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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Am Hof trifft man die ganze Welt“

23 Marienstatter waren eine Woche in Taizé zu Gast







Als vor 100 Jahre die Schule in Marienstatt gegründet wurde, hatte im verschlafenen burgundischen Ort Taizé noch niemand daran gedacht, dass Roger Schütz 30 Jahre später auf dem „Hügel im Nirgendwo“ eine ökumenische Gemeinschaft gründet, die auch 70 Jahre nachdem die ersten Brüder dem Ruf Frère Rogers folgten nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat. 21 Marienstatter Oberstufenschüler nahmen zusammen mit den beiden Marienstatter Lehrern und Schulseelsorgern Pater Benedikt Michels und Christian Pulfrich bei ihrem Aufenthalt in der Communauté so also nicht nur an dem allwöchentlichen Jugendtreffen, sondern auch an zwei besonderen Jahrestagen teil: Denn nicht nur 70 Jahren Taizé wurde gedacht, sondern auch dem fünfjährigen Todestags ihres Gründers Frère Roger, der während eines Abendgebets von einer geistig gestörten Frau erstochen worden war. Das Jahrestags-Gebet begann auf freiem Feld, ging in einer Prozession durch den Ort und endete in der gut 5000 Menschen fassenden „Kirche der Versöhnung“.

 

Zum dritten Mal bot das Zisterziensergymnasium eine Fahrt nach Taizé an, zu der sich interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler anmelden konnten. Ein fester Tagesablauf prägt die Tage in der „Communité“: Im Zentrum des Tages stehen die drei Taizé-Gebete: Diese setzen sich zusammen aus den bekannten „Gesängen aus Taizé“, Bibellesungen in den Sprachen der an den Treffen teilnehmenden Jugendlichen und einer rund zehnminütige Stille. Die Jugendtreffen leben davon, dass jeder Gast mit anpackt: Vom Toilettendienst über die Essensausgabe bis hin zu Übersetzungsarbeiten reicht das an Arbeit vorhandene Repertoire – die Marienstatter halfen bei Arbeiten in der großen Kirche oder sangen im Chor. In den Nachmittagsstunden luden die Brüder der Gemeinschaft, die sich mittlerweile aus rund 100 Brüdern aus 37 Nationen und allen christlichen Konfessionen zusammensetzt, zu Bibeleinführungen ein. Dabei nahmen die Brüder in diesem Jahr prägnante Stellen des Johannesevangeliums genauer unter die Lupe und übertrugen deren Aussage auf die Lebenswelt der Jugendlichen. Anschließend trafen sich die jugendlichen Teilnehmer in internationalen Kleingruppen, um über die Impulse der Bibeleinführungen, Fragen des Glaubens und des Lebens zu diskutieren. Die Marienstatter zeigten sich von der „Tiefe“ der Gespräche und von den Sichtweisen der internationalen Gesprächspartner beeindruckt.

 

Sie waren von ihrem Aufenthalt in Taizé begeistert: „Am Hof trifft man die ganze Welt“, erklärt Julia Pötsch (MSS 11) die Internationalität bei einem Treffen mit Frère Timothee, der sich für die Betreuung der deutschen Gäste mitverantwortlich zeichnet. In dieser Gemeinschaft der Jugendlichen könne man viel leichter über Gott reden. Die Fahrt nach Taizé ist mittlerweile fester Bestandteil des Schulprogramms und soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, Glauben zu erleben und zu entdecken.


Marienstatter Schüler erklären Erzbischof Zollitsch die Faszination von Taizé






„Taizé fasziniert durch die Offenheit der Menschen und der Nähe der Menschen zu Gott“, erklärt Theresa Schäfer, Schülerin des Privaten Gymnasiums Marienstatt dem Freiburger Erzbischof Zollitsch. 1983 war Robert Zollitsch erst- und letztmalig in Taizé – nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz am 18. Februar 2008 lud der Prior der ökumenischen Gemeinschaft Zollitsch nach Taizé ein, der Freiburger folgte diesem Ruf in der Woche, in der die Gemeinschaft auf 70 Jahre ihrer Gründung zurückschauen konnte. Wie Taizé „funktioniert“ und vor allem, was die Faszination ausmacht, ließ sich Zollitsch im Gespräch mit Jugendlichen aller Kontinente erklären – die drei Marienstatter Schüler Theresa Schäfer (MSS 12), Elisabeth Adolf (Abitur 2010) und Fabian Jung (MSS 12) gehörten zu den wenigen Deutschen, die an dieser Begegnung teilnehmen konnten.

