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Panoptikum

the critical view

Nr. 39

 

 

November 2020

Vorwort

Hallo Liebe Leser*innen,

in dieser Ausgabe gibt es eine kleine Zeitreise in das vergangene Jahrhundert: wir informieren euch über Autos der 50er-Jahre, die Musik und den Lifestyle der 80er und Veränderungen in den 90-ern.  Natürlich haben wir die Gegenwart nicht ganz vergessen, deshalb gibt es für euch einen Text über Vorhersagen der Simpsons und Mode, die wieder ganz in ist. Außerdem haben wir drei Reportagen von Schüler*innen aus der Jahrgangsstufe 9 im Gepäck.

                                                                                                                    

Viel Spaß beim Lesen wünscht                                                                                                                       

Eure Schülerzeitungsredaktion 

 

 

 

 

Wiederbelebte Mode

Wiederbelebte Mode

 

Schlaghosen sind out? Von wegen!

Wir zeigen euch Kleidung, die wieder im Trend ist:

 

Valeria Di Lorenzo (7a)

 

1. Schlaghosen

Die ursprüngliche Uniform der Zimmermänner wurde in den 60ern zum Modetrend. Ihren Namen bekam die (auch Trichterhose oder Glockenhose gennannte) Schlaghose durch das Geräusch, dass beim aneinanderschlagen der Hosenbeine entsteht. Sie bestand meist aus Baumwolle oder Syntetikgewebe. In den 80ern verdrängte die immer beliebter werdende Röhrenhose sie fast völlig.

Mitte 2015 hatte sie ihr Comeback und ist bis heute heiß geliebt.

 

2. Mom-Jeans

Dieser Modetrend  ist meistens aus Denim und hat keinen bis nur sehr wenig Stretch.  Sie ist so geschnitten, dass das kleine Bäuchlein nach der Schwangerschaft nicht auffällt. Bereits in den 80er Jahren gehörte sie in den Kleiderschrank von vielen Frauen, allerdings war sie wegen ihres Schnitts  hoch umstritten.

Die komfortable Bluejeans wird  wegen ihrer nach unten eng zulaufenden  Form auch „Karottenhose“ genannt, im Unterschied zur  Boyfriend-Jeans sitzt die Mom-Jeans  auf der Hüfte, nicht auf der Taille.

Ach ja: bevor jetzt alle Mädchen in den Laden laufen, um sich eine Mami­-Jeans zu kaufen, sei noch gesagt, dass dieser Modetrend vor allem großen, schlanken Frauen steht und sich auch nicht an jedem schön trägt (und das es auch eine Dad-Jeans gibt J).

 

3. Cord

Cord scheint unsterblich. Schon im alten Ägypten soll er den Trendstoff gegeben haben (was ich aber nicht so wirklich glauben kann).  „Manchesterstoff“ wird er auch genannt, nicht ohne Grund:  Maschinell hergestellt wurde er nämlich erstmals dort.  Cord war durch diese Herstellung sehr günstig geworden, daher bekam er den unschönen Beinamen „Samt für arme“.

In den 70ern wurde Cord dann von  Arbeitskleidung für Handwerker, für die er wegen seiner Robustheit eingesetzt wurde, zum Modetrend. Leider hielt dieser Titel nicht allzu lang an, denn schon in den Achtzigern wurde Cord höchstens als Opa-Stoff belächelt.  Lange Zeit blieb der Manchesterstoff verschollen. Doch heute ist er wieder voll in Fahrt und nicht zu stoppen.

Übrigens kommt der Begriff Cord vom englischen Corduoy, dies bedeutet so viel wie „Schnur“. Ob  das von der Struktur kommt?

