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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Faszination Taizé 2008

Was macht die „Faszination Taizé“ aus? Warum fahren Woche für Woche tausende Jugendliche aus der ganzen Welt in den kleinen Ort in Südburgund? Teilnehmerinnen der Fahrt der Oberstufe des Privaten Gymnasiums Marienstatt machen sich auf eine ganz persönliche Spurensuche (die Sie auch in Bildern auf der Fotogalerie hier dokumentiert finden):





Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mich oft gefragt habe, warum ich mich überhaupt für diese Fahrt angemeldet habe, denn ich gehe hier in Deutschland nur sehr selten zur Kirche und in Taizé sollte ich dann gleich dreimal am Tag zur Kirche gehen!?

 

Im Nachhinein bin ich mehr als glücklich, dass ich mitgefahren bin, denn es hat so viel Spaß gemacht, so viele „fremde“ Menschen aus so vielen Ländern kennen zu lernen und zu erleben, wie all diese Menschen gemeinsam Gottesdienste, Gott, den Glauben und das ganze Leben „feiern“.

Zudem hat mich sehr beeindruckt, dass alles reibungslos verläuft, ohne dass es Angestellte oder irgendwelche Organisatoren gibt, die das Geschehen in Taizé leiten. Vielmehr heißt es dort bei den Arbeiten und Gesprächsgruppen:„Jugendliche leiten Jugendliche“.

 

Für mich verging die Zeit einfach rasend schnell. Ich hatte schon fast das Gefühl, dass wir, als wir angekommen waren, schon fast wieder fahren mussten.

 

Wirklich gestört hat mich eigentlich nichts, ich muss jedoch zugeben, dass die sanitären Anlagen am Anfang sehr (sehr, sehr) gewöhnungsbedürftig waren, doch nachdem ich gelernt hatte, weder Duschwände noch Toiletten zu berühren, haben mich auch diese Dinge nicht mehr gestört. J Als Fazit aus dieser Woche ziehe ich, dass ich ein gläubigerer Mensch bin, als ich eigentlich angenommen hatte. Zudem bin ich ruhiger, ausgeglichener und zufriedener geworden. Ich weiß nicht genau, was genau der ausschlaggebende Punkt dafür war, aber ich glaube, dass diese besondere (für mich eigentlich nicht oder nur schwer zu beschreibende) Atmosphäre, die dort herrscht, viel damit zu tun hat.

 

Für mich selbst steht eigentlich schon seit ich in den Bus zur Heimreise gestiegen bin fest, dass ich so bald wie möglich wieder dorthin zurück will.




Mich fasziniert an Taizé besonders der dort herrschende Friede. Viele junge Menschen von allen Kontinenten und aus den verschiedensten Ländern der Welt kommen dort zusammen, alle sprechen unterschiedliche Sprachen und stammen aus fremden Kulturen, doch in Taizé finden sie alle zusammen und verstehen sich gut. Überall trifft man auf Offenheit und Freundlichkeit. In tiefgründigen Gesprächen lernt man einander gut kennen und plötzlich ist die Herkunft völlig egal. Man findet immer vertrauenswürdige Menschen mit einem offenen Ohr und kann in guten Gesprächen neuen Mut finden. In der Einfachheit des Lebens in Taizé werden einem die wirklich wichtigen Dinge des Lebens bewusst und man achtet viel mehr auf seine Mitmenschen. Die allseits friedliche Atmosphäre wird besonders durch die Gebete mit ihren immer wiederkehrenden Gesängen geprägt. In den Gebeten kann man mal vollkommen abschalten, zur Ruhe kommen. Man hat endlich mal Zeit für sich, zum Nachdenken, und besonders auch für das Gebet und für Gott. Die Atmosphäre im Gebet, insbesondere im Abendgebet mit seinem offenen Ende, ist unbeschreiblich, atemberaubend. Am besten jedoch lässt sie sich vielleicht mit vollkommenem, bewegendem, alles durchdringendem Frieden beschreiben. Frieden in der „Kirche der Versöhnung“. Das begeistert mich und tut mir sehr gut. Dort kann man neue Kraft tanken und zu sich und zu Gott finden.




Taizé… Schon viel hatte ich über das kleine Örtchen in Burgund gehört, als ich mich entschieden habe, am Angebot „Die MSS fährt nach Taizé“ teilzunehmen.

