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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Abendmahl, Kreuzigung und Auferstehung: Ostern - Hintergründe des ältesten und wichtigsten Festes der Christen



Symbol der Osterzeit: der Osterhase
Quelle: ewetel.net

von Katja Grimm

 

Die Zeit der Narren ist vorüber, die Fastenzeit hat begonnen. Damit ist auch klar, dass Ostern vor der Tür steht - das Fest Jesu Tod und Auferstehung. Warum aber färben wir Ostereier? Was hat der Osterhase mit dem Neuen Testament zu tun? Und wie wird der Termin für das Fest bestimmt?

 

Ostern ist das älteste christliche Fest und auch das bedeutendste. Wir feiern die Auferstehung Jesu und dessen Tod damit als Neubeginn statt als Ende; Jesus hat den Tod und die Finsternis besiegt. Das Osterfest knüpft an das jüdische Passahfest an, da nach der Bibel Jesus am Freitag vor dem Passahfest gekreuzigt wurde.

Sprachwissenschaftler vermuten, dass das Wort „Ostern“ sich vom althochdeutschen „Ostarum“, das heißt „Morgenröte“, herleitet.

 

Ablauf des Osterfestes

Die sogenannte Karwoche (vom althochdeutschen „kara“ = Kummer, Trauer) beginnt mit dem Palmsonntag. Dieser geht zurück auf Jesu Einzug in Jerusalem, bei dem die Menschen Kleider und Palmblätter auf der Straße ausbreiteten („Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg“- Mat 21,8). Daher werden auch heute bei der Messe Palmblätter oder Grünzweige geweiht.

Der darauffolgende Gründonnerstag erinnert an das Abendmahl. Der Abschied von Jesus und das Bitten um Vergebung spielen eine große Rolle. Der Begriff „Gründonnerstag“ leitet sich vom altdeutschen Wort „greinen“ ab, das soviel bedeutet wie weinen.

Es folgt der Karfreitag, teilweise auch als Kummer-Freitag bezeichnet. Er gilt als stiller Tag und hoher kirchlicher Feiertag. Zu Jesu Todesstunde, 15.00 Uhr, finden vielerorts Gottesdienste statt. An diesem Tag verstummen sowohl Glocken als auch Orgel. Meist gibt es keinen Blumenschmuck und auch keine Eucharistie. Der Tag dient der Trauer um Jesu Tod.

Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe. Hier findet kein Gottesdienst statt. Er soll zeigen, dass das Leben weitergeht.

In der Nacht zum Ostersonntag kommen viele Christen zum Gottesdienst zusammen, um auf Jesus zu warten. Für gewöhnlich ist die Kirche zunächst fast dunkel und nur mit wenigen Kerzen beleuchtet. Später wird feierlich die Osterkerze entzündet und alle halten nach und nach Kerzen in der Hand, bis die Kirche von Kerzenlicht erfüllt ist. Ihr Feuer steht für das Licht und Leben, das Jesus mit seiner Auferstehung in die Welt brachte. Auch Orgel und Glocken, die am Karfreitag verstummt waren, erklingen wieder fröhlich.

In Deutschland steht dieser Tag meist im Zeichen der Familie. Es gibt ein ausgiebiges Frühstück und Bräuche wie Ostereiersuchen.


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Osterzweige mit Tauben
Quelle: kidsweb.de

Festlegung des Datums

Im westlichen Teil der christlichen Welt feiern wir Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang.

Früher feierten Christen jüdischer Abstammung das Osterfest unmittelbar nach dem Passahfest. Heidenchristen richteten sich nach dem Frühlingsanfang und begingen am folgenden Sonntag ihre Feierlichkeiten.

Im Jahre 325 rief Kaiser Konstantin I. das Konzil von Nicäa (in der heutigen Türkei) zusammen, das endgültig einen einheitlichen Termin festlegen sollte. Also wurde beschlossen, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem Vollmond nach der Frühlingstagundnachtgleiche stattfinden sollte. Wenn sich dieser Termin mit dem Passahfest überschnitt, musste Ostern auf den folgenden Sonntag verschoben werden. Allerdings gelang es auch durch diesen Beschluss nicht, einen einheitlichen Termin festzulegen. Erst mit dem Gregorianischen Kalender (465 durch Papst Gregor VIII.) gelang die Gestaltung des Kirchenjahres. Im westlichen Teil der christlichen Welt wird Ostern seitdem am gleichen Datum gefeiert, im östlichen an einem anderen, da es dort den Julianischen Kalender gibt. In der anglikanischen Kirche findet Ostern am Sonntag nach dem zweiten Samstag im April statt.






