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Die Abi-Aktion 2019

Frauenhaus Westerwald

Wir möchten in diesem Jahr das Frauenhaus Westerwald in Hachenburg unterstützen.

Diese Einrichtung bietet Frauen und Kindern nötigen Schutz, Unterkunft, Beratung und Unterstützung, wenn sie von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Die Adresse des Frauenhauses ist anonym. Frauen leben hier selbstständig, unabhängig und eigenverantwortlich. Auch die Frauen, die sich mit Hilfe der Beratung eine selbstbestimmte Lebensperspektive erarbeitet haben und ein neues Leben außerhalb des Frauenhauses angefangen haben, erhalten weiterhin wichtige Unterstützung.

Wir freuen uns sehr, einen Beitrag zu der wertvollen Arbeit des Frauenhauses zu leisten und es unterstützen zu können. 

Wenn Sie uns dabei helfen wollen und keine Spendenbescheinigung benötigen, können Sie das durch eine Spende auf das folgende Konto tun:

Kontoinhaber: Abiaktion Marienstatt 2019

IBAN: DE66 5739 1800 0001 9894 13

BIC: GENODE51WW1 

Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, finden Sie hier weitere Informationen.

Vielen Dank - Ihr und Euer Abi-Aktionsteam 2019!

Fazit

Wir als Abi-Aktionsteam 2019 hatten uns dazu entschieden, mit unseren Spenden das Frauenhaus Westerwald als Zufluchtsort zu unterstützen. Diese Institution bietet einen Zufluchtsort für Frauen und deren Kinder, die in ihrem Leben Leid und Gewalt erfahren haben.

Aufmerksam auf das Frauenhaus wurden wir durch einen Zeitungsartikel, in dem es hieß, dass diese Einrichtung ggf. schließen müsste. Das wollten und wollen wir verhindern und so begann unsere Zusammenarbeit Ende des Jahres 2017.

Die Arbeit des Frauenhauses beruht darauf, den Hilfesuchenden diese Hilfe anzubieten, ihnen Schutz zu gewähren un den Kindern ein Leben in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen. Getragen wird es nur von Spenden und daher solle es unser erklärtes Ziel sein, so viele Spenden wie möglich zu sammeln, um einen Teil zum Fortbestehen der Institution beitragen zu können.

Unsere erste Aktion war das Gesichter-Schminken im Rahmen des Events "Hachenburg Lichterloh". Es folgten weitere kreative Aktionen wie die Kinderbetreuung am Mittelaltermarkt in Rotenhain, wo wir bei Wind und Wetter mit den Kinder gespielt und gebastelt haben. Oder auch die Hilfe beim Löwenlauf, als wir die Betreuung der Hüpfburg übernommen, an den Verpflegungsstationen Getränke verteilt und im Start-Ziel-Bereich Waffeln verkauft haben.

Auch sonst organisierten wir einige Verkäufe, wie zum Beispiel bei einem Golfturnier, beim Dorffest in Winkelbach oder bei zahlreichen Waffelback-Aktionen in der Schule.

Eine besondere Erfahrung war für uns auch der "Pimpfemarkt" in Montabaur, bei dem wir stundenlang Kleidung sortierten, Tische stellten und Nummern sortierten - wir haben live erlebt, wie aufwändig solch ein Secondhandmarkt ist.

Zudem war unser Spendenlauf, der beinahe zu einem Schwimmwettbewerb wurde, ein sehr prägendes Erlebnis für uns. Trotz Regen und Kälte haben wir diese Aufgabe gestemmt und auch unsere Läufer konnten wir mit Tee und Essen bei Laune halten.

Diese überaus wichtige und wertvolle Aufgaben des Abi-Aktions-Teams zu meistern war für uns zwar sehr hart und nervenaufreibend. Doch sie waren auch überaus lehrreich und wir danken jedem aus der Stufe, der die Abi-Aktion durch Kuchen, Waffelteig oder Hilfe vor Ort bei einzelnen Projekten unterstützt hat. Ohne all´die Hilfe im Hintergrund hätte die Abi-Aktion 2019 nicht so gut und erfolgreich stattfinden können - am Ende erzielten wir einen Spendenbetrag von rund 12.000€.

