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Panoptikum

the critical view

Nr. 44

 

 

Januar 2024

Vorwort

Liebe neugierige Leserinnen und Leser,

hier ist wieder einmal eine neue Ausgabe der Schülerzeitung für euch!

Wir von der Schülerzeitungs-AG haben uns in den letzten Wochenviele Gedanken gemacht, was euch interessieren könnte und diese Themen für euch zusammengestellt:

  1. Mario Balotelli: Ein talentierter Spieler zwischen Erfolg und Niedergang
  2. Die Grube Bindweide – Eine Reise durch die Zeit des Bergbaus im Westerwald
  3. Die Abtei Marienstatt – Wie alles begann…
  4. Ägypten und die Pyramiden
  5. Die Dressurlegende Totilas – Das Leben des Wunderpferdes
  6. Das japanische Kirschblütenfest
  7. Die Top 5

Viel Spaß beim Lesen!

Eurem Schülerzeitungsteam

Mario Balotelli: Ein talentierter Spieler zwischen Erfolg und Niedergang

Andras Szakacs (Klasse 9b)

Mario Balotelli, ein Name, der in der Fußballwelt polarisiert. Geboren am 12. August 1990 in Palermo, Italien, begann Balotelli früh seine Fußballkarriere und sorgte bereits als junger Spieler für Aufmerksamkeit. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf seine Laufbahn, die sowohl geprägt war von sportlichen Erfolgen,  Kontroversen und persönlichen Herausforderungen. Balotellis Talent wurde bereits in jungen Jahren erkannt, als er in der Jugendakademie von Lumezzane seine ersten Schritte machte. Sein unverkennbarer Spielstil, kombiniert mit kraftvoller Geschwindigkeit und technischen Fähigkeiten, ließ Talentjäger aufhorchen. Im Jahr 2007 unterzeichnete der damals 17-jährige Balotelli seinen ersten Profivertrag beim italienischen Traditionsklub Inter Mailand. Es dauerte nicht lange, bis Balotelli die Schlagzeilen eroberte und als eine große Hoffnung im europäischen Fußball galt. Er feierte seine Durchbruchsaison im Jahr 2008/2009, als er in 19 Spielen 9 Tore erzielte und zu einem wichtigen Bestandteil des Teams wurde, das den Scudetto gewann.

Seine beeindruckenden Leistungen führten dazu, dass er auch bei großen Clubs wie Manchester City und später dem AC Mailand im Gespräch war. Doch Balotellis Karriere war nicht nur durch sportliche Erfolge geprägt. Seine impulsiven und kontroversen Handlungen sorgten für regelmäßige Schlagzeilen abseits des Spielfelds. Sei es das Abbrennen von Feuerwerk in seinem eigenen Badezimmer oder seine öffentlichen Auseinandersetzungen mit Trainern und Mitspielern - Balotelli schien oft mehr mit seinem Image als mit seinem Spiel beschäftigt zu sein. Immer wieder wurde er mit Disziplinarstrafen belegt und den Vereinen wurde sein Verhalten zunehmend zum Problem. Trotz seines Potenzials und seiner beeindruckenden technischen Fähigkeiten gelang es Balotelli nicht, eine stabile Karriere aufzubauen. Seine Wechsel zwischen verschiedenen Clubs und Ligen führten zu einer Unbeständigkeit auf dem Platz und es schien, als könne er nie sein volles Potenzial ausschöpfen.

Der Tiefpunkt von Balotellis Karriere war zweifellos sein Auftritt bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Das Turnier sollte sein Durchbruch auf internationaler Bühne werden, doch seine Leistungen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Sowohl seine unnötigen Handlungen auf dem Feld als auch seine mangelnde Disziplin haben ihn während dieses Turniers zum Sündenbock gemacht. Trotz all der Herausforderungen und Misserfolge bleibt Balotelli ein talentierter Fußballspieler mit dem Potenzial, sein Können unter Beweis zu stellen. In den letzten Jahren hat er bei Clubs wie OGC Nizza und Brescia Calcio gespielt und gezeigt, dass er noch immer in der Lage ist, Tore zu erzielen und Spiele zu beeinflussen. Vielleicht ist dies eine Gelegenheit für Balotelli, seine Qualitäten zu nutzen und sich endlich von seiner kontroversen Vergangenheit zu lösen. Abschließend lässt sich sagen, dass Mario Balotellis Karriere ein Beispiel dafür ist, wie sowohl Talent als auch persönliche Entscheidungen über den Erfolg eines Sportlers entscheiden können. Seine Geschichte sollte junge Athleten daran erinnern, dass neben sportlichen Fähigkeiten auch Disziplin und eine positive Einstellung von entscheidender Bedeutung sind, um ein stabiles und erfolgreiches Leben im Spitzensport zu führen.

