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Panoptikum

the critical view

Nr. 36

 

 

September 2019

Vorwort

Liebe Mitschülerinnen  und Mitschüler,

wir freuen uns, Euch im aktuellen Schuljahr 2019/ 20 die erste Ausgabe der Marienstatter Schülerzeitung präsentieren zu können! Diesmal haben wird uns u.a. auch mit Themen beschäftigt, die fast täglich in den Medien zu finden sind und die uns alle betreffen: "Die Europäische Union - der Zusammenhalt Europas?" und "Plastik im Meer". Neben diesen findet ihr  weitere spannende Artikel.  Viel Spaß beim Lesen!

Euer Schülerzeitungsteam!

 

 

Die Europäische Union - der Zusammenhalt Europas?

Die Europäische Union - der Zusammenhalt Europas?

Svante Orthey (7a)

Die Europäische Union ist ein Staatenverbund, zu dem 28 Mitgliedstaaten gehören. Der Gedanke zur Gründung eines solchen Bundes kam erstmals nach dem Ersten Weltkrieg auf. Als frühester Vorgänger der Europäischen Union wurde 1922 die Paneuropa-Union gegründet, zu der alle Länder des europäischen Festlands gehörten. 1951 folgte die Montanunion, die zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl führte. Dieser Gemeinschaft traten die BeNeLux-Staaten, Deutschland, Italien und Frankreich mit Nordalgerien bei. Von diesen Staaten wurden dann auch schließlich die Römischen Verträge 1957 im Kapitol zu Rom unterzeichnet. Mit diesen Verträgen wurde auch die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und Arbeitsgemeinschaft gegründet. Mit dem Vertrag von Maastricht 1992 traten der Gemeinschaft die ehemalige Deutsche Demokratische Republik, Polen, Ungarn, Österreich, Dänemark, die damalige CSSR (Slowakei und Tschechien), Bulgarien und Rumänien bei. Gefestigt wurde der Vertrag durch die Verträge von Amsterdam (1997) und Nizza (2003). 1993 wurden in Kopenhagen die Beitrittskriterien für die EU festgelegt. In diesen steht zum Beispiel, dass  in den Mitgliedsstaaten die Menschenrechte geachtet werden müssen. 1999 wurde der Euro eingeführt. Der Euro war damit die erste Währung, die für mehrere Länder galt, die davor ihre alte Währung ablegen mussten. In den folgenden Jahren traten der EU auch Länder bei, die ihre alte Währung behielten. In den Ländern Kosovo und Montenegro ist der Euro Hauptwährung, obwohl die Länder keine eigenen Eurosätze herausgegeben haben.

Die wichtigsten Institute der EU sind: das Europäische Parlament in Strasbourg, der Europäische Rat in Luxembourg-Stadt, der Rat der EU in Bruxelles, der Europäische Gerichtshof in Luxembourg-Stadt und die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Das höchste Gericht der EU ist in Luxembourg, obwohl die Mitgliedsstaaten auch eigene hohe Gerichte besitzen. Die höchste juristische Instanz in Deutschland ist der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. In Rheinland-Pfalz befinden sich die höchsten Gerichte in Koblenz und Zweibrücken. Ein großes Ziel der Europäischen Union sind die offenen Grenzen. Diese gab es erstmals durch das Schengener Abkommen. Der  kleine Ort  Schengen liegt im Luxemburger Kanton Remich an der Mosel. 1985 wurde dort das besagte Abkommen unterschrieben, was festlegte, dass es in den damaligen Mitgliedsstaaten keine Kontrollen mehr geben sollte. Vorzeigeobjekt für den Nutzen des Abkommens wurde damals die Grenze zwischen Saarbrücken und Forbach in Lothringen. Allerdings gab es in den vergangenen Jahren auch wieder Grenzkontrollen zum Beispiel am Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden (bayrisch-österreichische Grenzen). Allerdings sind die Grenzkontrollen heute weitgehend verschwunden, an kleineren Grenzübergängen z. B. am Tegernsee zum Achensee oder der Grenzübergang in Schweigen/Weinstraße nach Wissembourg (Elsass) sind sie äußerst selten. Das gilt auch für die Zollgrenzen. Zur europäischen Zollunion gehören außer den Mitgliedsstaaten auch die Länder Norwegen, Liechtenstein und Island. Zur Schweiz bestehen keine Verbindungen. Man wird auch noch an den Schweizer Grenzen kontrolliert. Partnerschaften hat die EU zum sogenannten Nahen Osten, zu dem die Länder Armenien, Aserbaitschan, Georgien, Moldau, Ukraine und Weißrussland gehören.

