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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Von Schule, Natur, Essen und traditionellen Feiern

von Laura Witzenhausen (MSS 11, Austauschschülerin in den USA)

 

Hallihallo ihr Marienstatter,

 

da so viel Zeit seit der letzten Ausgabe vergangen ist, habe ich natürlich einiges zu erzählen. Nach doch sehr vielen Differenzen und anderen Zwischenfällen habe ich Mitte Oktober meine Gastfamilie gewechselt. Meine Deutschlehrerin war so lieb mich bei sich aufzunehmen und so lebe ich jetzt zusammen mit Carrie, Dan, Emma (7) und Hope (5) Slusser. Ich habe mich auch schon so richtig dort eingelebt und mein Heimweh könnte nicht kleiner sein.

 

Im Oktober war ich mit meiner IC (International Coordinator) Diane und Teresa, eine andere deutsche Austauschschülerin, in Wisconsin am Lake Geneva wandern. Vorher waren wir in Chicago und Teresa und ich haben die Stadt aus dem Autoschiebedach heraus ganz „Touri-like” bewundert. Merkwürdige Blicke blieben uns nicht erspart, aber das ist definitiv die beste Art eine Stadt zu besichtigen. In Wisconsin angekommen sind wir erst mit einem Boot über den See gefahren und dann zurück zum Auto gewandert. Ich konnte auch der wunderschönen Landschaft nicht widerstehen und bin auf einen Baum geklettert. Das Ganze ging nicht ganz so glücklich aus, wie ich mir das vorgestellt hatte, daher nahm unsere Wandertrip ein verfrühtes Ende. Nichtsdestotrotz hatten wir einiges zu lachen.

Außerdem konnte ich mit meiner neuen Gastfamilie meinen ersten National Park bewundern: Brandywine Falls im Cuyahoga Valley National Park in Ohio! Wir haben dort die Großfamilie besucht und sind zu den Wasserfällen spaziert. Im November sind wir dann nach Indianapolis gefahren. Wir haben uns die Stadt angeschaut, sind zum Indiana Colts Footballstadion und in den Zoo gegangen.

 

Ende Oktober stand dann natürlich der amerikanische Feiertag schlechthin an: Halloween! Meine „Gastmama”, die zwei Mädchen und ich haben auch ganz traditionell Kürbisgesichter geschnitzt. Mein Kürbis war allerdings nicht gruselig, sondern eher lieb. Mit dem restlichen Halloweenwahnsinn ging am Sonntag dann so richtig mit einem Besuch in Reaper Realm, einem „Hunted House”, los. Man kann sich das als eine Art Spukhaus vorstellen, aber viel, viel gruseliger. Man ging ganz dicht gedrängt hintereinander durch das Haus und hielt sich aneinander fest. Ich habe Matt bestimmt ein paar Rippen gebrochen, aber es war wirklich gruselig.

Mittwochs war der Hebron High School Halloween Dance, fast die ganze Schule rockte den ganzen Abend in den verschiedensten Kostümen. Da zeigte sich dann die selten auftretende amerikanische Freizügigkeit. Freitags ging ich mit Freunden zu einer Halloween-Party in einer Jugenddisco. Am eigentlichen Halloween ließ ich es mir natürlich nicht nehmen mit meinen Freunden „Trick-or-Treating” zu gehen. Wir ließen das „Tricking” ganz brav aus, allerdings bekamen wir auch in jedem Haus Hände voll Süßigkeiten. So kitschig Halloween auch sein mag, es ist schon süß zu sehen, wie hunderte von kleinen Kindern verkleidet durch die Nachbarschaft rennen.

 

Die Volleyball-Saison ist leider schon wieder vorbei und wir bekamen zum Ende bei der „Fall Sport Athlets Awards Night” Urkunden und andere Anerkennungen verliehen. Damit mir nicht langweilig wird, habe ich für die Theater-AG vorgesprochen und auch die Rolle des Geistes der vergangenen Weihnacht in „A Christmas Carol” ergattert. Außerdem bin ich eine „Teilzeit-Cheerleaderin”, sodass meine Woche wirklich verplant ist. Der Unterricht selbst ist in dem meisten Fächern wirklich interessant und vor allem der Englisch 12 College Kurs fordert mich sehr. Vor allem da wir im Moment Charles Dickens „The Tale of the Two Cities” lesen – schwere Literatur in sehr geschwollenem Englisch. Für das erste Quarter habe ich es geschafft als eine von fünf anderen Schülern aus meiner Stufe die Honore Roll verliehen zu bekommen. Das ist eine Auszeichnung für besonders gute Noten, also nur „A“s. Wenn man es schafft, das jedes Quarter zu erreichen, wird einem am Ende des Jahres nochmal eine besondere Auszeichnung verliehen. Ich bin eher skeptisch, ob ich das schaffen werde, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen.

