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Panoptikum

the critical view

Nr. 35

 

 

März 2019

Vorwort

Liebe Mitschülerinnen  und Mitschüler,

wir freuen uns, Euch im aktuellen Schuljahr 2018/19 die zweite Ausgabe der Marienstatter Schülerzeitung präsentieren zu können! Wenn Euch gefällt, was wir schreiben, findet Ihr auf unserer Schulhomepage weitere spannende Texte. Viel Spaß beim Lesen!

Euer Schülerzeitungsteam!

 

 

Fliegen ohne Motor

Flug ohne Motor - Lautlos durch die Luft

Bela Bay (8c)

Viele Leute greifen mittlerweile lieber zum Flugzeug als zum Auto oder anderen Verkehrsmitteln, wenn es um die Urlaubsreise geht, denn auf der Welt heben immerhin pro Sekunde 158 Personen in einem Verkehrsflugzeug ab. Doch es gibt auch viele Kritiker, die das Fliegen vermeiden und keinen Flugverkehr am Himmel wollen, zum Beispiel auf Grund der Kondensstreifen, auch Con- oder Chemtrail genannt, oder dem CO2-Ausstoß, der das Klima auf der Erde Jahr für Jahr verschlechtert. Sehr oft wird das Fliegen auch auf Grund von Lärm, oder dem Ablassen des Treibstoffs, falls das Flugzeug während einer Notlage zu schwer zum Notlanden ist, angezweifelt. Und auch wenn es um die private Fliegerei geht, sind die Bürger oft negativ gestimmt. Doch gerade in diesem Bereich lassen viele eine komplett naturfreundliche und stille Art der Fliegerei außen vor, das Segelfliegen.

Tausende Erwachsene oder auch Jugendliche (in der Regel ab 13 oder 14 Jahren) verbringen ihr Wochenende auf einem Flugplatz. Das Segelfliegen ist ein Hobby, genauso wie z.B. das Fußballspielen. Dabei geht es nicht immer darum, nur sein Ding durchzuziehen und dann mit einem Flugschein abzuziehen, sondern oftmals steht bei dieser Art des Fliegens das Vereinsleben im Vordergrund, denn die meisten Flugplätze werden ausschließlich von Vereinen betrieben. Nur wenige Ausnahmen werden von Flugschulen o.Ä. besetzt. Eigene Flugzeuge braucht man im Verein dementsprechend auch nicht, da sich die Flugschüler nämlich nicht nur die Leidenschaft, sondern auch die Flugzeuge teilen, wodurch in Puncto Flugzeug keine weiteren Kosten entstehen. Doch was ist eigentlich ein Segelflugzeug genau? Beim Segelfliegen segelt man praktisch, wie der Name schon sagt, denn Segelflugzeuge sind in der Regel nicht mit Motoren ausgestattet. Bei wenigen Ausnahmen werden die Flugzeuge aber mit ein- und ausfahrbaren Motoren bestückt, wie zum Beispiel bei einer Ash 25Mi.   Jetzt stellt sich die Frage, wie man ohne Schubkraft in der Luft bleiben kann? Das geht mit Hilfe von Thermik, also im Grunde heißer Luft, die vom Boden nach oben steigt und somit Flugzeuge nach oben ziehen kann. Und mit dieser Kraft kann man Flugzeuge, die teilweise 500-600kg schwer sind, mit Steigwerten von mehreren Metern pro Sekunde steigen lassen. Wenn man beispielsweise an einem durchschnittlichen Tag im Westerwald unterwegs ist, steigt man oftmals mit bis zu 5 Metern pro Sekunde oder sogar mehr. In den Alpen oder zum Beispiel den Anden oder Regionen in Afrika oder Australien kann man noch mit viel stärkerer Thermik rechnen. Segelflugzeuge sind außerdem ziemlich schnell, können aber auch sehr langsam fliegen. Es gibt Segelflugzeuge, die bis zu 300km/h fliegen können, oder sogar schneller, aber auch welche, die mit 60km/h, oder langsamer noch fliegen können. Es gibt aber auch Flugzeuge, die beides gut können, wie zum Beispiel der beliebte Schuldoppelsitzer ASK21 (siehe Bild ganz unten), der bis zu 280km/h schnell fliegen kann, aber auch mit 70km/h noch ein ziemlich stabiles Flugverhalten aufweist. Doch um nochmal auf die Thermik zurückzukommen, muss man noch erwähnen, dass diese Aufwinde leider nicht ganz ausreichen, um das Flugzeug in die Luft zu bringen. Deshalb gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man sich mit einem Segelflugzeug in die Luft begeben kann.

