens Schlimm den ehemaligen Marienstatter Schüler Hannes Heer, 1941 in Wissen/Sieg geboren, begrüßen.








Hannes Heer, der 1957 seine Schülerzeit am damaligen Progymnasium mit der Mittleren Reife abschloss, seine Abiturprüfung 1960 in Montabaur ablegte und anschließend Geschichte und Literatur an der Uni Bonn studierte, war als führendes Mitglied des SDS und des Bonner AStA einer der bekanntesten „68er“; nach Abschluss des Studiums nicht zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien zugelassen, arbeitete Heer als Filmemacher, Publizist und Historiker. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Jan Philipp Reemtsmas Hamburger Institut für Sozialforschung bekannt (1992 – 2000), an dem er u.a. für die erste Version der Ausstellung: „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ verantwortlich war.

 

In dem von Hannes Heer für den WDR 1988 gedrehten Film „Mein 68 – ein verspäteter Brief an meinen Vater“, dessen Vorführung den ersten Teil der Veranstaltung bildete, versucht der Autor sein Handeln während der 68er-Bewegung gegenüber dem Vater zu rechtfertigen, nachdem ihn dieser deshalb enterbt und den Kontakt mit ihm abgebrochen hatte.

Den äußeren Handlungsrahmen bildet eine Szene, in der der von einem Schauspieler dargestellte Vater Heers auf seiner Schreibmaschine den Brief tippt, der die Enterbung erklärt und die Beweggründe dafür auflistet, insbesondere die Verun-glimpfung der von der Vätergeneration erbrachten politischen Leistung des Aufbaus der BRD.

In der Binnenerzählung (in Schwarz-Weiß) stellt der Autor zuerst die aus seiner Sicht wichtigen Beweggründe der 68er dar: Die Rückständigkeit der Universitäten, demokratische Defizite des Adenauer-Staats, Karriere ehemaliger NS-Größen auch in der Bundesrepublik , moralische Diskreditierung der USA (und der westlichen Welt) als angeblicher Vorreiter von Freiheit durch die Unterstützung diktatorischer Regimes (Iran und Griechenland), den Krieg in Vietnam und den Kampf gegen nationale Befreiungsbewegungen. Anschließend geht er auf den Verlauf der 68er-Bewegung anhand von Einzelereignissen ein, z.B. an der Uni Bonn (Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bonn: „Lübke – KZ-Baumeister“), bei den großen Demonstrationen in Berlin (Mord an Benno Ohnesorg) und den Mai-Unruhen in Paris. Den Schlusspunkt bildet die Auflistung von Faktoren, die die „Niederlage“ der Bewegung markierten: Die Wahl zur französischen Nationalversammlung mit einer überwältigenden Mehrheit der Rechten, die Annahme der Notstandsgesetze in Deutschland, die Niederschlagung des „Prager Frühlings“ durch Truppen des Warschauer Pakts.

Auf die „Fehlentwicklung“ der 68er zur RAF geht der Autor ebenfalls ein und betont, diese nicht gewollt und auch nicht initiiert zu haben.

 

Die sich anschließende lebhafte Diskussion, an der sich auf dem Podium neben dem Referenten und dem Schulleiter die Geschichtslehrer Dr. Bernd Leupold und Karl Zahn und aus dem Plenum erfreulicherweise eine große Menge der Schülerinnen und Schüler beteiligten, brachte anfangs Rückfragen zum Verständnis des Films, besonders auch zur weiteren Entwicklung des Verhältnisses von Heer zu seinem Vater, und fokussierte sich dann auf die Beurteilung der von den 68ern propagierten Ziele und Ideale. Als „Vermächtnis“ und Konsequenz stellte Heer die Aufgabe insbesondere auch für die jungen Menschen heraus, einerseits die demokratischen Errungenschaften unseres Staates bewusst und dankbar anzunehmen, andererseits den Mängeln und der allseits vorhandenen „Politikverdrossenheit“ durch eigenes Engagement und den Willen zu begegnen, an der Beseitigung erkannter Defizite aktiv mitzuwirken.

 

Diese Begegnung zwischen Herrn Heer und unseren Schülerinnen und Schülern zeigte deutlich, wie wichtig es ist, Zeitgeschichte auch durch auskunftsfreudige und engagierte Zeitzeugen anschaulich und damit verständlich werden zu lassen, zumal der Gast keineswegs davor zurückscheute, deutliche Mahnungen zu formulieren und inhaltliche Brücken zu Politik und Gesellschaft der Gegenwart zu schlagen

 

Zum Abschluss der Veranstaltung, die seitens der versammelten Schüler und Lehrer wegen ihrer Authentizität, der lebhaften Diskussion und der persönlichen Ausstrah-lung des Referenten als „Zeitzeuge“ als besonders gelungen angesehen wurde, stand der Dank des Schulleiters an Hannes Heer, der sich seinerseits dafür dadurch bedankte, dass er der Schule eine Kopie seines Films und seine letzten Publikationen zur Frage der Verantwortlichkeit für den NS zur Verfügung stellte.

 

Klemens Schlimm/Bernd Leupold/Karl Zahn


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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