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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


XXIX. Certamen Ciceronianum




Marienstatter beim Cicero-Wettbewerb 2009 in Arpino






Am Morgen des 13. Mai brachen wir – Michelle Behrens und Benjamin Paul (MSS 12) – in Begleitung von Herrn Reichert mit der Bahn von Hachenburg aus Richtung Arpino, der Geburtstadt Ciceros, auf. Nach fast 25 Stunden Reisezeit (zwölf davon mit dem Nachtzug) mit Aufenthalten in Frankfurt und München (Stadtbesichtigung und Essen am Viktualienmarkt) trafen wir morgens in Roma Termini, dem Hauptbahnhof der italienischen Hauptstadt, ein. Während der Zugfahrt konnten wir schon viele andere Teilnehmer des Wettbewerbs aus Frankfurt, München, Cuxhaven und aus der Nähe von Dresden kennen lernen. Ein Erlebnis der besonderen Art war sicherlich die Übernachtung im Nachtzug zu sechst auf geschätzt weniger als vier Quadratmetern dreistöckig übereinander. Doch auch das wurde gemeistert und so konnten wir „fast topfit“ Rom erkunden und besichtigen. In einer Vierergruppe – Herr Reichert, Michelle, mein späterer Zimmerkollege mit dem schönen Namen Robert Renner und ich – ging es bei sommerlichen Temperaturen zunächst zur Kirche Santa Maria Maggiore, dann zum Kolosseum, zum Forum Romanum und zum Kapitol, und weiter über die Piazza Venezia zur Trajanssäule und zum Pantheon. An der Fontana di Trevi hatten wir uns schließlich ein Eis redlich verdient. Herrn Reicherts interessante Erläuterungen bauten mein auf der Studienfahrt 2009 schon angehäuftes Wissen noch weiter aus und vertieften es. Nach unserem Rom-Aufenthalt ging es dann zunächst mit dem Zug nach Frosinone und von dort aus mit dem Bus nach Fiuggi Terme, unserem Unterterbringungsort. Der Donnerstagabend wurde vorwiegend zur Akklimatisierung, zum „Chill-out“ in der Lounge unseres Hotels „Tobruk“ und zum entspannten Kennenlernen von anderen Teilnehmern genutzt, denn am folgenden Morgen stand schon der Wettbewerb an.

 

Nachdem wir viel zu früh aus den Betten geklingelt worden waren, schnell geduscht und das leider sehr dürftige italienische Frühstück in Form eines kleinen sehr süßen Croissants genossen hatten, ging es auch schon mit dem Bus los nach Arpino. Im Bus wurden wir von unserem „Kaptain“, Reiseleiter Fiedler, auf einige historische Zusammenhänge mit Arpino und der Umgegend hingewiesen. Für den Wettbewerb wurde uns nahe gebracht, dass wir auf keinen Fall einen Fehler in der Übersetzung machen dürften, da sonst keine Chance bestehe, eine vordere Platzierung zu erreichen. Dementsprechend motiviert und voller Enthusiasmus stürzten wir uns also auf den uns vorgelegten Text, den wir dann – nach einigen kleineren Organisations- und Verständnisproblemen vor Ort – übersetzen durften. Der bioethische Text aus den Tusculanen mit der Überschrift „Iniurias fortunae, quas ferre nequeas, defugiendo relinquas“ war sehr anspruchsvoll, aber durchaus nicht unübersetzbar. In fünf Stunden hatten wir die 340 Wörter zu übersetzen und einen freien Kommentar zu verfassen. Hier sollte ein Bezug zum Leben Ciceros oder auch zu anderen seiner Werke hergestellt werden. Nach einhelliger Meinung der Lehrer, die sich wie hungrige Löwen auf den in der Zeitung abgedruckten Wettbewerbstext stürzten und auch so ihre Problemchen mit der Übersetzung hatten, war der Text sowohl für eine Latein Leistungskursarbeit als auch für eine Abitur-Klausur zu schwer. Nachdem wir uns dann also fünf Stunden lang mit mehr oder weniger Erfolg mit dem Gedankenschmalz Ciceros auseinandergesetzt hatten, stand eine Entspannungssession auf dem Berg über Arpino an. Hier konnte man neben der wunderbaren Aussicht auch das schöne Wetter genießen und mit anderen Teilnehmern auch aus anderen Ländern ins Gespräch kommen und über den Text des Wettbewerbs diskutieren. Am Freitagabend bestand dann die Möglichkeit, eine Disco zu besuchen. Diese Möglichkeit wurde von zahlreichen Teilnehmern freudig angenommen. Wir machten uns also mit einer italienisch-deutsch gemischten Gruppe auf in die örtliche „Discoteca“. Bis nach zwei Uhr machten wir die Tanzfläche unsicher und sogar einige Lehrerinnen stürzten sich mutig ins Getümmel. Danach ging es erschöpft, aber gut gelaunt zurück zum Hotel, denn am nächsten Morgen stand schon der nächste Programmpunkt an.

