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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Den Vorhang aufzuheben und dahinter zu treten, das ist’s all!“

Rezension zu Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“

von Ann-Sophie Schütz, Elisabeth Weller, Katja Grimm, Ramona Ehl, Rebekka Victor und Florian Keltsch (alle MSS 11, Leistungskurs Deutsch)

 

Jährlich sterben in Deutschland über 10.000 Menschen durch Selbstmord. Schon im 18. Jahrhundert thematisierte Johann Wolfgang von Goethe den Suizid in seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“. Die Hauptfigur Werther verliebt sich unsterblich in Lotte, die allerdings für ihn unerreichbar bleibt, da sie mit Albert verlobt und später verheiratet ist. Die Gesellschaft ist zu dieser Zeit in drei Stände aufgeteilt: den niederen Stand, das Bürgertum und den Adel. Der naturliebende Freigeist Werther fühlt sich aufgrund seiner Bildung und seines Intellekts dem Adel zugehörig, obwohl er eigentlich in das Bürgertum hineingeboren ist. Die gesellschaftlichen Konventionen machen ihm einen Aufstieg allerdings unmöglich. Der Protagonist scheitert also in allen Bereichen und flüchtet aus diesen Gründen schließlich in den Selbstmord.

Das noch heute in Schulen häufig gelesene Werk ist repräsentativ für die vom Gefühl beherrschte Literaturepoche des Sturm und Drang. In dieser Zeit war Suizid ein absolut tabuisiertes Thema. Goethe empörte damit unvorstellbar eine Gesellschaft, in deren Mentalität jegliches Verständnis für Selbstmörder fehlte, in der es unglaublich schien, diese als Opfer zu sehen oder deren letzten Schritt als verzweifelte Tat statt als feige, unkontrollierte Handlung zu sehen. Der Roman löste eine Welle von Selbstmorden bei Lesern aus, den sogenannten Werther-Effekt, ein noch heute gängiger Begriff für durch Medien beeinflusste suizidale Nachahmungstaten. In einigen Teilen Deutschlands wurde das Buch daher sogar verboten. Der Autor verarbeitet mit dieser sensiblen Thematik ein Stück eigener Biographie.

Da das Thema Freitod noch immer aktuell und, auch wenn in der heutigen Gesellschaft überwiegend enttabuisiert, noch immer bei vielen verpönt ist, ist der Roman auch nach fast 250 Jahren unbedingt empfehlenswert und Pflichtliteratur für jeden, der sich kritisch mit unseren gesellschaftlichen Werten auseinandersetzt. Goethe macht mit Werthers Schicksal auf ein zeitloses Problem aufmerksam, bei dem wir weder wegsehen noch es verurteilen sollten. Der „Werther“-Roman kann also trotz veränderter Gesellschaftsstrukturen und -werte bedenkenlos in das 21. Jahrhundert übertragen werden und sollte er uns auf den ersten Blick noch so antiquiert und unpersönlich erscheinen, so zeigt sich doch bei genauerem Hinsehen durchaus sein Sinn für unsere Generation: die kritische Auseinandersetzung mit Suizid und all seinen Hintergründen.

 


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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