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CANNABIS – „Bis zum Schluss durchgezogen“

In gewohnt festlichem Rahmen hat am Freitagnachmittag, den 5. Juli 2024, am Marienstatter Gymnasium die Zeugnisverleihung an die diesjährige Abiturientia stattgefunden. Den Absolventen wurde bescheinigt, dass sie sehr stolz auf das Erreichte sein dürfen. Einer Tradition gemäß ging dieser ein ökumenischer Gottesdienst voraus, der unter dem Leitspruch „Zukunft, Dankbarkeit und Hoffnung“ stand. Mit der Erzählung von „Beppo, dem Straßenkehrer“ aus dem Buch Momo verrieten die Abiturienten ihr bisheriges und ihr zukünftiges Geheimnis, mit Geduld und Ausdauer die kommenden Schritte nach der nun zurückliegenden Schulzeit gehen zu wollen. Religionslehrerin Alexandra Cäsar komplementierte diese Gedanken, indem sie unter Rückgriff auf das Neue Testament zusätzlich den christlichen Wert der Liebe hervorhob, denn die Liebe sei essentiell, um im weiteren Privat- wie auch Berufsleben als Mensch mit Menschen Fuß fassen zu können.

Anschließend fanden sich die Schulabgänger mit ihren Familien sowie dem Marienstatter Lehrerkollegium in der Schulmensa ein, wo es um acht Jahre „harten Stoff“ ging. Der Vergleich zum diesjährigen Abiturmotto „CANNABIS“ hinkte nicht, wie auch der erste stellvertretende Schulleiter Stephan von den Benken in seiner Begrüßung feststellte. Allerdings sei der Konsum des „Stoffs“ nur dann eine kräftigende Nahrung, wenn er, um es mit den Worten Friedrich Nietzsches zu sagen, im Dienst des Lebens stehe.

Mit den besten Glückwünschen und Gottes reichem Segen wandte sich daraufhin Pater Benedikt Michels als Vertreter der Mönchsgemeinschaft an die jungen Menschen und appellierte an seine Schützlinge, dem natürlichen Wandel des Lebens gegenüber stets offen zu sein, hinaus in die Welt zu ziehen und an einem glücklichen Leben zu bauen. Im Namen des Schulelternbeirates überbrachte auch Rüdiger Klos dem Abiturjahrgang 2024 herzliche Glückwünsche und merkte an, das Abitur sei wie ein Fußballspiel, denn nach dem Spiel sei vor dem Spiel und so dürfe man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. „Ihr müsst nun an das Gelernte anknüpfen!“, so der Elternvertreter. Frau Dr. Jüttner- Nauroth, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer, weitete den Blick auf eine anstehende Universitätskarriere und setzte das dort konkurrierende Ranking in Bezug zu einem Zitat der heiligen Katharina von Siena. Diese hielt nämlich schon bereits im Mittelalter statt der universellen die inspirierende individuelle Kraft des Menschen für das Wichtigste.

Bevor die Abiturientin Katharina Kempf in ihrer Ansprache stellvertretend für den ganzen Abiturjahrgang die zurückliegenden acht Jahre positiv reflektierte, gratulierte Leni Rosenbauer im Namen der Schülervertretung zum bestandenen Abitur. „Das Ziel einer langen Reise sei nun erreicht, auf diesem Fundament lasse sich etwas aufbauen“, so Katharina Kempf. Religionslehrerin Karin Jäkel dankte der Abiturientia 2024 für die mehrfach zum Ausdruck gekommene Dankbarkeit während der Schulzeit. Diese zeige sich gerade auch im sozialen Engagement der Abi-Aktion, die sich der Unterstützung eines Mitschülers sowie des Kinderschutzbundes Westerwald angenommen habe und insgesamt die stolze Summe von 21.000 Euro durch vielfältige Aktionen erzielte. Und auch schon das nächste Abi-Vorhaben hat bereits ein Ziel vor Augen, denn der Abiturjahrgang 2025 möchte dem Tierheim in Ransbach- Baumbach sowie dem Frauenhaus Westerwald mit Spenden helfen.

Schulleiter Andreas Wiemann-Stuckenhoff fand zu guter Letzt noch sehr persönliche Worte und bedankte sich für die von den Eltern und Schülern in Mariensatt gelebte Solidarität, die sich hoffentlich gerade auch in der Übernahme beruflicher Positionen fortsetzen werde. Mit lobenden Worten und William Shakespeare zitierend, forderte er abschließend geradezu ein: „Werdet great!“.

Im Anschluss daran wurden mehrere Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen Talente geehrt. Sophie Panthel erhielt eine Auszeichnung für ihre Leistungen im Fach Deutsch. Kira Haupt wurde gleich doppelt premiert und zwar in den Fächern Latein und Geschichte. Für sein besonderes Können im Fach Erdkunde erhielt Benedikt Christophel ein Präsent. Katharina Kempf wurde für ihre Leistungen in Mathematik und Sozialkunde honoriert. Des Weiteren zeichneten die Marienstatter Fachlehrer Linus Müller für sein physikalisches Können aus, Moritz Pasbach wurde vom Fachbereich Chemie geehrt und Lina Kempf erhielt eine Auszeichnung der Biologen. Malu Leicher und Lina Kempf wurde mit dem Preis für ihr besonderes soziales Engagement Im Namen des Landes Rheinland-Pfalz gedankt.

Die Auszeichnung des Landrats für das beste Abitur ging in diesem Jahr an Katharina Kempf und Benedikt Christophel, die beide die gleiche Punktzahl erzielten.

Den Höhepunkt des Festaktes bildete aber für alle das Überreichen der Abiturzeugnisse. Während der gesamten Entlassfeier sowie des sich anschließenden Sektempfangs sorgte die Marienstatter Big Band unter der Leitung von Musiklehrer Christoph Mohr mit einer facettenreichen musikalischen Darbietung für eine lockere Atmosphäre. Am Samstagabend fand der Abi-Ball in Betzdorf statt.

 

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