Für das Abi-Aktionsteam 2019:

Mahe Khawaja, Nicole Gorny, Lea Wittelsberger

Alexandra Brecher, Nicole Gorny, Robert Greiner, Mahe Khajawa, Luisa Kohlhaas, Victoria Schneider, Timo Sgodda, Lea Wittelsberger

Abi-Aktion 2018 (G9+G8)

Diakonie und "Alltagshelden"

Für ein gemeinsames Abi-Aktionsprojekt haben sich beiden Stufen, die durch den Wechsel von G9 zu G8 beide 2018 ihr Abitur machen werden, zusammengetan und entschlossen, die Diakonie im Westerwald sowie die Familien zweier Mitschüler unterstützen. 

Die Diakonie ist der Soziale Dienst der evangelischen Kirche. Sie berät, begleitet und hilft Menschen in schwierigen Lebenslagen. So bietet das Diakonische Werk im Westerwald vielfältige Beratungsangebote wie beispielsweise Drogen- und Suchtberatung, Paar-, Familien- und Lebensberatung, Schwangerenberatung, Schuldnerberatung, Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund etc. an.

Zudem gehören zum Angebot der Diakonie im Westerwald der Integrationsfachdienst, der Menschen mit einer Behinderung bei der Berufsfindung und im Berufsleben begleitet, und die Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen- KIS.

Zu den Diensten des Diakonischen Werks gehören auch Tagesstätten und betreutes Wohnen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, ambulante Suchttherapie und die Tafeln im Westerwaldkreis, die Menschen, die Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, mit Lebensmitteln unterstützen, um ihre Haushalte finanziell zu entlasten.

Außerdem wollen wir die Familien von zweien unserer Mitschüler aus der Stufe 12 unterstützen.

Ein Teil unserer gesammelten Spenden soll der Familie Tessmann zugute kommen, deren Tochter Ina 2016 Abitur in Marienstatt gemacht hätte. Ina liegt seit 2009 durch einen Fehler bei einer Blinddarm-Operation im Wachkoma.

Außerdem möchten wir der Familie Nauroth zur Seite stehen. Der 16-jährige Mirko ist aufgrund eines Hirntumors erblindet und muss sich aufgrund seiner Tumorerkrankung immer wieder Behandlungen und Operationen unterziehen. In Absprache mit der Familie möchten wir sie gerne dabei unterstützen, ein speziell angefertigtes Tandem für Vater und Sohn anzuschaffen, sodass sie gemeinsam Fahrrad fahren und Ausflüge unternehmen können.

Wir freuen uns sehr, uns für diese sinnvollen Zwecke einzusetzen, und hoffen, einen Beitrag zur wertvollen Arbeit der Diakonie und der Familien von Mirko und Ina, die für uns wahre Alltaghelden sind, leisten zu können.

Für das Abi-Aktions-Team 2018: Lara Weller 

MSS 13: Dominic Bender, Fenja Fleckenstein, Katrin Jaenke, Konstantin Kramer, Cedric Lichtenthäler, Katharina Richter, Christina Schwuchow, Annika Wagner, Lara Weller und Marielle Wilke

MSS 12: Selin Akcay, Anna-Lena Brecher, Jada Conze, Luisa Dinkela, Marie-Lenya Greb, Johanna Kempf, Annika Lang, Nicola Nonn, Lea Rattay, Caja Schuhen, Marie Weber und Vanessa Weber.

Fazit des Teams der MSS 13 (G9)

Ungefähr ein Jahr ist nun vergangen, seit wir das Abi-Aktions-Team ins Leben gerufen haben. Neben Hausaufgaben, Lernen und Klausuren haben wir in diesem Jahr immer wieder verschiedene Aktionen organisiert und durchgeführt, um Spenden für die Diakonie im Westerwald und zwei Familien aus der Schulgemeinschaft mit schwerkranken Kindern zu sammeln. 

Nun haben wir, die Schülerinnen und Schüler des letzten G9-Jahrgangs, unser Abitur und können auf ein aufregendes Jahr zurückblicken. Gemeinsam mit dem Abi-Aktionsteam der MSS 12, die im Sommer ihr Abi machen, haben wir unzählige Waffel- und Kuchenverkäufe organisiert, waren bei verschiedenen Märkten, Konzerten und Aktionen vertreten und vieles mehr.

