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Panoptikum

the critical view

Nr. 38

 

 

April 2020

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Ausgabe unseres Panoptikums geht es um das Coronavirus, Judenhass (Antisemitismus) früher und heute, um die Geschichte der Bundesrepublik,  Lebensmittelskandale,  den Klimawandel und um Hypnose. Zudem findet ihr einen Text zum Thema „Das Handy – unser bester Freund“ vor.

Viel Spaß beim Lesen!

Euer Schülerzeitungsteam

 

 

 

Hypnose – eine alternative Heilmethode

Hypnose – eine alternative Heilmethode

Paula Mittler (8b)

 

Seit wann gibt es Hypnose?

Hypnose fasziniert die Menschen seit tausenden von Jahren. Schon im alten Ägypten haben die Pharaonen tranceartige Zustände genutzt, um Energie zu tanken und somit fit für neue Herausforderungen zu sein. Im 18. Jahrhundert erlebte die Hypnose dann eine Renaissance in Europa, als der Arzt Franz-Anton Mesmer eine hypnoseverwandte Technik zu therapeutischen Zwecken nutzte. Aber erst in den vergangenen Jahrzehnten hielt die Hypnose ihren endgültigen Einzug in die psychotherapeutischen Praxen.

 

Was ist Hypnose?

Eine Hypnose ist eine Technik, mit der Menschen sich selbst oder andere in einen anderen Bewusstseinszustand versetzen. Man spricht von hypnotischer Trance. Dieser Zustand geht mit körperlichen und psychischen Veränderungen einher. Unter Hypnose lassen sich verschüttete Erlebnisse aufarbeiten und Angststörungen behandeln. Seitdem ist Hypnose  nicht mehr wegzudenken.

 

Kann es sein, dass man durch Hypnose nicht mehr aufwacht?

Nein, wer hypnotisiert wird, kommt auf jeden Fall wieder in das normale Wachbewusstsein zurück, dabei ist die Hilfe vom Hypnotiseur nicht notwendig. Selbst wenn die Trance (ein schlafähnlicher Dämmerzustand) nicht durch den Hypnotiseur beendet wird, geht die Hypnose nach einer Weile in ganz normalen Schlaf über, aus dem man nach einiger Zeit normal aufwacht.

 

In welchen medizinischen Gebieten wird Hypnose angewandt?

In der Medizin kommt die Hypnose häufig im Kontext von Schmerz zum Einsatz, zum Beispiel beim Zahnarzt, bei der Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe oder bei Operationen, denn während der Hypnose konzentriert sich das Gehirn nur auf die Sachen, die der Therapeut oder der Arzt macht. Dadurch, dass man abgelenkt ist, vergisst man das Schmerzempfinden.

 

Wie viel kostet Hypnose?

Wer sich schon einmal aus reinem Interesse mit Hypnose beschäftigt hat, hat oft Zahlen zwischen 60 und 150 Euro pro Stunde gefunden.

 

Kann Hypnose bei Suchterkrankungen helfen?

Es gibt viele verschiedene Suchterkrankungen, Hypnose kann nicht bei allem helfen, jedoch ist Hypnose in manchen Situationen hilfreich. Wer zum Beispiel an Kaufsucht, Magersucht oder Spielsucht leidet, kann meist direkt mit einer Hypnosetherapie beginnen.

 

Erfahrungen von Patienten

Ein Beispiel ist Alexander, ein damaliger Grundschulschüler. Er hatte so große Angst vor Prüfungen, dass es sogar zu Blockaden kam und er plötzlich nervös wurde und anfing zu weinen. Als er mit einer Hypnosetherapie anfing, legte sich das Ganze und er übte fleißig zu Hause, was ihm seine Therapeutin beigebracht hatte. Nach mehreren Stunden hatte er keine Angst mehr vor Prüfungen und hatte sich sehr zum Positiven verändert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebensmittelskandale - wie gefährlich sind die Folgen wirklich?

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Lebensmittelskandale - wie gefährlich sind  die Folgen wirklich?