 

Was ich erwartete, war eine Woche, in der ich viele neue Leute kennen lernen und mit allen gemeinsam den Tagesablauf in Taizé erleben konnte. Doch was mich erwartete, war viel mehr…

 

Natürlich brauchte ich etwas Zeit, mich an die Umstände, die das materiell einfache Leben mit sich bringt, zu gewöhnen, aber schon bald erfuhr ich, dass es ganz andere Dinge sind, die das Leben in Taizé lebenswert machen.

 

In den Kleingruppen lernte ich schnell Menschen kennen, mit denen man offenen Herzens über den Alltag, den Glauben und das Leben sprechen und diskutieren konnte. Sowohl die tiefgründigen Gespräche als auch die Momente, in denen wir bei gemeinsamen Spielen lachten und Spaß hatten, waren für mich sehr wertvoll und prägend.

 

Es ist faszinierend, wie Leute, die aus so verschiedenen Ländern und Kulturen kommen, die jeder eine andere Muttersprache sprechen, so vertraut und offen miteinander leben und reden können.

 

Ein Ort, in dem man diese Gemeinschaft mit allen erleben konnte, war auch die Kirche. Die Atmosphäre war einzigartig, wenn alle zusammen die schönen Taizé-Lieder sangen oder jeder bei der Lichterfeier eine Kerze anzündete.

 

In Taizé habe ich nicht nur viel über das Leben in einer großen Gemeinschaft, sondern auch über mich selbst gelernt. Der Ort lädt ein, zur Ruhe zu kommen und sich über die Dinge, die einem selbst im Leben wichtig sind, bewusst zu werden.

 

Für mich ist die „Faszination Taizé“ diese wundervolle Mischung aus erfüllender Atmosphäre, Momenten voller Lebensfreude, guten Gesprächen und dem Frieden zwischen so vielen verschiedenen Menschen und in sich selbst.




Was ist mir an Taizé wichtig?!

 

Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir schwer, die Atmosphäre und ihre ganz besondere Wirkung auf mich in Worte zu fassen. Man muss einmal dort gewesen sein, um zu verstehen, weshalb Leute wie ich es spannend, aufschlussreich und vor allen Dingen wiederholenswert finden, eine Woche lang Toiletten zu putzen, dreimal am Tag zur Kirche zu gehen und zusätzlich noch eine Bibeleinführung zu besuchen.

 

Es gibt einfach so viele Dinge, die mich an diesem Ort fasziniert haben: Zuerst einmal die oft genannte Vielfalt an Nationen, Sprachen und Kulturen. Ich war schon in vielen Städten, in denen man die interessantesten Menschen finden kann, aber nirgendwo wird man so freundlich und herzlich aufgenommen wie in Taizé.

 

Eine weitere wichtige Sache ist die Arbeit mit den anderen Jugendlichen. Am Anfang, als ich zum „Cleaning Team“ musste, wollte sich keine wirkliche Begeisterung einstellen. Aber wir hatten dort so viel Spaß, weil man eben nichts allein erledigen musste und jeder eine andere verrückte Idee hatte, um sich und dem Rest der Truppe den Arbeitstag zu erleichtern. Man hat die Gemeinschaft, auf die man sich verlassen kann, denn alle sind gleichermaßen für die Gruppe verantwortlich. Dort hatte ich einfach das Gefühl, mit den Menschen verbunden zu sein. Dazu kommt noch, dass man dort viele witzige Jugendliche trifft. Ich habe eine Polin kennen gelernt, mit der ich ein unglaublich interessantes Gespräch hatte. Dabei habe ich direkt gemerkt: „Hey, die denkt ja wie ich!“ Ich hoffe nun, mit ihr weiterhin über E-Mail in Kontakt zu bleiben, auch wenn wir uns nicht mehr jeden Morgen sehen.

 

Genauso geht es mir mit dem Gottesdienst. Er hat mir einiges gezeigt, was ich auch in meinem Alltag, weit weg von Frankreich, anwenden und mir zu Herzen nehmen kann. Auch hier will ich, dass diese eine Woche nicht so schnell verblasst und mir diese etwas andere Art der Messe noch lange im Gedächtnis bleibt.

