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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Lernen, lehren und leben nach der Benediktsregel


Marienstatt/Schlierbach (Österreich). Die Regel des heiligen Benedikts, nach der Mönche und Nonnen des Benediktiner- und des Zisterzienserordens leben, stand im Mittelpunkt des zweiten „Benediktinischen Lehrerforums“, zu dem sich Lehrerinnen und Lehrer aus 19 deutschsprachigen Schulen in Trägerschaft der Benediktiner bzw. Zisterzienser im oberösterreichischen Stift Schlierbach trafen. In drei Tagen setzen sich die Pädagogen damit auseinander, wie es gelingt, die Benediktsregel auf den Schulalltag zu übertragen und sowohl als Lehrer als auch als Schüler danach zu lernen, lehren und leben. Das Private Gymnasium Marienstatt wurde durch Beatrix Böschen, Denise Weinbrenner, Pater Benedikt Michels und Christian Pulfrich vertreten.

 

Grundlage der Auseinandersetzung war ein Vortrag von Schwester Dr. Michaela Puzicha, OSB (Salzburg). „Wir leben als Klosterschulen im Milieu der Benediktsregel. Auch wenn man die spätantike Regel nicht eins-zu-eins auf die Schule übertragen kann, so fallen doch enorme Parallelen und Anknüpfungspunkte auf“. Die Regel sei der geistliche Basistext eines vom Biblischen geprägten Menschenbilds. Die Kloster Benedikts seien „Lernorte für das ganze Leben“ gewesen: „Kloster gleich Lebensschule“, stellte die Nonne eine einfache Formel auf. Als Lehrer dieser Schule fungiere Christus selbst. Wie groß die Bezüge der Benediktsregel zur Schule seien, zeige die Tatsache, dass in der verhältnismäßig kurzen Regel das Wort „Wissen“ 28 Mal verwendet wird. „Dabei geht es nicht um Sachwissen, es handelt sich also nicht um einen intellektuellen Begriff, sondern es geht um Lebenskompetenz“. Dabei gehe die Benediktsregel von der „Realität des menschlichen Zusammenlebens“ und nicht von einer „heilen Welt“ aus: „Für die Schule können wir hier den Blick auf die sogenannte Schulatmosphäre richten“, erklärt die Salzburgerin. Der Erziehungsprozess müsse als „pädagogischer Prozess“ gesehen werden. Die „Autorität“ - in der Benediktsregel der Abt, in der Schule die Lehrer - müssten den Begriff der Autorität mit dem Begriff der „Zuwendung“ und nicht der hierarchischen Macht fruchtbar machen. „Schaffen Sie einen Lebensraum, der dem Wachsen des Individuums und der Gemeinschaft hilfreich ist“, rief die Referentin den Zuhörern zu.

 

Eine wichtige zentrale Aussage der Benediktsregel stellt „das Sein“ vor „das Können“: „Vor der Kompetenz steht das Sein - das Entscheidende ist, wie der Mensch ist“. In diesem Zusammenhang sprach die Referentin von dem Versuch, das Leben und die Lehre in Übereinstimmung zu bringen: „Was sie lehren, das müssen sie auch leben“. Dabei gehe es nicht um Vollkommenheit, sondern um den Versuch, die Differenz zwischen Leben und Lehren möglichst zu minimieren. Die Qualität des Sein werde durch die Frage nach der Selbsterkenntnis bestimmt: „Es geht um persönliche Wahrhaftigkeit“.

 

Die Benediktsregel verstehe die Vorstellung von Schule prozesshaft: „Es geht um ein lebenslanges Lernen im Blick auf die Freiheit und Verantwortung“. Keiner sei einhundertprozentig: „Weder Schüler noch Lehrer müssen alles können können!“. Ziel vom Lernen müsse die „Dynamik des ständigen Einübens“ sein. Dabei sei die Erschließung verschiedener Kompetenzen zentral: „Die Kompetenzen sollen den Weg ebnen weg von Reglementierungen und hin zur Freiheit“. Als besonders wichtig unterstrich Schwester Michaela die soziale und spirituelle Kompetenz: „Man muss in der Lage sein, eigene und fremde Wunden zu heilen“. Auch die Sachkompetenz sei ein Schlüsselbegriff: „Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten einzusetzen, so dass die Eigenverantwortung gestärkt wird“. Ziel des Lernens müsse es sein, Verantwortung für Lebensentscheidungen, - gestaltungen und für die Gemeinschaft zu übernehmen. Um dieses „Ideal der persönlichen Reife“ zu erreichen, müsse der Lernort aber entsprechende Rahmenbedingungen vorgeben. „Dabei geht es um eine Nicht-Überforderung der Schüler und vor allem um Berechenbarkeit“: „Dem Schüler muss Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz entgegengebracht werden und die Schüler müssen lernen, damit auch umzugehen“. Beim Umgang miteinander sei vor allem der „Ethos der Gleichwertigkeit“ zu beachten: „Dabei geht es nicht um Gleichmacherei, sondern um ein Agieren ohne Ansehen der Person“.

 

Bei alle dem müsse die Fähigkeit der „discretio“ im Blick behalten werden: „Man muss in der Lage sein klug zu unterscheiden, was nötig und was möglich ist“. Konkret müsse beispielsweise die Fähigkeit des „Nein-Sagens“ eingeübt werden: „Es geht um eine personen- und sachgerechte Realitätsnähe“. Abschließend machte die Referentin deutlich, dass die „humanitas“ im Mittelpunkt allen Handelns stehen müsse: „Nehmen Sie den Menschen entgegenkommend und aufmerksam in den Blick“.

 

Neben dem „Input“ stand in Schlierbach vor allem der Austausch im Mittelpunkt. In mehreren Workshops präsentierten die Schulen schulpastorale Konzepte, man diskutierte über Chancen und Möglichkeiten, die Regel des Heiligen Benedikts in der eigenen Schule lebendig werden zu lassen und knüpfte Kontakte. Die Verbesserung der Vernetzung der Schulen stand im Mittelpunkt des Abschlusstages; diese soll in den kommenden Jahren intensiviert werden: Im nächsten Jahr findet ein weltweites Lehrertreffen statt, ein deutschsprachiges Treffen ist für 2011 im Kloster Waldsassen geplant. Auch benediktinische Jugendtreffen sind vorgesehen: Ein weltweites findet im Rahmes des Weltjugendtages 2012 in Spanien statt. -chp-

 

Weitere Informationen zum Stift Schlierbach finden Sie hier: www.stift-schlierbach.at

 

Weitere Informationen zum Gymnasium Schlierbach (mit Bildern des Lehrertreffens) finden Sie hier: www.gymschlierbach.eduhi.at/cms/index.php

 

Weitere Informationen zur Vernetzung benediktinischer Schulen finden sie hier: www.b-e-net.org









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Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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