Diese Website verwendet Cookies. Wir verwenden Cookies, um Funktionen für diese Webseite anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn Sie diese Webseite nutzen.Mehr lesen

OK
Sekretariat: 02662 / 9 69 86-0
Loginbutton Login

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden
Anmelden
Abbrechen
Suchbutton Suche

Orientierungsstufe in G8GTS

Ganztag als Option

Die G8 Ganztagsschule ist für die 5. und 6. Klassen als freiwilliges Angebot organisiert. Mit der Option, bis zu zwei AGs (dienstags und donnerstags) zu wählen, können jedoch auch schon Halbtagsschüler/innen der Orientierungsstufe in einen verlängerten Schultag „hineinschnuppern“.

Frühes Ganztagsende

Seit vielen Jahrzehnten sind Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in Marienstatt den frühen Unterrichtsbeginn um 7.20 Uhr gewohnt, der vor allem mit den Erfordernissen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zusammenhängt. Diese Anfangszeit bleibt auch in G8GTS in Marienstatt erhalten. Dies hat zudem den Vorteil, dass die Schulzeit am Nachmittag nicht zu lange ausgedehnt werden muss und um 15.30 Uhr enden kann. Dies kommt auch dem vielfachen Wunsch von Eltern entgegen. 

Rhythmisierung des Schultags

Die 30 Stunden Pflichtunterricht in der Orientierungsstufe verbinden wir mit den zwölf GTS-Stunden zu einem rhythmisierten Tagesablauf, in dem ein beständiger Wechsel aus Anspannungs- und Entspannungsphasen entsteht. „Ganztag“ bedeutet also keinesfalls ein „Verwahren“ oder Beschäftigen am Nachmittag. Im Sinne einer schüler- und altersgemäßen Rhythmisierung, auch in Entsprechung mit lernpsychologischen Erkenntnissen (schüler- und lerngerechter Zeitrhythmus), muss auf einen sinnvollen Wechsel zwischen Konzentrations- und Entspannungsphasen, zwischen gelenktem und selbstständigem Lernen, zwischen Bewegung und Ruhe und zwischen gelenkten und nicht gelenkten Unterrichts- und Freizeitelementen geachtet werden. Lernzeiten werden somit nicht als Blöcke nur in die Nachmittage geschoben, sondern wechseln sich mit dem Fachunterricht ab. Auch die Pausenzeiten und hier insbesondere das Mittagessen, zählen zu dieser Rhythmisierung.

Lernzeiten

In der Orientierungsstufe können wir durch das Ganztagsangebot zusätzlich zum Pflichtunterricht (30 Stunden pro Woche) zwölf Schulstunden mehr Zeit anbieten. Sechs der zwölf Stunden werden dabei zum Üben, Vertiefen und Fördern genutzt. In diesen Lernzeiten werden Lernzeitaufgaben erledigt, welche die traditionellen Hausaufgaben ersetzen. Jeweils vier der Lernzeiten sind an die Hauptfächer angebunden, damit z.B. die/der Mathematiklehrer/in gezielt "Lernbegleiter/in" für die Übungsaufgaben in ihrem/seinm Fach sein kann - insbesondere für die Schüler/innen, die etwas mehr Unterstützung benötigen.  Auch in den übrigen, freien Lernzeiten sind Fachlehrer/innen der Klasse anwesend ist, um gezielt auf die Bedürfnisse der ihm bekannten Schüler/innen eingehen zu können.

In den letzten Jahren ist zudem ein erhöhter Förderbedarf im Fach Deutsch notwendig geworden, sodass wir in den 5. Klassen eine zusätzliche Deutsch-Förderstunde in unsere Stundentafel integriert haben, um hier gezielt mit den Schüler/innen vor allem an ihren Rechtschreibkompetenzen arbeiten zu können. Letztlich profitieren davon auch alle anderen Fächer.

Auch besonders leistungsstarke Schüler/innen haben wir im Blick. Diese können z. B. durch eine Vielzahl an Wettbewerbsaufgaben aus den unterschiedlichsten schulischen und auch außerunterrichtlichen Bereichen gefordert werden. 

Lernzeitaufgaben

Die bisherigen Hausaufgaben werden durch Lernzeitaufgaben ersetzt, denn die Schülerinnen und Schüler sollen keine schriftlichen Hausaufgaben am Nachmittag mehr erledigen müssen. Häusliche Aufgaben bleiben nur noch in Bereichen wie Vokabellernen und Lektürevorbereitung erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, verändern wir die Unterrichtskultur, indem im Unterricht vermehrt Phasen der Wiederholung, Übung, Vertiefung und des festigenden Lernens eingebaut werden. Im Unterricht werden noch stärker offene bzw. kooperative Unterrichtsmodelle umgesetzt.

Lernbegleiter

Damit ein enger Kontakt zwischen Schule und Elternhaus aufrecht erhalten bleibt, wird in jedem Schuljahr zur Kommunikation und Information der Eltern und zur eigenständigen Überprüfung der Erledigung von Lernzeitaufgaben ein eigens auf die Marienstatter Erfordernisse abgestimmter "Lernbegleiter" erstellt und angeschafft. Über diesen erfahren sowohl Lehrkräfte als auch Eltern gegenseitig alles Wichtige. 

Lernzeit Plus

Wenn einmal eine Unterrichtsstunde nicht regulär stattfinden kann, wird eine zusätzliche Lernzeit eingerichtet („Lernzeit plus“), die für zusätzliche Übung, Vertiefung, Förderung und Forderung genutzt wird.

Außerdem kann jede/r Schüler/in kurzfristig Förder-AGs besuchen, die zurzeit für die Fächer Englisch und Mathematik eingerichtet sind.

Arbeitsgemeinschaften

Vier Lernzeit-Stunden werden für die Arbeitsgemeinschaften genutzt. Aus einem reichhaltigen Angebot wählt jeder Schüler der Orientierungsstufe zwei AGs aus, an denen sie jede Woche teilnehmen. Im Angebot sind zahlreiche musische und sportliche Aktivitäten, aber auch andere Bereiche wie Handarbeit, Schulimkerei oder der Schulsanitätsdienst.

Entspannung

In der Orientierungsstufe werden zwei weitere Stunden für „Ruhe und Spiel“ genutzt. In diesen Zeiten gibt es vielfältige Angebote (Bibliothek, Meditationsraum, Nutzung der Pausenhalle oder des Klassenraums), in die sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich neu einwählen.

Hier muss ein Bild aus dem Meditationsraum hin.

Klassenleitung

Die Woche wird nach Möglichkeit mit einer Klassenleiterstunde in allen G8GTS-Klassen eröffnet, um die Möglichkeit eines „Morgenkreises“ am Beginn der Woche zu bieten. Darin können Impulse – auch geistliche – gesetzt, Erlebnisse des Wochenendes bzw. der letzten Woche thematisiert und Planungen für die anstehende Woche besprochen werden. Die Leitung der Klassen findet auch weiterhin in den bewährten Klassenlehrer-Tandems statt.

nach oben