 

 

Die Grube Bindweide – Eine Reise durch die Zeit des Bergbaus im Westerwald

Constantin Hüsch (6c)

Besucherbergwerk

Das Besucherbergwerk Grube Bindweide in Steinebach an der Sieg besteht schon seit 1986. Bei der Ankunft geht es als Erstes in ein kleines Museum, wo man als Besucher alles rund um den Stollen und die Arbeit der Bergleute erfährt. Von dort aus geht es dann in den Umkleideraum. Dort gibt es Jacken gegen den Schmutz und Helme gegen herunterfallende Sachen und Stöße.  Im Grubenbahnhof geht die Reise unter Tage los. Dort steigen sie dann in eine originale Grubenbahn und fahren mit ihr in den Stollen hinein. Die historische Grubenbahn bringt schon seit 20 Jahren Besucher in das Bergwerk. Im Stollen angekommen, geht es zu Fuß zum Maschinenraum, wo man  viele originale Werkzeuge in Betrieb erleben kann. Von dort aus geht es zu einem Schacht (Aufzug), wo man alles über das Thema Förderung und Fördertechnik erfährt. Zum Schluss geht es noch zur Abbaue. Dort wurde früher Erz vom Felsen abgebrochen.

 

Grubenschmiede

Die neue Grubenschmiede der Grube Bindweide verfolgt eine lange Tradition. Dort, wo heute die Barbarakapelle steht, dort stand früher die historische Schmiede, in der Werkzeuge und andere Dinge hergestellt und repariert wurden. In der seit 2014 neuentstandenen Grubenschmiede können Besucher bei den regelmäßigen Schmiedevorführungen das alte Handwerk selbst miterleben und man kann mit Hilfe der Schmiede auch selbst schmieden.

 

Barbaraturm

Der Förder- und Aussichtsturm namens Barbaraturm stand früher in der Stadt Bad Grund im Harz. 1999 wurde der Turm auseinandergebaut und fand anschließend seinen Weg  in den Westerwald. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wurde der Turm im Jahre 2014 an einem Oktober auf der Steineberger Höhe aufgestellt. Einen ähnlichen Förderturm, der jedoch aus einem Stahlfachwerk bestand, besaß die Grube Bindweide. Dieser Turm befand sich auf der Bindweider Höhe, auf der dortigen Tagesanlage. Der frühere Barbaraturm des Westschachts in Bad Grund wurde am 17.05.2014 mit einem Bergfest auf den heutigen Namen „Barbaraturm“ getauft. Die Bürgermeister von Bad Grund und der Verbandsgemeinde Gebhardshain übergaben den Förderturm einander während eines Festakts. Seit diesem Tag ist der Barbaraturm vom Besucherbergwerk aus über den Druidensteig erreichbar. Die 1,8 Kilometer lange Wanderung zum Barbaraturm auf die Steineberger Höhe wird mit einem atemberaubenden Ausblick über die gesamte Region belohnt.

