Haltung zeigen statt wegschauen
Wie fühlt es sich an, ausgegrenzt zu werden? Und was kann jede und jeder Einzelne tun, um Mobbing zu stoppen?
Mit diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs am 15. Juni intensiv auseinander. Auf Initiative der Caritas-Schulsozialarbeiterin Semiha Semmelrogge war das mobile Theaterstück „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ zu Gast am Privaten Gymnasium Marienstatt.
Die eindrucksvolle Inszenierung des Weimarer Kulturexpresses machte deutlich, welche Folgen Ausgrenzung und Mobbing für Betroffene haben können. Gleichzeitig zeigte sie, wie wichtig Mut, Empathie und Zivilcourage im Schulalltag sind.
Besonders wertvoll war die anschließende Gesprächsrunde mit den Schauspielerinnen und der Caritas-Schulsozialarbeiterin. Hier konnten die Jugendlichen ihre Gedanken teilen, Fragen stellen und gemeinsam überlegen, wie ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander gelingen kann.
Prävention lebt vom Dialog, so Kerstin Braun-Dolle, Teamleitung der Caritas-Familienberatungsstellen Montabaur und Lahnstein. Projekte wie dieses stärken soziale Kompetenzen, fördern Verantwortung füreinander und tragen dazu bei, dass Schule ein Ort bleibt, an dem sich alle willkommen und sicher fühlen.
Wenn Du von Mobbing betroffen bist oder dir Sorgen um ein Kind oder einen Jugendlichen machst, musst Du damit nicht allein bleiben. Die Familienberatungsstellen der Caritas Westerwald-Rhein-Lahn bieten Kindern, Jugendlichen und Eltern vertrauliche Beratung und Unterstützung an. Gemeinsam können Wege aus belastenden Situationen gefunden werden.
Gegen Mobbing. Für Respekt. Für ein starkes Miteinander.





