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Der Sozialfond

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunter-richtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Die zuständige Kontaktperson an unserer Schule ist Herr Pulfrich (marienstatt@pulfrich.com) .

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Wir sind dann mal weg“

Marienstatter Schüler lernen wallfahren










NEUNKHAUSEN/MARIENSTATT. „Ich bin dann mal weg“ – so lautet der Titel eines Jakobweg-Buches von Hape Kerkeling, das vor drei Jahren einen „Pilger-Boom“ ausgelöst hat. Das Kloster Marienstatt ist schon seit Jahrhunderten Anziehungspunkt für Wallfahrer und so wundert es nicht, dass die Schulwallfahrt des Privaten Gymnasiums Marienstatt unter dem Motto „Wir sind dann mal weg“ stand. Zum ersten Mal bot das zisterziensische Gymnasium eine Wallfahrt in dieser Form an: Es ging für über 100 katholische, evangelische und muslimische Schülerinnen und Schüler und einige Lehrerinnen und Lehrer, die sich für diesen „besonderen Schultag“ angemeldet hatten, von „Marienstatt I“ nach „Marienstatt II“.

 

„Hier in der Nähe von Mörlen stand ‚Marienstatt I‘, das erste Kloster der Marienstatter Mönche“, berichtete Pater Jakob Schwinde zu Beginn der Wallfahrt an der Marienkapelle, die eine Kopie des Gnadenbilds Mariens enthält, das im Original in der Marienstatter Basilika jährlich tausende Pilger anlockt. 1212 bauten am Altenklosterhof, wo heute ein Wohnhaus steht, die von Heisterbach in den Westerwald gezogenen Zisterzienser ein kleines Kloster: „Schnell mussten die Brüder aber feststellen, dass das Leben auf der schneereichen Höhe zu unwirtlich ist, und weil auch die Landschenkung angefochten wurde, zogen sie 1222 ins Tal an die Nister, wo schließlich Abt Hermann und seine Mitbrüder am 27. Dezember 1227 das Kirchweihfest feierten.“ Die Tradition der Wallfahrt nach Marienstatt, in die sich nun erstmals auch die Marienstatter Schüler mit ihrem Pilgergang einreihten, begann vor über 550 Jahren. Seit mehr als 25 Jahren ist der „Altenklosterhof“ zwischen Mörlen und Neunkhausen jährlich immer Ausgangspunkt der ersten Wallfahrt zum Beginn jedes Wallfahrtsjahres am 1. Mai.. „Wenn wir nach Marienstatt II zu unserem Kloster, unserer Basilika und unserer Schule, wallfahren, dann beten wir mit den Füßen“, erklärte Pater Jakob, der in seiner kurzen Ausführung auch das Pilgerleitwort 2009 aufnahm: „In Christus alles erneuern“ – diese Aussage stammt vom Apostel Paulus, dessen 2000. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. „Auf unserem ungewöhnlichen Schulweg haben wir die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, die Natur auf uns wirken zu lassen und betend in einen Dialog mit Gott zu treten“.

 

Einen ganz besonderen Begleiter trugen die Nachwuchswallfahrer in einer Laterne mit auf dem Weg: Das Altenberger Licht, das am 1. Mai im ehemaligen Zisterzienserkloster Altenberg im Bergischen Land entzündet wurde und zur Marienstatter Wallfahrtseröffnung an diesem Tag erstmals nach Marienstatt getragen wurde. Lehrerin Alexandra Cäsar und Schüler Jonas Hardies (5a), der mit seiner Familie beim Entzünden des Licht in Altenberg war, erklärten, dass das Licht eine besondere Friedensbotschaft in sich trägt: „Hinter der Idee dieser Lichtstafetten steckt seit 1950 eine Geste der Versöhnung. Aus Feinden sollen Freunde werden.“ Die Jugend der verschiedenen Länder soll sich begegnen, von deutschen Jugendlichen soll die Hand der Versöhnung und des Neubeginns in Europa, ja weltweit ausgehen. So wurde das Licht in diesem Jahr auch ins Heilige Land, in den Irak und in die Türkei ausgesandt. „Wir tragen das Licht heute in unsere Schule, und wenn wir es an den Altarstufen unserer Basilika aufstellen, wollen wir das Licht in unsere Herzen aufnehmen und in die Klassen und in unsere Familien tragen“, erklärte Alexandra Cäsar.

