HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"SchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der SchuljahreSchuljahr 2017/18Schuljahr 2016/17Schuljahr 2015/16Schuljahr 2014/2015Schuljahr 2013/2014Schuljahr 2012/2013Schuljahr 2011/2012Schuljahr 2010/2011Schuljahr 2009/2010Schuljubiläum 1910 bis 2010Jubiläums-Schulfest100-Jahre-RevueEhemaligen-PodiumsdiskussionEhemaligenkonzertFestakadamieTheater: Märchen von den InselnBauerndiplomAusbildung der SchulbusbegleiterSuchtpräventionGutenberg-MarathonKonzertreise ÖsterreichErklärung "Missbrauch"AbiturfeierMozart und Kelly ClarksonAktion SchutzengelAktiv für HaitiUnsere ersten ReferendareRegionalentscheid HandballMobiles Planetarium in "Nawi"Schulinterne SportturniereAdventskonzert 2009"Faszination Technik"White Horse TheatreFeuerwehrübung MSS 11Tag der PhysikPatenschaftler in BratislavaHandballturniere"Tag der offenen Tür" 2009Benediktinisches LehrertreffenAbi-Aktion beim Pimpfe-Markt"Zeitzeugen": 20 Jahre MauerfallSerenade (4.11.09)AIDS-Graffiti der Patenschaft"Haus der Geschichte""Nightfever" (12.09.09)Sport-Fortbildung Skiken"Achtung, Auto!"94 neue FünferNeue KollegenDienstjubiläenSchuljahr 2008/2009Schuljahr 2007/2008Schuljahr 2006/2007Schuljahr 2005/2006Schuljahr 2004/2005


Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Hinausziehen, um Schätze zu finden

Abiturienten des Gymnasiums Marienstatt feiern ihren Schulabschluss




„Wir sind Piraten!“ – unter dieses ungewöhnliche Motto stellten die 107 Absolventen des Privaten Gymnasiums Marienstatt am Samstag den Abschied von ihrer Schule. Im ökumenischen Gottesdienst in der Basilika des Klosters, in der offiziellen Feierstunde am Vormittag in der Hachenburger Rundsporthalle und beim abendlichen Abiturientenball am gleichen Ort waren die Anspielungen auf den Erfolgsfilm „Fluch der Karibik“ der „rote Faden“. Da die Marienstatter Sporthalle zurzeit nicht benutzbar ist, musste die Schulfeier mit der Ausgabe der Abiturzeugnisse diesmal nach Hachenburg verlegt werden.

 

 

Der Gottesdienst am Morgen, der von einem Instrumental- und Gesangsensemble der Abiturienten musikalisch begleitet wurde, stellte eine Schatztruhe in den Mittelpunkt des Geschehens. Die Besucher, vor allem die Schulabgänger selbst, wurden aufgefordert, den „größten Schatz“, den sie sich für ihr Leben wünschten, zu notieren und als symbolische „Goldmünze“ in die Truhe zu legen. Dass es dabei nicht um materielle Werte gehen würde, war in einem Wortbeitrag von Religionslehrer Martin Kläsner zuvor schon deutlich geworden: Die „Schatzsuche“ sei die Suche nach Sinn, nach Orientierung im Leben, in das die jungen Erwachsenen jetzt aus dem „schützenden Hafen“ aufbrechen würden


Am Anfang des Programms der anschließenden Entlassungsfeier stand eine musikalische Einstimmung durch die Big Band des Gymnasiums unter Leitung von Christoph Mohr. Es folgte die Begrüßung durch Stephan von den Benken, der als stellvertretender Schulleiter durch das Programm führte. Es gebe „kein menschlicheres Bedürfnis als das nach Anerkennung und Erfolg“, so kennzeichnete er die Situation und Lebensperspektive der Abiturienten.



Die Ansprache von Oberstudiendirektor Klemens Schlimm setzte sich zunächst mit der Frage auseinander, ob und inwieweit in der Schule „soziale Ziele“ wirklich erreicht würden und ob diese Institution aus der rückblickenden Sicht ihrer Abgänger tatsächlich die Wertschätzung erhalte, die sie verdiene. Der Schulleiter hob im zentralen Teil seiner Rede einige positive Beispiele für gelungenes soziales Engagement von Schülern in Marienstatt hervor, bis hin zur diesjährigen „Abi-Aktion“ zugunsten eines guten Zweckes. Zum Abschied wünschte er den Abiturienten „Mut, Zuversicht und Gottvertrauen“ und zitierte Dietrich Bonhoeffer, der schrieb, man trage „das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“




Karl Zahn, einer der Stammkursleiter und Lehrer im Leistungsfach Geschichte, knüpfte an das Motto der Abiturienten an, indem er zunächst die verschiedenen „Streifzüge“ der jungen „Piraten“ während ihrer Jahre am Gymnasium Marienstatt Revue passieren ließ. Dabei stellte er eine „Ausdehnung des Operationsgebiets“ bis in den Mittelmeerraum fest, womit natürlich die Studienfahrten der Oberstufe gemeint waren. Drei Hoffnungen oder Bitten für die Zukunft gab er den Ex-Schülern mit auf den Weg: Sie sollten jederzeit ihre demokratischen Mitwirkungsrechte nutzen, sich „Freiräume diesseits technischer und ökonomischer Zwänge“ erhalten und an der Wahrung und Entwicklung des Friedens als des wichtigsten politischen Projekts, vor allem aus europäischer Perspektive, mitwirken. „Kapert euch euren Platz im Leben!“ – mit dieser Aufforderung, getreu dem Motto, beschloss Zahn seine Rede.



