Eine interaktive Ausstellung auf den Spuren von Pater Richard Henkes vom 07.–19.03.2020 in der Basilika.
Eine Begegnung, die sich lohnt. Leben und Glauben dieses “Märtyrers der Nächstenliebe” können auch heute unser Suchen, Fragen und Christsein inspirieren.
Pater Richard Henkes (1900 Ruppach, Westerwald – 1945 im KZ Dachau) war voller Leidenschaft für Gott und die Menschen.
Leben ist „Mehr als man sieht“. Pater Henkes hat dies gelebt. Seine Perspektiven erfahrbar zu machen, ist Ziel der Ausstellung. Mal interaktiv, mal mehr besinnlich werden Jugendliche und Erwachsene an kreativ und lebensnah gestalteten Stationen angeregt, sich auf zentrale Lebensthemen von Pater Henkes einzulassen. In der mobilen Kirchenraum-Gestaltung können die Besucher unter 20 Stationen auswählen und sich z.B. mit Impulsen und Fragen beschäftigen wie:
- Was bringt den eigenen Alltag zum Strahlen?
- Wo hapert es im Miteinander und täte Versöhnung gut?
- Gibt es einen roten Faden, der durch Dunkelheit führen kann
- Wo tanke ich Kraft und Zuversicht, wenn mir alles zu viel ist …?
+ MEHR zur Ausstellung
Die Ausstellung begleitet das Theaterstück
"Abgerungen" -Herausgefordert durch die Begegnung mit Pater Henkes -
von Boris Weber; Schauspieler: Frank Musekamp, Bonn
Für Mitglieder der Gemeinde, Besucher, Eltern, Schüler*innen und alle Interessierten:
- 08. März 2020, 16 Uhr (nach der Vesper) in der Basilika.
Für die Schüler*innen der Oberstufe des Gymnasiums Marienstatt:
- Montag, 09. März 2020, 10.50 Uhr (5. und 6. Stunde) in der Basilika.
Zum Stück:
Ein junger Mann entdeckt seine Begeisterung für das Leben und Wirken von Pater Henkes. Zugleich stellt er immer wieder dessen Entscheidungen und Einstellungen in Frage. Die Auseinandersetzung mit dem Leben von Richard Henkes fordert ihn heraus, über sein Leben neu nachzudenken und das eigene Ringen und Fragen auch an die Zuschauer weiterzugeben.
Boris Weber, der Autor des Ein-Personen-Stückes, schreibt dazu: „
Meine Bewunderung ist groß! Wie kann ein Mensch sein Gottvertrauen, seine Liebe und sein Wirken derart in Gottes Hände legen? Wie sehr muss man mit sich ringen, um sich tatsächlich – den nahezu sicheren Tod vor Augen – auf Gottes Klopfen und Rufen einzulassen!
Mir selbst gelingt dieses Ringen schon oft im Kleinen nicht. Das lässt meine Bewunderung für Pater Henkes, der es in seinen Entscheidungen nicht an Entschiedenheit fehlen ließ, nur noch größer werden.“





