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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Wege finden -Wege gehen“ - Orientierung für das Leben nach der Schulzeit

Feierliche Verabschiedung der 116 Abiturientinnen und Abiturienten des Privaten Gymnasiums Marienstatt


Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der ehrwürdigen Basilika der Abtei und einer Abschlussfeier in der Sporthalle hat das Gymnasium Marienstatt seine Abiturienten des Jahres 2009 verabschiedet. Die Schulgemeinschaft konnte in diesem Jahr 116 jungen Erwachsenen zur bestandenen Reifeprüfung gratulieren und ihnen für ihr künftiges Leben die besten Wünsche aussprechen und Gottes Segen erbitten.

 

Um die „Wege“, die diese jungen Menschen in Zukunft beschreiten werden, und um die Orientierung auf diesen Wegen ging es in dem Gottesdienst, der den Festtag eröffnete. Während der von Abiturienten, Lehrern und Eltern gemeinsam gestalteten Andacht wurde symbolisch eine „Reisetasche“ gepackt mit wichtigen „Utensilien“ für den Weg: die Schultüte als Sinnbild für Reiseproviant, eine Landkarte, ein Handy, ein Taschenrechner – auch ein Regenschirm war dabei! Die Bilder der „Aufbruchssituation“ wurden in einem Dialog von P. Benedikt Michels und Sarah Henn reflektiert. Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes sorgte die Schülerband „Neues Geistliches Lied“ unter der Leitung von P. Jakob Schwinde.




Der erste Teil der Festveranstaltung in der Sporthalle des Gymnasiums stand unter dem Motto „Mensch“. Nachdem die Big Band der Schule (Leitung: Christoph Mohr) für musikalische Einstimmung gesorgt hatte, nahm der 1. stellvertretende Direktor Stephan von den Benken, der auch durch das Programm führte, Bezug auf die Aussage des Philosophen Kant, der Mensch sei „ein krummes Holz“. In seiner Begrüßungsansprache betonte er die Notwendigkeit der Formung und „Bildung“, die einerseits den Kern pädagogischer Arbeit ausmache, aber mit bestandener Reifeprüfung nicht abgeschlossen, sondern jedem Menschen als Lebensaufgabe auch weiterhin gegeben sei.

 

 

 

Für den anschließenden Festvortrag des Schulleiters bildete der bekannte Song „Mensch“ von Herbert Grönemeyer den musikalischen Impuls. Klemens Schlimm stellte das bekannte Chorlied aus Sophokles’ Tragödie „Antigone“ in den Mittelpunkt seiner Überlegungen, in dem es heißt, nichts sei „ungeheurer als der Mensch“. Die Zweideutigkeit des Wortes „ungeheuer“ verweise auf die Problematik menschlicher Eigenschaften und ihrer (möglicherweise negativen) Auswirkungen, deshalb sei die Vermittlung positiver Werte als Kernaufgabe der Schule mindestens ebenso wichtig wie die Vermittlung von Wissen. Schlimm betonte insbesondere die Bedeutung sozialer Kompetenz als Bildungsziel und wies auf Aktivitäten und Projekte des Marienstatter Gymnasiums hin, die auf das Erreichen dieses Ziels gerichtet seien, etwa das Sozialpraktikum „Compassion“ oder die diesjährige Abitur-Aktion.




Nach einem Intermezzo des Querflötenensembles unter Leitung von P. Jakob Schwinde erfolgte die Preisverleihung des Westerwaldkreises für das beste Abiturzeugnis. Landrat Peter Paul Weinert war persönlich nach Marienstatt gekommen, um die Abiturientin Sarah Henn, die ihre Schullaufbahn als Beste ihres Jahrgangs abgeschlossen hatte, zu ehren und in seiner Ansprache allen versammelten Absolventen seine Glückwünsche auszusprechen.

 

Ein Liedvortrag des Schulchors, geleitet von Martin Wanner, bildete den Übergang zu den Grußworten verschiedener Schulgremien. Schülersprecherin Theresa Schäfer ließ anhand von Beispielen die Erfahrungswelt Schule, die die Abiturienten soeben verlassen haben, noch einmal Revue passieren, worauf Reiner Rühmann als Sprecher der Elternschaft die Absolventen des Jahrgangs dazu aufforderte, im späteren Leben „authentisch zu sein“, sich nicht „verbiegen zu lassen“ und vor allem „Zivilcourage zu zeigen“. Silvia Westhoff-Adrian, Vorsitzende des Fördervereins, hob hervor, dass für die von jetzt an „Ehemaligen“ auch künftig die in Marienstatt verbrachte Schulzeit als Bestandteil ihres Lebens gegenwärtig sein werde.