Die erste der beiden häufigsten Methoden ist der Flugzeugschlepp, kurz F-Schlepp, bei dem das Flugzeug durch ein Motorflugzeug in die Luft gezogen wird. Dabei hängt das Segelflugzeug an einem ca. 50-60m langen Seil hinter dem Schleppflugzeug. So kann das Segelflugzeug nach ungefähr fünf Minuten auf einer Höhe von ca. 600-700m ausklinken und alleine weiterfliegen.

Flugzeugschleppstart eines Segelflugzeuges

Die zweite der häufigsten Startarten ist der Windenstart. Bei diesem Start wird kein zweites Flugzeug benötigt. Hierbei wird das Segelflugzeug an einem langen Seil von einem Motor angezogen und in der Luft noch weiter in die Luft gezogen. Um hier auf eine Höhe von 600-700 Meter zu kommen, benötigt der Pilot nur ca. eine halbe Minute. Die mögliche Höhe bei dieser Startart hängt aber von der Entfernung vom Segelflugzeug zum Windenmotor ab.

Windenstart eines Segelflugzeuges:

Früher, als es weder geeignete Schleppflugzeuge noch Winden gab, wurde das Flugzeug auch mit einem Gummiseil in die Luft gezogen. Dabei wurde eine Art Schiene ausgelegt und links und rechts vom Segelflugzeug wurde von mehreren Leuten gleichzeitig gezogen. Dies funktionierte allerdings nur an Hängen wirklich, sodass das Flugzeug nicht mehr als hüpfen konnte. Der Gummiseilstart wird aber auch heute noch verwendet zum Oldtimerfliegen an Standpunkten wie der Wasserkuppe auf der Rhön.

Segelfliegen ist ein tolles und vielfältiges Hobby und kann nur empfohlen werden. Auch hier in der Nähe gibt es viele Flugplätze, die eine Segelflugausbildung anbieten, wie z.B. der FSV-Ailertchen am Flugplatz in Ailertchen.

 

Schatzfunde in Deutschland

Schatzfunde in Deutschland

Svante Orthey (6a)

 

Schätze wurden von den Menschen schon vor Jahrtausenden versteckt. Mal dienten sie dazu, in Kriegszeiten Edelmetalle zu schützen, mal gerieten sie mit der Zeit in Vergessenheit. Auch in Deutschland gibt es viele gefundene wie auch nicht gefundene Schätze. Das Nibelungengold als auch der Schatz des Seeräubers Klaus Störtebecker, der immer noch im Norden liegen soll, sind bis heute nicht gefunden. Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Schatzfunde in Deutschland:

 

Römischer Goldschatz in Trier

In der ehemaligen Römerstadt fand 1993 ein aus der Eifel stammender Schatzsucher einen römischen Goldschatz. Der Schatzsucher ging damals zufällig an der Baustelle eines Trierer Krankenhauses vorbei und fand eine goldene Münze. Er fing an zu graben und fand fast 2000 Münzen. Am nächsten Tag  übergab er den Schatz dem Rheinischen Landesmuseum Trier. Dort ist der Schatz bis heute ausgestellt. Die Bedeutung des Schatzes stellte sich erst später heraus. Die 18,5 kg Gold, die wahrscheinlich 63-168 n. Chr. in Rom und Lyon geprägt wurden, haben einen unschätzbaren Wert. Der Verbleib von rund 600 Münzen ist bis heute ungeklärt.

 

Goldhut von Schifferstadt
 

Im pfälzischen Schifferstadt (Rhein-Pfalz-Kreis) fanden Ackerarbeiter auf einem Feld 1835 einen Goldhut. Dieser ist 3400 Jahre alt. Ähnliche Objekte wurden später in Frankreich gefunden. Heute ist der Hut im Heimatmuseum Schifferstadt ausgestellt.

 

Keltenschatz in Manching

Im oberbayerischen Manching (LK Pfaffenhofen/Ilm) wurde 1999 ein Keltenschatz entdeckt. Er gehört zur größten Keltensiedlung der Alpen. Dazu gehörten 450 Goldmünzen, die im
1. - 2. Jahrhundert nach Christus geprägt wurden. Nebenbei wurde auch ein 2 kg schwerer Goldklumpen gefunden. Der Schatz ist heute im Keltenmuseum Manching untergebracht.