 

Allgemein    

Eisenerz wurde über 200 Jahre in der Grube Bindweide gefördert. 1931 wurde die Förderung im Bergwerk eingestellt. Die Grube Bindweide erwachte 1986 wieder zu einem der wenigen, noch befahrbaren Schaubergwerke in Deutschland. In den Jahren 2013/14 wurde das Bergwerk vollständig modernisiert; daher ist es heute ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. An zahlreichen Erlebnis- und Multimediastationen erfahren Sie alles Wissenswerte über die geologische Entstehung des Erzes vor Millionen von Jahren bis hin zur Förderung durch die harte Arbeit der Bergleute untertage. Durch die eigene Grubenschmiede der Grube Bindweide wird der Weg des Erzes zum Stahl eindrucksvoll dokumentiert, wobei die Besucher auch mitschmieden dürfen. Außerdem gibt es auch zahlreiche und besondere Angebote, die ihren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Es gibt z.B. Kindergeburtstage, Betriebsausflüge und man kann sogar untertage heiraten! Kinder und Jugendliche, die ihm Rahmen einer Exkursion die Grube Bindweide besuchen, lernen dabei ein museumspädagogisches Programm kennen.

                                                                

Die Abtei Marienstatt – Wie alles begann…

Jamina Luana Schmitz (9a), Julin Konk (8a)

DIE LEGENDE DES WEIßDORNS

Die Geschichte von Marienstatt begann im Jahre 1212 in der Eifel. Dort wurden damals drei Mönche ursprünglich nach Neunkausen geschickt und sollten dort das Kloster Marienstatt gründen. Zehn Jahre später jedoch wurde das Ganze dann nach Streithausen umgesiedelt. Diese Umsiedelung basiert auf einer Legende, auf der des Weißdorns. Die Mönche kamen in Streithausen an und sahen einen einzigen, blühenden Busch in all dem Schnee, der Weißdorn. Jetzt wussten sie, sie sind am richtigen Ort. Dieser Strauch stand jahrelang, wurde jedoch von einem Schüler Mitte 1990 zerstört. Heute ist der Strauch doch wieder nachgewachsen und steht am selben Platz wie vor vielen Jahren.

 

MARIENSTATT VON 1243-1888

Jetzt kommen wir aber wieder zur Geschichte von Marienstatt. Weiter ging es erst im Jahre 1243, dort begann der Bau des Klosters durch Graf Heinrich den Dritten. Der Bau dauerte 102 Jahre, jedoch wurde nur in 38 Jahren davon aktiv gebaut. 1347 wurde das Kloster fertig gestellt. 1633 wurden die Mönche von schwedischen Truppen vertrieben während des 30-jährigen Krieges. 1636 stand das Kloster kurz vor der Auflösung, denn es waren nur noch vier Mönche übrig, doch Heisterbach half Marienstatt mit der Entsendung von neun Mönchen. Von 1735-1751 wurde das Kloster abgerissen und wieder neu aufgebaut unter der Leitung von Abt Petrus Emons. Im Jahre 1888 wurde Marienstatt dann wieder besiedelt durch die Abtei Wettingen-Mehrerau.

 

DIE ENTSTEHUNG DES PRIVATEN GYMNASIUMS MARIENSTATT

Jetzt kommen wir aber zur Entstehung der Schule, welche am Anfang tatsächlich ein Internat für Jungen war, aber fangen wir mal an im Jahre 1910.  In diesem Jahr wurde Marienstatt eine Oblatenschule mit einem Schülerheim, wo Mönche selbst den Nachwuchs ausbilden. Zu dieser Zeit diente unsere Bibliothek als Schlafraum für die Jungen. Die Bibliothek damals war im unteren Teil unseres A-Gebäudes. Auch Nazi-Deutschland erreichte Marienstatt und die Abtei blieb bis zum Kriegsende von der Aufhebung bedroht. Acht Brüder fielen im Krieg. 1945 am Ende des Krieges war die Wiedereröffnung der 1910 gegründeten Oblatenschule mit Internat zum Progymnasium. Im Jahre 1963 gab es dann den ersten Abi-Jahrgang an dem uns bekannten Privaten Gymnasium Marienstatt. Um 1990 herum gab es einen Zwischenfall und zwar ist das uns bekannte E-Gebäude in Flammen geraten. Dies wurde daraufhin renoviert und schließlich wieder eröffnet. 2004 wurde unser Brauhaus eröffnet, welches wir heute kennen. 800 Jahre alt ist Marienstatt auch schon und zwar seit dem Jahre 2012. Dort wurde dies gefeiert. Zwei Jahre später wurde der D-Trakt mit Mensa und neuer Sporthalle eingeweiht. In diesem Jahr am 28.10.2023 ist Abt Thomas im Alter von 87 Jahren verstorben und wurde am 07.11.2023 in Mariensatt beerdigt.

