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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Austauschjahr – austauschbar?



von Laura Witzenhausen und Lovre Milic (beide 10c)

 

USA, Kanada, Australien, Brasilien!

Diese Länder lösen bei dir Reisefieber aus? Dich interessieren fremde Kulturen? Du willst in einem anderen Land mal richtig hinter die Kulissen schauen? Du hast eine ordentliche Portion Mut?

Warum kein Auslandsjahr?

Über 5000 deutsche Schüler wagen es jedes Jahr. Natürlich darf so etwas keine leichte Entscheidung sein, aber mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung kann es eines der besten Jahre deines Lebens werden!

Auch wir beide werden nächstes Schuljahr „The American Way of Life“ kennenlernen.

Bevor man losfliegt, gibt es noch eine Menge zu entscheiden: In welches Land will ich überhaupt? Welche Organisation ist die richtige für mich? Brauche ich ein Stipendium?

 

„Unsere Erde hat ziemlich viele Länder“ (Zitat Herr Pulfrich), genauer gesagt 193 Staaten mit ganz verschiedenen Lebensweisen. Natürlich kann man Länder wie Afghanistan, Kuba und Nord-Korea ausschließen, aber viele Organisationen bieten trotzdem über 40 Ziele an. Das passende Land zu finden kann schwierig werden, aber natürlich kann man sich auch für mehrere Länder bewerben. Aber uns beiden fiel die Wahl nicht schwer: Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

Der nächste Schritt ist die Auswahl der Austauschorganisation. Da kann das Buch „Ein Schuljahr in den USA“ (Christian Gundlach & Sylvia Schill; ISBN:3-930902-04-4) eine große Hilfe sein, auch wenn man sich ein anderes Land ausgesucht hat. Dort werden viele verschiedene Anbieter verglichen und sehr viele gute Tipps gegeben. Ansonsten informiert euch einfach über das Internet.

Wir werden aber nur über die Erfahrungen mit unseren Austauschorganisationen berichten.

Laura informiert euch über ASPECT und Lovre über YFU. Wir sind beide über unsere Stipendien an die Organisationen gekommen.

 

Ich (Laura) hatte mich letzten September für das Stipendium beim DFH - Deutscher Fachverband Highschool - online beworben. Da war eigentlich nur nach Notendurchschnitt und Hobbys gefragt. Am 1. Oktober bekam ich dann die die komplette Bewerbungsmappe auf Englisch. Dort waren nicht nur ein Lebenslauf und Zeugnisse gefragt, sondern auch Lehrergutachten, Motivationsschreiben und jede Menge „Selbstdarstellungen“. Das alles ist zwar sehr viel an, aber mir standen jeder Zeit Mitarbeiter von ASPECT mit Rat und Tat zur Seite. Nach dem Abschicken ging das erste Warten und Hoffen los, da ich wusste, dass nur zehn Schüler zu Gesprächen eingeladen wurden. Doch ich hatte Glück: nach schon vier Wochen kam die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. So fuhr ich am 8. Dezember mit meinen Eltern nach Frankfurt. Zum Bewerbungsgespräch möchte ich hier noch ein paar Sachen klarstellen: Man muss keinen Test schreiben oder perfektes Englisch sprechen. Viel wichtiger ist es, entspannt und ruhig zu sein, seine Meinung vertreten zu könne und immer schön freundlich zu sein.

 

Das Bewerbungsgespräch fand bei Katharina Bergheim in ihrer gemütlichen Wohnung statt. Wir plauderten über unsere Familie, meine Freunde und Freizeit und was mir generell wichtig ist. Sie fragte mich zu einigen politischen und gesellschaftlichen Sachen nach meiner Meinung und wir tranken Kaffee. Es ging viel mehr darum mich kennen zu lernen, als meine Englischkenntnisse zu prüfen. Nach etwa zwei Stunden gingen meine Eltern und Katharina fing an mich auf Englisch zu interviewen. Als Vorbereitung hatte ich mir ein paar Folgen Scrubs - die Anfänger auf Englisch angeschaut, so war es eigentlich nur ein nettes Gespräch für mich. Katharina war absolut begeistert und versprach, mir eine richtig gute Beurteilung zu schreiben. Denn nicht sie wählt die Stipendiaten aus, sonder ein Gremium von ASPECT sucht drei Leute aus, deren Unterlagen zum DFH geschickt werden.

Dann begann das zweite Warten. Ich wusste, dass am 18.12 die Benachrichtungen per Post kommen sollten, ob man selber unter den drei Ausgewählten sei, aber es kam kein Brief. Er kam am 19.

 

Vom driten Warten möchte ich schon gar nicht reden, aber mitte Februar hatte ich dann endlich den erlösenden Zusage-Brief in den Händen.