Bellacademia - eine Reportage

Bellacademia – Eine Reportage

Malu Leicher (9b)

 

„Abanababa, Abanababe, Abanababi, Abanababo, Abanababu…“ Merkwürdige Geräusche höre ich, als ich die Schauspielschule „Bellacademia“ betrete. Im dritten und größten Raum, der im Hinterhof liegenden Schauspielschule, sehe ich 14 Jugendliche im Kreis stehen und seltsame Worte schnell hintereinander aufsagen. Eine typische Aufwärm-Übung der Schule, die besonders für die Aussprache der Schüler eine große Rolle spielt, wird mir später erklärt. Nach einer Weile setzen sich die Schüler wieder. Einige reden, andere sitzen einfach nur da, es sieht so aus als würden sie auf jemanden warten. Als ich eine blonde, ende 40-jährige Frau sehe, wird mir klar auf wen:

Isabella Schmid, die Leiterin der Bellacademia, ist selbst Schauspielerin. Ihre Erfahrungen bei Film und Theater versucht sie den Nachwuchsschauspielern zu vermitteln. 2013 hat sie den Traum einer Kinder- und Jugendschauspielschule verwirklicht. Die ersten zwei Jahre verbringt sie mit ihren Schülern in einem Filmindustrie Gebäude in Hürth. 2015 findet sie dann perfekte Räumlichkeiten mitten in Köln.

Die 49-jährige Schauspielerin sitzt nun auch in der Mitte des Stuhlkreises. Gerade erklärt sie den heutigen Ablauf. Heute ist mal wieder das Theaterstück dran. Schon seit zwei Jahren arbeitet die Gruppe samstags 10:00Uhr bis 11:30Uhr an dem Theaterstück „Flatterflug“.

„Normalerweise brauchen die Gruppen nicht so lange für ein Stück.“ Erzählt die Gruppenleiterin. „Doch mit so einer großen Gruppe können eben Dinge passieren, die bei kleineren Gruppen seltener vorkommen. Z.B steigen Kinder aus dem Kurs aus oder kommen hinzu, lernen ihren Text nicht oder sind einfach mal krank.“ Doch schon bald ist es soweit. Am 20. September soll die Premiere der Vorstellung im Kölner Theater Urania stattfinden.

Nun geht es los mit den Proben. Schnell wird das Bühnenbild aufgebaut, dann wird begonnen. Eine große Rolle in dem Stück spielt auch Yoran Leicher. Seit 2015 ist er Teil der Bellacademia. Mittlerweile sogar in drei Gruppen. Seither hat der 15-jährige auch schon einiges an Filmerfahrung gesammelt. 2018 drehte er z.B. die Kinofilme „Gut gegen Nordwind“ und „Zu weit weg“ in dem er sogar die Hauptrolle bekam. Aber auch noch drei weitere Schauspieler der Gruppe ergatterten Hauptrollen in Filmen wie „die drei !!!“ oder „Liliane Susewind“

Schon viele Produzenten und Regisseure wurden auf die Schule aufmerksam, für sie scheint es eine richtige Quelle an guten Nachwuchsschauspielern zu sein. In einem Interview erzählt mir Isabella, dass sie seit 2018, neben der Kölner Schauspiel Akademie, noch eine weitere in ihrem Heimatland, der Schweiz aufgemacht hat.

Seitdem pendelt sie zwischen Köln und Zürich. Zur Züricher Schule gehören mittlerweile schon 64 Schüler, in Köln sind es 92. Innerhalb von 7 Jahren hat sich die Schauspielschule damit von zwei Gruppen auf 16 vergrößert. 156 Schüler und immer noch ist die Zahl der Anfragen hoch.

Gerade sind die Schüler Mitten in den Proben. Seit dem 08.06.20 geht das zum Glück wieder normal. Durch das Corona-Virus musste die Schule vorübergehend schließen. Doch Isabella Schmid und ihre Mitarbeiterin schafften es ohne Vorbereitung alle Schüler über Videokonferenzen zu vereinen und zu unterrichten.

„Nach ca. zwei Wochen Übung hat das hervorragend funktioniert. Sogar so gut, dass z.B. Treffen mit Regisseuren und Schauspielern über Zoom organisiert werden konnten.“ Schildert mir Marlene, die Mitarbeiterin von Frau Schmid. Einer der Regisseure brachte die Kinder sogar hinter die Kulissen des verfilmten Comics „Papa Moll“, indem auch die Schauspiellehrerin eine große Rolle hatte.