Hanna Klose und Luna Engermann (beide 6c)

 

Gift im Fisch, Pflanzenschutzmittel in Eiern und Plastik in der Pizza, doch was sind die Folgen dieser Skandale?

 

Fipronil in Eiern festgestellt:

Im Sommer 2017 beschäftigte Deutschland der Skandal um die mit dem Pflanzenschutzmittel Fipronil belasteten Eier. Dieses Mittel besteht hauptsächlich aus ätherischen Ölen wie Menthol und Eukalyptus und ist eigentlich in der Geflügelzucht verboten. Aldi und andere Supermarktketten nahmen daraufhin sämtliche Eier aus dem Verkauf. Doch wie und warum kam das Fipronil in die Eier? Dies geschah vermutlich dadurch, dass die Geflügelzüchter ihre Ställe mit Hilfe eines Schutzmittels vor der roten Vogelmilbe bewahren wollten. Jedoch wurde diesem Mittel von einem Unternehmen Fipronil beigemischt, das schädlich und in der Lebensmittelindustrie verboten ist.

 

Mikroplastik in Pizza entdeckt: 

Im Juli 2019 wurde die Dr. Oetker - Pizza vom Lebensmittelkonzern zurückgerufen. Diese musste zurückgerufen werden, da sich möglicherweise weiße Mikroplastikteilchen im Belag befanden. Die Ursache für die Plastikteilchen in dem Thunfischbelag war eine fehlerhafte Rohstofflieferung, die zu den Verunreinigungen der Pizza geführt hat. Die Pizzen wurden ausschließlich in verschiedenen Läden Norddeutschlands angeboten und aus dem Verkauf genommen.

 

Gift im Fisch gefunden:

Im Jahr 2017 wurde vom Ministerium für Ernährung ein Gift im Trockenfisch gefunden. Der Giftstoff konnte festgestellt werden, nachdem ein Patient mit einer Botulismusvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, der diesen Fisch zuvor verzehrt hatte. Der Giftstoff bestand aus dem Bakterium Clostridium Botulinum und Neurotoxin E. Der Verzehr des Fisches kann also zur lebensbedrohlichen Botulismusvergiftung führen. Diese kann Kopfschmerzen und Lähmungserscheinungen auslösen. Es gab keine Todesopfer, diese Vergiftung  kann aber durchaus zum Tod führen, wenn sie nicht direkt behandelt wird.

 

Seuche durch Wilke – Wurst:

Im Oktober 2019 sorgte die Wurst der Lebensmittelfirma Wilke für großen Aufruhe. Der Grund dafür  war der Keimbefall in mehr als 1100 Produkten. Dieser  Listerien – Keim kann bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem sogar zum Tod führen. Die Produkte wurden natürlich umgehend aus dem Sortiment genommen. Trotzdem gab es allein in Hessen 2 Todes – und 37 bekannte Krankheitsfälle durch die verseuchte Wurst. Diese Wilke – Wurst war aber nicht nur in Hessen, sondern bundesweit im Verkauf. Daher gab es vermutlich auch noch mehr Kranke und vielleicht Tote.

All diese Skandale sorgten in den letzten Jahren für großes Aufsehen. Der Grund dafür war meistens  die Unvorsichtigkeit der Angestellten oder Probleme bei der Lieferung. Zum Glück wurden all die genannten Fälle schnell aufgedeckt und die Produkte sofort aus dem Verkauf genommen, doch auch mit viel Vorsicht bei der Herstellung von Lebensmitteln passieren, wie man sieht, Fehler. Also wie sollte man sich vor solchen Skandalen schützen? Als Erstes würde vor allem eine größere Thematisierung des Ganzen helfen.

 

 

 

 

Wie wurde aus dem NS-Staat eine Republik?

Wie wurde aus dem NS-Staat eine Republik?