ÄGYPTEN UND DIE PYRAMIDEN

Felicia Groth (Klasse 5b)

Die Pyramiden stehen ungefähr im Zentrum Kairos. Seit 1979 gehören die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die alten Ägypter bauten die Sphinx, weil sie glaubten, sie würde die Pyramiden beschützen. Die Pyramiden und die Sphinx gehören zu einem der sieben Weltwunder, weil sie damals noch keine Maschinen hatten wie wir alle heute. Bei dem Bau der Pyramiden schlugen sie die  Israeliten,  die damals als Sklaven gefangen gehalten wurden, aber auch eigene Sklaven.

Es gibt insgesamt 118 bekannte Pyramiden. Die größte und wohl bekannteste ist die Cheops-Pyramide von Gizeh. Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten gehören zu den bekanntesten und ältesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit. Sie stehen am westlichen Rand des Niltals, etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh. Die Pyramiden dienten als Grabstätten für die Pharaonen. Die Pharaonen haben die Pyramiden vor ihrem Tod bauen lassen. Als sie gestorben sind, wurden sie aufgeschlitzt und es wurden die Organe entnommen. Dann wurden sie erst mumifiziert. Nun wurden sie  in einen Sarg gelegt, denn die Diener und das Volk  haben geglaubt, sie lebten im Jenseits weiter, also legten sie z.B. Gehstöcke, Medizin, Gold und noch mehr in die Grabstätten plus den  geschlossen Sarg, der die tote  Mumie enthält. Leider wurden die meisten Grabstätten schon ausgeraubt.

Man kann aber manche Schätze in einem Museum in Kairo oder in Berlin besichtigen.  Ägypten zählt zu einem der meistbesuchten Länder Afrikas. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Urlauber hier eine Vielzahl an bedeutenden Sehenswürdigkeiten entdecken können.  In kaum einem anderen Land der Welt gibt es so viele Zeugnisse einer jahrtausendealten  Kultur wie in Ägypten.  Ägypten ist als das Land der Pyramiden und der Pharaonen in der ganzen Welt berühmt. Aber der Staat im Nordosten Afrikas ist ebenso das Land der Gläubigen. Dieses wunderschöne Land der vielen historischen Sehenswürdigkeiten und Traditionen ist sehr als Urlaubsziel zu empfehlen.  Es gibt kaum ein anderes Land, in dem eine so große Vielfalt an Religionen im Lauf der Geschichte  vertreten war.

 

 

Die Dressurlegende Totilas – Das Leben des Wunderpferdes

Amelie Karl (Klasse 6b)

Alles begann am 23.05.2000, wo die große Dressurlegende namens „Totilas“ mit dem Spitznamen „Toto“ geboren wurde. Totilas wurde der Rasse Niederländisches Warmblut, besonders bekannt als „KWPN“, zugeordnet. Außerdem wurde er 1,70 Meter groß und war ein lackschwarzer Hengst. Totilas trug in seiner Dressurgeschichte zwei Reiter. Sein erster Reiter, der Totilas von der Geburt bis im Jahr 2010 groß gezogen hat, ist bekannt als „Edward Gal“. Als Totilas dann am 30.11.2010 verkauft wurde, besaß ihn „Matthias Alexander Rath“ bis zu seinem Karriereende 2015.

Sein erster großer Auftritt fand 2005 in Verden bei der Weltmeisterschaft der 5 jährigen Dressurpferde statt und den ersten Erfolg feierten Totilas und  Edward Gal im Sommer 2009, seitdem gilt Toto als Wunderpferd. Zwei Wochen später gewannen Gal und Totilas ebenfalls den Grand Prix und die Grand Prix-Kür beim Chio Rotterdam. In der Folge wurden die beiden für die niederländische Mannschaft der Europameisterschaften 2009 nominiert. Mit der Mannschaft und bei der Grand Prix-Kür holten sie die Goldmedaille und im Grand Prix-Special die Silbermedaille. Mit einer Punktzahl von 84,085% in Grand Prix de Dressage und 90,750% in der Grand Prix-Kür stellten sie zwei Weltrekorde auf.