Neben solchen Projekten wurden, besonders in der Zeit vor Covid-19, einige Veranstaltungen von der Leiterin organisiert. Zum Beispiel Besuche der Kölner Schüler in Zürich oder Improabende, an denen alle Gruppen zu demselben Thema eine Improvisation aufführen und es am Ende sogar einen Sieger gibt.

Wenn in der Bellacademia mal keine Projekte anstehen, gibt es ganz normalen Unterricht. Theaterstücke werden einstudiert, Szenenarbeit wird gemacht oder Schauspielspiele wie Improvisationen oder „Abklatschen“ werden gespielt. Langweilig wird den Schülern hier also nicht.

Yoran Leicher erzählt mir, dass ihm, neben den Aufführungen und anderen großen Projekten, jede Stunde aufs Neue großen Spaß macht und er sich ein Leben ohne die Bellacademia nicht vorstellen kann.

Letztes Jahr Schüler, dieses Jahr Arbeitnehmer

Letztes Jahr Schüler, dieses Jahr Arbeitnehmer

(Paula Mittler,9b)

 

,,Bin ich froh, nicht mehr diesen Lernstress zu haben! ´´, sagt mein Nachhilfelehrer Basti. Manchmal wünsche ich mir auch, kein Mathe mehr lernen zu müssen, sondern nur noch das zu machen, was mich wirklich interessiert und mir Spaß macht. Stattdessen sitzen wir jede Woche am Schreibtisch und büffeln Formeln.  

Basti ist 19 Jahre alt und wohnt in einem Nachbarort.  Letztes Jahr noch besuchte er dieselbe Schule wie ich, jetzt steht er voll im Berufsleben und verdient sein eigenes Geld. Nach dem Abitur hat er sich zu einer Ausbildung zum Mechatroniker im Maschinenbau entschieden.  Sein Arbeitgeber ist die Firma ABUS in Rehe, diese stellt Sicherheitssysteme her. ,,Mit meinen Kollegen komme ich super zurecht, sie sind alle sehr hilfsbereit und nett´´, erzählt Basti. Ich frage ihn, wieso er sich für diesen Beruf entschieden hat. ,,Ich habe schon immer gerne an Motorrädern geschraubt und interessiere mich schon lange für Technik. Zudem konnte ich durch verschiedene Praktika einen guten Einblick in diesen Beruf gewinnen. Dies ist wichtig, da die Berufswahl ja in der Regel für ein ganzes Leben gilt´´, fügt er hinzu.  Schon in der Schule mochte er die Fächer Mathe und Physik. Gute Noten in diesen Fächern, mindestens Mittlere Reife und handwerkliches Geschick sind die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Mechatroniker. Ganz ohne Schule geht’s aber nicht. Er besucht ein-bis zweimal unter der Woche die Berufsschule, die fachbezogen und alltagsnah ist. Seine Arbeitszeiten sowie der Unterricht finden zu geregelten Zeiten statt, sodass er ähnlich viel Freizeit hat wie vorher als Schüler. Nur die langen Ferienzeiten fallen natürlich weg. Zurzeit gibt es durch die Corona-Pandemie allerdings einige Änderungen. ,,In der Firma muss ich einen Mundschutz tragen und die vorgegebenen Abstandsregeln einhalten, es gelten strenge Hygienevorgaben´´, berichtet Basti. Die Schule findet jetzt nur noch alle zwei Wochen online statt, was mehr schlecht als recht funktioniert. Von der Kurzarbeit, die sein Arbeitgeber seit zwei Monaten angemeldet hat, ist er als Auszubildender glücklicherweise nicht betroffen. Somit hat er keine finanziellen Einbußen. 

Basti ist sich noch gar nicht sicher, ob er mit der Ausbildung schon an seinem endgültigen Berufsziel angelangt ist. Er kann sich möglicherweise noch spezifizieren, Industriemeister werden oder sogar im Anschluss Maschinenbau studieren.Wenn ich so darüber nachdenke, ist es vielleicht doch ganz gut, noch ein paar Jahre zur Schule zu gehen und auch Fächer wie Mathe zu üben. Denn im Moment könnte ich mich noch gar nicht für einen Beruf entscheiden. Eigentlich gehe ich ja auch gerne in die Schule.