 

Singend, betend und schweigend nahm die Pilgerschar den Weg in Angriff. „Wir haben bei Planung und Durchführung bewusst auch interkonfessionelle und interreligiöse Elemente ausgesucht – die Wallfahrt soll ein ökumenisches Projekt und keine rein katholische Veranstaltung sein“, berichtet die Religionslehrerin Denise Weinbrenner. Immer wieder erklärten die Lehrer via Mikrophon Hintergründe und Deutungsweisen der verschiedenen Wallfahrtslieder und Gebete. So blieb auch ein Rosenkranzgebet kein exklusiv-katholisches Gebet: „Beim Rosenkranz werden biblische Stationen aus dem Blickwinkel Mariens gebetet“, machte Pater Benedikt Michels deutlich. So lernten die Marienstatter an diesem außergewöhnlichen Schultag das Wallfahren. An einer Station auf Höhe der Ortschaft Nister brach der Wallfahrertross dann auch gemeinsam Brot und hörte dazu die Geschichte der wunderbaren Brotvermehrung.

 

Unter den staunenden Blicken der Schülerinnen und Schüler, die sich bei diesem Premierenangebot noch nicht für die Wallfahrt entschieden hatten, zogen die Pilger in den frühen Mittagsstunden am Gymnasium vorbei und in die Marienstatter Basilika ein. Frater Gregor Brandt ließ die Glocken läuten und öffnete das Portal weit. Singend betraten die Marienstatter „ihre“ Kirche. Die Friedensbotschaft des Altenberger Lichts aufnehmend beteten und sangen die jungen Pilger zum Abschluss der gelungenen Wallfahrt. Die Jugendlichen Johanna Jost (8b), Clemens Wagner und Stefano Weber (beide 9a) resümierten ihre Wegerfahrungen und brachten zum Ausdruck, wie tief bewegt sie von der Wallfahrt waren. Die Lehrer Sandra Eidner-Sistig und Christian Pulfrich brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass sich im nächsten Jahr noch mehr junge Wallfahrer auf den Weg machen, der – wie der Geburtstag feiernde und mitpilgernde Schulleiter Klemens Schlimm vorausblickte – „eine neue Tradition in der knapp 100-jährigen Schulgeschichte darstellen soll.“ Denn die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler waren überwältigend: „Ich fand die Wallfahrt sehr gut, weil man viel Zeit zum Nachdenken hatte. Sie war ein wirkliches Friedenszeichen. Ich fand es schön, zu beten, an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden zu denken und an unseren verstorbenen Mitschüler Jonas Amelung. Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein“, erklärte Manuel Klein aus der Klasse 8b. Lena aus der Klasse 5a erklärt: „Der Höhepunkt war für mich, als wir dir Treppe zur Schule hinuntergegangen sind und die Glocken läuteten. Dann wurde man in der Kirche durch die Orgel wie ein Star begrüßt. Das war ein wunderschöner Augenblick.“


„Ich habe mich wie ein Star gefühlt“

Klasse 5a ging geschlossen zur Wallfahrt









33 von 33 – so lautet die beeindruckende Anmeldebilanz der Klasse 5a. Zusammen mit ihren beiden Klassenlehrern Beatrix Böschen und Tobias Merkel-Piontek nahm en die Fünftklässler im Klassenverbund an der Wallfahrt teil. Die Nachwuchspilger zeigten sich in der Reflexion begeistert über die Erfahrungen – nur hätten sie sich eine Pause mehr gewünscht. Eine Auswahl der Berichte sind hier zu lesen:

 

Jan:

Ich fand die Wallfahrt sehr schön. Es war gut, dass wir in den „fünf Minuten Ruhe“ einmal die Natur genießen und einfach mal ein bisschen uns ausruhen konnten. Man hätte ein paar mehr Pausen einlegen können. Mein Highlight war, als wir nach Marienstatt kamen und uns die Leute angeguckt haben, als hätten sie noch nie einen Menschen gesehen. Außerdem hat Frater Gregor extra die Glocken für uns geläutet und als wir in die Kirche kamen, hat er uns auf der Orgel vorgespielt.

 

Moritz:

Ich fand die Wallfahrt toll, weil es mal eine Abwechslung war, statt des Unterrichts mal zu wallfahren. Die Idee mit den Broten passte dazu und machte zusätzlich Freude, so fiel einem das Wandern wieder leichter. Die Polizei hat die Straße extra wegen uns gesperrt, da kam man sich irgendwie besonders vor. Die Pause war zu etwas kurz, aber man konnte ja während des Wanderns kurz etwas Essen. Als wir dann wieder in Marienstatt waren, haben extra die Glücken geläutet und die anderen Schüler haben groß geguckt, als hätten sie bedauert, dass sie nicht mitgegangen waren. In der Kirche war mal erleichtert, dass man endlich sitzen konnte und fand es schade, dass es schon vorbei war. Ich gehe nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit

 

Jonathan:

Im Großen und Ganzen fand ich die Wallfahrt schön. Nur schade, dass wir nur eine Pause gemacht haben. Das ausgeteilte Fladenbrot war sehr lecker und eine gute Idee. Am schönsten fand ich es, als wir zurück am Gymnasium waren und alle Schüler auf unsere Truppe gestarrt haben. Der Einzug in die Kirche mit den nur für uns läutenden Glocken und das Orgelspiel von Frater Gregor war ebenfalls schön.