Ein besonderes Highlight war dabei der Spendenlauf, bei dem 130 Läuferinnen und Läufer auf dem Marienstätter Sportplatz trotz Regen stolze 1204 km liefen. Dabei wurden wir von zahlreichen Sponsoren und Sponsorinnen aus Hachenburg und Umgebung unterstützt, denen wir hiermit auch nochmal ganz herzlich dafür danken möchten.

Danke sagen möchten wir auch insbesondere der Pimpfemarktgruppe, die uns ermöglicht hat, bei ihrem Second-Hand-Markt in Montabaur mitzuhelfen, und uns dafür mit einer großzügigen Spende bedacht hat. Ein weiteres besonderes Ereignis war das Benefizkonzert, das wir im Herbst 2017 veranstalteten und bei dem Schülerinnen und Schüler der MSS 12 und 13 und die Schulband mehr als 120 Besucherinnen und Besucher mit einem bunten Programm unterhielten.

Dies sind nur einige Beispiele der Aktionen, die wir in diesem einen Jahr durchgeführt haben. Dabei hatten wir viel Spaß und haben auch einiges gelernt. Wir werden gerne an diese Zeit zurückdenken und nehmen viel davon mit. 

Vor allem aber sind durch die vielen Aktionen mehr als 16.000 Euro für unseren Spendenzweck zusammengekommen, was uns sehr freut. Wir, die Schülerinnen und Schüler der MSS 13, haben einen Teil des Geldes nun den beiden Familien übergeben. Die Schülerinnen und Schüler der MSS 12 werden bis zu ihrem Abitur im Sommer noch weiterhin Spenden sammeln und das Geld an das Diakonische Werk im Westerwald übergeben. Wir bedanken uns bei ihnen für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihnen noch viel Erfolg und alles Gute. 

Lara Weller

Fazit des Teams der MSS 12 (G8)

Als wir vor ca. 1 ½ Jahren gemeinsam mit unserem G9er-Jahrgang das Abi-Aktionsteam gründeten, hatten wir keine Vorstellung davon, was im kommenden Jahr auf uns zukommen würde. Neben all´ den schulischen Herausforderungen stellten wir viele Aktionen auf die Beine, um mit den gesammelten Spenden zwei Familien der Schulgemeinschaft sowie das Diakonische Werk Westerwald zu unterstützen. 

Im September 2017 veranstalteten wir einen großen Spendenlauf auf dem Sportplatz in Marienstatt, bei welchem wir trotz Regen über 10.000 EUR sammeln konnten. An dieser Stelle vielen Dank an alle Teilnehmer und Sponsoren.

Auch im September unterstützten wir den Pimpfemarkt im Montabaur, dessen Veranstalter uns mit einer großzügigen Spende über 2200 EUR dankte. Vielen Dank an alle Helfer und vor allem gilt der Dank den Verantwortlichen für die Spende.

Das Konzert, welches im November 2017 stattfand, war eines unserer Highlights. Gemeinsam mit unseren Musiklehrern stellten wir ein vielfältiges Programm auf die Beine und sammelten dabei über 900 EUR.

Außerdem unterstützten wir verschiedene Veranstaltungen in Winkelbach sowie das Habakukfest und veranstalteten unzählige Waffelverkäufe. Zudem waren wir an vielen verschiedenen Veranstaltungen an der Schule vertreten.

Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahr ca. 19.000 EUR sammeln. Von diesen 19.000 EUR ist ein entsprechender Teil im Frühjahr an die Familien gegangen und wir, der G8-Jahrgang, haben am Tag unserer Abiturfeier ca. 11.500 EUR an das Diakonische Werk Westerwald gespendet.

Bei der Diakonie unterstützen wir vor allem die 1996 gegründete Smily-Kids-Gruppe, die sich mit Kindern aus suchtkranken Familien auseinandersetzt.

Wir sind stolz auf das vergangene Jahr und sind froh über die Erfahrungen, die wir in der gesamten Zeit gesammelt haben.

Caja Schuhen

Abi-Aktion 2017

Kleine Herzen Westerwald

Die Abi-Aktion 2017 hat den 2008 gegründeten Verein Kleine Herzen Westerwald als Empfänger ihrer Spenden gewählt. Diese Organisation bietet finanzielle Unterstützung für Kinder mit Herzerkrankungen und richtet sich mit ihrer Hilfe neben deutsche auch an junge ausländische Patienten.

