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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Dia duit!" oder: Der Besuch der Ir(r)en in Marienstatt


Gäste aus Roscrea vom 29. April bis zum 3. Mai im Westerwald

von Katharina Helmer und Katja Grimm (MSS 11)

 

Ende April war es endlich so weit: Der lang ersehnte Gegenbesuch unserer irischen Austauschpartner vom Cistercian College of Roscrea stand vor der Tür. Nachdem wir im Herbst 2009 zehn wunderschöne Tage auf der „Grünen Insel“ verbracht hatten, konnten endlich auch wir unsere Gastfreundschaft unter Beweis stellen.

Am Mittwochnachmittag empfingen wir unsere zwölf Gastschüler sowie deren „Housemaster“ (Aufsichtsperson im Internat) Stuart Greene und Abbot Richard in der Cafeteria mit Kuchen und Getränken. Obwohl einige von uns neue Austauschschüler bekommen hatten, da ihre ursprünglichen Partner nicht nach Deutschland kommen konnten, kamen wir schnell miteinander ins Gespräch und die Stimmung war von Anfang an gut. Nach ein paar Stunden in den Familien trafen sich alle irischen und deutschen Schüler abends in Hachenburg, um den ersten Tag ausklingen zu lassen.



Bereits ein Höhepunkt des Austauschs war der Tagesausflug am Donnerstag an den Rhein. Bei strahlendem Sonnenschein besichtigten wir zunächst die Marksburg („this castle has never been destroyed“) und machten nach einer Kaffeepause (danke an Familie Jost) eine Schifffahrt, die in St. Goarshausen endete. Abschließend gingen wir gemeinsam ins Brauhaus, wo wir dank des immer noch schönen Wetters draußen sitzen konnten.

Der Freitag begann für alle mit Schule: zusammen mit unseren irischen Gästen verbrachten wir die ersten vier Stunden im Unterricht. Danach spielten wir Volleyball, bevor wir uns zum Pizzaessen ins Kloster begaben. Obwohl die Iren während unserer Zeit dort vom Essen nicht genug bekommen konnten, wurde hier kaum etwas verdrückt – sehr zum Leidwesen unserer Lehrer. Per Zug ging es dann in den Stöffelpark nach Enspel, wo wir eine englische Führung hatten. Am Abend hieß unser Treffpunkt Maifeuer in Alpenrod; ein ganz neues Erlebnis für unsere irischen Austauschschüler.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Familien, das Programm konnte jeder frei auswählen. Viele von uns fuhren nach Köln, andere zum Phantasialand oder holten einfach den Schlaf der vergangenen Tage nach. Auch Dinge wie Schwimmbad, Bowling, Singstar oder ein Besuch in Limburg standen auf dem Plan.

Nun war unser Austausch auch schon fast zu Ende: der Sonntagabend wurde zum Abschluss mit Lehrern, Eltern und Schülern genutzt. Wir grillten in Astert und genossen unsere letzte gemeinsame Zeit mit viel Spaß und guter Stimmung.

Am darauffolgenden Tag hieß es früh aufstehen: bereits um sechs Uhr morgens fuhren unsere Gäste nach einem schweren Abschied Richtung Flughafen Hahn.

Wie schon in Irland hatten wir eine wunderschöne Zeit zusammen, die leider viel zu schnell vorbei war. Wenn auch ihr statt „Guten Tag“ lieber „Dia duit“ sagen möchtet, von Jogginghosen nicht genug bekommen könnt und über Insider wie „Where is the rest of the group?“ lachen möchtet, können wir euch den Irlandaustausch nur empfehlen.

Zum Schluss noch vielen Dank an unsere Lehrer, besonders Pater Benedikt und Frau Weinbrenner, sowie Frau Hering und Frau Kölzer!


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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