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Zweimal Platz 6. beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia – Tischtennis

Nach den hervorragenden Ergebnissen im Vorjahr mit Platz 3 bei den Mädchen und Platz 5 bei den Jungs reisten die Teams aus Marienstatt voller Vorfreude und Motivation nach Berlin an. Während die Mädchenmannschaft gegenüber dem letzten Jahr in nahezu gleicher Aufstellung und Altersklasse (WK II, 2007-2010) an den Start ging, musste die Jungenmannschaft altersbedingt neu aufgestellt und in der Wettkampfklasse III (2009-2012) gemeldet werden. Das Ziel beider Mannschaften war erneut eine Platzierung unter den acht besten Mannschaften Deutschlands.

Die Anreise am 23.04.24 mit dem ICE verlief reibungslos und wurde nach dem Einchecken im Hotel MEININGER, nahe des zoologischen Gartens abends mit dem Besuch des Brandenburger Tors und einem Automuseum kulturell abgerundet.

Der 3. Platz im Jahr 2023 sorgte dafür, dass die Mädchenmannschaft auch in diesem Jahr wieder ambitioniert an die Tische ging. Apropos. Auf ca. 40 Tischen wurde in der imposanten Sporthalle nähe des Olympiazentrums um Punkte und Medaillen gekämpft. Im ersten Spiel ging es gegen das Gymnasium Gerabronn, BaWü. Mit 5:4 und somit hauchdünn wurde dieses erste wichtige Gruppenspiel gewonnen, womit die Weichen für das Viertelfinale gestellt werden sollten. Auch das zweite Spiel gegen das Gymnasium Bad Doberan aus Mecklenburg-Vorpommern wurde souverän mit 9:0 gewonnen, wobei Ergänzungsspielerin Marta Kölb ihren Einstand feierte und sowohl im Einzel- als auch im Doppel siegreich war. Gegen das Gymnasium Coburg aus Bayern ging es im letzten Gruppenspiel um Platz 1 und somit eine gute Auslosung für den weiteren Verlauf des Turniers. Dieses Spiel gegen eine sehr starke bayrische Mannschaft ging mit 2:7 verloren, sodass man als Gruppenzweite ins Viertelfinale einzog. Hier traf man auf eine spielstarke Mannschaft aus Brandenburg. Lisa Schröder sorgte mit ihrem Einzelsieg für den Ehrenpunkt. Mit 1:5 musste man sich hier dem späteren zweiten geschlagen geben. Somit ging es am zweiten Wettkampftag um die Plätze 5-8. Gegen Hamburg wurde mit 5:4 gewonnen, wobei hier die Mannschaftsleistung hervorzuheben ist. Im letzten Spiel des Turniers ging es gegen die Sportschule Rotenbühl, Saarbrücken um Platz 5. Mit 3:5 ging dieses Spiel nach Punkten von Emily Schäfer/Carina Weiß (Doppel), Lisa Schröder und Lena Velten (Einzel) knapp verloren, wobei gegen die favorisierte Sportschule nochmal alles rausgeholt wurde, auch wenn es nicht ganz gereicht hat. In der Endabrechnung belegten die Mädchen aus Marienstatt somit einen sehr guten Platz 6.  Das Ziel wurde erreicht, wenn auch mit etwas Glück noch die ein oder andere Platzierung weiter vorne möglich gewesen wäre.

 

Auch die Jungs hatten sich einiges fürs Bundesfinale vorgenommen. In der Gruppenphase wurden die ersten beiden Gegner (Gymnasium Potsdam und Berlin) souverän und mit mannschaftlicher Geschlossenheit mit 9:0 besiegt. Um den Gruppensieg ging es im dritten Vorrundenspiel gegen das Gymnasium Schwarzenbeck aus Schleswig -Holstein. Mit 5:4 und großem Jubel ging auch dieses Duell an Marienstatt, sodass man als Gruppenerster ins Viertelfinale einzog. Dort wartete im Ko-System mit dem Gymnasium Coburg aus Bayern ein ausgeglichener, schwieriger Gegner.  Es entwickelte sich ein offener, emotionaler Schlagabtausch mit ständig wechselndem Momentum. Phil Schweitzer/Leandro Hein (Doppel), Phil Schweitzer und Noah Weber (Einzel) sorgten für die Punkte. Leider gingen alle anderen Spiele teils sehr knapp verloren, sodass man den Bayern gratulieren und die Leistung anerkennen musste. Somit waren die Medaillenträume begraben, es ging um die Plätze 5-8. Beim 5:3 über Hamburg wurde Spitzenspieler Phil Schweitzer geschont, wodurch Ergänzungsspieler Michel Lückhof zum Einsatz kam, seine Sache ordentlich machte, jedoch knapp und unglücklich seinem Gegner unterlag. Weber/Schröder (Doppel), Noah Weber, Leandro Hein, Jonah Schulz, Tom Schimmelfennig sorgten hier für die Punkte. „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ musste wohl das Gymnasium aus Schwarzenbeck gedacht haben, ging es im letzten Spiel des Turniers nach dem Gruppenspiel (5:4) um Platz 5 erneut gegen die Mannschaft aus Schleswig Holstein. Mit 4:5 ging das 50-50 Spiel dieses Mal an die Mannschaft aus Norddeutschland. Schweitzer/Hein, Weber/Schröder (Doppel) und Phil Schweitzer und Noah Weber (Einzel) holten die Punkte. Somit blieb am Ende auch bei den Jungs ein guter, solider Platz 6 stehen. Zu erwähnen sind hier Noah Weber, Phil Schweitzer und das Doppel Schweitzer/Hein, die alle während des gesamten Turniers ungeschlagen blieben.

In der Gesamtbetrachtung mit zwei 6. Plätzen kann man zufrieden sein. Noch mehr, wenn man bedenkt, dass in jeder Disziplin Sportschulen antreten, die grundsätzlich sehr stark besetzt sind.

Abgerundet wurde die erfolgreiche Reise am Freitag mit dem Besuch der Finalwettbewerbe im Basketball, mit dem Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten in der geschichtsträchtigen Stadt und dem Besuch der traditionellen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling Halle bei Musik, Show und der offiziellen Siegerehrung.

Auch im nächsten Jahr greifen wir wieder an, wenn es hoffentlich wieder heißt: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“!

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