Das Abi-Aktionsteam 2017 wird von Frau Jäkel betreut und besteht aus 23 Schülerinnen und Schülern der jetzigen MSS12.

Am 19. Februar 2016 trafen sich acht Mitglieder des Abi-Aktionsteams mit dem Gründer und Vorsitzenden der Organisation, Günter Mies, um mehr über die Entstehung und die Projekte des Vereins zu erfahren.

Da der Verein keinen "repräsentativen Sitz" hat, fand das Treffen in heimeliger Atmosphäre bei Herrn Mies zu Hause statt.

Sehr gerührt erzählte er dem Team von der familiären Vorgeschichte, die zur Gründung des Vereins geführt hatte. Seine Enkeltochter Elisabeth kam, wie jedes hundertste Neugeborene, mit einem Herzfehler zur Welt. Aufgrund einer ärztlichen Fehldiagnose wäre sie fast schon nach wenigen Tagen gestorben. Die Familie durchlebte Tage der Angst, in denen sich die Gesundheit des Kindes immer weiter verschlechterte. Nur durch eine glückliche Wendung konnte das Leben der kleinen Elisabeth im Krankenhaus in Sankt Augustin gerettet werden. Die Zeit der Herzoperationen stellte eine große Belastung für die gesamte Familie dar. Nicht nur überschatteten die bange Sorgen um die Gesundheit Elisabeths den Alltag, auch die logistische Lage war problematisch. Über Wochen hinweg legte die Familie die Strecke vom Westerwald bis nach Sankt Augustin täglich zurück, um Elisabeth nahe zu sein. Elisabeth hatte Glück und ist heute fast so weit entwickelt wie alle anderen Kinder. Nachdem die Familie diese schwere Zeit überstanden hatte, entschloss sie sich andere Eltern in ähnlichen Situationen zu unterstützen. Mit ihrem Hilfsangebot richten sie sich nicht nur an deutsche Betroffene sondern bieten auch ausländischen Herzpatienten aus sozial schwachen Familien finanzielle Unterstützung. So trägt die Stiftung Operationskosten, begleicht die Kosten für die Fahrten der kleinen Patienten und ihrer Familien oder kommt für eventuelle Kosten durch den Arbeitsausfall eines oder beider Elternteile auf. Darüber hinaus stehen die Kleinen Herzen Westerwald bei vielen praktischen Fragen zur Verfügung und vermitteln den Kontakt zu qualifiziertem ärztlichen Rat. Der Verein arbeitet dabei eng mit der Herzklinik Sankt Augustin zusammen, in der vor einigen Jahren Elisabeths Leben gerettet wurde.

Neben Spenden finanziert sich die Stiftung durch Benefizveranstaltungen z.B. im Stöffel-Park oder durch den Verkauf hausgemachter Spezialitäten auf regionalen Märkten durch den Vereinsgründer. 

Mit unserer Arbeit bis zum Abitur möchten wir uns an dem Motto des Vereins "Großes Herz für kleine Herzen!" orientieren und hoffen einen kleinen Beitrag für dessen wertvolle Hilfe leisten zu können.

Rahel Schäfer

Stolzes Ergebnis dank großen Engagements

In den vergangenen Monaten konnten wir durch diverse Aktionen insgesamt 12.500 Euro einnehmen.

Zu den erfolgreichsten Aktionen zählen unter anderem das Hobbyturnier mit dem Fetenkomitee unserer Stufe, das mittelalterliche Burgfest in Rotenhain, der Spendenlauf im September 2016 im Burbachstadion in Hachenburg und der Pimpfe-Markt in Montabaur.

Aber auch die „kleineren“ Aktionen sollen nicht vergessen werden. Diverse Waffelverkäufe zum Beispiel wurden stufenintern organisiert und anschließend mit viel Spaß und Freude in der Schule durchgeführt. Ein Highlight waren immer wieder die Serenaden, sie waren jedes 

Mal ein kleines Musikevent mit besonderem Flair. 

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal besonders bei den Firmen Helmut Rübsamen GmbH & Co. KG und Thomas Magnete GmbH für ihre großzügigen Spenden bedanken. 