 

Besonders angenehm war aber die Abgeschiedenheit des Ortes, gerade kurz vor Schulbeginn. Aus meiner Sicht war es erleichternd, keinen Fernseher und kein Internet zu haben. Man hat nicht das Gefühl, ständig anwesend und erreichbar sein zu müssen und bekommt nicht morgens schon beim Aufstehen schlechte Nachrichten aus dem Radio mit. Aus diesem Grund habe ich mein Handy in diesen Tagen kaum benutzt. Zur Abwechslung fand ich es sehr erholsam, meine Ruhe zu haben und die Sorgen ablegen zu können.

 

Zum Abschluss muss ich sagen, dass all diese Dinge – und noch so vieles mehr – dazu beigetragen haben, dass ich mich in Taizé sehr wohl gefühlt habe. Es kommt einem so vor, als wäre man dort wirklich zu Hause.




Taizé ist ein sehr kleines französisches Dörfchen mitten in Burgund. Auch wenn es an sich nichts Besonderes zu bieten hat, haben sich in dieser ersten Augustwoche 2008 etwa 5000 Jugendliche aus Deutschland, Polen, Spanien und vielen anderen Ländern und sogar Kontinenten in eben diesem Dorf, in dem außer ein paar Tiergeräuschen nichts zu hören ist, eingefunden.

 

Die „Communauté de Taizé“ liegt wenige Schritte oberhalb des Dorfes. Von dort aus kann man die umliegenden Orte mit ihren vielen kleinen Kapellen beobachten. Mit dem ersten Blick auf das Gelände und in die Kirche ist man wie gebannt von diesem Fleckchen Erde, das trotz seiner Einfachheit Ruhe, Geborgenheit und Vertrauen ausstrahlt. Das Gelände und die Kirche näher zu beschreiben, würde der Schönheit und der Ausstrahlung keines Wegs gerecht werden, man muss es einfach mit eigenen Augen gesehen und mit seinem Herz erlebt haben.

 

Zusammen mit uns waren über 5000 junge Menschen dort, was zwangsläufig zu einem Austausch der Kulturen, zum Lernen neuer Sprachen und zu vielen neuen Freunden führt. Durch die Taizé-Gesänge und die täglichen „prayers“ (Gebete) kann man eine unglaubliche Gemeinschaft, ganz anders als in der Schule oder zu Hause, erleben, die durch intensive Gespräche vertieft wird.

 

Der wichtigste Teil an Taizé ist der, der jeden einzelnen bewegt: die persönliche Empfindung. In diesem friedvollen Ort findet man Zeit für sich selbst, um seine Gedanken zu sortieren und das Erlebte zu verarbeiten oder einfach nur die Stille zu genießen, da hier die Bedürfnisse jedes Einzelnen akzeptiert werden. So ist es kein Wunder, dass dieser Ort inneren Frieden schenkt und eine lebendige Glaubenserfahrung ist, die ich auf keinen Fall missen will. Es ist schön, abends nach dem Gebet noch ein bisschen in der Kirche zu bleiben, um zu singen, zu beten, zu schreiben, in der Bibel zu lesen oder einfach nur die Stille zu genießen.

 

So kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass ich im nächsten Jahr wiederkommen werde und jeden zu dieser außergewöhnlichen Erfahrung nur einladen kann. Es lohnt sich!

 