In der EU gibt es viele Sprachen, allerdings sind Deutsch und Französisch am verbreitetsten. Der deutsche Sprachraum hat sich durch das Deutsche Kaiserreich ausgebreitet. Auch in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, den Department Bas-Rhin und Haut-Rhin in Frankreich, der Region Trentino-Südtirol in Italien, in gesamt Österreich und in Nordtondern in Dänemark. Neben Deutsch sind Französisch und Englisch verbreitet. Eine gesonderte Rolle in der EU spielen die Zwergstaaten Andorra, Monaco, San Marino und die Vatikanstadt. Diese kleinen Staaten haben meist unter 10.000 Einwohner, besitzen aber einen eigenen Eurosatz und Briefmarken.

 

 

Exkurs: Die deutschen Grenzen

Auf deutschem Boden gibt es seit der Römerzeit große Grenzen. Im Mittelalter wurden diese Grenzen durch zahlreiche Kriege und  das Aussterben von Adligen immer wieder verändert. Nach dem Wiener Kongress (1815) bildete sich ein erstes Deutschland aus Fürstentümern und Landgrafschaften. Zum freien Handel zwischen den Ländern wurde 1834 der Deutsche Zollverein gegründet. Diesem Zollverein traten bis auf Baden, Nassau, Waldeck und Pyrmont, Lippe, Schaumburg-Lippe, Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Mecklenburg, Mecklenburg-Strelitz und die Freien Städte Lübeck, Hamburg und Bremen bei. Nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg (1864) traten auch die übrigen Staaten des Deutschen Bundes dem Zollverein bei. Nach dem Ende des Kaiserreichs 1918 gingen diese Staaten in Volksstaaten auf. 1945 formten die Besatzermächte aus den Volksstaaten die Besatzungszonen und damit die späteren Bundesländer. Rheinland-Pfalz bildete sich aus den preußischen Bezirken Koblenz und Trier von der Rheinprovinz, aus 4 Kreisen des Großherzogtums Nassau, aus 1 Kreis des Großherzogtums Oldenburg, 4 Kreisen des Großherzogtums Hessen und dem Pfälzischen Rheinkreis vom Königreich Bayern. Von 1949 bis 1990 gab es in Deutschland nur die innerdeutsche Grenze. Doch mit der Einheit gab es auch diese nicht mehr. Heute gibt es nur noch kontrollierte Grenzen zur Schweiz. Insbesondere der Grenzübergang Basel-Lörrach ist stark frequentiert. An kleineren Übergängen gibt es keine großen Wartezeiten.

Exkurs: Der deutsche Sprachraum

Deutsch ist in Mitteleuropa weit verbreitet. In Deutschland wird Standartdeutsch gesprochen. Diese Form wird auch leicht verändert in Österreich gesprochen. Einen Kontrast bildet das Schweizerdeutsch. In dieser Form wird z. B. das ß nicht verwendet. In Elsässerdeutsch und Letzeburgisch finden sich französische Anklänge. Bis 1918 war der Sprachraum insbesondere durch das Preußische Königreich weit  ins Baltikum und nach Polen verbreitet. Von diesem Spracherbe ist nicht viel geblieben. In Königsberg sprechen gerade noch 4 % Deutsch. Auch in Tschechien verschwindet es langsam.  Innerhalb Deutschlands gibt es einige Dialekte, die ihre Ursprünge in anderen Sprachen haben. Friesische und Sorbische Sprache klingen nur weit entfernt Deutsch. Früher waren solche Dialekte  missachtet. Heute geht es allerdings darum diese Dialekte zu erhalten. Mundarten, die die Sprache nur leicht abändern sind z.B. das Moselfränkische und das Pfälzische. Zwar mag es einem Sachsen befremdlich erscheinen, wenn er in Pfalz in auf der Straße den Dialekt hört, allerdings wird er ihn verstehen können.

