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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Gernot Reichert

* 19. Februar 1948
† 18. April 2010



Gernot Reichert war seit 1980 an unserer Schule Lehrer für Deutsch, Griechisch und Latein. Eine große Leidenschaft hatte er auch für die Mineralien, die er Schülern seit vielen Jahren in einer Arbeitsgemeinschaft nahe gebracht hat.

 

Die Schulgemeinschaft ist sehr traurig über den plötzlichen Verlust unseres Kollegen und Lehrers.

Er möge ruhen in Frieden und aufleben in Gottes Leben ohne Ende!








Traueransprachen bei der Verabschiedung am 24. April 2010 auf dem Friedhof in Nister

 

Klemens Schlimm:

 

"Alles hat seine Zeit."

 

Liebe Trauergemeinde!

In den Worten aus dem Buch "Prediger" wird angedeutet, dass all die genannten Tätigkeiten "ihre eigene Zeit" hätten und zu anderen Zeiten wohl unangebracht seien.

Den richtigen Zeitpunkt zu treffen, scheint nicht im Vermögen und Ermessen des einzelnen zu liegen, er scheint festzustehen oder von einer übermenschlichen Instanz festgelegt zu werden.

Leben und Tod des Menschen unterliegen offensichtlich Setzungen, die zumindest nicht von ihm selbst veränderbar sind: "Sterben hat seine Zeit"

 

Der plötzliche und nicht voraussehbare frühe Tod unseres Kollegen und Lehrers Gernot Reichert konfrontiert uns in erschütternder Weise mit dem Sinn dieser Aussage: "Alles hat seine Zeit":

Gernot musste uns frühzeitig, im Alter von 62 Jahren, im 30. Jahr seiner Tätigkeit in Marienstatt, in Ausführung seines Berufs, bei der Korrektur von Kursarbeiten, verlassen. Weder er, noch seine Familie, noch wir rechneten mit seinem Tod zu diesem Zeitpunkt. Die Endlichkeit irdischen Lebens wurde uns auf grausame Weise wieder einmal bewusst gemacht.

Wir sind sehr traurig über den Verlust unseres Kollegen und Lehrers! Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und unserer Kollegin Christine und den beiden Kindern Martin und Joachim, die beide Schüler an unserem Gymnasium waren.

Wir sollten jedoch nicht nur trauern, dass wir Gernot Reichert verloren haben, sondern uns auch dankbar seiner erinnern, der uns Vorbild sein kann hinsichtlich seines Humors, großer Belesenheit, fachlicher Kompetenz und Pflichterfüllung weit über die Grenzen der normalen Belastung hinaus.



Manfred Wendel:

 

Als ich am Montag vom Tod unseres Kollegen erfuhr, schien die Welt völlig irreal. Die Sonne ging auf, der Himmel war strahlend blau, die Vögel zwitscherten und im Innenhof des Klosters blühte der Kirschbaum.

1000 Dinge sind mir durch den Kopf gegangen, 1000 Bilder, die Kaffeetasse von Gernot, die Bücherstapel, die wie eine Trutzburg auf seinem Tisch lagen,

1000 Geschichten von Witzen, Spontanreferaten und Steinfunden.

Überhaupt, Steine, hier dürfte die Zahl 1000 wohl kaum ausreichen ...

Als Gernot die Vitrine vor dem Lehrerzimmer wieder einräumte, akribisch alle möglichen Steine positionierte, hatte ich den Eindruck, er hat darin seine Ruhe gefunden.

In der ersten Stunde ging ich dann mit meinem Leistungskurs in die Basilika, weil keiner von uns die richtigen Worte finden konnte, um das Schweigen zu brechen. Die Erschütterung war zu groß.

Und da waren wieder, die Sonne, die gleißend hinter den Chorfenstern aufging, und die Steine, die durch ihren Schatten und die Kühle, die von ihnen ausging, alles zu beruhigen schienen.

Wir alle werden wohl durch Steine an dich erinnert werden, Gernot.

Gute Reise!



Klemens Schlimm:

 

Die Beschäftigung mit Mineralien, der Enthusiasmus und die Hingabe, mit der sich Gernot den Steinen in der Natur und vielen weiteren „Bunten Steinen“ in vielen Wissensgebieten widmete und das Wissen darüber, das er uns Kollegen wie insbesondere seinen Schülern weiter zu vermitteln versuchte, kann Verbindungsglied sein zum Osterevangelium, das uns als Trost und Hoffnung Erlösung und Auferstehung verheißt: der Stein, weggewälzt vom Grab, verkündet nicht nur Jesu Auferstehung, sondern verspricht die Auferstehung aller Menschen, verspricht ein gemeinsames Leben jenseits des Todes bei Gott, unserm Herrn, der da sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben – wer an mich glaubt, wird leben in Ewigkeit!“

Gernot möge ruhen in Frieden und aufleben in Gottes Leben ohne Ende!