Taizé begeistert! Über 5000 Menschen begegnen sich in Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Ich fand es toll mit so vielen Menschen gemeinsam Lieder zu singen und Gemeinschaft zu erleben. Besonders Samstag, am letzten Abend, als 5000 Jugendliche mit einer leuchtenden Kerze in der Hand dasaßen und sangen. Ich war zutiefst davon berührt, denn ich saß dort mit meinen neu gewonnenen Freunden, mit denen ich eine Woche auf engstem Raum zusammenlebte. Jeden Abend blieben Tausende in der Kirche um in „unserer Gemeinschaft“ zu bleiben, während andere im „Oyak“ jeden Abend Party feierten. Menschen, die dort Spaß hatten, auch ohne jeglichen Tropfen Alkohol: Jugendliche von 17 bis 30, die mit Gitarrenbegleitung sangen, tanzten oder gemeinsam spielten. Wenn ich jemandem die Tasche tragen konnte und ein Lächeln als Dank bekam, war ich glücklich. Ebenso wurde ich mit Freundlichkeit und Offenheit und Hilfsbereitschaft überhäuft. Jeder durfte der Mensch sein, der er ist, mit seinem Kleidungsstil, seinen Fehlern, seinen Gedanken über Gott – man wurde so akzeptiert. Alles ist dort mehrsprachig und international: die Gesänge, die Essensschlangen, in denen man angelächelt wird und „Guten Appetit“ in allen möglichen Sprachen hört, die Gesprächsgruppen, die neuen Freunde. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, jeden Tag in einer anderen Sprache die liebsten Worte zu hören? Meine Gesprächsgruppe bestand aus mir (einem Esel, welcher sich zuerst nennt), zwei Jugendlichen aus Polen, je einer aus England, Italien, Holland, Schweden, Rumänien, Ungarn, Deutschland, ... Ein Turm zu Babel mit einer Vielzahl an Sprachen, aber auch der Möglichkeit, neue Sprachen zu lernen oder mit allen in Englisch zu reden (mitten im idyllischen Frankreich). Alle 5000 Menschen haben innerhalb von 20 Minuten ihr Essen. Erstaunlich, was alles möglich ist, wenn jeder bereit ist, etwas beizutragen. Ein Teil macht „Schrubberwettrennen“ in der Küche, andere Wasserschlachten während des Spülens, teilen Essen aus oder singen so wie ich im Chor. Taizé war und ist eine Bereicherung für mein Leben, welche ich nicht mehr missen will. Ich hoffe, die Möglichkeit zu haben noch oft nach Taizé zu kommen – so wie Mimi aus Italien, die seit 14 Jahren ununterbrochen immer wieder in ihr „zweites Zuhause“ fährt. Ich will nächstes Jahr auch wieder nach Hause – nach Taizé!




Die Spannung, was uns in Taizé erwartet, war sehr groß, ließ aber bei den vielen lächelnden Gesichtern und winkenden Händen zur Begrüßung sofort nach. Ich war überwältigt von dem immerwährenden Gemeinschaftsgefühl, das in Taizé – ob beim Beten und Singen, während der zehnminütigen Stille, bei den Arbeiten oder den Gesprächsgruppen – herrschte. Überall war das beeindruckende und unbeschreibliche Gefühl der Herzlichkeit, Freundlichkeit, Offenheit und des Einklangs aller 5000 Versammelten, das nur schwer zu beschreiben ist, und deshalb sollte man dies am besten einmal selbst erleben. Wegen der spartanischen Wohngelegenheiten und Mahlzeiten legte man von selbst mehr Wert auf die Gespräche und Begegnungen mit den Mitmenschen dort und deren Mentalitäten, sodass das Aussehen keine Rolle mehr spielte.

 

Dabei hatte man die Möglichkeit, in Ruhe über sich und sein Leben nachzudenken oder ganz andere Kulturen und Ansichten der Besucher aus allerlei Ländern kennen zu lernen und ihre Lebensgeschichte zu erfahren. Natürliche durften die vielen lustigen Gruppenspiele und der Spaß bei den Arbeiten nicht fehlen.




In Taizé herrscht eine ungezwungene Stimmung. Schon als wir am ersten Tag mit unseren Koffern über die Wege liefen, begrüßten uns alle freudig in Taizé. Man lernt hier unglaublich schnell nette Menschen kennen, ob aus dem eigenen oder einem anderen Land, es gibt keine Barrieren, selbst mit der Sprache klappt es meistens gut.

 

In Taizé führt man ein einfaches Leben, fern von Computer und Fernsehen, was für viele Gleichaltrige unvorstellbar ist. Doch man hat hier eine wundervolle Zeit in einer atemberaubenden Atmosphäre und mit netten Menschen. Alle Menschen hier sind so hilfsbereit und man merkt, was für ein schönes Gefühl es ist, anderen zu helfen und auch Hilfe zu empfangen.

 

Vor allem in der Kirche zu sitzen und zu singen oder einfach nur zuzuhören, ist wunderschön. Es ist unvorstellbar, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Die Taizé-Lieder laden zum Singen ein und ich bekomme fast jedes Mal Gänsehaut, weil es einfach wunderschön ist. Die Kirche mit ihren vielen Kerzen und orange-gelben Lichtern verstärkt die positive Atmosphäre. Man fühlt sich sofort wohl. Man sitzt in der Kirche meist auf dem Fußboden, viele ziehen ihre Schuhe aus, und so ist es nicht so „streng“, wie man es meist kennt, sondern einfach ein Beisammensein.

 

Die Taizé-Lieder sind fast alle wunderschön und man kann, während man singt oder zuhört, alles um sich herum vergessen und nachdenken oder einfach nur zur Ruhe kommen.