 

 

Lehrer in Zeiten von Corona

Lehrer in Zeiten von Corona

(Sofie Schneider, 9b)

 

Für Frau Schneider geht es morgens nach dem Frühstück nicht wie gewohnt in die Schule, sondern an den Schreibtisch. Frau Schneider ist Lehrerin an einer Realschule in Zeiten von Corona. Schon seit Mitte März waren in Rheinland-Pfalz die Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Offiziell gehören 10% aller Lehrer in Deutschland zur Risikogruppe, das bedeutet für sie im Homeoffice zu arbeiten, anstatt in der Schule. Alle anderen Lehrer arbeiten anteilig ihrer Arbeitszeit im Präsenzunterricht (bzw. dazu noch im Homeoffice). Im Präsenzunterricht müssen die Lehrer auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten. „Das ist gar nicht schwer! Man gewöhnt sich schnell daran, dass regelmäßiges Händewaschen ein Muss ist“, sagt Frau Schneider.

Als ich sie frage, wie der Präsenzunterricht denn genau abläuft, erzählt sie, dass die Schüler in Kleingruppen unterrichtet werden, um die Abstandsregeln einhalten zu können. „Positiv daran ist natürlich, dass man sich mehr auf jedes Individuum konzentrieren kann, es kann mehr darauf geachtet werden“, erklärte mir Frau Schmidt. „Außerdem gibt es durch die Kleingruppen generell weniger Kinder auf dem Schulhof, wodurch es zu weniger Streitigkeiten und Aggressionen kommt. Wenn es allerdings zum Arbeiten im Homeoffice kommt, wird es deutlich komplizierter. Frau Schneider erklärt mir, dass nachmittags und am Wochenende die Schülerarbeiten am PC kontrolliert und korrigiert werden müssen, denn jede Schülerarbeit soll ein Feedback erhalten.

Als ich sie frage, wie wichtige Informationen den Eltern mitgeteilt werden, erzählt Frau Schneider, dass sie diese telefonisch oder per E-Mail erstellt und  versendet.  Manchen Lehrern fällt das oft schwer, da sie sich teilweise in neue Programme einarbeiten mussten, oder – wie sehr viele Lehrer ­– neue Geräte anschaffen bzw. neue Telefon- oder Internetverträge abschließen mussten“, erklärt sie mir. Andere negative Aspekte am Onlineunterricht, die sie nennt, sind z.B. die Gewährleistung ständiger Ansprechbarkeit, auch abends und am Wochenende. Hinzu kommt das Fehlen eines echten Austauschs mit den Schülern, wobei es oft dazu kommt, dass Schüler die Themen nicht richtig verstehen.

„All umfassend gibt es einfach viel mehr Büroarbeit für mich und viele Stunden am Computer“, sagt Frau Schneider am Ende unseres Gesprächs.

Die Autos der 1950er Jahre

Die Autos der 1950er Jahre

Luis Petzold (7a), Tizian Eutebach (9b)

 

Der Automobilmarkt erlebte in den 1950er Jahren einen regelrechten Boom! Die Amerikaner brachten einige neue Marken ins internationale Geschäft, aber auch die Europäer, ganz besonders der deutsche Markt, erlebte eine große Blüte. Also schauen wir zurück in diese längst vergangene Zeit!

 

Neue Marken in den 1950ern:

Eine neue Marke war Abarth, die,, Rennstrecken-Version“ von Fiat, zuerst auch noch von anderen italienischen Marken wie Simca oder dem Automobilriesen Alfa Romeo. Mehr Leistung, strafferes Fahrwerk, Anbauteile. Das ist der Stil von Abarth. Man könnte die von Carlo Abarth, einem italienischen Motorradfahrer, gegründete Marke auch „Italienischer Edeltuner“ nennen, wie beispielweise AMG oder M Sport bei Mercedes und BMW. Seit 1971 gehört Abarth zur Fiat Group. Das Markenzeichen, der Skorpion, wurde auch schon über die Rennstrecke gepeitscht (vor allem in den 50ern und 60ern), unter anderem von Walter Röhrl, dem Nordschleifen-Testfahrer von Porsche. Heute ist die italienische Edelmarke eher inaktiv im Motorsport.

