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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Weihnachten – Traditionen historisch gesehen

von Katja Grimm

 

Woher stammen unsere Bräuche rund um die Weihnachtszeit? Was hat es mit Weihnachtsbaum, Adventskranz und Krippenspiel auf sich? Seit wann beschenken wir uns an Heiligabend und wie kam es dazu? Und welche historischen Ereignisse führten dazu, dass Weihnachten nach Ostern zum wichtigsten Hochfest der Christen wurde und warum am 25. Dezember? – Fragen über Fragen, die Panoptikum-Redakteurin Katja Grimm beantwortet.

 

Das Weihnachtsfest beginnt bei uns in Deutschland mit der evangelischen Christvesper oder der katholischen Christmette. Sie wurde ursprünglich in der Nacht vom 24.12. auf den 25.12. gefeiert, genauer gesagt um Mitternacht. Seit einiger Zeit findet sie jedoch schon vorher am Heiligen Abend statt. Die Bedeutung des 25.12. als Geburtstag Jesu hat dadurch stark abgenommen, Heiligabend wurde in Deutschland nun sehr wichtig.

Dem ersten Weihnachtstag geht die vierwöchige Adventszeit (von lat. adventus = Ankunft) voraus, in der wir noch den Namenstag des Nikolaus am 6. Dezember feiern.

Das Ende der Weihnachtszeit ist der Sonntag nach Dreikönig (6. Januar). In dieser Zeit gehen die Sternsinger umher, bitten um Spenden und schreiben als Dank C+M+B (lat. Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus) über die Türrahmen.



Bilder: Katja Grimm (2), wikipedia.de und Chr. Pulfrich


Das Krippenspiel wurde im 11. Jahrhundert populär, als man begann, die heilige Nacht nachzustellen und nachzuspielen. Lebende Krippen und Krippenfiguren aller Art erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit.

 

 

 


Seinen Ursprung in der Antike hat der Adventskranz. Dort galten ähnliche Kränze als Zeichen des Sieges. Bei uns gibt es ihn als Schmuck seit 1838 und mit seiner Einführung wurden ab 1925 zum ersten Mal in Köln die Adventskerzen angezündet. Sie stehen symbolisch für Christus, das Licht selbst. Eine Kerze wird bekanntlich je an einem Adventssonntag angezündet. Die meist roten Kerzen und das tropfende Wachs symbolisieren das Blut Christi.

 

 




Seit dem 15. Jahrhundert kennen wir den Weihnachtsbaum mit seinem vielfältigen Schmuck und freuen uns über die besinnliche Zeit an ihm. Früher waren rote Äpfel als Schmuck üblich, die Adam und Eva symbolisieren sollten. Heute sieht man an den meisten Bäumen unserer Region Kugeln, die in gewisser Weise die Äpfel ersetzen und auch in ihrer Form für Vollkommenheit stehen. Glocken hängen am Baum, um die Heilige Nacht zu verkünden sowie das neue Jahr. Heute gibt es Modefarben und Trendschmuck aller Art. Dennoch haben viele Familien ihre eigenen Traditionen, was Farbe, Lametta und Baumart angeht.

 

Lebkuchen in der Weihnachtszeit sollen ein langes Leben schenken. Nüsse stehen für Natur, Fruchtbarkeit und Stärke, da sie schwer zu knacken sind. Auch Tannenzapfen sind Zeichen für Fruchtbarkeit und Jungfräulichkeit.

 

Den Brauch des Beschenkens gibt es im Evangelischen erst seit dem 16. Jahrhundert, die Katholiken beschenkten früher die Kinder an Nikolaus. Manche vermuten beim Beschenken einen Zusammenhang zu den Geschenken der heiligen drei Könige an das Jesuskind.

 

Die Zeit des Wartens auf das Weihnachtsfest versüßt den Menschen seit dem 19. Jahrhundert der Adventskalender. Zu der Zeit gab es einfache Kalender, die z.B. aus 24 Kreidestrichen, von denen jeden Tag einer weggewischt wurde, bestanden. Den ersten Adventskalender mit Türchen gab es 1920.

 

Unser guter alter Weihnachtsmann existiert schließlich erst seit dem 20. Jahrhundert.

 

Der 25. Dezember war nahezu immer ein wichtiger Tag in vielen Kulturen: in Vorderasien feierte man die Geburt des indischen Lichtgottes. Auch für die Ägypter war er ein wichtiger Geburtstag, nämlich der des Horus, Gott des Himmels und des Lichts. Bei den Römern hatte Saturn, der unbesiegbare Sonnengott, am 25. Dezember seinen Ehrentag. Die Germanen im norddeutschen bis skandinavischen Raum veranstalteten in diesem Zeitraum Mittwinter-, Fruchtbarkeits- und Totenfeste.

336 wurde der 25. Dezember als kirchlicher Feiertag in Rom festgelegt. Es wird vermutet, dass dieses Datum wieder mit dem „Licht Christus“ zusammenhängt, da in zahlreichen Kulturen Licht- und Sonnengötter an diesem Tag verehrt wurden.

 

Letztlich gibt es über den Namen „Weihnachten“ verschiedene Theorien. Eine naheliegende ist, dass er sich von „geweihte heilige Nacht“ ableitet, in der Jesus zur Welt kam.

 

Für uns gilt auch in diesem Jahr: Wir freuen uns auf diese Zeit und alle damit verbundenen Symbole und Bräuche.

 

 

Quellen: weihnachtsstadt.de/europa-digital.de/wikipedia.de

 


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