 

In jedem Gottesdienst gibt es eine zehnminütige Zeit der Stille, in der man sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren kann. Manchmal kommt man dabei in einen Zustand, in dem man an nichts mehr denkt. Dieses Gefühl ist wirklich überwältigend.

 

Noch besser gelingt dieses jedoch in der Dorfkirche (das Dorf ist eine Minuten zu Fuß entfernt), denn dies ist ein Ort der Stille. Vor der Kirche ist ein kleiner Friedhof, wo sich das Grab von Frère Roger, dem Gründer der ökumenischen Gemeinschaft Taizé, befindet. Die Stille in der Kirche ist sehr ergreifend. Man hört keinen einzigen Laut und die Stille hat mir noch besser gefallen, als die Stille in der riesigen „Kirche der Versöhnung“.

 

Nach jedem Abendgebet in Taizé hat man die Möglichkeit, mit einem Frère zu sprechen. Man kann in der Kirche einfach zu ihnen gehen, etwas erzählen oder fragen. Meiner Meinung nach können sie wirklich helfen, denn ihre Antworten sind meist richtig gut und regen zum Weiterdenken an.

Ich fand es toll, dass wir miterleben durften, wie ein junger Mann in die Gemeinschaft von Taizé eingetreten ist. Dies war während unseres letzten Abendgebetes, das wir in Taizé erlebt haben.

 

Dieses war meiner Meinung nach das tollste Gebet der ganzen Woche, denn an diesem Abend wurde das Osterlicht in der ganzen Kirche weitergegeben und irgendwann hatte jeder in der Kirche eine brennende Kerze. Das sah wirklich unglaublich schön aus.

 

Als wir abreisen mussten, freute ich mich zwar einerseits sehr auf zu Hause, andererseits war Taizé ein solch tolles Erlebnis, dass ich gerne noch länger dort geblieben wäre. Ich werde auf jeden Fall wieder hinfahren!




Auf dem Weg nach Taizé stellten sich mir viele Fragen : Wie sind die Unterkunft und die sanitären Einrichtungen? Schmeckt das Essen? Kann ich wirklich dreimal am Tag in die Kirche gehen? Für welche Arbeit werde ich eingeteilt?

 

Mit all diesen Fragen kamen wir nach gut neunstündiger Busreise in Taizé an. Es war irgendwie ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe, aber ich war überwältigt: überall Jugendliche aus allen möglichen Ländern. Leider wurde meine Freude nach der ersten Nacht etwas weniger, da wir doch nicht in den heiß ersehnten Baracken schlafen konnten, sondern in ein Zelt mit noch etwa zehn slowenischen und polnischen Mädchen mussten, so dass wir mit 20 Leuten in einem Zelt waren. Im Nachhinein finde ich das nun eigentlich doch recht gut, denn oft waren unsere Sachen zwar eher klamm als trocken, aber weil wir so mit der ganzen Gruppe zusammen waren und mehr Platz als in den Baracken hatten, war es echt gut. So hatten wir wirklich viel Spaß, aber auch Ärger mit den „Nightwatchers“ ...

 

Auch das Essen war besser, als ich mir es vorgestellt hatte, aber einen Gourmet könnte es sicherlich nicht überzeugen. Neben viel Spaß beispielsweise beim Abwasch (5000 Löffel, Tabletts, Teller, Schüsseln), im „Oyak“ (Kiosk und Treffpunkt am Abend) oder einfach nur mit der Gruppe und neuen Leuten/Freunden, gab es viele ruhige und besinnliche Momente. Mir hat diese Zeit in der Kirche zum Nachdenken und Zur-Ruhe-Kommen sehr viel gebracht. Am Anfang war es schon schwierig, die zehn Minuten in jedem Gottesdienst ruhig zu sein und mich auf mich selbst zu konzentrieren, aber nach ein paar Tagen konnte ich mich voll und ganz darauf einlassen und die Zeit genießen. Auch die Taizé-Gesänge laden dazu ein, einfach mal an nichts zu denken. Auch wenn ich wegen des einfachen Lebens in Taizé einige Kompromisse eingehen musste, und auf manchen Luxus von zu Hause verzichtet habe, denke ich, dass Taizé eine Reise – und vielleicht auch mehrere – wert ist.

 

In Taizé war man von den Eindrücken un serer Schülerinnen so beeindruckt, dass man diese auf die eigene Homepage übernommen hat: www.taize.de


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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