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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Das Opfer von Shaolin

von Chelsea-Ann Völkner (5a)

 

In der Nacht, als der Vollmond auf das Gesicht von Ching fiel, passierte es: Sie lag in ihrem Bett, ganz reglos, und schlief. Ein schwarzer Schatten beugte sich über sie und ergriff ihren Arm und ein Bein. Scharfe Krallen glänzten im Mondlicht. Vorsichtig hob es sie hoch. Leise schlich der Schatten und flog hinaus. Aber wer konnte das nur gewesen sein? Als Ching erwachte, fand sie sich in einer finsteren Höhle wieder. Ängstlich, aber mit gefasster Stimme rief sie durch die ganze Höhle: „Hallo?“ Als sie jedoch keine Antwort bekam, sprang sie schnell auf. Ihr braunes Haar war zerzaust und stand in alle Richtungen. Das Rot ihres Kleides konnte man kaum noch erkennen. Plötzlich kam eine große Gestalt auf sie zu, mit einer Form, die ihr gänzlich unbekannt war. Als Ching sie besser erkennen konnte, gefror ihr das Blut in den Adern. Das, was sie sah, musste wohl alles andere als freundlich sein. Aber erst als es beinahe vor ihr stand, erkannte sie was es war: ein Drache! Er blitzte sie an und sie schrie laut auf. Über diese Reaktion war der Drache so wütend, dass er Ching in einen Kerker sperrte. Die Angst und die Wahrheit, die nun in ihrem Herzen nisteten, ließen sie ohnmächtig zusammenfallen. Lange blieb sie so liegen, bis sie aufwachte. Leicht wankend tastete sie sich die Steinwände hinauf. Da öffnete sich ein kleiner Spalt in der Mauer. Sie schob sich hindurch (was für ein Glück, dass sie so dünn war) und wurde von dem wunderbaren Duft von blühendem Hibiskus empfangen. Sie war frei! Langsam marschierte sie los. Wo war sie bloß? Immer schneller ging sie, aus Angst vor dem Drachen. Irgendwann begegneten ihr die Geschwister Wong und Chong. Hastig fragte sie: „Wer ist der Drache im Turm dort?“ Ching deutete auf den Turm, der in der Ferne klein und friedlich wirkte, bis auf die Tatsache, dass ein unheimlich blutrünstiger Drache dort hauste. „Wir wissen nur, dass er Shaolin heißt.“ Schell bedankte sich Ching und verschwand. Sie lief in Richtung eines großen Felsens. Wer wusste wohl, was es mit diesem Drachen auf sich hatte? Wer wusste wohl, ob dieser Drache sie nicht verfolgt hatte? Und wer wusste wohl, ob Ching je wieder lebendig nach Hause kommen würde? Kaum hatte sie den Felsen erreicht, da sah sie, wie der Drache wie ein Aasgeier über das Land kreiste und sie entdeckte. Im Sturzflug flog er auf sie zu, so schnell, dass sie sich nicht mal bewegen konnte, bevor er sie mit seinen scharfen Krallen packte und zum Turm zurück flog. Im Turm sperrte Shaolin Ching in einen anderen Kerker, wo kein einziges Löchlein Sonnenlicht durchließ. Er wollte sie nachher verschlingen. Allein hockte sie in einer Ecke des nassen, kalten Kerkers. Sie schien zu spüren, dass die Luft immer dünner wurde. Ihr lief eine Träne über die Wange, verzweifelt versuchte sie diese zu unterdrücken; sie wollte nicht, dass Shaolin ihre Angst bemerkte. Sie wollte stark bleiben. Aber das war sehr schwer, wenn man außerhalb der Zivilisation in einem Kerker festsaß und man nur auf seinen Tod warten konnte. So schwer, dass es ihr auf einmal egal war und sie einfach losweinte, aber leise. Aber was war das? Ein kleiner Sonnenstrahl fiel durch ein Loch in der Wand. Nein, das war ein verstecktes Fenster! Es gab doch einen Ausweg! Schell tastete Ching sich an der Felswand entlang, bis sie das Fenster fand. Das Fenster klemmte, aber mit ein wenig Gewalt ging alles auf. Hastig stolperte sie durch das Fenster. Schnell raffte sich sie auf und rannte, rannte schneller als je zuvor. Sie würde um ihr Leben kämpfen. Sie schaute nach hinten, immer noch rennend, um zu sehen wie weit sie von dem Turm fort war, aber sie rannte in etwas herein. Schon wieder ein Drache, aber ein gutmütiger. Er hieß Shilain und trug sie auf seinem Rücken nach Hause, nach Tokio. Shilain setzte sie vor ihrem Haus ab und flog fort. Ching schaute ihm nach, bis er zwischen den Wolken verschwand. Als sie wieder im Bett lag, war alles so, als wäre sie nie fort gewesen. Sie verbannte Shaolin, den Turm und auch Shilain aus ihren Gedanken. Für immer. Und dann schlief sie ein. Was sie wohl träumt?


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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