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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Taizé – Ort des Glaubens und der Begegnung




Quelle: Christian Pulfrich

von Janine Weinbrenner (MSS 12)

 

Vor 70 Jahren erwarb Frère Roger in Taizé, einem kleinen Ort in Frankreich, ein Haus, das seit Jahren leer stand. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs nahmen er und seine Schwester dort Flüchtlinge auf, da Roger den anderen Menschen gerne helfen wollte. Schon seine Oma half den Flüchtlingen im ersten Weltkrieg und deshalb wollte nun auch er den hilflosen Menschen Schutz gewähren. 1945 wurde in Taizé dann ein Verein gegründet, der sich um Kriegsgefangene kümmerte. So entstand nach und nach die Gemeinschaft von Taizé, denn ab 1949 kamen immer mehr Männer zu diesem Ort und schlossen sich den anderen Brüdern an. Das war der Beginn der Gemeinschaft in Taizé, welche sich zu einem gemeinsamen Leben entschieden hatte.

Bis heute hat sich noch viel an diesem Ort getan. Heute leben etwa 100 Brüder in der Gemeinschaft und es kommen Menschen von überall her, um in Taizé gemeinsam eine Woche in Einfachheit zu verbringen, dreimal täglich zu beten und ihren Glauben zu stärken. Taizé ist jedoch nicht nur ein Ort für Menschen, die ihren Glauben schon gefunden haben, sondern auch für die, die auf der Suche sind. Die Begegnung mit den vielen verschieden Menschen wird bestärkt, indem man sich täglich mit einer Kleingruppe trifft. Dort kann man sich über die vorherige Bibeleinführung austauschen, aber auch über sein eigenes Leben erzählen. Außerdem bekommt jeder Besucher bei der Ankunft eine kleine Arbeit zugeteilt, die er täglich zu verrichten hat. Dabei handelt es sich um Aufgaben wie Verkauf am Kiosk, die Essensausgabe oder Spülen. In Taizé findet man sofort Anschluss und lernt viele neue Menschen kennen.

Man kann sich allerdings auch dazu entscheiden, eine Woche oder ein Wochenende in Stille zu verbringen. Das heißt, die ganze Zeit zu schweigen und die Möglichkeit zu haben, innere Ruhe zu finden. Dabei nimmt man trotzdem mit den anderen Leuten an den Gebeten teil. Die Unterbringung und die täglichen Mahlzeiten befinden sich an einem speziellen Ort, der für die Stille gedacht ist. Die Brüder oder eine der Schwestern gibt jeden Morgen eine Bibeleinführung. Es besteht auch das Angebot, während der Stille ein persönliches Gespräch mit einem Bruder zu führen.

Man kann auch eine längere Zeit in Taizé bleiben. Viele Jugendliche kommen für mehrere Wochen oder sogar bis zu einem Jahr und können so Abstand zum Alltag gewinnen. Die Frauen, die sich zu einem längeren Aufenthalt entscheiden, werden von einer Schwester, die Männer von einem Bruder begleitet.

„So viele, verschiedene Jugendliche hier auf dem Hügel versammelt zu sehen, gleicht einem Fest und stärkt unsere Hoffnung, dass ein Zusammenleben der Menschen in Frieden möglich ist.“ (Frère Alois bei einem Treffen in der Versöhnungskirche)

Dieses Zitat von Frère Alois beschreibt genau die Situation, wie sie heute in Taizé ist. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dort und war sehr erstaunt darüber, dass das Zusammenleben mit so vielen Menschen aus verschieden Ländern funktioniert. In Taizé lernt man durch die kleinen täglichen Arbeiten, Verantwortung zu übernehmen, aber auch einen besseren Umgang mit seinen Mitmenschen. Mich persönlich hat dieser Ort aufgeschlossener für unbekannte Dinge gemacht und hat mich für meinen weiteren Lebensweg bestärkt.

Jetzt werden viele Leser sicher denken, Taizé ist ein Ort für Christen, da hab ich als Nichtgläubiger oder Suchender nichts verloren. Das stimmt so nicht! Es lohnt sich schon alleine deshalb, einmal nach Taizé zu kommen, um sich mit Jugendlichen aus den verschiedensten Ländern auszutauschen, vielleicht sogar Freundschaften zu schließen oder einfach über „Gott und die Welt“ zu reden. Jeder sollte sich einmal im Leben auf das Abenteuer Taizé einlassen!

 


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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