Schülersprecher Fabian Jung nahm in seinem Grußwort Bezug auf eigene Begegnungen und Erfahrungen mit Schülern des Abiturjahrgangs 2010. „Was hinterlasst ihr?“, fragte er und gab sofort selbst die Antwort: „Lücken!“. Er appellierte an die Abgänger, ihre Schulzeit nicht zu vergessen und sich immer darauf zu besinnen, dass es nicht nur um die Vermittlung von Wissen gegangen sei, sondern auch darum, wertvolle Beziehungen und Freundschaften zu knüpfen und zu entwickeln.



Für die Elternschaft des Gymnasiums betonte Reiner Rühmann angesichts der aktuellen Missbrauchsdiskussion, wie notwendig es sei, innerhalb eines „geschlossenen Systems“ wie der Schule eine beständige und offene Kommunikation zu pflegen. Die Transparenz der Entscheidungen und das vertrauensvolle Miteinander aller am Schulleben Beteiligten seien keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Errungenschaft der letzten Jahrzehnte gewesen. Aus seiner Sicht als Elternsprecher sei am Gymnasium Marienstatt diese „höhere Qualität von Miteinander“, gekennzeichnet durch „Pluralität“ und „gegenseitige Wertschätzung“, jederzeit gegeben. Rühmanns abschließender Rat an die Abiturienten: „Bringen Sie Ihre Stimme zur Geltung, nutzen Sie die Ihnen zustehenden Rechte!“



Als Vertreterin des Fördervereins unterstrich Andrea Weidenfeller die Bedeutung der Vermittlung von Werten durch die Schule. „Leben Sie Werte, denn das Leben ist lebenswert!“ lautete ihr Wahlspruch für die frisch gebackenen Schulabsolventen.



Die Abiturrede in eigener Sache hielten Josefine Jost und Jennifer Brenner. Die „Quasi-Piraten mit Zertifikat“, die „die Weltmeere hinter sich gelassen haben und in den Hafen eingelaufen sind“, hätten auf ihrer „Odyssee“ unruhige Zeiten erlebt, so die beiden Abiturientinnen. Vor allem in den dunklen Zeiten der „hormonellen Verwirrung“ seien die „Nachwuchspiraten“ nicht immer leicht im Umgang gewesen; hier habe es durchaus auch „Sünden und Vergehen“ gegeben. Mit dem Eintritt in die Oberstufe sei ihr Schiff, die „Marode Marienstatt“, in ruhigeres Fahrwasser gekommen, was sich unter anderem in einer positiv veränderten Beziehung zu den Lehrern gezeigt habe, von deren Erfahrungen man letztlich habe profitieren können. Insgesamt habe die Schule in schwierigen Zeiten Halt geben können, und: „Wir werden den behüteten Ort im Tal der Nister vermissen!“




Ein wichtiger Programmpunkt war die „Abi-Aktion“, die von Anna Heidrich, stellvertretend für ein Team von insgesamt 14 Abiturientinnen, vorgestellt wurde. Der Erlös zahlreicher Spenden-Aktivitäten der ehemaligen Schüler ging in diesem Jahr an das Essener Projekt „Immersatt“ der „Freddy-Fischer-Stiftung“, bei dem es um Verpflegungs- und Betreuungsangebote für bedürftige Kinder geht. Der Unternehmer Freddy Fischer, Initiator des Projekts, war selbst nach Hachenburg gekommen, um einen Scheck über den stattlichen Betrag von 9071,17 € in Empfang zu nehmen und allen Spendern und insbesondere den Mitgliedern des Aktionsteams persönlich für ihr Engagement zu danken.




Die Zeugnisausgabe durch die Stammkursleiter mit Ehrungen und Preisverleihungen bildete Höhepunkt und Abschluss der Feier. Als bester Schüler seines Jahrgangs wurde Sebastian Leukel geehrt, der zudem für seine Leistungen als Jahrgangsbester in den Fächern Mathematik und Chemie jeweils eine Urkunde und einen Buchpreis erhielt. Der Preis des Landes Rheinland-Pfalz für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule ging an Anna Heidrich und Anne Plewnia. Als Jahrgangsbeste im Fach Physik erhielt Lena Kölsch den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, in die außerdem Niklas Jansen, Romina Laube, Ann-Christin Rosenkranz und Julia Schmidt für besondere fachliche Leistungen als Mitglieder aufgenommen wurden. Arne Weinberg wurde als Jahrgangsbester des Faches Latein vom Deutschen Altphilologenverband mit einer Urkunde geehrt, ebenso Anne Plewnia für das Fach Philosophie von der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und den Fachverband Philosophie. Ebenfalls an Anne Plewnia ging ein Preis der Deutschen Gesellschaft für Biologie.

 

Zum Ausklang der Feier spielte ein weiteres Mal die Big Band, bevor die Gäste zu einem Sektempfang geladen wurden, der in den „informellen“ Teil der Feierlichkeiten, den großen Abiturientenball am Abend und am gleichen Ort, überleitete.

 

Ulrich Persch




19.03.10

107 Abiturienten haben Prüfungen bestanden

Privates Gymnasium Marienstatt verabschiedet erfolgreiche Schüler



Weitere Bilder

 

 

Zu den weiteren Bildern in der Fotogalerie gelangen Sie mit einem Klicken in das Bild!



Besucher:15023



Login


Benutzername:


Password:




WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:27949963