In der Zwischenzeit musste ich Auswahlunterlagen für Gastfamilien ausfüllen (noch schlimmer als die Bewerbungsmappe) und habe jetzt auch den Termin für ein Vorbereitungswochenende. Natürlich werden auch die Eltern mit „Elternhandbüchern“ und Vorbereitungstreffen auf das kommende Jahr „vorbereitet“.

 

Das Einzige, was mir jetzt noch fehlt, ist eine Gastfamilie, also ist jetzt gerade das vierte Warten dran. Aber bis zu meinem Abflug im August/September ist ja noch genug Zeit.

An mein Stipendium sind natürlich ein paar Pflichten gekoppelt: Ich werde zwei Berichte zu meinem Auslandsjahr schreiben und an einigen Alumni-Veranstaltungen (Veranstalungen, bei denen sich ehemalige Teilnehmer treffen) teilnehmen müssen. Aber laut den anderen „Ehemaligen“ bestehen diese Wochenenden einfach nur aus viel Spaß.

 

Insgesamt kann ich nur sagen, dass mir jeder, den ich seit meiner Bewerbung bei ASPECT und beim DFH getroffen und gesprochen habe, sehr sympathisch, freundlich und hilfsbereit begegnete. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl und natürlich auch richtig froh, dass alles so gut für mich gelaufen ist. Natürlich hat man zwischendurch immer wieder Zweifel und leichte Heimwehanfälle, aber ich bin mir sicher, dass das kommende Schuljahr ein wirklich tolles Jahr werden wird.

 

Bei mir (Lovre) lief alles ein wenig anders ab. Ich hatte mich für das PPP (Parlamentarisches Patenschafts-Program) beworben. Für meinen Wahlkreis (zur Info: Wir sind der Wahlkreis Montabaur) war die Organisation YFU (Youth For Understanding) eingeteilt. Also habe ich mich zum Einen für das Regelprogramm und zum Anderen für das PPP von YFU beworben. Ich musste einen „Bericht über die persönliche Entwicklung“ schreiben, in anderen Worten einen etwas üppigeren Lebenslauf mit wichtigen Ereignissen in meinen Leben. Auch wurden Zeugniskopien der letzten drei Jahre, ein vertrauliches Lehrergutachten und eine schriftliche Einwilligung der Eltern verlangt.

 

Nachdem ich meine Unterlagen abgeschickt hatte, wurde ich nach einiger Zeit zum Auswahlgespräch eingeladen. Vorab gesagt das Auswahlgespräch war ziemlich entspannt. Ich musste keine zehnseitigen Englisch-Aufsätze verfassen oder Fragen zur englischen Grammatik beantworten, sondern meine eigene Meinung vertreten. Ich war zusammen mit fünf anderen Leuten beim Auswahlgespräch und musste mit ihnen über Problemsituationen im Austauschjahr diskutieren. Nachher wurde ich dann noch mal einzeln befragt und musste meine Meinung zu Fragen, wie zum Beispiel: „Wäre Frau Clinton als amerikanische Präsidentin eine genauso gute Wahl wie Herr Obama gewesen.“, abgeben.

 

Für das Regelprogramm erhielt ich die Bestätigung, dass ich aufgenommen bin schon nach ein paar Wochen. Beim PPP musste ich bis Ende Februar warten bis ich erfuhr, dass ich es bekommen hatte.

Sobald man erfahren hat das man aufgenommen ist, beginnt die eigentliche Arbeit, allerlei Dokumente müssen ausgefüllt werden, zum Teil ist das alles relativ zeitaufwendig aber man kriegt das auf jeden Fall auf die Reihe.

 

Toll finde ich bei YFU, dass man ein einwöchiges Vorbereitungsseminar hat. Das hört sich schlimmer an als es ist. Aus meinen Erfahrungen kann ich nur sagen, dass es eine supertolle Woche war, in der ich viel gelacht habe und in der ich viel für das Auslandsjahr gelernt habe.

Wenn ihr das PPP kriegt, habt ihr zusätzlich noch eine Woche Vorbereitung in Berlin.

Ich habe dieses Seminar in Berlin nächste Woche, also kann ich euch nichts Genaueres zum Ablauf sagen.

 

Zum Schluss möchte ich noch loswerden, dass in YFU wirklich jeder nett und hilfsbereit ist, man jederzeit wenn man Probleme hat jemanden um Hilfe fragen kann und es einfach Spaß macht mit den Leuten von YFU.

 

Die Entscheidung ein Jahr von zu Hause weg zu sein sollte gut überlegt sein, aber wir stehen voll und ganz hinter unserer Entscheidung und können euch nur dazu raten.

 

 

Linkverzeichnis:

www.dfh.org

www.bundestag.de/internat/internat_austausch/ppp/index.html

www.yfu.de

www.kaplanaspect.com

www.schueleraustausch.de

 



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