 

Joschka:

Ich fand es toll, dass alle gemeinsam gegangen sind. Es war auch toll, dass wir Infos über Marienstatt I bekommen haben. Besonders toll war die Pause mit dem Fladenbrot. Schön waren die fünf Minuten des Schweigens, so konnte man den Geräuschen des Waldes lauschen. Schön aber auch traurig war, dass wir über die Opfer des Amoklaufs und die Toten an unserer Schule geredet haben. Am Ende, als wie wieder in Marienstatt ankamen, haben die Kinder uns schon ein bisschen neidisch anguckt. Die Glocken fand ich besonders toll. Der Gottesdienst war auch sehr schön. […]

 

Lea:

Gleich am Anfang gab es eine tolle Stelle. Die Erklärung, warum wir eigentlich von Marienstatt I bis nach Marienstatt II gewallfahrt sind. Die Geschichte über den im Winter blühenden Weißdornstrauch war toll. Wirklich erleichtert war die Pause. Zum Glück hatte es nicht geregnet. Ich glaubt, ich hätte mir eine zweite Pause gewünscht. Zum Schluss, als wir die Treppe hinuntergingen, hatte man sich wie ein Star gefühlt, da alle Kinder in der Klasse uns zugesehen haben. In dem Moment war jeder froh, dass er es geschafft hatte und dass er mitgegangen war. In der Kirche hatte man dann noch mal eine Möglichkeit, sich zu erholen und ein bisschen stolz auf sich zu sein.

 

Raban:

[…] Ein königliches Gefühl war es, als wir mit dem Glockengeläut begrüßt wurden. Denn nur selten wird man so empfangen. Die Idee mit dem Fladenbrot hat mir gut gefallen. Es zeigte uns, dass, wenn man teilt, jeder etwas hat.

Kathrin:

[…] Ich würde so was gerne öfter machen

 

Marijana:

Es war toll, dass alle Schüler gemeinsam gegangen sind (keine Trennung nach Klassen). Es war schön, dass wir zusammen gesungen und gebetet haben. In dem Wald war es auch schön. Man hört die Vögel zwitschern und sah, wie sie durch die Luft flogen. Dann wurde nochmal der Amoklauf und der Autounfall erwähnt. Als wir dann in Marienstatt angekommen sind, wurden nur für uns die Glocken geläutet, das war toll.

 

Tim:

Es war sehr anstrengend, aber es hat Spaß gemacht. Dass alle zusammen gesungen haben, war auch schön. Für uns wurde eine Straße von der Polizei gesperrt und die Autos mussten warten. Als wir losgingen, haben wir eine Kerze – das Altenberger Licht – angezündet und von Marienstatt I nach Marienstatt II getragen. […]

 

Pia:

Ich fand die Wallfahrt insgesamt sehr schön. […] Die fünf Minuten des Schweigens war auch toll. Man hat sehr viel mehr gehört als vorher. Ganz am Anfang, als die Geschichte von Marienstatt I und II erzählt wurde, fand ich schön, dass wir den Kanon gesungen haben (aber auch die Geschichte). Toll war auch, dass wir alle beieinander waren. Nicht in Klassen eingeteilt. […]

 

Lena:

[…] Man konnte mit allen reden und beten. Der Höhepunkt war für mich, als wir dir Treppe hinunter gegangen sind und die Glocken läuteten. Dann wurde man in der Kirche wie ein Star begrüßt. Das war ein wunderschöner Augenblick. Die fünf Minuten des Schweigens waren für mich auch schön. Eine tolle Idee war das verteilen des Fladenbrots.

 

Thea:

Mein Highlight war, als wir vom Lehrerparkplatz über die Treppen herunter in die Basilika gegangen sind (Ich wusste gar nicht, dass Pater Jakob ein Handy hat).

 

Darian:

[…] Mein Höhepunkt war, als wir nach Marienstatt II zurückkamen und die Kinder der Schule an die Fenster sprangen und winkten. Die Touristen blieben stehen und schauten uns mit großen Augen an. […] Es war ein tolles Gefühl, als wir es geschafft hatten.




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