Die Spendenübergabe fand an unserer Zeugnisvergabe statt. An diesem Tag, dem 24.03.2017, konnten wir stolz den Scheck in Höhe von 12.500 Euro an den Vereinsgründer Günter Mies und die 2. Vorsitzende des Vereins Ramona Flick übergeben. Eingeleitet wurde diese Übergabe durch eine zusammenfassende Rede der beiden Leiterinnen Ricarda Rabsch und Julia Schell über das letzte Jahr. Überrascht über diese hohe Summe bedankte sich Herr Mies gerührt und berichtete, dass dies die höchste Einzelspende sei, die sie bisher bekommen hätten. 

Julia Schell

Jennifer Becker, Nicole Gartfelder, Michelle Herbst, Pauline Heuzeroth, Thea Hofmann, Miriam Hüsch, Selina Jasek, Lea Kohlhaas, Maximilian Ludwig, Stephan Niedermayer, Ricarda Rabsch, Valentina Rattay, Elena Schaub, Julia Schell, Marijan Schlösser, Athina Schmidt, Rahel Schäfer, Lisa Storck, Louisa Tiggemann, Hannah Wagner, Laura Walther, Moritz Wäschenbach und Alina Zimmermann.

Chronik der Abi-Aktionen 1997-2016

 

1997 initiierten die Abiturienten Christian Jung und Philipp Zilles den ersten Sponsorenlauf der gesamten Schule. Das nie erwartete Ergebnis von 62.400 DM kam zu gleichen Teilen der Jugendarbeit des Missionars P. Pedro Gawlik in seiner Agrarschule in Olinda (Amazonasgebiet in Brasilien) und dem Verein für Behindertenarbeit e. V. zu Gute.

Die Abiturientia des Jahrgangs 1998 stellte die Kollekte ihres Abschlussgottesdienstes für die von Susanne Rosenbaum koordinierte Osteraktion der Schule zur Verfügung. Deren Erlös von 5.128,18 DM war für die Arbeit des Kindergartens in Poli-Singisi (Kenia) bestimmt, der von den „Missionary Sisters of the Precious Blood“ getragen wird.

1999 ließen sich die Abiturientinnen und Abiturienten über ihre Stammkurse in den Aktionstag in der Fastenzeit einbinden, dessen großartiges Gesamtergebnis von 14.414,52 DM erneut dem Kindergarten in Poli-Singisi (Kenia) und der Agrarschule von P. Pedro Gawlik in Olinda (Brasilien) zu Gute kam.

Der Abiturjahrgang 2000 wählte erstmals eine eigene Aktion aus und bildete dazu das erste Abi-Aktionsteam mit Agnes Barth, Andrea Bedersdorfer, Sandra Eidner, Julia Giehl, Denise Hoffmann und Kathrin Lingemann. Seine Hilfsaktion für Bosnien-Herzegowina wickelte das Team über die Rumänienhilfe Kirburg e. V. ab und begleitete zwei LKWs voller Lebensmittelpaketen selbst in das vom Krieg gezeichnete Land.

Stellvertretend für den Abiturjahrgang 2001 engagierten sich Simone Krämer, Elena Milke und Anna-Lena Schneider für die „Palmyra“-Schule in Tamil Nadu (Indien) und brachten vor allem über ein „Sponsoren-Quiz“ 10.000 DM für die Arbeit vor Ort zusammen. 

Der Abiturjahrgang 2002 führte das Projekt von 2000 weiter und sammelte zur Hilfe in Bosnien-Herzegowina wiederum Lebensmittel. Das Team mit Markus Adrian, Anne Graics, Carina Groß, Sybill Lingemann, Lena Melchert, Jan Müller und Daniel Schneider begleitete – wiederum vermittelt von der Rumänienhilfe Kirburg e. V. – einen LKW voller Hilfspakete in die Krisenregion.

Im Jahr 2003 hatte sich der Abiturjahrgang etwas ganz Neues einfallen lassen und führte in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz in der Marienstatter Sporthalle eine große Blutspende-Aktion durch. Das Team der Jahrgangsstufe mit Stephanie Groß, Snezana Heidebrecht, Dilek Malkoc, Carina Schneider und Christina Wolf brachte dabei 136 Blutspenden zusammen. Unter den Spendern waren 103 Erstspender, von denen man sich auch künftig die Bereitschaft zu Blutspenden erhoffte.