 

Am Samstagmorgen besichtigten wir die Zisterzienserabtei Casamari (Casa Mari(i) = Das Haus des Marius). Danach wurden wir in ein recht nobles Hotel gefahren, wo uns ein Fünf-Gänge-Menü serviert wurde. Anschließend ging es zum Benediktinerkloster Monte Cassino. Dort wurden wir sogar vom Abt empfangen und einige Politiker hielten kurze Reden zum Wettbewerb, die zum Leidwesen der vielen Deutschen jedoch alle auf Italienisch vorgetragen wurden. Über das Lateinische gelang es aber durchaus einige Inhalte zu erschließen. Dies zeigte wieder einmal, welch hohen Stellenwert dieser Wettbewerb in Italien genießt. Wie immer berichteten sämtliche Zeitungen über den „Certamen“ und zur Siegerehrung gaben sich der Bildungsminister, andere Minister und Politiker sowie hohe Generäle die Ehre, die teilweise in von der Polizei eskortierten Limousinen vorgefahren wurden. Abgerundet wurde der Empfang von musikalischen Beiträgen eines italienischen Pianisten und Organisten. Gegen Abend ging es dann wieder nach Arpino, wo die offizielle Abschlussfeier auf dem Marktplatz stattfand. Hier gab es ein Essensbüffet und es wurde wieder kräftig abgetanzt und auch neue Kontakte konnten geknüpft werden. So manch internationale Polonaise schlängelte sich durch die Menge. Leider ging es schon gegen Mitternacht wieder mit dem Bus zurück zum etwa eine Stunde entfernten Hotel.

 

Am Sonntagmorgen stand dann die Siegerehrung auf dem Programm. Bei sonnigen 30 Grad versammelten sich alle Teilnehmer und Vertreter aus Politik, Armee usw. auf dem Marktplatz vor dem Cicero-Denkmal. Der Sieg ging wie erwartet an eine Italienerin. Erfreulich waren die beiden Top-Ten-Platzierungen von deutschen Teilnehmern, davon einer aus unserer Gruppe.

 

Für den ersten Platz gab es stolze 1100 € als Prämie, für den Zehnten immerhin noch 260 €. Nach der Siegerehrung war dann leider auch schon die Zeit der Abreise gekommen. Zunächst ging es mit Bus und Bahn wieder nach Rom, wo wir wieder einen mehrstündigen Aufenthalt hatten und u. a. die Cestius-Pyramide besichtigten, bevor wir am Abend mit dem Liegewagen wieder Richtung München fuhren. Da man sich jetzt schon recht gut kannte, wurde in den kleinen Abteils noch ein wenig in bunt gemischter Zusammensetzung gefeiert, geplaudert und Karten gespielt. Auch bei den Lehrern herrschte eine feucht-fröhliche Atmosphäre.

 

Am frühen Morgen kamen wir in München an, von wo wir nach einem ausgiebigen Frühstück und der Verabschiedung von einigen Teilnehmern nach Frankfurt weiterfuhren. Hier verabschiedeten wir uns dann von einem Großteil der Gruppe und machten uns auf die letzte kleine Wegstrecke zurück in den schönen Westerwald. Am frühen Abend des 18. Mai trafen wir dann in Hachenburg ein und damit ging eine sehr erlebnis- und erfahrungsreiche Reise zu Ende.

 

Man konnte viele interessante Menschen kennen lernen, auch über die Grenzen hinaus, was gerade durch die Nationenvielfalt ermöglicht wurde. Auch die gute Organisation des Wettbewerbs und des gesamten Aufenthalts war sehr positiv. Gleichzeitig musste man allerdings feststellen, dass die Italiener den Deutschen aufgrund der Herkunft ihrer Sprache und der Bedeutung Ciceros in Italien im Wettbewerb doch etwas überlegen waren. Dies soll keineswegs als Kritik oder Rechtfertigung verstanden werden, denn auch bei diesem Wettbewerb – und das kam auch in sämtlichen Reden sehr gut herüber – stand vor allem der olympische Gedanke des Dabeiseins im Vordergrund.

 

Vielen Dank für die Möglichkeit, an einem solchen Event teilzunehmen!


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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