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An Hindernissen zusammen wachsen und zusammenwachsen

Die erlebnispädagogische Klassenfahrt der 7. Klassen nach Hellenthal in die Eifel ist mittlerweile schon Teil der Marienstatter Tradition. Sie ist geprägt von dem Ziel, innerhalb der Klassen ein Gefühl und Gespür dafür zu entwickeln, inwieweit man sich auf den anderen oder die andere verlassen kann, wie man es schafft, Vertrauen auch gegenüber Mitschüler/innen aufzubauen, mit denen man im „normalen“ Schulalltag wenig oder gar nichts zu tun hat.

Dementsprechend sind auch die Herausforderungen an die jeweiligen Klassen unterschiedlich. Im Endeffekt sollten die Klassen in ihrer Klassengemeinschaft gestärkt werden, wobei auch die unterschiedlichen Fähigkeiten der einzelnen Schüler/innen Beachtung finden. Die uns zur Verfügung stehenden Trainer/innen haben besonders ein Auge darauf, dass gerade die Gruppe, die in der Klasse eine eher untergeordnete Rolle spielt, gefördert und gefordert wird.

Verpackt in spielerische Aktionen und Herausforderungen für die gesamte Klasse können die Klassen sich zunächst selbst einmal unter anderen Bedingungen kennenlernen und dabei auch die Erfahrung machen, dass manche Mitschüler/innen plötzlich in einem neuen Licht gesehen werden.

Der Höhepunkt jeder Fahrt ist sicherlich der Besuch im Hochseilgarten der Jugendherberge. Da dieser überdacht ist, ist das Eifel-Wetter kein Hinderungsgrund, sich dort zu bewegen. Nach intensiver Einführung durch zwei Trainer in die Sicherungstechniken können verschiedene Schwierigkeitsgrade im Hochseilgarten angegangen werden. Von „The Wall“ über „Coaching Bridge“, „Giant Ladder“ und andere Herausforderungen bis hin zum „Catwalk“ auf acht Metern Höhe ist für jeden Geschmack etwas dabei. 

In diesem Bereich der Erlebnispädagogik wird immer wieder sichtbar, wie wichtig einerseits Vertrauen in die Sicherungsgruppe ist, andererseits können wir Klassenleiter/innen beobachten, wie manche Schüler/innen über sich hinauswachsen und eigene Grenzen überschreiten.

In diesen Tagen in der Eifel wird sehr viel Wert auf die Freiwilligkeit gelegt. Niemand wird zu irgendeiner Aktion gezwungen. Und doch ist immer wieder zu beobachten, dass sich manche trauen, über ihren eigenen Schatten zu springen. 

Martin Kläsner

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Markus Poggel, Pg

Fahrtenkoordinator
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