Plastik im Meer

Plastik im Meer 

Paula Mittler (8b) und Jule Muhr (7b)­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­-

Gefahr für die Tiere:

Für Meeresbewohner führt Plastikmüll häufig zum qualvollen Tod. Sie verwechseln Plastik mit Nahrung, verschlucken es und verhungern mit vollem Magen, da der Kunststoff nicht verdaut werden kann. Wissenschaftler fanden in gestrandeten Walen Mageninhalte, die Müllkippen gleichen: von Plastiktüten bis hin zu Fischernetzen.

Robben und andere Tiere verfangen sich in Plastikschnüren aus alten Fischernetzen und strangulieren sich oder ertrinken. Seevögel wie die Basstölpel auf Helgoland benutzen zum Teil Plastikschnüre zum Nestbau. Die Schnüre stammen von sogenannten Dolly Ropes, den Scheuerschutzmatten aus der Grundschleppnetzfischerei. Im Nest werden sie oft zur Todesschlinge für die Jungvögel, die sich an ihnen erhängen. Dieses Plastik, an dem die meisten Fische sterben, nennt man Mikroplastik, dieses ist nicht nur für die Tiere schlecht, sondern auch für uns Menschen. Wenn wir Fisch essen, kann es sein, dass wir diese kleinen Plastikteile (das Mikroplastik) mit essen. Mikroplastik ist nur wenige Quadratmillimeter groß, auf Grund der Größe kann man diese kleinen Plastikteile nicht sehen oder aus dem Fisch aussortieren.

 

Wie vermeide ich Plastik? (Tipps) 

Als Erstes sollte man für eine Woche einkaufen gehen und die Plastiktaschen mehrmals verwenden. Außerdem kann man sich auch einen Kaffeebecher aus Porzellan mit auf die Arbeit nehmen, ohne vorher noch einen Plastikbecher zu kaufen. Mit das Wichtigste ist allerdings, dass man auf Plastikflaschen verzichtet und auch frisch kocht. Außerdem sollte man auch nicht so viel im Internet bestellen, denn die bestellten Artikel müssen alle mit dem Auto oder mit einem Flugzeug zu den Verbrauchern gefahren bzw. geflogen werden. Auch bei Pflegeartikeln wird viel Plastik produziert, alle paar Wochen muss die Zahnbürste aus Plastik gewechselt werden oder auch Shampoo wird ständig neu gekauft, dies kann man vermeiden. Mittlerweile gibt es Zahnbürsten aus Holz und Shampoo wird in Flaschen, die recycelt werden, verkauft. Es gibt aber auch Läden, in denen man sich Shampoo oder Ähnliches in Glasbehälter abfüllen lassen kann.

Ebenso werden oft Strohhalme aus Plastik in Restaurants angeboten, man benutzt sie einmal und dann kommen sie in den Müll. Allerdings haben manche Restaurants mittlerweile Strohhalme aus Metall oder Glas.

 

VSCO GIRLS

Mittlerweile gibt es sogar den Trend ein VSCO GIRL zu sein, diese Mädchen haben oft einen Instagram-Account, auf dem sie Bilder posten mit dem Hashtag #safetheturtels. Allerdings posten sie nicht nur Fotos für den Tierschutz, sondern sie haben auch einen eigenen Klamottenstil. VSCO GIRLS tragen oft sogenannte Srunchies (Haarbänder) oder Oversizehoodies in auffälligen Farben (oft knalliges Gelb oder Pastellfarben). Außerdem benutzen sie oft die sogenannten hydro flasks,dass sind Thermosflaschen in bunten Farben.Diese nicht schädlich für die Umwelt , also nicht aus Plastik sind.  Außerdem haben sie auch oft Halsketten aus Muscheln an. ­­­­­­­­­­­

Jetzt wird´s ernst - wir reden über Mobbing

Jetzt wird’s ernst –  Wir reden über Mobbing

Matilda Müller und Johanna Brecher (beide 7a)

Kennt ihr jemanden, der gemobbt wird? Oder seid ihr vielleicht selbst betroffen? Wenn ja, wehrt euch! Hier findet ihr passende Infos und Tipps.