Osterkorb, Osterstrauch und Osterei
Quellen: brauchtumsjahr.de, ferienhaus-sonnenweg.de und Katja Grimm

Osterbräuche

Für viele Familien sind gefärbte, bemalte oder auf andere Art verzierte Ostereier ein Muss. Dieser Brauch geht zurück auf die 40-tägige Fastenzeit, in der Eier, Fleisch und Milchprodukte nicht gegessen oder getrunken wurden. Natürlich legten die Hühner trotzdem Eier. Um sie nicht verderben zu lassen, wurden sie gekocht und anschließend angemalt, damit man sie voneinander unterscheiden konnte. Im Laufe der Jahre entstanden Muster und das Eierfärben und -bemalen wurde zum kreativen Spaß oder sogar zum Kunstwerk.

Wer diese schönen bunten Eier versteckt, ist jedem Kind klar: der Osterhase. Im Zusammenhang mit dem Osterfest gibt es den Hasen vermutlich seit dem 17. Jahrhundert. Er ist ein Sinnbild für Fruchtbarkeit. Dadurch, dass er sich im Frühling auf Nahrungssuche begibt, findet man ihn zur Osterzeit häufig in Gärten oder in der Nähe von Häusern. Damit eignete er sich perfekt, um bei Kindern zu behaupten, dass er Ostereier, Schokolade und Geschenke für sie im Garten verstecke.

In vielen Familien wird für die Feiertage ein Osterlamm gebacken. Das Lamm ist ein Opfertier und Zeichen der Unschuld und steht sinnbildlich für Christus, der für uns geopfert wurde. Er gab sein Leben freiwillig und unschuldig für die Menschen.

Schon früher wurden zu Frühlingsfesten Feuer entzündet, die für Fruchtbarkeit, Wachstum, Sonne und Licht standen und das Dunkel und den Winter vertreiben sollten. Beim Osterfest wurde es zu einem christlichen Brauch, Osterfeuer als Symbol für das Leben und Licht, das mit Christus in die Welt kam, zu entzünden.

In einigen Städten ist der Brauch bekannt, Brunnen am Karsamstag als Osterbrunnen mit Ostereiern und Girlanden zu schmücken. Der Ursprung dieses Brauches ist umstritten. Manche Theorien sagen, er hänge mit der wichtigen Bedeutung des Wassers, vor allem als Trinkwasser, zusammen und stehe damit wiederum für Wachstum und Leben.

Geschmückte Ostersträucher in Gärten oder auch Osterzweige in den Häusern stehen schließlich für Frühling, Fruchtbarkeit und Leben.


Nach dem Osterfest

Seit dem 4. Jahrhundert findet am 40. Tag nach Ostersonntag Christi Himmelfahrt statt, an dem Jesus zum Himmel hinaufgefahren ist.

Am 50. Tag nach Ostersonntag wird beim Pfingstfest gefeiert, dass die Jünger vom Heiligen Geist erfüllt und in die Welt ausgesandt wurden („Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab“ - Apg. 2,4).

Seit dem 10. Jahrhundert gibt es am darauffolgenden Sonntag einen weiteren Feiertag: Trinitatis (Dreifaltigkeit). Er gilt der Verehrung der Heiligen Dreifaltigkeit Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist.

Am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, also 10 Tage nach Pfingsten, wird Fronleichnam (corpus Christi), das Hochfest des Leibes und Blutes Christi gefeiert. Hierbei sind die Ortschaften festlich mit Blumenteppichen oder Fahnen geschmückt. Es gibt oft Prozessionen und Blumenaltäre.

 

 

 

 

 

Quellen: www.was-ist-ostern.de, www.theology.de

 

 



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