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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Das Klonen – Tor zu neuen Welten?

von Gerrit Mies

 

Das Klonen beschäftigt die Menschen seit Jahrzehnten, doch immer häufiger drängen sich Fragen auf: Spielen wir Gott? Welche Möglichkeiten des Klonens gibt es und sind sie ethisch vertretbar? Seit es das Klonen gibt, wird auch kontrovers über dieses Thema diskutiert; die wissenschaftliche Seite gegen die kirchlich-ethische Seite.

 

Mittlerweile ist die Wissenschaft auf dem Gebiet der Genetik – und somit auch des Klonens - erstaunlich weit vorangeschritten. Die jahrzehntelange Arbeit schien sich ausgezahlt zu haben, als im Juni 1996 das erste geklonte Tier der Welt, das Klonschaf Dolly, das Licht der Welt erblickte. Doch das von den britischen Genetikern Ian Wilmut und Keith Campbell geklonte Schaf musste schon nach knapp sechseinhalb Jahren eingeschläfert werden, da es unter einer schweren Lungenkrankheit und Alterserscheinungen wie zum Beispiel Arthritis litt. Diese Symptome sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Spenderzellen für Dolly von einem älteren Tier stammten. Wissenschaftler erkannten sofort das Potenzial, das in dieser neuen Technologie steckt und sahen sich schon im Glauben, Menschen zu klonen. Bis das jedoch möglich ist, ist es noch ein weiter Weg. Doch die Grundsteine sind gelegt. Durch das Klonen werden den Menschen Möglichkeiten eröffnet, von denen man vor ein paar Jahrzehnten nicht zu träumen gewagt hätte. Das Nachzüchten bereits ausgestorbener Tierarten – wie zum Beispiel des Mammuts - im Labor oder das Erstellen benötigter Organe für Transplantationen scheint zum Greifen nah. Die Vorteile solcher Organe sind schier unglaublich. Es kann aus Stammzellen des Kranken gezüchtet und somit nicht abgestoßen werden. Von kirchlicher Seite jedoch stellt sich immer mehr die Frage, ob wir Gott oder die Schöpfungsgeschichte nachspielen, wobei sich sofort die Gegenfrage stellt, warum wir von Gott überhaupt mit der Fähigkeit klonen zu können, ausgestattet worden sind. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob es Gotteslästerung ist, Tiere oder gar Menschen zu klonen.

Beim Klonen gibt es zwei wesentliche Methoden, mit denen gearbeitet wird: das therapeutische und das reproduktive Klonen. Die zwei Methoden sind in den ersten Stadien identisch. Zuerst wird einer beliebigen Körperzelle mit den gewünschten Eigenschaften (es ist keine Samenzelle notwendig) der Zellkern entfernt. Die Zellhülle ist nicht mehr von Nutzen und wird einfach weggeworfen. Dann wird die Eizelle eines Muttertieres entkernt, sodass nur noch die Hülle zurückbleibt. Jetzt wird der Kern der Körperzelle mit der Eizelle verschmolzen und fertig ist der Klon. Soll aus diesem Klon nun ein vollständiges Individuum heranwachsen, muss der Klon von einer Leihmutter ausgetragen werden (reproduktives Klonen). Beim therapeutischen Klonen wird der Klon bereits nach wenigen Zellteilungen zerstört und die einzelnen Zellen zum Wachstum in eine Kultur gebracht. So ist auch das Klonen von einzelnen Organen möglich. Doch mit dem Klonen gehen auch viele Schwierigkeiten und Probleme einher. In Deutschland darf zum Beispiel aufgrund des Embryonenschutzgesetzes nicht reproduktiv geklont werden, da kein identisches Individuum eines lebenden Embryos, Fötus, ausgewachsenen Menschen oder Verstorbenen künstlich erzeugt werden darf. Therapeutisches Klonen ist ebenso verboten, da der Embryo zerstört wird und der Klonprozess nicht der Erhaltung des Embryos dient. Verstöße werden mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Und auch wenn das Klonen erlaubt wäre, würden immer noch eine Menge Probleme auftreten. Eines der größten ist, das oft mehrere hundert Embryonen nötig sind, bis sich ein Individuum entwickelt. Beim weltberühmten Klonschaf Dolly zum Beispiel wurden 277 Embryos gezüchtet, von denen einer - Dolly - überlebte.

Diese Probleme gilt es auszuschalten, denn dann wäre der Weg für die Technik des Klonens geebnet und vielleicht würden in ein paar Jahrzehnten schon ausgestorbene oder vom Aussterben bedrohte Tierarten in Zoos gezüchtet oder über unseren Planeten wandern. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht irgendwelche machthungrigen Terroristen oder Mafiosi in den Besitz von Technologien kommen, die das Klonen ermöglichen, um dann riesige Armeen wie die der Klon-Krieger in Star Wars oder perfekte, skrupellose Massenmörder zu erschaffen.


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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