Svante Orthey und Matilda Müller (beide 7a)

 

Aller Anfang ist schwer

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Wehrmacht, das Deutsche Reich existierte nicht mehr. Amerika,Frankreich, Großbritannien und die Sowjetunion besetzten das Deutsche Reich. Alle Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie fielen an Polen. Die preußische Residenzstadt Königsberg fiel an die Sowjetunion. Dies wurde durch die Potsdamer Konferenz 1945 festgelegt. Amerika bekam Hessen, Bremen, Bayern und Württemberg-Baden; Frankreich bekam Rheinland-Pfalz und Württemberg-Hohenzollern; Großbritannien bekam Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Hamburg; die Sowjetunion bekam Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Ost-Berlin. West-Berlin fiel an alle anderen Besatzer. Am 14. November 1945 begannen die Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher. Diese Prozesse wurden von den Alliierten geführt. Hauptankläger in der mittelfränkischen Stadt war Telford Taylor. 12 von 21 Angeklagte wurden zum Tode verurteilt. In den Nachkriegsprozessen standen noch einmal 185 Personen vor Gericht. Die Westzonen bekamen in den Folgejahren erste Verfassungen. 1947 erschienen erste Zeitungen u.a. der Spiegel. In den Besatzungszonen wurde die Deutsche Mark (DM) eingeführt. Das geschah in Zusammenhang mit der Währungsreform von 1948.  Jeder Einwohner bekam 40 DM Kopfgeld. Am 24. Juni 1948 kam es zur Berlin-Blockade. Die Sowjetunion schottete die westdeutschen Besatzer ab. Die Flugzeuge flogen Lebensmittel etc. ein. Infolge dieser Blockade flogen die Besatzer unter anderem aus Bückeburg, Lübeck und Hamburg-Finkenwerder.

 

Die Gründung

Im Jahr 1949 folgte die Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Dies geschah durch die Verabschiedung des Grundgesetzes. Alle Bundesländer bis auf Bayern traten bei. Später folgte auch der Beitritt des Freistaates. Die deutsche Hauptstadt wurde nach Abstimmung Bonn. Kassel und Frankfurt am Main wurden überstimmt. Dort bekam die Regierung ihren Sitz. Erster Bundespräsident wurde Theodor Heuss. Bundeskanzler wurde der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Er stammte aus Köln, wo er eine Banklehre machte und später Rechtswissenschaften studierte. 1933 verbot er im Rahmen seines Oberbürgermeisteramtes die Nazi-Propaganda. Damit geriet er unter Druck gegen das System. Er musste Schutz suchen, z.B. in der Abtei Herstelle in Westfalen. 1967 verstarb er in seinem Haus in Rhöndorf bei Bonn. Auf dem Petersberg bei Königswinter befand sich das Empfangshotel der Bundesrepublik. Dort wurden auch die Petersberger Beschlüsse gefasst. Diese dienten dem Zusammenhalt mit den Besatzerstaaten. 1954 kam es mit der Deutschen Nationalmannschaft zum Wunder von Bern. 1955 wurde die Deutsche Demokratische Republik von der BRD unabhängig. Deutschland unterschrieb die Römischen Verträge mit Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden. Ziel dieser Verträge war die Entwicklung der Forschung und der Kernenergie sowie die Modernisierung der Technik. 1957 folgte die Angliederung des Saarlands. Das Saarland gehörte bis 1918 zur preußische Rheinprovinz, dann wurde es Republik. 1961 begann die DDR mit dem Bau einer Mauer zur BRD. In den 60er Jahren wurde die 68er-Bewegung aktiv. Sie wurde bekannt durch die Krawalle 1962 in der Münchener Vorstadt Schwabing. Im Pariser Elysee-Palast wurde zwischen Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle der deutsch-französische Friedensvertrag geschlossen. Dieser wurde im Pariser Elysee-Palast unterschrieben und hatte das Ziel, die Außen,-Sicherheits und Kulturpolitik zu fördern. 1963 hielt US-Präsident Kennedy seine Berlin-Rede. Ludwig Erhard förderte das Wirtschaftswunder. Beispiele dafür waren das VW-Werk Wolfsburg und die Gründung der Rundfunkanstalten z. B. Baden-Baden und Frankfurt. Deutschland führte seit der Unterzeichnung der Römischen Verträge eine proeuropäische Politik. In Warschau fiel Willy Brandt vor dem Ghetto nieder, d  ieser Kniefall geschah im Rahmen von Brandts Ostpolitik, zur Vergebung der deutschen Verbrechen an den Juden. 1972  fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt. In dieser Zeit wurde die 68er-Bewegung populär. In den 80er Jahren löste die deutsche Welle in der jüngeren Bevölkerung den Schlager ab. Helmut Kohl führte eine DDR zugewandte Politik. Der vorherige rheinland-pfälzische Ministerpräsident löste Helmut Schmidt ab. 1983 zogen die in Karlsruhe gegründete Ökopartei Die Grünen als erste Umweltpartei in den Bundestag ein. 1989 kam es mit Hilfe von Michail Gorbatschow zum Mauerfall. Davor hatte es in der gesamten DDR Aufstände gegen die SED gegeben. Die Menschen wollten den Staat reformieren. Bekannte Demonstrationen waren zum Beispiel in Leipzig und in der Prenzlauer Gethsemanekirche. Schließlich fiel 1989 die Mauer.