 

Auch Ferrari wurde 1947 gegründet. Diese teure ,,Non-Plus-Ultra-Marke“ kennt wirklich jeder. Aber auch die Geschichte? Das erste Modell der italienischen Scuderia war der 125 S, der in Maranello, einer Stadt in der Provinz von Modena, vom Band lief. Auch der Firmensitz war in der Stadt mit heute ca. 17.000 Einwohnern. Ferrari ist bekannt für große 12- Zylinder-Motoren, die auch zuerst in der Formel 1 benutzt wurden. Die Automarke von Besitzer Enzo Ferrari war auch in der Nachkriegszeit das ,,Must have ‘‘  der Reichen und Schönen. Ab 1980 waren sie auch im Rennsport wieder tätig, vor allem in der Formel 1. Sie holten vor allem in den 1990er und 2000er Jahren mit Michael Schumacher viele Titel im Rennsportgeschäft.

 

Seat wurde 1950 vom Instituto National de Industria, dem Industrieinstitut von Spanien, gegründet. Seit 1982 gehört Seat zu Volkswagen, von 2000 gehörte die günstige spanische Marke zu AUDI. Dort punktete die Marke mit sportlichen Modellen. Dieses Projekt endete allerdings 2009. Die Partnerschaft zu VW erkannte man auch bei den Modellen wie z.B. beim Alhambra, der mit dem VW Touran baugleich ist. Die Marke ist immer häufiger auf den deutschen Straßen zu sehen, allerdings nicht besonders auffällig, da es mehr eine normale Marke ist, im Vergleich zu den bisher genannten Marken. Trotz alledem gab es 2019 ca. 93.000 Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 12%! Ein beachtlicher Wert, auch wenn er in diesem Jahr wegen der Wirtschaftskrise sinken wird…

 

Jeep wurde 1941 von der Fiat Chrysler Group gegründet, die von Walter Percy Chrysler gegründet wurde. Sie sind in Deutschland die meistverkaufte Marke aus Amerika. Das bekannteste Modell war der Jeep Wrangler, ein Geländewagen, genauso wie der Willys, das erste Modell, das im 2. Weltkrieg als leichtes, geländegängiges Offroad Modell in Gebrauch war. Das erste offizielle Modell war der CJ-2A.

 

Honda wurde 1948 von Soichiro Honda gegründet. Die japanische Automarke bringt auch sehr erfolgreiche Rennmotorräder auf den Markt, die in der Moto GP zu finden sind. Die Marke wird durch ihre Rennsportgeschichte geprägt. Sie sind in der Formel 1 als Motorenhersteller für Red Bull und AlphaTauri bekannt. Selbst aber feierte die Marke, vor allem in den 80ern und 90ern in der F1 Erfolge mit Nigel Mansell, Nelson Piquet und Ayrton Senna sowie Alain Prost. Auch abseits der Piste sind und waren sie sportlich unterwegs, mit z.B. dem Civic und dem NSX. Auch bekannt sind sie für DAS Nobelmotorrad der 90er, der Honda Goldwing.

                                                    

Bekannte Modelle der Marken aus den 1950er Jahren:

  • Abarth:   Fiat 500, Fiat 600 Multipla, Fiat 600D
  • Ferrari: Ferrari 125 S, Ferrari Dino Modelle
  • Seat: Seat 600/E, Seat 1400
  • Jeep: Jeep Station Wagon, Jeep Wagoneer, Jeep Cherokee
  • Honda: S 500, S 600, S 800

 

Heute eher nicht mehr so bekannte oder insolvente Marken mit Modellen, die in den 1950ern populär waren:                                                                             