 

Himmelsscheibe von Nebra

1999 wurde in der Stadt Nebra in Anhalt die Himmelsscheibe entdeckt. Der Schatz ist 4000 Jahre alt und ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs. Sie zeigt den Mond, die Sterne und eine sehr präzise Stellung der Sonne. Die Scheibe wurde in einer Steinkammer gefunden, wo sich auch eine Raubausrüstung befand. Im Museum für Landesgeschichte in Halle an der Saale ist die Himmelsscheibe heute untergebracht.

Schatzfund in Weißenburg

Im mittelfränkischen Weißenburg wurde 1979 ein Römerschatz entdeckt. Ein Gärtner, der auf seinem Spargelfeld arbeitete, fand den Schatz zufällig. Er besteht aus 69 Bronzefiguren, 33 Eisengeräten und 11 Silbermotiven. Unter den Bronzefiguren fanden sich auch einige Götterfiguren. Es gibt Parallelen zu Funden in Neupotz (Pfalz) und Mauer (Oberösterreich). Der Schatz wurde in den Jahren 233-254 geschaffen. Ausgestellt ist der Schatz im Weißenburger Römermuseum. Einige Teile sind auch im Archiv des Römisch-Germanischen- Museums in Mainz. Der Nürnberger Autor J. C. Grund schrieb 1993 einen Roman über den Schatzfund.

 

Nibelungenschatz

In der Nähe von Rülzheim (Pfalz) fand ein Hobbyschatzsucher zufällig Schalen und weitere  Gefäße aus dem 5. Jahrhundert. Die Legende, die sich um den Nibelungenschatz rankt, spielt in Worms. Nachdem Hagen von Troje im Odenwald Siegfried getötet hatte, raubte er das Gold der Nibelungen und fuhr damit auf dem Rhein. Die Mengen von 140 Wagenladungen sollen sich zwischen Worms und Lorch im Rheingau befinden. Damit ist geklärt, dass der Fund in Rülzheim keine Spur auf den Schatz der Nibelungen war.

 

Das Nazigold im Bayerischen Wald

In der Nähe des Ortes Arrach (Landkreis Cham) fand ein Schatzsucher eine Höhle. Laut mehreren Dokumenten könnte es sich dabei um einen Fundort für Nazigold handeln.  Wahrscheinlich wurden die Wertsachen jüdischer Familien in der Oberpfalz geraubt. Vergraben wurde der Schatz wahrscheinlich im Mai 1945. Doch der Schatzsucher darf den Schatz nicht heben. Der Heidelberger versuchte durch eine Sendung des Bayerischen Rundfunks auf sich aufmerksam zu machen. Doch der Schatz konnte bis heute nicht gefunden werden.

 

Weitere Schatzfunde in Rheinland-Pfalz

In Breitenau bei Isenburg im Westerwald fand ein Schatzsucher Römergold. Dieses Gold soll auch bald in Koblenz oder Trier ausgestellt werden. Weitere kleine Schatzfunde gab es in Mühlbach (Eifelkreis Bitburg-Prüm), Wissen (Landkreis Südliche Weinstraße) und Schleiden (Landkreis Euskirchen).

Das klassische Ballett

Das klassische Ballett

 Giulia Purschke ( 7b)

 

Was ist Ballett? Und was hat es mit Sport zu tun? Diese und viele weitere Fragen werde ich euch heute beantworten...                                                                                                 

Was ist Ballett?

Das klassische Ballett ist eine bestimmte Form von Bühnentanz und eigenständiger Kunstformen. Die verschiedenen Schritte werden dazu benutzt, um eine Geschichte zu erzählen. Alle Schritte, die beim Tanzen eingeübt werden, gehen aus 5 Grundpositionen aus. Die Bewegungen sind nach den anatomischen Bedingungen des Körpers aufgebaut. Die Übungen, die im Unterricht durchgeführt werden, dienen der Stärke, Beweglichkeit, Genauigkeit und der Körperbeherrschung. Das Ballett hat ein eigenes Vokabular und die Sprache ist Französisch. Das Wort „Ballett“ kommt von dem italienischen "balletto" und "ballo" und bedeutete ursprünglich „Tanz“ oder „klassischer Tanz“. Der Begriff „Ballett“ wird heute meistens als Synonym für „klassisches Ballett“, aber auch als Sammelbegriff für alle Tanzstile, die ihren Ursprung im klassischen Ballett haben (Modern Ballett, Jazzballett), verwendet. Manchmal wird er auch einfach als Synonym für Tanzgruppe, Tanz oder Choreografie gebraucht.