Das Aktionsteam der Abiturientia 2004 engagierte sich für das SOS-Kinderdorf „Lippe“ in Schieder-Schwalenberg. Das Team mit Jennifer Arfeller, Franziska Maxeiner, Kerstin Schmidt, Stephanie Schneider, Sarah Schuchmann, Judith Schütz, Rebecka Weller und Carina Zimmermann brachte für dessen Arbeit beachtliche 10.551,41 € zusammen.

Der Abiturjahrgang 2005 wendete den Blick nach Afrika. Das Aktionsteam mit Eva Betz, Sebastian Brenk, Ramona Giehl, Mareike Henn, Linda Groß, Verena Groß, Helene Günter, Katharina Kahrmann, Elisa Klein, Ina Lüfink, Hannah Noll, Marina Ptaschnik, Sina Vetter und Hanna Willwacher erzielte mit der Misereor-Aktion „Ein Brunnen im Senegal“ das Ergebnis von 4.000 € für den Bau eines Brunnens in der Diözese Kaolack.

Für den Abiturjahrgang 2006 nahm das Aktionsteam mit Bianca Berger, Anna Magali Conrad, Mareike Eidner und Dominique Mühlbauer Not in unserer unmittelbaren Umgebung in den Blick. Für das Projekt „Nachbarschaftshilfe“ des Diakonischen Werks Westerburg trugen sie 3.895 € zusammen.

Wieder weit jenseits des Marienstatter Tals lag das Ziel des Abiturjahrgangs 2007. Das Team mit Anna-Lena Arndt, Annabell Dreher, Katharina Dylus, Hanna Groth, Svenja Hain, Julia Kolodzij, Anna-Lena Kron, Judith Mies, Anna Schäfer und Rebecca Zimmermann konnte 2.652,08 € an das Kinderheim Bindura in Kenia überweisen.

Für das Straßenkinderprojekt „Levante“ in Recife (Brasilien) machten sich stellvertretend für den Abiturjahrgang 2008 Linda Baldus, Charlotta Barth, Mara Kristin Becker, Christiane Brenner, Barbara Dörner, Elisa Esper, Elena Grahn, Stefanie Groß, Lena Jung, Linda Küppers, Jacqueline Larcher und Hannah Reifenrath stark. Insgesamt 2.836 € konnte das Team für dieses Projekt zur Verfügung stellen.

Der Abiturjahrgang 2009 unterstützte mit dem Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ in Olpe eine Einrichtung ganz in der Nähe. Das Team mit Franziska Haas, Nicole Hanke, Dana Kim Hansen, Kathrin Lochner, Mathias Pütz, Verena Schnorr, Rebekka Weber, Lisa Maria Wisser und Jana Zomack sammelte nicht nur 10.217 € für die Arbeit dieser wichtigen Einrichtung, sondern sensibilisierte die Marienstatter Schulgemeinschaft auch für den Umgang mit dem oft ausgeblendeten Thema „Sterben und Tod“ gerade von Kindern und Jugendlichen.

Der Abiturjahrgang 2010 widmete sich dem auch in Deutschland immer drängender werdenden Problem der Kinderarmut und unterstützte durch zahlreiche Aktionen die Kindertafel „Immer satt“ der Freddy-Fischer-Stiftung in Essen. Dem engagierten Unternehmer konnte das Team mit Elisabeth Adolf, Jasmin Becker, Jessica Bethke, Carolin Dieckmann, Anna Heidrich, Jaqueline Held, Lisa Kröller, Anke Linn, Jennifer Müller, Maike Neubauer, Franziska Noll, Anne Plewnia, Julia Schmidt und Hanna Schütz den Erlös von 9.071,17 € überreichen.