  • Borgward: Isabella                                                                                   
  • Sachsenring : P 240                                                                                  
  • Lloyd : LP300                                                                              
  • Austin Healey : Sprite Mk I
  • Triumph : TR3
  • DKW : Junior             ( heute AUDI )                                                        
  • Auto Union : 1000                                                                                                     
  • Glas : Goggomobil               ( auch bekannt als Goggo )
  • Messerschmitt : Kabinenroller
  • Heinkel : Kabine           
  • Saab : 93
  • Morris Minor 1000                                                                                                                                      
  • Goliath : GP 700
  • Simca : 9 Aronde
  • Wartburg : 311
  • Rover : P4
  • Champion : 400
  • Gutbrod : Superior
  • Victoria : Spatz

          

 

Die 1980er Jahre - Pep und Lifestyle

Die 80er Jahre – Pep und Lifestyle

Paula Mittler und Bennet Siefen (beide 9b)

 

Schulsystem: Das Schulsystem stand in der Kritik, da es zu wenige Auszubildende bzw. Lehrkräfte gab und somit der vorgesehene Stoff nicht vernünftig beigebracht werden konnte. Daraufhin studierten viele Menschen Lehramt, allerdings gab es nach ihrem Studium zu wenige Lehrstellen und somit waren viele Leute arbeitslos  oder suchten sich zwangsweise eine neue Perspektive. Das System der Grundschule und des Kindergartens ist im Prinzip wie heutzutage, nur das in der Grundschule mehr Frontalunterricht als Gruppenarbeit stattfand und andere Lernmethoden angewendet wurden. In den 80ern war es nicht üblich, dass Kinder mit Behinderung den Unterricht normal besuchen können. 2020 haben manche Schulen das Angebot für G8, früher gab es sowas an Schulen nicht.

 

Mode: Die Frauen trugen in den 80er- Jahren meistens nur bunte, schrille und auffällige Klamotten. Ob Schlaghosen, Kleider oder Röcke, alles war bunt gemischt. Auch die Frisuren waren im Gegensatz zu heute sehr speziell. Die meisten hatten einen Vokuhila, einen seitlichen Pferdeschwanz, eine Dauerwelle oder toupierte, krause und zottlige Haare. Die Schuhe waren sehr ähnlich zu heute, nur die Absätze der Highheels waren kleiner.

Die Männer waren, genau wie die Frauen, auch sehr schrill gekleidet. Entweder trugen sie auffällige Schlaghosen oder Jeans mit Anzug. Auch die Männerfrisuren waren   sehr speziell. Sie hatten lange Haare oder kurze auftoupierte, die einer Löwenmähne ähnelten. Die Schuhe der Männer ähnelten, genau wie bei den Frauen, auch denen heutzutage.

 

Autos: Die Autos in Europa waren sehr kantig und eher lang als breit. Dadurch waren sie zum Einparken sehr praktisch. Nicht nur die Klamotten waren bunt und farbenfroh, sondern auch die Autos. Sehr beliebt waren damals lilafarbene, gelbfarbene und grünfarbene Autos. Die meisten Automarken von früher gibt es heute noch. Auch noch im Jahr 2020 sind Mercedes, Audi und BMW wie auch VW noch sehr beliebt. In Amerika waren die Autos im Gegensatz zu Europa relativ lang und breit. Dort gab es Marken wie Cadillac und Dodge. Auch heutzutage sind diese Oldtimer sehr beliebt und dadurch sehr teuer.

 

Musik: In den 80er Jahren waren die Musikstile New Wave, Neue Deutsche Welle, Metall, Italo-Disco, Euro Disco und Hip-Hop  sehr angesagt. Künstler wie Michael Jackson und die Band a-ha waren sehr erfolgreich. Auch noch 2020 hören viele Leute Lieder von diesen Künstlern. Die Musikvideos waren zur damaligen Zeit qualitativ sehr hochwertig, doch im Gegensatz zu heute sieht man große Fortschritte.

