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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Fehlerkultur contra Perfektionismus“


7. Benediktinische Elternforum in Meschede 2009


Vom 24. bis 26.04.2009 fand in der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede das 7. Benediktinische Elternforum mit dem Thema „Fehlerkultur – Was die Benediktsregel dazu sagt“ statt. Insgesamt 40 Eltern aus sechs verschiedenen deutschen und österreichischen Schulen, die dem benediktinischen Netzwerk angehören, trafen sich zu einem gemeinsamen Begegnungswochenende. Die Unterbringung erfolgte im Gästehaus „Oase“.

 

Nach einem geselligen Kennenlernabend mit altbekannten und neuen Gesichtern begann am Samstagmorgen die Vortragsreihe mit dem Thema: „Fehlerkultur – Was die Benediktsregel dazu sagt.“ Zu Beginn beleuchtete Pater Michael Hermes OSB in einem Vortrag die entwicklungspsychologischen Aspekte:

 

Bei der Geburt eines Kindes freuen sich alle. Es bringt nichts mit und alle freuen sich, dass das Kind da ist. Es erbringt keine Leistung, dennoch bringen hm alle ihre Liebe entgegen. Der Sinn besteht darin, dass es da ist. Ein Nest ist gebaut für das Kind. Eines Tages fängt es an zu zerbröseln. Er werden dem jungen Menschen Fehler aufgezeigt. Die bedingungslose gratis geschenkte Bejahung, wir nennen es Urvertrauen, geht verloren.

 

Deine Eltern wollten ein Kind – Dich wollte Gott.

Meine Eltern wollten ein Kind – mich wollte Gott.

 

Aus der Unfertigkeit des Menschen ergibt sich zwangsläufig eine Fehlerhaftigkeit durch sein Handeln.

 

Aus der Bibel: Matthäus 11: „Sanft bin ich und von Herzen niedrig und ihr werdet Aufatmen finden für euer Leben. Mein Joch ist ja gut, und meine Bürde ist leicht.“

 

Die Regel des Hl. Benedikt greift diesen Gedanken auf im Kapitel über die Demut: „Demut heißt, die eigene Zerbrechlichkeit und Unbeständigkeit anzunehmen, anzuerkennen, dass man ein Mensch ist, der ständig fallen kann, dessen Lebensgebäude leicht zusammenbrechen kann. Demut ist der Mut, hinabzusteigen in seine Menschlichkeit, in seinen Schatten ...“

 

Der Lehrer soll ein gütiger, freundlicher von Herzen demütiger, milder duldsamer Mensch sein. Fehler machen den Menschen nicht wertlos. Es besteht kein Grund, Angst vor dem Fehlermachen zu haben; im Gegenteil, ich darf die Fehler nicht verdrängen, sondern sollte sie als Entwicklungschance annehmen.

 

Im Anschluss stellte Pater Klaus-Ludger Söbbeler OSB den pädagogischen Bezug im Sinn der Benediktsregel dar. Es ist ein Geschenk Gottes, aus Lasten und Fehlerhaftigkeit Fundamente zu machen.

 

Die Einstellung zum einzelnen Schüler



Jeder Schüler sollte sich gut und bejaht fühlen, bevor er was leistet, das heißt lernt. Nicht, dass man es sich erarbeiten muss, leben zu dürfen. Die Schüler werden im Laufe der Schulzeit „erwachsen“. Jeder Schüler sollte da abgeholt und angenommen werden, wo er gerade steht. Es geht um den einzelnen Schüler. Der Schüler wird dort abgeholt, wo er gerade steht, damit individuelle Entwicklung möglich wird.

 

Die Fehlerkultur an der Schule

 

Der Mensch soll sich aufrichten und sich auf den Stein drauf setzen, der ihn anfangs zu erdrücken droht. Es ist ein Geschenk Gottes aus Lasten (Fehlerhaftigkeit) Fundamente zu machen.

 

Das Leben muss man Ernst nehmen, aber niemand soll sich erdrücken lassen.

 

Im maßvollen Umgang miteinander muss erreicht werden, dass jeder mit Eifer tätig ist und weil keiner dabei perfekt ist, Fehler aufgedeckt und nicht verdrängt werden dürfen.

 

Fehler machen den Menschen nicht wertlos. Sie sind eine befeiende Aufforderung und man sollte sie als Entwicklungschance nutzen. Das ist möglich, weil ich von Gott bedingungslos gewollt und bejaht bin.

 

Es besteht kein Grund, Angst vor dem Fehlermachen zu haben. Das wäre der größte Fehler.

 

Das Kloster als Lebensschule

 

Die Schule ist ein Ort lebenslangen Lebenlernens. Am Beispiel des Lebensraums Kloster verdeutlichte Pater Ludger die Regel: Im Kloster gibt es geordnete Zeitpläne, Tagesstruktur, das Kloster ist ein geordneter Lebensraum. Die Mönche im Kloster leben in Beziehung zueinander, „Kollegialität“.

 

Jeder darf der sein, der ich bin. Der Mensch, der sich Geschenk ist, ohne Vorleistung.

 

Halte Ordnung und die Ordnung wird dich halten.



Durch ein „geregeltes Leben“ kann ich etwas finden, was mich hält und trägt.

Das Lebensgeheimnis des gläubigen Menschen ist der Optimismus:

 

Das was mir Last ist, soll werden, was mir Fundament ist.

Im Kloster gibt es verschiedene Typen von Menschen, so wie es in der Schule verschiedene Schülertypen gibt, eben Menschen, die keine Idealtypen sind. Der Hl. Benedikt wusste um die Unzulänglichkeit seiner Mitmenschen, er wusste, dass man auch im Kloster nicht perfekt wird, aber die Mönche sollten dennoch die Richtung im Auge haben.