 

Die Vorteile vom Ballett

Ballett kann jeder lernen, somit ist es egal, wann jemand anfängt. Viele gehen zum Ballett, weil sie Freude daran haben. Manche jedoch gehen dorthin, um ihre Körperbeherrschung zu verbessern und andere, um an Aufführungen o. Ä. teilzunehmen. Viele denken, dass Ballett nur für Mädchen oder Frauen wäre, aber das ist falsch, denn es gibt auch viele Jungen, die am Ballettunterricht teilnehmen.

 

Ist Ballett ein Sport?

Viele streiten sich um das Thema, ob Ballett jetzt ein Sport ist oder eher eine Art von Kunst. Fakt ist, Ballett stellt beides dar. Zum einen eine Form von Kunst bei Aufführungen oder Wettkämpfen, zum anderen aber auch einen Sport, denn beim Ballett werden viele Muskeln trainiert.

 

Kleidung und Haare

Zum Unterricht gehört natürlich auch eine angemessene Bekleidung. Dazu zählt: Ein Dutt (damit die Haare nicht im Gesicht sind). Ein Trikot (wird vom/ der Lehrer*in festgelegt), eine weiße Strumpfhose und Schläppchen als Schuhe. Es wird auf ein einheitliches Aussehen geachtet, damit es keine Vor- oder Nachteile gibt. 


Spitzenschuhe

Nach vielen Jahren, wenn man sehr viel Erfahrung gesammelt hat und die Fußknochen ausgewachsen sind, kann man mit Absprache des Lehrers über Spitzenschuhe reden. Spitzenschuhe ermöglichen es einem, auf der ganzen Spitze zu tanzen (Auf Schläppchen kann man nur auf halber Spitze tanzen).  Wenn man anfängt auf Spitze zu tanzen, muss man langsam anfangen, denn wenn man zu voreilig ist, kann man schnell umknicken. Dies kann dann zu einem Knochenbruch führen.

 

Allgemeine Informationen

Wenn einer in einer Gruppe viel besser tanzt als alle anderen, kann derjenige hochgestuft werden, das heißt, dass man in eine andere Gruppe kommt. Dort lernt man dann neue Schritte und Übungen. Wenn man Balletttanzen durchziehen möchte, dann muss man unbedingt dran bleiben, denn sonst war alles umsonst.

 

 

 

 

                                                                 

Der Friese

Der Friese

Dilara Kristin Meyer (6a)  

 

Der Friese ist eine der ältesten und teuersten Pferderassen Europas. Er ist ein Langhaarpferd und stammt aus Westfriesland, wird aber überwiegend in den Niederlanden gezüchtet. Das Friesenpferd hat ein Stockmaß  von 1,55 – 1,75 Metern und wird überwiegend  als Fahr- und Reitpferd eingesetzt, aber  auch in der Hohen Schule (Dressur)  zum Barockreiten und als Showpferd. Er hat eine lange, wallende Mähne und es gibt fast  ausschließlich Rappen, ein kleiner Stern ist nicht verboten, wird aber mit Misstrauen behandelt, die wenigen Füchse sind unerwünscht und werden für die Zucht nicht zugelassen. Überhaupt werden nur wenige Hengste zur offiziellen Zucht zugelassen, sie müssen sehr strenge Prüfungen absolvieren und werden erst nach dem ersten erfolgreichen Fohlenjahrgang als offizielle Deckhengste anerkannt. Meist konkurrieren zweieinhalbjährige Hengste um die Zulassung, selten aber auch ältere Hengste, die bereits Turniererfahrung und Erfolge vorzulegen haben. Dabei müssen die Hengste sich nicht nur durch Aussehen und Körperbau auszeichnen, sondern auch durch Stallverhalten, Gesundheit und Dressurtalent.  Doch auch wenn der Hengst die Zulassung bereits in der Tasche hat, muss er jedes Jahr wieder eine Prüfung ablegen. Das Friesenpferd wird seit dem 16. – 17. Jahrhundert gezüchtet. In diesem Zeitraum wurde die Rasse  mit spanischen Rassen gekreuzt, wodurch der Körperbau (muskulös, kompakt, langer Schweif) und der Charakter (zuverlässig, freundlich, intelligent und geduldig, menschenbezogen und lernwillig) zustande kamen. Außerdem ist der Friese ein sehr stolzes Pferd und zählt zu den Warmblütern. Er ist sehr robust und wiegt zwischen 550 und 750 Kilogramm.

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