 

Filme: In den 80er Jahren waren die Filmproduktionen weit nicht so modern wie heute. Dennoch gab es einige bekannte Filme wie z.B. Dirty Dancing, Ghostbusters und Scarface. Auch in den 80er Jahren gab es schone verschiedene Filmrichtungen. Komedie, Krimis, Dramen oder Liebesfilme waren damals, genauso wie heute, schon sehr beliebt.  Der Film ,,Das Boot´´ galt in Deutschland als sehr beliebt. Der bekannteste und einer der meisten geliebten filme war  ,,Zurück in die Zukunft´´.  Der Actionfilm mit etwas Comedy handelt von einem Doktor, der einem Jugendlichen hilft, in die Vergangenheit zu reisen. Dort lernt der Junge seine Eltern kennen, doch dann verliebt sich seine Mutter in ihn und nicht in seinen Vater, der Junge versucht also, dass die Mutter wieder seinen Vater leibt. Die Filmreihe ist auch heute noch sehr bekannt.

 

Das besonderste Ereignis  in den 80ern war der Mauerfall. Ost und West waren getrennt. Das betroffene  Gebiet umfasste die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Ost-Berlin, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Als die Mauer der DDR (Deutsche Demokratische Republik) fiel, war Deutschland wieder vereint und somit kam es zu weniger Streitigkeiten und dementsprechenden Tötungen der Menschen an der Grenze.

Die 1990er Jahre - Ereignisse eines Jahrzehnts

Die 90er Jahre – Ereignisse eines Jahrzehnts

Matilda Müller und Svante Orthey (beide 8a)

 

Die 90er Jahre sind das letzte Jahrzehnt des zweiten Jahrtausends nach Christus. Der Aufbruch in eine neue Zeit – eine Zeit, in der der Weltfrieden wankt und die Digitalisierung in Deutschland Fuß fasst. Das erste große Ereignis des Jahrzehnts ist die deutsche Wiedervereinigung 1990. Nach dem Mauerfall `89 ist nun die Bundesrepublik mit den ostdeutschen Bezirken vereinigt. Die Ostmark wird abgeschafft, die Deutsche Mark wird Währung im gesamten Land. Ein Jahr später bricht der Golfkrieg aus, Irak greift Kuwait an, der Golfstaat siegt unter amerikanischem Kriegseinfluss. Der Großstaat Jugoslawien zerfällt bis 1995 in folgende kleine Republiken; Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro und Nordmazedonien. Damit wird der letzte kommunistische Staat Europas aufgelöst.

1992 wird der Maastricher Vertrag als Grundlage der Europäischen Union geschlossen und ist damit der Nachfolger der Römischen Verträge von 1957. Bill Clinton wird 1992 Präsident der Vereinigten Staaten. Der in Hope geborene Demokrat tritt die Nachfolge des Republikaners Bush an. Die nächste Staatsauflösung ist die der Tschechoslowakei, sie zerfällt in Tschechien (Prag) und Slowakei (Preßburg). 1993 werden einheitlich in Deutschland die fünfstelligen Postleitzahlen eingeführt sowie eine neue D-Mark.  1995 gibt es mit Österreich, Finnland und Schweden neue EU-Länder. 1996 wird das erste Säugetier geklont, das Schaf Dolly. Prinzessin Diana verunglückt tödlich mit ihrem Liebhaber in einem Pariser Straßentunnel.

Bundespräsident Roman Herzog hält seine Berliner Rede, in der er Deutschland auffordert sich einen „Ruck“ zu geben. 1998 endet die Ära Kohl, der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident aus Ludwigshafen, muss nach 16 Jahren das Kanzleramt an Gerhard Schröder übergeben. Kohl wird zum Kanzler der Einheit und stärkte die französischen Beziehungen mit Charles de Gaulle. Im selben Jahr beginnt der Aufbau der ISS (Internationale Raumstation).

1999 beginnt die Nato Luftangriff auf die Republik Jugoslawien nach erfolglosen Verhandlungen im Rahmen des Kosovokrieges. Im selben Jahr gewinnt die FPÖ die Landtageswahl in Kärnten und zieht mit Jörg Haider als Landeshauptmann in den Klagenfurter Landtag ein. Der Euro wird eingeführt in einigen Ländern der Europäischen Union eingeführt. 1999 übernimmt Wladimir Putin von Boris Jelzin die Amtsgeschäfte in der Russischen Föderation.