Nach einer Tanzeinlage, die fünf Abiturientinnen mit Sportlehrerin Hannelore Hintz einstudiert hatten, erhielten die Mitglieder des „Abi-Aktions-Teams“ vom Förderverein besondere Auszeichnungen für ihr Engagement. Die „Abi-Aktion“ wurde im Folgenden von Mathias Pütz und Lisa Maria Wisser dem Publikum vorgestellt. Beteiligt waren außerdem Franziska Haas, Nicole Hanke, Dana Kim Hansen, Kathrin Lochner, Verena Schnorr, Rebekka Weber und Jana Zomack. Wie in den Jahren zuvor war in vielen Einzelaktivitäten Geld gesammelt worden, um eine soziale Einrichtung zu unterstützen. Der stattliche Erlös von € 10.217,- ging an das Kinderhospiz „Balthasar“ in Olpe, das schwer kranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien eine angenehme und würdevolle Gestaltung der letzten Lebensphase ermöglicht. Wie Britta Gerhard, die für das Hospiz die Spende dankend entgegennahm, mitteilte, soll damit in erster Linie die Außenanlage der Einrichtung mit Spielgeräten ausgestattet werden.

 

 




Als einer der Stammkursleiter des Abiturjahrgangs 2009 beschäftigte sich Abt Andreas Range mit der Vermittlung von „Wissen“ und „Weisheit“. Schüler seines Deutsch-Leistungskurses hätten sich, so der Abt von Marienstatt im Festvortrag, sehr für den Sinn und die Bedeutung von „Weisheit“ interessiert, wozu eine Rede und die Autobiographie des Alt-Bundeskanzlers Helmut Schmidt den Anstoß gegeben hätten. Abt Andreas erschloss die Bedeutung von „Weisheit“ anhand der Beispiele des alttestamentlichen Königs Salomo und des chinesischen Philosophen Laotse nach B. Brechts „Legende von der Entstehung des Buches Taoteking“. Das Fazit, so Abt Andreas, sei, dass jeder Mensch erlernen müsse, dass die „vielschichtige Wirklichkeit“ sich nur in einem „Wechselspiel“ aus Suchen und Finden“ (nach Augustinus) erschließen lasse. Die Einseitigkeit des „Nur-Wissens“ sei ebenso problematisch wie eine geistige Haltung, die jeden Bezug zur Wirklichkeit ausschließe. „Die Weisheit der Welt und die Weisheit Gottes müssen kein Widerspruch sein“ – diese Einsicht gab Abt Andreas den Abiturienten auf den Weg.



Einige der diesjährigen Absolventen wurden mit besonderen Auszeichnungen bedacht. Den „Preis des Landes Rheinland-Pfalz“ für besonderes soziales Engagement erhielten Mathias Pütz und Jörn-Anders Müller. Als beste Schüler des Faches Physik wurden Miriam Weller (als Jahrgangsbeste), Sarah Henn, Lutz Mende, Stefan Schwan und Carsten Kleppel mit einem Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet, und der Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für die beste Abiturarbeit in Chemie ging ebenfalls an Miriam Weller. Mit dem Preis der Deutschen Mathematischen Gesellschaft wurden Sebastian Mayer, Stefan Schwan und Sarah Henn geehrt. Die Pierre-Coubertin-Medaille für besondere sportliche Leistungen und Fairness erhielt Jörn-Anders Müller. Eine Urkunde für besonderen Einsatz innerhalb der Schulgemeinschaft wurde Katalin Kornweibel überreicht.



Bevor die Veranstaltung mit der Ausgabe der Abiturzeugnisse durch den Schulleiter, die Oberstufenleiterin und die Stammkursleiter ihren Höhepunkt erreichte, setzten sich Helena Asbach, Barbara Mockenhaupt und Sabrina Schneider in ihrer gemeinsam vorgetragenen Abiturrede noch einmal kritisch und selbstkritisch mit der Bedeutung und dem Wert der jetzt zurückliegenden Lebensphase „Schulzeit“ auseinander.

 

 

Den Ausklang des Festakts bildeten weitere musikalische Darbietungen des Schulchors und der Big Band; ein Sektempfang leitete zum „informellen“ Teil des Festtags über, der am Abend mit dem Abiturientenball in der Rundsporthalle in Hachenburg seinen Abschluss fand.

 

Ulrich Persch (Text und Fotos)






Presseecho

01.04.09

116 Abiturienten feierten ihr Abitur



28.03.09

"Bester Abi-Event 2009" der Kreissparkasse Westerwald



27.03.09

116 Abiturienten vollends im Freudentaumel




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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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