Auch die Abiturientia 2011 hatte sich wieder in hohem Maße engagiert: Das Aktionsteam mit Jana Alt, Christina Blum, Vivian Brenner, Vanessa Bröker, Annika Gorges, Thomas Gräf, Ann-Sophie Jansen, Sarah Jung, Miriam Klein, Theresa Schäfer und Kirsten Stuckenhoff hat sich zusammen mit der ganzen Jahrgangsstufe für die NCL-Stiftung in Hamburg eingesetzt. Die gemeinnützige Stiftung „National Contest for Life” bekämpft die tödliche und bislang wenig erforschte Stoffwechselkrankheit NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose), die vor allem Kinder und Jugendliche befällt. Zum einen treibt sie die Aufklärungsarbeit bei Ärzten voran, um eine möglichst frühe Diagnose zu gewährleisten; zum anderen müssen die Mechanismen der Entstehung der Krankheit erforscht werden, da nur auf dieser Basis wirksame Medikamente für eine Therapie gegen die juvenile Form der neuronalen Ceroid Lipofuszinose entwickelt werden können. Das Abi-Aktionsteam 2011 – eines der Mitglieder hat selbst einen von der Krankheit betroffenen Verwandten – hat durch zahlreiche Aktionen Mittel zur Unterstützung zusammengetragen und in Marienstatt über diese heimtückische Krankheit informiert. Bei der Abiturfeier übergaben die Abiturientinnen und Abiturienten den großartigen Erlös von 11.611,46 Euro an Dr. Frank Stehr von der Stiftung in Hamburg.

Die Jubiläums-Abiturientia 2012 rückte in ihrer Abi-Aktion mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Herborn wieder eine Einrichtung in Heimatnähe in den Fokus der Aufmerksamkeit, die sie durch verschiedene Aktivitäten unterstützt hat. Die Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Rehberg existiert seit 30 Jahren und befindet sich heute in Trägerschaft der „Vitos Herborn gemeinnützige GmbH“. In der Klinik können etwa 50 junge Patientinnen und Patienten zwischen zwei und 18 Jahren stationär betreut werden. Dabei setzt die Klinik nicht auf Medikamente, sondern auf verschiedene, insbesondere kreative Therapieformen. So wird den Kindern und Jugendlichen zum Beispiel durch Tanz- oder Reittherapie geholfen. Depressionen, ADHS und Essstörungen sind nur drei der zahlreichen verschiedenartigen Krankheitsbilder, die in Herborn behandelt werden. Auf Grund der steigenden Anzahl von psychischen Erkrankungen gibt es auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie viele Notfälle und eine lange Warteliste. Bereits am Ende des ersten Besuchs vor Ort im Juni 2011 waren sich die zehn Mitglieder des Abi-Aktionsteams mit Katharina Baumann, Anna-Lena Becker, Michelle Ermlich, Katharina Helmer, Annabell Mockenhaupt, Nadja Richter, Nicole Schäfer, Lea Schardt, Elisabeth Wistuba und Yvonne Zens darin einig, dass die zusammengetragenen Gelder in Herborn in den richtigen Händen sein werden. Bei der Abiturfeier konnte letztlich die bis dahin zusammengetragene Summe von 7369 Euro noch auf 8581 Euro erhöht werden.

Die Abiturientia 2013 unterstützte – wie zuletzt der Abiturjahrgang 2009 – das Kinder- und Jugendhospiz "Balthasar" in Olpe. Lag 2009 das Augenmerk auf dem Kinderhospiz, so engagierte sich das Abi-Aktionsteam 2013 besonders für die Unterstützung des erst 2009 an das Kinderhospiz angebauten Jugendhospiz´. Das große Team mit 19 Schülerinnen und Schüler - Gesine Weber, Vanessa Henrich, Michael Pütz, Charline Uhr, Malena Todt, Julia Gindi, Michelle Machowinski, Timea Zimmer, Sarah Böer, Sarah Nierhoff, Christopher Ballnar, Erik Heijker, Jakob Lahr, Linda Klein, Verena Bauer, Clemens Wagner, Zeliha Özdemir, Savana Kempf und Julia Weidenfeller - besuchte in seinem einjährigen Engagement zweimal die Einrichtung vor Ort und machte sich selbst ein Bild von der wichtigen Arbeit, die in Olpe getan wird.

