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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Die Bahn macht mobil“? Die Hoffnung stirbt zuletzt


Kommentar von Katja Grimm 10b

 

„Guten Morgen, die Fahrscheine bitte.“ Es war erstaunlicherweise die erste Kontrolle auf der Fahrt von Au (Sieg) nach Köln Hauptbahnhof an einem Samstag in der S12 – und das erst nach 40 Minuten, wo man in diesem Zug sonst mit mehreren Kontrollen durch Ein-Euro-Jobber alle zehn Minuten rechnen darf. „Kein Problem“, dachte ich mir und zückte mein Portemonnaie, um ihm meine Fahrkarte zu zeigen (Anmerkung: Es handelte sich um die Bonn Regio Welcome Card, auf der Name und Datum eingetragen werden müssen). „Ooooooh, junge Frau, da haben wir aber ein Problem!“ Was sein Problem war, habe ich bis heute nicht herausgefunden, meines erklärte er mir kurzerhand breit grinsend, indem er mir, weil ich keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte, eine Fahrpreisnacherhebung von 40 Euro in die Hand drückte, meine Personalien aufnahm und ankündigte, er werde bei der Bundespolizei Strafanzeige wegen Betruges stellen. Der Hintergrund war, dass ich seiner Meinung nach schon zuvor mit diesem Ticket gefahren sei, denn er könne blaue Schrift unter meinen Eintragungen sehen. Tatsächlich stand zuvor mit schwarzem Stift ein anderes Datum auf der Karte, da ich ursprünglich früher damit fahren wollte, mich aber wegen Krankheit anders entschieden hatte. Hätte der Prüfer sich besser mit den Methoden der Deutschen Bahn AG ausgekannt, hätte er vielleicht bemerkt, dass der Fahrschein nicht entwertet wurde und ich ihn folglich noch nicht benutzt hatte. Offensichtlich hatte er aber bereits nur noch seine Kopfgeld-Prämie im Sinn. Dass freundliche Mitreisende mir helfen wollten, indem sie sagten, ich könne bei ihrem Gruppenticket mitfahren, kommentierte er herablassend mit „Gruppen bildet man am Bahnhof, nicht im Zug“. Ebenso schlecht wie mit Freundlichkeit konnte der Herr mit Zahlen umgehen. „Die junge Dame ist ja schließlich fast achtzehn.“ Blöd nur, dass das erst Anfang September 2010 der Fall ist.

 

Dass die Deutsch Bahn gerne Minderjährige schikaniert, hat sie bereits in der Vergangenheit bewiesen, als eine Schaffnerin eine zwölfjährige Cellistin aus dem Zug warf. Das Mädchen hatte sein Ticket vergessen und die Kontrolleurin akzeptierte nicht, dass auch hier freundliche Mitreisende Hilfe anboten, indem sie ihr eine Karte bezahlen wollten. Die Folge war, dass die Zwölfjährige eine Stunde Fußweg nach Hause mit ihrem Cello zurücklegen musste.

 

Weitere Freuden bereiten einem immer wieder die Automaten der Deutschen Bahn. Diese sind erstaunlich oft defekt. Wenn man dann das Glück hat, einen funktionierenden Automaten zu finden, kann es passieren, dass dieser entweder nur Geldkarten akzeptiert oder aber bestimmte Scheine und Münzen nicht annimmt. Schließlich kann man ja auch erwarten, dass grundsätzlich jeder Bahnreisende von allen Arten Münzen und Scheinen einige Exemplare dabei hat. Im Zweifelsfall gibt es noch die Schalter - diese allerdings nicht an allen Bahnhöfen und sie sind auch längst nicht immer an den Bahnhöfen, wo welche aufgestellt sind, mit Personal besetzt. Hat man die Hürde des Fahrscheinziehens überwunden, geht es lustig weiter beim Entwerter. Denn dieser will auch längst nicht immer so, wie man das gerne hätte. Manche Entwerter drucken entweder gar nicht oder sehr, sehr, sehr hell.

Natürlich hat auch dies Folgen, der Passagier ist schließlich selbst schuld, wenn er die Geräte nicht richtig bedient. So konnte ich schon erfahren, dass Ehrlichkeit lieber bestraft als gewürdigt wird: Als ich in Au (Sieg) mal wieder wegen oben geschilderter Umstände kein Ticket lösen konnte, suchte ich den Schaffner im Zug. Das dauerte etwa eine Viertelstunde, sodass wir uns bereits in Eitorf befanden. Mein „Einmal nach Köln Hauptbahnhof von Au, bitte“ wurde mit einem „Ich-trage-eine-Uniform-was-ich-sage-ist-Gesetz-Blick“ und einem arroganten „Von Au? Das fällt Ihnen aber früh ein!“ beantwortet. Auch für schlecht erkennbare Entwertungsstempel musste ich mir schon anhören, dass ich gefälligst richtig entwerten solle.

 

Die Finanzkrise muss die Bundesbahn schon schwer getroffen haben, wenn heutzutage schon 16-jährigen Schülerinnen mit Fahrausweis Strafanzeigen angedroht werden. Die Kontrolleure nehmen auch keine Rücksicht auf Fahrgäste, die sich aufgrund völliger Überfüllung der Züge zu bestimmten Zeiten in die erste Klasse stellen. Wer das tut, ist schnell mal 40 Euro los. Die Geldnot der Deutschen Bahn AG wird daneben nicht nur an den konstant steigenden Preisen deutlich, sondern an allerhand Sparmaßnahmen: Neben den bereits erwähnten Zuständen der Automaten mangelt es an einigen Bahnhöfen an sanitären Anlangen. Sind diese in Zügen und Bahnhöfen vorhanden, dann oft in unhygienischem Zustand. Dass die Bahn an Raumpflege-Personal spart, kann man oft den Zügen und Bahnhöfen auf den ersten Blick ansehen, aber dass es in der S12 öfter mal stockdunkel bleibt, wenn man einen Tunnel durchfährt, war mir neu.

Auch die Kompetenz der Bahnmitarbeiter lässt oft zu wünschen übrig. Von der Unfreundlichkeit mal abgesehen, ist es manchmal sehr schwierig – ob bei der Service-Hotline oder an Infoschaltern der Bahnhöfe – eine brauchbare Auskunft zu erhalten.

Schön sind auch die englischen Ansagen im ICE: „Next stop: Kolonje mein station. Senk ju vor träwweling wis de Deutsche Bahn. Wie wisch ju a neis stei in Kolonje.“

 

Fraglich bleibt, ob die Deutsche Bahn sich all dies erlauben könnte, wenn sie keine Monopolstellung hätte, sondern ein Unternehmen von vielen wäre.

 

 

Buchtipps:

Mark Spörrle und Lutz Schumacher - „Senk ju vor träwweling“: Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen

ISBN-13: 978-3451298097

Mark Spörrle und Lutz Schumacher - „Senk ju vor träwweling“: Neue Tipps zum Überleben mit der Bahn

ISBN-13: 978-3451301216

Mark Spörrle und Lutz Schumacher – „Wie wisch ju a plessant dschörni“: Kuriositäten aus dem Bahnalltag

ISBN-13: 978-3451301698

 


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

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