 

Der Staat wird geeint

Die Berliner Mauer fiel. Am 3. Oktober 1990 wurden die DDR und die BRD vereint. Die innerdeutschen Grenzen, z.B. in Eisenach oder Berlin-Bornholmer Straße öffneten. 1992 wurden die Bundesländer im Ostblock wieder neu hergestellt: Thüringen aus den Bezirken Erfurt, Suhl und Gera, Sachsen aus Leipzig, Dresden und Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Brandenburg aus Cottbus, Frankfurt (Oder), Potsdam und Berlin, Sachsen-Anhalt aus Halle (Saale) und Magdeburg, Mecklenburg-Vorpommern aus Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. 1999 zog die Regierung nach Berlin. Alle wichtigen Ministerien zogen mit und nur ein paar Ministerien behalten ihren Zweitsitz in Bonn und Flensburg. Bonn bekam den Titel Bundesstadt.

 

Die Veränderung der deutschen Grenzen

1815 bildete der Wiener Kongress ein erstes Deutschland. Dieses bestand aus Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern, freien Städten, einer Landgrafschaft und einem Kurfürstentum.  Dieses Land blieb bis 1871 bestehen. 1871 wurde in Versailles König Wilhelm IV. von Preußen zum deutschen Kaiser gewählt. Ab dann wurde das Reich durch große Teile von Schlesien, Pommern und mit Elsaß-Lothringen. Zudem ging eine große Anzahl von Fürstentümern und Herzogtümern an Preußen über. In dieser Zeit verbreitete sich das Standarddeutsch im ganzen Reich. Diese Ordnung blieb bis 1918 bestehen. Elsaß-Lothringen fiel an Frankreich, die Kreise Eupen und Malmedy fielen an Belgien, die Kreise Tondern, Sonderburg, Apenrade und Hadersleben in Nordschleswig fielen an Dänemark und die Provinzen Posen und Westpreußen fielen an Polen. So blieb das Reich bis 1945. Danach bildeten die Besatzungsmächte Deutschland in zwei Staaten neu. Ab dann bestand das heutige Deutschland.

 

 

Antisemitismus früher und heute

Antisemitismus früher und heute

Johanna Menzel, Lotta Polichnei (beide 6b), Johanna Brecher (7a)

Antisemitismus, also Judenhass, spielt in unserer heutigen Gesellschaft immer noch eine wichtige Rolle. Mit diesem Artikel versuchen wir zu verdeutlichen, wie aktuell Antisemitismus ist. Auch über den Holocaust werden wir schreiben, da dabei ca. 6 Millionen Juden umkamen.