Stellt als Erstes fest, wie ernst die Situation ist. Eine kleine Stichelei hin und wieder kann vorkommen. Das muss noch kein Mobbing sein. Wenn ihr aber immer wieder fies beleidigt werdet, provoziert oder der Täter bzw. die Täter sogar gewalttätig wird/ werden, müsst ihr etwas tun.

Es wird empfohlen, ein Mobbingtagebuch zu führen. Jedes Mal, wenn ihr wieder gemobbt wurdet, schreibt diese Situation ganz kurz und knapp auf. So behaltet ihr den Überblick und seht, wann das Mobbing nachlässt oder mehr wird.

Am besten geht ihr zu einem Vertrauenslehrer, zu den Eltern oder anderen erwachsenen Personen, denen ihr vertraut, um Hilfe zu bekommen. Ihr könnt euch auch an die Schulseelsorge wenden:
Fr. Basso-Krieger, Pater Benedikt, Fr. Cäsar, Hr. Pulfrich und Fr. Weyand. Diese Namen findet ihr im Lernbegleiter. Es besteht zudem die Möglichkeit, von montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr kostenlos die Nummer gegen Kummer anzurufen.

Auf jeden Fall dürft ihr eines nicht vergessen: Ihr seid mit eurem Problem nicht allein. Es werden noch viele andere Menschen gemobbt. Und ihr dürft euer Selbstvertrauen nicht verlieren. Jeder Mensch ist wertvoll.

Ganz wichtig ist auch, dass ihr es den anderen nicht zeigen dürft, wenn sie euch mit den Beleidigungen verletzen. Wenn sie merken, dass ihr anfangt, an euch selbst zu zweifeln und sogar darüber nachdenkt, dass es stimmt und sie euch damit fertig machen können, pusht sie das nur noch mehr und es hört wahrscheinlich nicht auf.

Auch im Internet kann es zu heftigen Beleidigungen kommen, was sich dann Cybermobbing nennt.  Um dies zu verhindern, solltet ihr auf jeden Fall nicht zu viele Daten von euch preisgeben. Googlet euch auch immer mal wieder selbst, um sicherzustellen, dass niemand Bilder von euch ins Netz gestellt hat.

Falls ihr jemanden kennt, der gemobbt wird, ist das Wichtigste, das ihr nicht nur zuguckt oder gar mitmacht! Ihr könnt denjenigen oder diejenige verteidigen. Auch ein freundliches und ernst gemeintes Gespräch kann dem Betroffenen helfen, sein Selbstwertgefühl zu stärken.

 

Bin ich handysüchtig?

Bin ich handysüchtig?

(Giulia Purschke 8b)

 

Alles rund um die Handysucht erfahrt Ihr in diesem Text! J

Die Handysucht ist eine weit verbreitete „Krankheit“, die gerade viele Eltern beschäftigt, meistens sind Jugendliche die, bei denen man sich Sorgen macht, da sie nur noch an ihren Handys sind und alles andere wie Schule, Lernen, Hobbys etc. vernachlässigen. Knapp 280 Millionen Menschen weltweit sind handysüchtig. Davon leben 100.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Deutschland, das sind ca. 2,6%. Im Schnitt verbringen die meisten Kinder mindestens  3 Stunden mit ihrem Handy.

 

Gelte ich als handysüchtig?

Es gibt folgende Anzeichen dafür, dass jemand handysüchtig ist wie z. B.:

  • Benutze dein Handy in unangemessenen Situationen.
  • Das Handy wird unentbehrlich.
  • Der Nutzer hat keine Kontrolle mehr über sein Gerät; Das Handy zu benutzen, wird zur Routine.
  • Man verbringt weniger Zeit mit realen Personen als mit Personen per WhatsApp

o. Ä., um zu kommunizieren.

