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Besuch von der Kindernothilfe

Majolie Kongne und Lennart Wallrich zu Gast in Marienstatt

Der Besuch von Majolie Kongne und Lennart Wallrich in den 7. Klassen machte Kinderrechte und weltweite Kinderarbeit für die Schüler sehr konkret erlebbar. In zwei intensiven Unterrichtsstunden pro Klasse setzten sich die Jugendlichen mit der Arbeit der Hilfsorganisation und mit der Lebensrealität von Kindern in Ländern wie Guatemala, Indien und Nepal auseinander.

Einsatz für benachteiligte Kinder

Man stellte anhand eindrucksvoller Bilder und Geschichten vor, in welchen Projekten sich die Organisation weltweit für benachteiligte Kinder einsetzt. Im Mittelpunkt standen die vier zentralen Arbeitsbereiche der Kindernothilfe: Bildung, Schutz vor Gewalt, Schutz vor ausbeuterischer Kinderarbeit und Beteiligung von Kindern.

Konkrete Beispiele aus aller Welt

Anhand des Projekts „Schule statt Steinbruch!“ wurde deutlich, wie Kinder in Guatemala aus harter und gefährlicher Arbeit befreit und der Schulbesuch ermöglicht wird. Eindrücklich waren auch Einblicke in Ziegelbrennereien in Nepal, in denen Kinder lange Tage unter gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten müssen, sowie in Mica-Minen in Indien und Madagaskar.

Kinderrechte im Mittelpunkt

Aufbauend auf diesem Hintergrund beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit den Kinderrechten der Vereinten Nationen und diskutierten deren Bedeutung für ihr eigenes Leben. In Fallbeispielen urteilten sie gemeinsam, ob ein bestimmtes Recht – etwa auf Bildung, Schutz vor Gewalt oder Freizeit – verletzt wurde oder nicht und begründeten ihre Entscheidung jeweils.

Aktive Auseinandersetzung statt Frontalunterricht

Die Lernzeit war bewusst interaktiv gestaltet: Quizfragen, Schätzaufgaben zu weltweiter Kinderarbeit und kurze Geschichten von betroffenen Kindern regten zum Nachdenken und Nachfragen an. Viele Gruppen stellten fest, dass ausbeuterische Kinderarbeit meist Teil eines „schlimmen Kreislaufs“ aus Armut, fehlender Bildung und mangelndem Schutz ist und dass nachhaltige Hilfe immer bei den Familien ansetzen muss.

Ausblick: Verantwortung und Engagement

Am Ende des Besuchs stand die Frage, was Kinder und Jugendliche in Deutschland selbst beitragen können – von bewussterem Konsum bis hin zu Spenden- und Aktionsideen wie den „Action!Kidz“-Projekten der Kindernothilfe. Zugleich wurde mit diesem Besuch die enge und langjährige Verbindung unserer Schule mit der Kindernothilfe erneut sichtbar, bestätigt und weiter gestärkt.

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