Holocaust

Das Wort „Holocaust“ bezeichnet den Massenmord an Juden während des 2. Weltkrieges. Nachdem Hitler 1933 an die Macht kam, hatten die Juden immer weniger Rechte. Ab 1941 begann er, Juden deportieren zu lassen. Zuvor gab es den Befehl an alle Juden, den gelben Judenstern sichtbar zu tragen. Die Deportation wurde mit Viehwaggons durchgeführt, sodass die Menschen stundenlang auf sehr engem Raum stehen mussten. Die Toilette bestand aus einem einfachen Eimer. Im Lager angekommen, begann die Selektion. Das heißt, dass Menschen, die nicht arbeitsfähig aussahen, direkt vergast wurden. Die anderen mussten jedoch schwerste Arbeiten leisten. Essen gab es nicht viel und man hat die Gefangenen in Baracken wohnen lassen, wo auch totale Überfüllung der Fall war.  Wenn die Menschen nicht ermordet wurden, starben sie an Unterernährung und z.B. Typhus. 1945 wurden schließlich die letzten Konzentrationslager befreit.

 

Antisemitismus heute

Antisemitismus ist auch in unserer heutigen Zeit ein Thema. Man sollte eigentlich denken, dass die Menschheit nach dem Holocaust dazugelernt hätte. Aber auch heute noch werden Juden wegen ihrer Religion angefeindet oder angegriffen. Z.B. wurde ein Junge deswegen gemobbt und verließ schließlich die Schule. Sehr vielen anderen geht es ähnlich und sie werden wegen ihres Glaubens beleidigt oder angegriffen. Jude Alain Finkielkraut sieht das Problem in der Vergangenheit Westeuropas: Dem Holocaust. Er sagt dazu: „Alles andere wird vergessen. Diese Art der Erinnerung macht uns blind für die Realität der Gegenwart. (…) Dieser Antisemitismus ist nicht verschwunden, die rechtsradikale Szene ist immer noch aktiv.“  Wenn du hörst, dass ein Jude antisemitisch beleidigt wird, kannst du freundlich, aber bestimmt den „Täter“ ansprechen. Du kannst ihn/sie fragen, was er/sie damit meint, bringe die Person zum Nachdenken. Vielleicht lernt der- oder diejenige daraus und sagt so etwas nicht mehr. Der Antisemitismus muss gestoppt werden und wir müssen alle mithelfen!

Das Handy - unser bester Freund?

Das Handy - unser bester Freund?                                                                           

Luis Petzold  (6a)

 

Haben sie sich schon mal vorgestellt ohne Handy zu leben. Man könnte sagen, dass es keinen Tag bisher gab, den wir ohne unser Handy verbrachten. Sind wir bildschirmsüchtig?

Und so sieht er aus, der Tag ohne Handy: Man steht morgens auf, schaut aufs Handy, man sieht 14 Nachrichten. Dann kommt der Gedanke: Es sind 6:30 Uhr, der Bus kommt um 6:40 Uhr. Was tun? Schnell alles beantworten, aber das Frühstück sausen lassen? Oder einfach morgens nicht aufs Handy sehen, zur Schule gehen, Mittagessen, Hausaufgaben und erst dann einen Blick auf unseren stetigen Begleiter werfen. Das könnte schwierig werden, was wenn eine Nachricht sehr wichtig ist?

Ich mache es meist so; Aufstehen, Zähne putzen, Frühstücken, zum Bus und dann in die Schule. Erst am Nachmittag sehe ich die Nachrichten, und frage meine Freunde ob wir uns treffen wollen. Aber wie ohne Handys?

 Früher war alles leichter, man ging vor die Tür, und plötzlich sah man vier Kinder auf einen zukommen. Aber heute? Theoretisch müsste man zu Fuß oder mit dem Auto zu den Leuten hinfahren. Aber sind sie überhaupt da? Bedingt, sonst wäre man zu viel gefahren.

Am Abend mache ich den Flugmodus rein, stecke das Handy in den Ranzen und gehe nach dem Abendessen schlafen, was man sich ohne Handy sparen könnte.

Coronavirus---2019-nCoV

Coronavirus---2019-nCoV

Tizian Eutebach (8b)

Achtung: Dieser Artikel basiert auf Zahlen und Fakten vom 03.03.2020!