  • Das Gerät wird nur noch für stressabbauende Dinge genutzt.

Um zu schauen, ob man wirklich handysüchtig ist oder nicht, kann man vieles versuchen wie z. B.:

  • Das Handy für einen/mehrere Tage abgeben.
  • Einige Apps für einen/mehrere Tage  deinstallieren oder eine Handyzeit für die Apps einrichten.
  • Benachrichtigungen deaktivieren.
  • Das Gerät mal ausschalten und dem Gerät auch mal eine Auszeit geben.
  • Anstatt den Handywecker zu benutzen, einfach mal einen normalen kaufen.
  • Verbringe Zeit draußen ohne dein Handy und lass das Gerät zu Hause!
  • Habe das Handy nicht immer in der Nähe!
  • Stelle es auf lautlos, um keine Benachrichtigungen zu erhalten!

 

Um erst gar nicht handysüchtig zu werden, habe deine Zeit, die du am Handy verbringst, immer im Auge! Am besten stellst du dir einen Timer. Man sollte den Kindern die Nutzung der Geräte nicht verbieten, denn das löst bei vielen Kindern/Jugendlichen Stress o. Ä. aus. Man sollte die Zeit nur etwas im Auge behalten.

 

Das Darknet - Fluch oder Segen?

Das Darknet - Fluch oder Segen?

Das Darknet - Fluch oder Segen ?

Hannah Petmecky und Luna Engermann (beide 6c)

Das Darknet ist ein Bereich, den man bei der Benutzung des normalen Internets nicht erreichen kann. Dinge wie Drogen, Kreditkarten oder Waffen können dort anonym verkauft werden. Auf der ganzen Welt wird das Darknet benutzt, um Kriminalität zu verschleiern. Die meist benutzte Webseite ist „Tor“. Über viele zufällig ausgewählte Server werden z.B. Daten weitergeleitet und somit gesichert. Von dieser Anonymität profitieren viele Kriminelle. Auch Proteste werden über das Darknet organisiert. „Tor-Server“ werden z.B. von politisch Aktiven weltweit betrieben. Doch wie lässt sich dies verhindern? Die Kontrolle durch Geheimdienste oder die Polizei ist so gut wie unmöglich, weil das Internet dadurch zusammenbrechen würde. Die Opfer des Darknets kriegen oftmals Codes oder Drohungen zugeschickt, sodass sie E-Mails und Co. erst öffnen können, sobald sie den Erpressern ihre gewünschte Summe an Geld zugeschickt haben.

Bei dem Namen des Darknets denken viele Menschen, dass es nur für Kriminalität genutzt wird. Dennoch gibt es Menschen, die das Darknet für Legales nutzen. Die Gefahren bleiben trotzdem bestehen. Durch Betreten des Darknets macht man sich nicht strafbar, erst wenn man Drogen, Waffen oder sonstiges Illegales kauft oder verkauft.

Wenn man auf „Tor“ eindeutig Verbotenes entdeckt, ist es am besten, zur Polizei zu gehen und seine Entdeckung zu schildern. Sollte man es nicht melden, könnte es schlimme Folgen für einen selbst und andere Menschen haben.

Durch das Darknet werden auch viele Leute anonym gemobbt, durch Beleidigung, Diskriminierung oder Drohungen haben sich schon viele Menschen dazu entschieden, sich das Leben zu nehmen.

Aus diesen Informationen kann man schließen, dass es sowohl positive als auch negative Punkte des Darknets gibt:

Positive Punkte

  • Das Darknet verschlüsselt deine Daten.
  • Das Darknet gibt dir die Möglichkeit anonym im Internet zu surfen.

Negative Punkte

  • Die Anonymität wird ausgenutzt, um illegale Dinge zu verbreiten und zu verkaufen.
  • Man kann nicht herausfinden, wer sich dort aufhält.
  • Man kann ebenfalls nicht herausfinden, wer sich durch den Kauf illegaler Dinge strafbar mach

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