 

Queen - eine erfolgreiche Band

Queen - eine erfolgreiche Band

(Giulia Purschke, 9b)

 

Die Band „Queen“ ist eine bekannte Band aus dem Jahr 1970. Sie besteht aus 4 Mitgliedern. Freddy Mercury, der Liedsänger und Pianist, war seit der Gründung von Queen ein Teil dieser Band. „We Are The Champions“ und „Bohamian Rhapsody“ sind zwei sehr bekannte Lieder, die er komponierte und „Bohamian Rhapsody hielt sich, so wie auch viele weitere Lieder, recht lange in den britischen Charts.  Leider verstarb er jedoch mit 45 Jahren, am 24.11.1991, an den Folgen von AIDS. Im Dezember 1991 erschien als Vermächtnis an Freddy Mercury die Single „Bohamian Rhapsody“ mit der Doppel-A-Seite „These are the days of our lives“, diese belegte wochenlang die Nummer 1 in den britischen Charts. Am 20.04.1992 fand das „Freddy Mercury Tribute Concert“ im Londoner Wembley-Stadion statt. Ende Mai erschien das Doppelalbum „Live at Wembly ´89“. Bis heute ist er immer noch bekannt und die Lieder sind immer gerne gehört.

Brian May ist Sänger und Gitarrist. Er ist 73 Jahre alt und spielt auch in Filmen mit wie Bohemian Rhapsody, Queen-Live at Wembley Stadium, Queen-We Will Rock you und viele weitere. Er ist ebenfalls von Anfang an dabei, sprich seit der Gründung der Rockband. Roger Taylor ist Sänger und Schlagzeuger und ist 71 Jahre alt. Er spielt ebenfalls in den Queen Filmen mit und ist ebenfalls Gründungsmitglied. John Deacon, das 4. und somit letzte Gründungsmitglied, ist 69 Jahre alt. Er ist Bassist und spielt auch wie die anderen beiden Gründungsmitglieder in den erfolgreichen Queen Filmen mit. Brian und Roger treten auch heute noch auf.

 Es gibt immer noch sehr viel Fan der britischen Rockband, dies kann man daraus schließen, dass sie auf Spotify durchschnittlich 33 Millionen monatliche Hörer haben. Es gibt viele berühmte Songs von Queen, wie zum Beispiel: „We Will Rock You“ von Brian May, „Another One Bites The Dust“ von John Deacon und „Radio Ga Ga“ von Roger Taylor. Natürlich gibt es auch noch sehr viele andere tolle Songs. Mit rund 200 Millionen verkauften Alben gehört Queen zu einer der weltweit kommerziell erfolgreichsten Bands. In Großbritannien, ihrer Heimat, wurde ihr 1. Greatest-Hits Album mehr als 5 Millionen Mal verkauft, dies ist bis heute ungeschlagen. Ihre meist verkaufte Single ist, mit mehr als 7 Millionen Einheiten, „ Another One Bites The Dust“. In 16 Jahren gab Queen mehr als 700 Konzerte. Sie hatten 14 Welttourneen mit insgesamt mehr als 900 Konzerten.

Zusammen mit Ben Elton schrieb die Band ihr eigenes Jukebox-Musical namens „We Will Rock You“, dies hatte 2002 Premiere in London. Außerdem gibt es einen Kinofilm aus 2018 mit dem Titel „Bohamian Rhapsody“ in dem die Gründungsgeschichte der Band nachgestellt wird.

Man kann also sagen, dass die Band wirklich sehr erfolgreich ist und auch für viele immer im Gedächtnis bleiben wird. Außerdem werden auch ihre Lieder immer etwas Besonderes bleiben, da diese unfassbar hohe Verkaufszahlen erreicht haben und immer noch einen hohen Wert haben. Die Band ist einfach was ganz Besonderes und wird es auch bleiben.

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