Die Abiturientia 2014 setzte sich tatkräftig für den 1990 gegründeten Förderverein für krebskranke Kinder in Köln, der eng mit der Universitätsklinik zusammenarbeitet, ein. Die 14 Schülerinnen und Schülern im Abi-Aktionsteam - Nadine Ballauf, Karolin Biehl, Felix Brenner, Ann-Christin Brühl, Annika Dineiger, Annemarie Grieß, Lisa Henrichs, Julia Kämpf, Hanna Kempe, Hannah Klein, Esther Krämer, Tina Panthel, Helena Sakowitz und Franziska Schneider - besuchten zu Begin seines einjährigen Engagements den Förderverein in Köln und waren danach überzeugt, dass sie eine wertvolle Initiative unterstützen würden.

Durch vielfältige Ideen und in zahllosen Aktionen hat das Abi-Aktionsteam 2014 binnen eines Jahres erhebliche Mittel zur Unterstützung des Fördervereins zusammengebracht und in Marienstatt über das Thema informiert. Bei der Abiturfeier konnten die Abiturientinnen und Abiturienten den erneut überragenden Erlös von 15.228,54 Euro an Marlene Merhar als Vorsitzender des Fördervereins übergeben.

Die Abi-Aktion 2015 kam zwei Zwecken zu Gute: Zum einen wusste sich die Abiturientia eng verbunden mit ihrer Mitschülerin Ina Tessmann, die seit dem 14. Dezember 2009 nach einer misslungenen OP-Anästhesie im Wachkoma liegt, und ihrer Familie. Ina, die jetzt eigentlich auch in dieser Jahrgangsstufe das Abitur abgelegt hätte, und ihrer Familie kam die eine Hälfte aller Spendenerlöse, die in einjähriger Arbeit durch unterschiedliche Aktionen zusammengetragen worden war, zu Gute kommen. Die andere Hälfte spendete die Stufe der "Unnauer Patenschaft" e. V. zur Unterstützung krebskranker Kinder und Jugendlicher.

Damit knüpfte die Abi-Aktion 2015 thematisch an die Abi-Aktion 2014 an und unterstützte wiederum einen Verein aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Im Abi-Aktionsteam 2015 engagierten sich elf Schülerinnen und Schüler: Johannes Baumann, Niklas Hoffmann, Selina Idelberger, Nina Lichtenthäler, Paulina Löwe, Fabienne Mies, Johannes Müller, Kristina Richter, Helena Sakowitz, Selina Seibert und Jessica Warbinek. Durch vielfältige Ideen und in zahllosen Aktionen haben sie Mittel zur Unterstützung des Fördervereins zusammengebracht und in Marienstatt über das Thema informiert. Bei der Abiturfeier konnten die Abiturientinnen und Abiturienten den erneut überragenden Erlös von 16.600 Euro an Ina und Familie Tessmann sowie an Manfred Franz und Gerhard Marose von der "Unnauer Patenschaft" übergeben.

Der Erlös der Abi-Aktion 2016 sollte wieder zwei Adressaten in der unmittelbaren Umgebung haben: Zum einen die Initiative „Kleiner Fels“, welche eine Elterninitiative für Frühgeborene und kranke Neugeborene im Westerwald ist, und zum anderen Natalie Groth aus Hachenburg, die seit ihrer Geburt schwerst geistig- und körperlich behindert ist.

Im Abi-Aktionsteam 2016 waren tätig: Fabienne Binder, Laura Kietzmann, Iliriana Imeri, Talia Groß, Jana Rühmann, Elisabeth Grieß, Lea Schuhen, Franziska Diehl, Franziska Popp, Melissa Renz, Alena Stahl, Alina Seiler, Anna Kohlhas, Carolin Kohl, Felix Siegert, Magdalena Schneider, Natascha Bellinger, Vanessa Höhn, Pauline Mies und Rachel Müller.

Das große Engagement aller Abiturjahrgänge kann nicht hoch genug geschätzt werden. Die Abiturienten haben damit unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur an sich selbst und einen möglichst guten Schulabschluss denken wollten, sondern dass sie sich – gerade anlässlich einer wichtigen Wegmarke in ihrem Leben – auch und gerade um solche Menschen kümmern wollen, die nicht die gleichen Chancen wie sie selbst haben.

Dass aus diesem Einsatzwillen in Marienstatt eine feste Tradition geworden ist, die jeder Abiturjahrgang wie selbstverständlich weiterführt, ist erfreulich. Möge dieser Sensus „von Menschen zu Menschen“ noch lange erhalten bleiben!

P. Jakob Schwinde

 
 

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