 

Für den Umgang mit Fehlern seiner Mitbrüder gibt Benedikt in seiner Regel eine präzise Schrittfolge vor (Kap. 23: Das Vorgehen bei Verfehlungen). Fehler passieren und blockieren. Die sinnvolle Ausschließung im Sinne Benedikts soll die Situation für alle verbessern. Die Kraft des Gebetes soll den Ausgeschlossenen bestärken, sich zu ändern. Der Ausschluss erfolgt, um dem Betroffenen zu spiegeln, wie er sich den anderen gegenüber verhält, wenn er den Fehler verdrängt. Trotzdem bleibt die Chance zur Abkehr vom fehlerhaften Verhalten offen. Für den Schulalltag bedeutet dies im Grundsatz: Der Schüler wird dort abgeholt, wo er steht. Er wächst im Laufe der Schulzeit. Fehler machen den Menschen nicht wertlos, sondern geben ihm wieder Halt für Neues. Sie sind eine befreiende Aufforderung. Es besteht kein Grund, Angst vor dem Fehlermachen zu haben. Das wäre der größte Fehler! Für den Umgang mit Fehlern gibt der hl. Benedikt eine präzise Schrittfolge vor, so bleibt die Chance zur Abkehr vom fehlerhaften Verhalten offen.

 

Nach der Führung durch die Abtei, dem Mittagsgebet , dem gemeinsamen Mittagessen und der Mittagspause setzte sich der Vortrag fort. Johannes Stienen, Dipl. Sozialarbeiter und Supervisor DGS referierte zum Thema „Fehlerkultur im Alltag“: „Sei wie Du bist – aber ohne Fehl und Tadel“

 

Der Schulalltag ist geprägt von vielen Lebenseinflüssen: dem persönlichen Lebenshintergrund von Schülern, Lehrern und Elternhaus. Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler wenig sensibel sind bei der eigenen Fehlersuche. Die Scham, es nicht geschafft zu haben, blockiert die wichtige Fehlersuche und die Bereitschaft, sich mit seinen Fehlern auseinander zu setzen. Schüler empfinden Fehler eher als Makel. Sie ziehen sich zurück und der Lehrer denkt, er erreiche den Schüler nicht mehr. Es entwickelt sich ein Verhaltensmuster, bis der Schüler leistungsmäßig ganz unten ist.

 

„Fehler sind Lösungen, die gerade unpassend sind.“



Die Fragen, die gestellt werden, lauten:

  1. Kann der Schüler es nicht? (unvorhersehbare Fehler ohne böse Absicht)
  2. Will er es nicht können? (schlechtes Tun, Folgen sind vorhersehbar und bewirken schlechte Auswirkung).

  3. Wo liegt der Grund? (Fehler aus Interessenlosigkeit, Anwendungsfehler, Konzentrationsschwäche, Logikfehler, kreative Fehler)

  4. Fehler dürfen nicht ignoriert werden.

 

Der größte Fehler ist die Angst einen Fehler zu machen.

 

In der sich an den Vortrag anschließenden Gruppenarbeit wurde jeweils aus der Sicht von Schülern, Eltern und Berufstätigen über einen konstruktiven Umgang mit Fehlern, einer so genannten Fehlerkultur im jeweiligen Umfeld gesprochen. Nach einem regen Gedankenaustausch wurden die Ergebnisse im Plenum zusammengetragen.

 

Zum 8. Benediktinischen Elternforum im kommenden Jahr erwarten wir die Eltern hoffentlich zahlreicher Schulen bei uns in Marienstatt. Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres „100 Jahre Privates Gymnasium Marienstatt“ wird es vom 23. bis 25. April 2010 stattfinden.

 

Wer Interesse hat, bei den Vorbereitungstreffen eigene Ideen und Anregungen einzubringen, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Wenden Sie sich einfach ein eines der Mitglieder des Ausschusses "Außenkontakte" im SEB (siehe Organigramm des SEB). Gerne nehmen wir Sie in unsere Interessentenliste bzw. Mailliste auf und laden Sie zu künftigen Vorbereitungstreffen bzw. zu Veranstaltungen unseres Arbeitskreises ein.






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WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Busverbindungen am Freitag, 21.06.19

Die Unternehmen WesterwaldBus und RMV fahren am Freitag nach Fronleichnam, 21.6.2019, mit einem Sonderfahrplan. Neben den geringfügig geänderten Abfahrtszeiten konnten dabei nun leider auch nicht alle Ortschaften eingebunden werden (Pläne siehe unten).

Die Busunternehmen Auto-Müller, FriBus und Meso and more fahren an diesem Tag nach ihrem regulären Fahrplan. <mehr>

 



Sonderfahrplan_270.pdf
RMV_am_21.06.2019.pdf


Herzliche Einladung zum Sommerkonzert am Dienstag, 25.06.19, 19.00 Uhr (Mensa)





Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Anmeldungen
für die 7. Klassen
des kommenden Schuljahrs

Neuanmeldungen zur Klasse 7 für das Schuljahr 2019/2020 sind am Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 bis 16.00 Uhr im Sekretariat unserer Schule möglich. Der Leiter der Mittelstufe, Martin Kläsner, steht für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen sind: Familienstammbuch, Kopien der letzten Zeugnisse (Klassen 5 und 6) und ein Passbild. Die Empfehlung der abgebenden Schule ist bei der Anmeldung gewünscht.



Versand Marienstatt aktuell

Versehentlich wurde das Marienstatt aktuell vergangenen Freitag nicht an eine verdeckte Verteilerliste (als Blindcopy) versendet. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Im kommenden Schuljahr erfolgt der Versand über eine Newsletter-Anwendung, die in die Homepage integriert ist und solche "Pannen" ausschließen wird.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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