 

Bevor die Schüler die „Faszination Taizé“ aus ihrer Perspektive darstellten, machte Zollitsch im Stuhlkreis mit den Jugendlichen sitzend deutlich, dass in Taizé das Beten neu erfahren werde. „Taizé ist ein Ort, an dem man den Glauben entdecken kann“. Dies bestätigen die drei Marienstatter, die allesamt zum zweiten Mal an einer Fahrt der Schulseelsorge des Zisterziensergymnasiums nach Taizé teilnahmen: „Die Musik und die Stille haben wir zuhause nicht – das Erleben der Gemeinschaft mit Gott und den anderen Jugendlichen ist atemberaubend“, erklärt Elisabeth Adolf dem Erzbischof. Gerade das Aufeinanderzugehen der verschiedenen Nationen falle in Taizé leicht: „Das liegt daran, dass man das gleiche Fundament hat“, beschreibt Theresa Schäfer dem aufmerksam zuhörenden Erzbischof ihre Impressionen. „Die Stille ist eine gute Möglichkeit, um zu sich selbst zu finden“, greift Fabian Jung einen wichtigen Aspekt auf. Es herrsche ein „innerer und äußerer Frieden“. Theresa Schäfer machte deutlich, dass Taizé verändert: „Wenn wir zurück in der Schule sind, merken sowohl wir als auch die Mitschüler, dass Taizé etwas mit uns gemacht hat“. Allen drei Marienstattern war wichtig, den ökumenischen Aspekt Taizés zu unterstreichen, was bei dem Erzbischof auf offene Ohren stieß.

 

Dies unterstrich Zollitsch auch nach dem Gespräch in „kleiner Runde“, als er vor etwa 200 Deutschen zusammen mit dem aus Freiburg stammenden Taizé-Bruder Timothee Rede und Antwort stand. Dabei machte Zollitsch deutlich, dass die Kirche immer wieder von „geistigen Aufbrüchen bewegt“ worden sei – und Taizé sei eine geistliche Gemeinschaft, die Aufbruch signalisiere. „Was Taizé in die Kirche hineinbringt, das ist großartig“. In Taizé werde Beten neu erfahrbar und Stille erlebbar. „Die Stille ist ein Geschenk, das ihr mit nach Hause nehmen solltet“, rief der Vorsitzende der Bischofskonferenz den deutschen Zuhörern zu. Auch im Alltag sollten die Jugendlichen auf Gott hören: „Schaut öfter mal nach, ob nicht eine SMS von Gott eingegangen ist“. Auch die Gemeinschaft, die in Taizé herrsche, sei wichtig: „Das Christentum ist eine Gemeinschaftsreligion“. Er habe gestaunt, wie international das Treffen in Taizé sei – „das ist Ökumene im engeren und im weiteren Sinne und das Schöne ist: Das Evangelium verbindet uns“. Taizé sei eine „Verheißung für die Zukunft der Kirche“ – besonders beeindruckend sei, dass diese Verheißung von Jugendlichen vorgelebt werde. Taizé mache Mut: „Ich bin in diesen Tagen hier in Taizé reich beschenkt worden“.

 

Zum Abschluss seines Wochenendes in Taizé feierte Zollitsch vor rund 3500 Jugendlichen die Sonntagmorgenmesse in der „Kirche der Versöhnung“.




Presseecho

03.09.10 (aus: Der Sonntag)

Eine SMS vom lieben Gott

Marienstatter Schüler und Schülerinnen trafen in Taizé auch Erzbischof Robert Zollitsch



02.09.10

Ort des Glaubens ohne Grenzen

Marienstatter Schüler erklären Erzbischof Zollitsch die Faszination von Taizé




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Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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