Entstanden ist die Krankheit auf einem Fischmarkt in Wuhan (China). Sie breitete sich durch die  Tröpfcheninfektion in ganz China aus. Über Flugzeuge kam das Coronavirus in andere Länder. Es wurde in Ländern mit einem hohen Reiseaufkommen von und nach China, wie Frankreich, Thailand, Japan, Südkorea, Taiwan, Macau, USA, Hongkong, Singapur, Vietnam und Saudi-Arabien gesichtet. Für die Deutschen bestand  zunächst ein geringes Ansteckungsrisiko, da der Flugverkehr nach Wuhan abgeschnitten wurde. Außerdem war der Flugverkehr in diese Regionen schon vorher geringer als zum Beispiel nach Italien.

Diese Krankheit tritt meist bei älteren Menschen auf. Das Virus ist weit harmloser als manche fürchten und die Chance ist größer, an einer Grippeinfektion zu sterben. Betroffene werden in Krankenhäusern isoliert und untersucht, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Deutschland hat alle Chinesen aus Wuhan nach Frankfurt am Main geflogen und in Germersheim in der Rheinpfalz isoliert. In einer zweiten Etappe wurden sie nach Berlin zur Isolation geflogen.

Das Coronavirus ist eine stark ansteckende Lungenkrankheit, die durch Symptome wie Fieber (38 Grad), Husten, Atemnot und Schnupfen erkennbar ist. Es reicht von Erkältungskrankheiten über das  Nahost-Atemwegs-Syndrom bis zu schwerem akutem Atemwegs-Syndrom.

Es gab  am 28.1.20 einen ersten  Fall in Deutschland. Der Mann aus Landsberg am Lech wurde im Krankenhaus München/Schwabing  isoliert. Ihm geht es laut dem Bundesministerium für Gesundheit gut. Weitere Fälle traten in  NRW bei einer Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg  bei Erkelenz auf, wo ein Paar mehrere Leute ansteckte. Die Betroffenen lagen im Universitätsklinikum Düsseldorf. In Rheinland-Pfalz gab es bisher zwei bestätigte Fälle im Pfalzklinikum Kaiserslautern. Zudem lag ein Bundeswehrsoldat im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz. Es gibt Fälle in Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis), Bonn, Erndtebrück (Kreis Siegen-Wittgenstein), Koblenz, Frankfurt, Mainz, Ludwigshafen, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Kreis Mayen-Koblenz, Kreis Neuwied, Kreis und Stadt Kaiserslautern und dem Kreis Bad Dürkheim. Sogar Schulen in RLP sind geschlossen

Die Medien reagierten erst geschockt auf die Meldung des Virus. Es gab anfänglich Spekulationen über eine sehr starke  Ausbreitung nach Deutschland, welche sich im Laufe des Februars 2020 auch tatsächlich  bestätigten. Mittlerweile (Stand vom 3.3.20) gibt es in unserem Land 170 registrierte Fälle, die sich in Quarantäne befinden, um eine weitere Übertragung des Virus zu verhindern.

 

 

Das Bundesgesundheitsministerium gab aus diesem Grund folgende Empfehlungen zur Vermeidung heraus.

 

  • Reisende aus Italien und Asien müssen bei der Ausreise eine Bescheinigung vorlegen, dass sie nicht mit dem Virus infiziert sind.
  • Große Menschenansammlungen sind zu vermeiden.
  • In sozialen Einrichtungen (Schulen, Kindergärten etc.) soll verstärkt auf Hygienemaßnahmen geachtet werden.
  • Bei akuten Verdachtsfällen sind  allgemein ein  Arzt oder eine vom Bundesland zur Verfügung gestellte Notfallhotline telefonisch zu kontaktieren.
  • Das Problemgebiet des Coronavirus ist die Lombardei und Venetien.

 

Es sind folgende Empfehlungen zur Vermeidung einer Infektion gegeben. Am besten besuchen sie keine Lebendmärkte und essen kein rohes oder ungekochtes Fleisch. Außerdem hilft Händewaschen. Versuchen Sie zu vermeiden, dass sie eine Türklinke nicht mit der Hand berühren, sondern mit dem Ellenbogen. Eine Impfung gibt es noch nicht, aber eine Lösung ist in Aussicht.

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