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Abiturientia 2019 - Zu Bauleitern des Lebens ausgebildet

Bei sommerlichen Temperaturen verabschiedete das Private Gymnasium Marienstatt am Freitag, den 21.06.2019 den aktuellen Abiturjahrgang 2019 in einer Feierstunde.

72 Marienstatter Abiturienten verlassen die „Kammer des Schreckens“

Den Auftakt des Programms bildete ein Gottesdienst in der Basilika, der unter dem Motto „Unsere Schulzeit als Bauprojekt“ stand. Die Abiturienten Robert Greiner und Lucas Christian ließen in ihrer Ansprache verschiedene Bauabschnitte der Schulzeit Revue passieren und dankten den Lehrern als Architekten für die gute Ausbildung in den letzten acht Schuljahren. Nun sei der aktuelle Jahrgang zu Bauleitern ausgebildet und der nächste Bauabschnitt stände bevor. Mit jedem weiteren Schritt, ob Studium, Ausbildung oder einem freiwilligen sozialen Jahr, werde das begonnene Haus eines Jeden individuell verändert. Wichtig sei dabei, stets positiv in die Zukunft zu blicken und die Stolpersteine zu überwinden. Der Glaube an Gott, der das Fundament der 72 neuen Häuser bilde, könne dabei ein Wegweiser und Helfer sein.

Der erste stellvertretende Schulleiter Stephan von den Benken eröffnete den Festakt in der Mensa, indem er seine persönlichen Grußworte an die Abiturienten richtete. Das Motto „Habi Potter und die Kammer des Schreckens“ verglich er mit Platons Höhengleichnis, das zeige, dass ein Lebensabschnitt beendet sei und sich die Kammer bedingt durch die erworbene Bildung für die Schülerinnen und Schüler geöffnet habe und sie nun in das Leben entlassen würden.

Schulträger Abt Andreas Range mahnte in seiner Ansprache, die erfahrene Allgemeinbildung einzusetzen, denn es gebe in den derzeit schwierigen, populistischen Zeiten nichts Schlimmeres, als sich ohne Differenzierung und Hinterfragen den Dingen hinzugeben.

Beglückwünscht wurde die Abiturientia 2019 auch von der neu gewählten Schülersprecherin Mia Rosenbauer, die gleichzeitig vielen für ihr aktives Engagement in der SV dankte. Der Weg in den letzten acht Jahren sei schwierig gewesen, aber er habe sich gelohnt. Egal, was jeder nun aus seinem Abschluss mache, wichtig sei, dass man glücklich werde und seinen Traum erfülle.

Jochen Cramer wendete sich als Vorsitzender des Schulelternbeirats an die frisch gebackenen Abiturienten. Der heutige Tag sei ein magischer Tag an einem magischen Ort. Denn genau wie Harry Potter hätten die Schülerinnen und Schüler viele Prüfungen bestehen müssen. Besonders wichtig sei dabei aber auch das Erlernen der sozialen Kompetenzen gewesen, welche gerade in den vergangenen drei Jahren vielseitig unter Beweis zu stellen waren. Mit dem Erhalt des Abiturzeugnisses erlange nun jeder die Freiheit aus der Kammer des Schreckens, doch er hoffe auf ein Wiedersehen an diesem Ort, eben in Marienstatt.

Stellvertretend für den Verein der Freunde und Förderer gratulierte Frau Dr. Beate Jüttner-Nauroth den Schulabsolventen und appellierte mit einem ökonomischen Blick auf ein Zitat von Oskar Wilde, im Leben Verantwortung zu übernehmen.

Traditionell hat auch die Vorstellung der Abi-Aktion ihren festen Platz während der Abiturentlassfeier. Mahe Khawaja, Lea Wittelsberger und Timo Sgodda erläuterten, dass es dem diesjährigen Abiturjahrgang ein besonderes Anliegen gewesen sei, sich für das Frauenhaus Westerwald mit Sitz in Hachenburg sozial zu engagieren. Sie überreichten Frau Metzger, die stellvertretend für die Belegschaft des Frauenhauses anwesend war, einen Scheck über 10.000€, was Religionslehrerin Karin Jäkel ein beachtliches Ergebnis nannte, das ein Ansporn für das soziale Engagement im Leben sein könne. Zudem erfolgte die symbolische Staffelübergabe an das Abi-Aktions-Team 2020.

Als Vertreter des gesamten Jahrgangs rief Timo Sgodda einige Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit in Marienstatt in Erinnerung und betonte, dass sie sich als Schüler wohlgefühlt hätten. Ein besonderer Dank gelte den Lehrerinnen und Lehrern für die gute Unterstützung in den letzten acht Jahren.

Das Motto „Habi Potter und die Kammer des Schreckens“ aufnehmend, erklärte Schulleiter Andreas Wiemann-Stuckenhoff in seiner Ansprache, dass die Abiturienten die Scheinwelt rund um Harry Potter mit der Schulwelt im Tal an der Nister verbänden. Als Leser dieses Entwicklungsromans begleite man die Protagonisten auf ihrem Weg der Reife und von Harry zu lernen, heiße, für das gesamte Leben zu lernen. Doch mit dem Erhalt des Abiturzeugnisses solle die Abenteuerreise noch nicht zu Ende sein, denn die Schülerinnen und Schüler hätten während ihrer Schulzeit Fähigkeiten erlernt, die sie künftig anwenden sollten. Er dankte den Eltern und Familien für die konstruktive Zusammenarbeit und leitete damit zur Moderation der Preisverleihungen über.

Eine Auszeichnung für ihre vorbildliche Haltung erhielten die Organisatoren der Abi-Aktion 2019: Mahe Khawaja, Lea Wittelsberger und Timo Sgodda. Aaron Leiendecker wurde von der Kindernothilfe ebenfalls für sein soziales Engagement geehrt. Für die beste Abiturleistung im Fach Geschichte erhielt Henry Frenzel einen Preis, ausgezeichnet für sein Können im Fach Latein wurde Simon Paul Reifenrath und eine Anerkennung für eine sehr gute Leistung im Fach Mathematik erhielt Lucas Christian. Geehrt für ein besonderes Talent in Physik wurde Henry Frenzel. Der Fachbereich Biologie zeichnete Lucas Bender für sein Können aus und einen Preis im Fach Chemie erlangte Robert Greiner. Diesem überreichte Schulleiter Andreas Wiemann-Stuckenhoff zudem eine Auszeichnung des Westerwald Kreises für das jahrgangsbeste Abitur.

Den Höhepunkt des Festprogramms bildete die Vergabe der Abiturzeugnisse durch die Stammkursleiter. Im Anschluss daran waren alle Anwesenden zu einem Sektempfang eingeladen, der  wie die gesamte Abiturentlassfeier musikalisch von der Marienstatter Big Band unter der Leitung von Musiklehrer Christoph Mohr begleitet wurde. Am Samstagabend fand der Abiball in der Stadthalle in Betzdorf statt.

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