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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


20 Jahre Mauerfall – „Zeitzeugen“ auf dem Podium


Am 9. November 2009, an dem sich der „Mauerfall“ zum 20. Mal jährte, fand in der Reihe „Zeitzeugen“ für unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 13 eine Podiumsveranstaltung in der Annakapelle statt. Als „Zeitzeugen“ der von den Geschichtslehrern Dr. Bernd Leupold Karl Zahn moderierten Veranstaltung fungierten Abt Dr. Thomas Denter, Katrin Grimm und Katy Rosinski.

 

Die Veranstaltung wurde durch eine Filmeinspielung mit kurzen Interviewsequenzen damals an verantwortungsvoller Stelle handelnder Politiker und bewegenden Szenen des Mauerfalls eröffnet. Dann folgten etwa 200 Schülerinnen und Schüler den Zeitzeugen bei der lebhaften und engagierten Schilderung ihrer Erinnerungen an die DDR, die Wende im Herbst 1989 und die Umbruchsphase in den Jahren danach.

 

Abt Thomas Denter, der über Jahrzehnte hinweg und bis heute Nonnenklöster in der Lausitz betreut, stellte die oft prekäre Situation der katholischen Klöster in der DDR dar, berichtete von seinen teils abenteuerlichen Fahrten dorthin und seinen nicht immer nur angenehmen Erlebnissen an der innerdeutschen Grenze. Er wies dabei u.a. auch darauf hin, dass die Klöster in der DDR nur unter zwei Voraussetzungen existieren konnten: 1. die Übernahme sozialer Aufgaben, an denen der Staat keinerlei Interesse hatte, beispielsweise die Betreuung von Behinderten, 2. der Verzicht auf jede politische Betätigung bzw. Äußerung.

 

Katrin Grimm, Mutter einer unserer Schülerinnen, beschrieb eindrücklich und nachfühlbar ihre Situation als Jugendliche in der DDR. Geboren und aufgewachsen in einer linientreuen Familie – der Vater war Offizier bei der Volkspolizei, die Mutter arbeitete im Innenministerium – überlegte sie, als Jugendliche beeinflusst von Freunden, die DDR zu verlassen. Dies führte zur Ausgrenzung in der Schule, Überwachung durch den Sicherheitsapparat und letztlich zum Bruch mit dem Elternhaus – ihr Vater, der wegen der Ansichten und des Verhaltens seiner Tochter seine Position verlor, lehnt bis heute den Kontakt mit seiner Tochter ab.

 

Katy Rosinski, eine erst im vergangenen Sommer aus Thüringen zugezogene Lehrerin am Privaten Gymnasium Marienstatt, führte plastische und erschreckende Beispiele für die nachhaltige ideologische Prägung des Schulunterrichts und des universitären Lehrbetriebs in der DDR an und kam dann auf die Person Michael Gorbatschow zu sprechen, dessen Reden und Schriften von ihr und ihrem Freundeskreis in den 1980er Jahren mit wachsender Begeisterung verschlungen worden seien.

 

Die in den Medien sehr präsenten Ereignisse des Wendejahres wurden in der Veranstaltung dann nur kurz gestreift. Bei der auch mit reger Schülerbeteiligung geführten Diskussion der Transformationsphase wurde von allen drei Teilnehmern die Einvernahme des Ostens durch den Westen beklagt und zugleich festgestellt, dass die schnelle Übernahme des westlichen Systems alternativlos gewesen sei. Auf die Frage, wie wir heute in der Schule mit der Geschichte der DDR umgehen sollten, antworteten die beiden aus der DDR stammenden Zeitzeugen, entscheidend sei für sie nicht, wie gründlich und umfassend die DDR im Unterricht behandelt werde, sondern dass die Erziehung zur Zivilcourage und zum kritischen Denken in unserer heutigen Gesellschaft erfolge. Karl Zahn regte zum Abschluss der Veranstaltung an, den anderen mit dem Datum des 9. Novembers verbundenen Jahrestag der deutschen Geschichte, d.h. die Erinnerung an die Reichspogromnacht, nicht zu vergessen.

 

Karl Zahn, Bernd Leupold






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WebUntis

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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Busverbindungen am Freitag, 21.06.19

Die Unternehmen WesterwaldBus und RMV fahren am Freitag nach Fronleichnam, 21.6.2019, mit einem Sonderfahrplan. Neben den geringfügig geänderten Abfahrtszeiten konnten dabei nun leider auch nicht alle Ortschaften eingebunden werden (Pläne siehe unten).

Die Busunternehmen Auto-Müller, FriBus und Meso and more fahren an diesem Tag nach ihrem regulären Fahrplan. <mehr>

 



Sonderfahrplan_270.pdf
RMV_am_21.06.2019.pdf


Herzliche Einladung zum Sommerkonzert am Dienstag, 25.06.19, 19.00 Uhr (Mensa)





Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Anmeldungen
für die 7. Klassen
des kommenden Schuljahrs

Neuanmeldungen zur Klasse 7 für das Schuljahr 2019/2020 sind am Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 bis 16.00 Uhr im Sekretariat unserer Schule möglich. Der Leiter der Mittelstufe, Martin Kläsner, steht für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen sind: Familienstammbuch, Kopien der letzten Zeugnisse (Klassen 5 und 6) und ein Passbild. Die Empfehlung der abgebenden Schule ist bei der Anmeldung gewünscht.



Versand Marienstatt aktuell

Versehentlich wurde das Marienstatt aktuell vergangenen Freitag nicht an eine verdeckte Verteilerliste (als Blindcopy) versendet. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Im kommenden Schuljahr erfolgt der Versand über eine Newsletter-Anwendung, die in die Homepage integriert ist und solche "Pannen" ausschließen wird.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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