 

Ich war mit dem German-Club letztes Wochenende in einem deutschen Restaurant in Illinois essen. Teresa war auch dabei und blieb dann das ganze Wochenende. Das Essen, größtenteils Schnitzel, war gar nicht mal so weit vom Original entfernt und der Besitzer Peter, ein Österreicher, unterhielt uns mit echter deutscher Bierzelt-Musik. Als er herausfand, dass Teresa und ich echte Deutsche waren, ließ er es sich auch nicht nehmen unsere Namen in jedes Lied einzubauen und “Ein Stern” nur für uns zu singen. Aber das Beste an dem Abend war, noch einmal deutsches Brot zu essen. So komisch das auch klingen mag, das Brot fehlt mir doch sehr. Das einzige, was Amerikaner an Brot kennen, ist labberiger Toast, der noch nicht mal getoastet wird. Brötchen sind kein bisschen knusprig, sondern weich und matschig. Das erste, was ich wirklich will, wenn ich wieder in deutschen Landen bin, ist ein gutes deutsches Frühstück mit anständigen Brezeln (die Amerikaner kennen Brezeln nur weich und matschig wie in Fett getränkt, außerdem tunken sie die Brezeln dann noch in Nachokäse) und frischen Brötchen!

 

Letzte Woche war einer der wichtigsten amerikanischen Feiertage oder besser gesagt ein Essensmarathon: Thanksgiving. Truthahn, Schinken, Kürbiskuchen, Süßkartoffeln, Mais, Stuffing, Brot, Bohnenauflauf, Kartoffelpüree und, und, und... Meine Gastmutter ließ sich auch nicht lumpen und hatte schon montags mit dem Kochen angefangen. Die Familie meines Gastvaters kam donnerstags zu uns nach Hause und von zwei bis vier Uhr wurde nur gegessen. Aber es war richtig schön beieinander zu sitzen, zu sagen für was man dankbar war, gemeinsam zu lachen und sich zu unterhalten. Um die Verwandtschaft meiner Gastmutter zu besuchen, sind wir freitagmorgens früh nach Ohio gefahren. Als wir nachmittags dann endlich nach sechs Stunden Fahrt ankamen, sind Grammy (meine „Gastoma”), Carrie und ich noch einkaufen gefahren und haben es doch recht schnell geschafft die perfekten Homecoming-Schuhe für mich zu finden. Dan und Papap (mein „Gastopa“), große Footballfans, sind mir mit samstagmorgens in die National Football Hall of Fame gefahren, um mir haarklein von all ihren Lieblingsspielern und -teams zu berichten. Das mag zwar für einige nicht gerade nach einem lustigen Trip klingen, aber ich hatte eine Menge Spaß mit Papap, vor allem weil wir Dan mit den Misserfolgen seines Lieblingsteams ärgern können. Als abends dann auch meine „Gasttanten” mit Familien da waren, gab es dann wieder ein riesiges traditionelles Thanksgiving Dinner. Nach dem letzten Stück Pumpkin pie war ich dann so vollgestopft, dass ich schon fast nicht mehr aufstehen konnte. Nach vielen tollen Gesprächen, die bis spät in die Nacht dauerten, und einer weiteren Nacht in Ohio, fuhren wir dann sonntags auch schon wieder zurück nach Sweet Home Indiana.

 

Nächste Wochen hat meine Schule dann Homecoming. Homecoming besteht aus einer ganzen Wochen voller Dress-up-days: Montag ist Pyjama-Day, Dienstag ist Gener-Day (Jede Stufe hat ein anderes Musik Genre; wir Seniors haben Rock ‘n Roll), Mittwoch ist Crazy-Day, Donnerstag ist Moody-Day (zieh dich so an wie du dich fühlst) und Freitag ist Spirit-Day (man zeigt seinen Schoolspirit indem man nur die Schulfarben rot und weiß trägt). Die ganze Woche gibt es verschiedene Spiele in der Studyhall, wie zum Beispiel Twister oder Guitar-Hero. Daneben gibt es noch die Homecoming-Olympics, in denen die verschiedenen Jahrgänge in lustigen Spielen gegeneinander antreten. Ihr werdet dann alles in Fotos in der nächsten Ausgabe sehen. Freitag ist dann das große Homecoming-Game: ein Basketballspiel (traditionellerweise Football) gegen unseren Urgegner Boongrove. Das große Finale ist dann samstags mit dem Homecoming Ball, ein Schulball, der fast genauso wichtig ist wie die Prom am Ende des Jahres. Ich habe natürlich auch schon ein Kleid, einen Termin um mir Haare und Nägel machen zu lassen, was mir allerdings noch fehlt sind Schuhe. Aber die werde ich hoffentlich noch rechtzeitig finden. Alle meine Freunde, besonders die Mädels, sind schon wahnsinnig aufgeregt und haben mich damit so richtig angesteckt.

 

Mir könnte es im Moment nicht besser gehen, auch wenn ich viele deutsche Kleinigkeiten vermisse. Auch Marienstatt fehlt mir schon so ein bisschen, genau wie das doch viel entspanntere, aber effektivere deutsche Schulsystem. Am komischsten ist allerdings der Gedanke an Weihnachten zum ersten mal nicht zu Hause zu sein. Ich genieße meine Zeit hier voll und ganz, aber freue mich schon auf nächsten Juni, wenn ich wieder daheim bin. Aber so lerne ich auf jeden Fall einiges so richtig zu schätzen, allem voran das deutsche Brot.

 

Bis zum nächsten Mal im neuen Jahr

Laura

 









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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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