Aus dem Kondolenzbuch der Schulgemeinschaft

 

Es ist für uns alle ein großer Schock.

Niemand hätte erwartet, dass sie so schnell von uns gehen würden.

Ich wünsche Ihnen dort, wo Sie jetzt sind, alles Gute

und dass Sie glücklich sein können.

Vielen Dank für die unvergesslichen 1½ Jahre!

 

Noch niemand kann so wirklich fassen, was passiert ist.

Sie waren so ein großartiger Mensch!

Danke, dass Sie jedem immer wieder eine neue Chance gegeben haben.

 

Es ist wie ein großes Loch.

Es fehlt ein Urgestein im Schulleben.

 

Wir danken Ihnen für die Geduld mit uns.

 

Steine, Gernot,

mich werden Steine an dich erinnern.

 

Die Erinnerung an Sie wird ewig weiterleben.

Aber Griechisch wird nie wieder das sein,

was Sie für mich daraus gemacht haben.

 

Jeder Mensch hat einen Engel,

der ihn behütet, ihn begleitet und ihn nie verlässt.

Ich wünsche insbesondere Ihnen, Frau Reichert,

alles Gute für die Zukunft.

Wir stehen hinter Ihnen!

 

Wir werden jedes Mal,

wenn wir an der Stein-Sammlung vorbeigehen,

an Sie denken!

 

Wir werden unseren Lehrer, den wir als liebenswert und witzig kennengelernt haben, sehr vermissen.

Auch Ihr umfassendes Wissen war eine

große Bereicherung, die uns fehlen wird.

 

Requiescat in pace!

 

 

Gebete aus dem Gedenkgottesdienst der Schulgemeinschaft am 21. April 2010

 

Lieber Gott, für Herrn Reichert können wir nun nichts mehr tun, nimm ihn in deine Nähe auf und beschützte ihn mit deiner liebenden Hand. Wir bitten darum, gib ihm ein neues zu Hause in deinem herrlichen Reich.

 

Es tut weh, Abschied nehmen zu müssen. Wir bitten dich für das Kollegium, alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und für alle Schülerinnen und Schüler, die Gernot Reichert in liebevoller Erinnerung behalten werden. Vergib, was versäumt worden ist.

 

Du kennst unsere Fragen, unser Entsetzen, unsere Angst. Niemand von uns weiß, was morgen sein wird. In unserem Aufgewühlt sein gib uns Ruhe. In unserer Trauer gib uns Hoffnung.

 

Für alle diejenigen, die etwas im Herzen tragen, was sie gerne Gernot Reichert sagen würden. Hilf ihnen, das Geschehene zu verarbeiten.

 

Für alle, die an ein ewiges Leben bei Dir nicht glauben können. Öffne ihnen die Augen für deine barmherzige Liebe.

 

Gib seiner Familie die Kraft, diese schweren Tage des Abschieds zu überstehen. Stärke und tröste Christine Reichert und die Söhne Joachim und Martin in diesen schweren Tagen.

 

Für alle Kranken und all unsere Verstorbenen, besonders die unserer Schulgemeinschaft. Sei ihnen gnädig.

 

Ewiger Gott:

Du hast Macht über Leben und Tod.

Du bist der Herr über die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Du tötest und machst lebendig,

du führst hinab zu den Toten und wieder hinauf.

Du hast den Menschen geschaffen.

Du rufst deine Kinder zu dir, dass sie bei dir Ruhe finden.

Du allein bist unvergänglich und unwandelbar.

Du veränderst und wandelst deine Geschöpfe und gibst ihnen eine neue Gestalt.

Wir bitten Dich für unseren entschlafenen Bruder Gernot Reichert:

Lass ihn ruhen in Frieden, wecke ihn auf an dem Tag,

den du nach deiner Verheißung anbrechen lässt.

Gedenke nicht seiner Sünden und gib, dass sein Ausgang voll Friede sei.

Heile die Trauer derer, die um ihn Leid tragen, mit deinem Trost.

Schenke uns allen ein gutes Ende.

Darum bitten wir dich durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus,

der durch den Tod ins Leben gegangen ist,

aus dem Dunkel ins österliche Licht,

und der nun mit dir lebt und uns Leben schenkt,

heute und alle Tage bis in Ewigkeit. Amen.


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Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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