Daraufhin entwickelte sich eine Diskussion über das „Wunderpferd“ Totilas. Zu einem Höhepunkt der Diskussion kam es beim „Global Dressage Forum“ im Jahr 2009, als der dortige Referent, der Dressurtrainer Ton de Ridder, das Thema „Totilas“ mit den Worten „Er ist ein Publikumsliebling, er füllt die Tribünen und sollte dankbar dafür sein“ zu beenden versuchte. Dies wiederum wurde im Rahmen der Veranstaltung von einer deutschen Journalistin mit den Worten kommentiert: „Scheinheilig, dass wir das Pferd nicht in der Öffentlichkeit diskutieren können, während im Hintergrund jeder etwas anderes sagt.“ Totilas` starker Trab entspreche nicht dem FEI-Handbuch und „das ist das, was wir diskutieren müssen.

Am 16. Dezember 2009 überboten Edward Gal und Totilas ihren eigenen Weltrekord in der Grand Prix-Kür, als sie die Weltcupkür in der Londoner Olympia Hall 92,300% für sich entscheiden konnten. Diesen Rekord hielten sie vier Jahre lang. Zusammen gewannen sie Ende März 2010 das Weltcupfinale der Dressurreiter. Den dritten Weltrekord stellten sie beim Chio Aachen im Juli 2010 auf. Hier gewannen sie den Grand Prix-Special CDIO 5.

Am 14.10.2010 wurde der Verkauf von Toto angekündigt - der Verkaufspreis betrug 10-15 Millionen Euro. Am 30. November 2010 wurde bekannt gegeben, dass Totilas neuer Reiter Matthias Alexander Rath ist. Bei ihren ersten deutschen Meisterschaften 2011 in Balve gewannen Rath und Totilas im Grand Prix-Special. Beim Chio Aachen gewannen sie ebenfalls in der CDIO 5-Tour alle Einzelprüfungen. Totilas wurde kurz danach verletzt, insgesamt pausierten sie 8 Monate. Ihren ersten Turnierauftritt des Jahres 2012 hatten beide beim CDI 4 Horses & Dreams in Hagen, wo sie sich mit einem deutlich entspannteren Ritt als zuvor den Sieg im Grand Prix de Dressage sicherten.

Aufgrund einer Erkrankung seines Reiters kam es nicht zu den Olympischen Spielen 2012. Erst im Mai 2014 gingen Totilas und Rath beim CDI 3 Kapellen wieder an den Start und konnten sich bei den beiden Wettbewerben Grand Prix und Grand Prix-Special den Sieg holen. Kurz vor Beginn der Weltreitspiele 2014 entwickelte Totilas im Trainingslager ein Überbein, woraufhin entschieden wurde, „zum Wohle des Pferdes“ auf die Teilnahme zu verzichten. Nach den Europameisterschaften 2015 wurde bei dem Pferd ein Knochenödem am linken Hinterbein festgestellt.

In der Dressurweltrangliste der FEI, die auf die Kombination Reiter-Pferd ausgelegt ist, wurde Totilas von Ende 2009 bis Juni 2011 mit Edward Gal als Weltranglistenführer gewertet. Ab Juli 2011 wurde Totilas in der Rangliste zusammen mit Alexander Rath geführt.

Doch leider kam das Karriereende am 18. August 2015 durch Totilas schlimme Verletzung. 5 Jahre später war es leider soweit, der Wunderhengst verstarb am 14. Dezember 2020 an einer Kolik. Er wurde leider nur 20 Jahre alt.

                                                                                           

Das japanische Kirschblütenfest

Victor Oprea (Klasse 7b)

Ein Moment, worauf alle Japaner sehnsüchtig warten: der Brauch des Hanami. Hanami, beziehungsweise das Betrachten der Kirschblüten, ist ein Ritual japanischer Herkunft, sodass jeden Frühling das Kirschblütenfest gefeiert wird. Doch wie entstand es?

Die Geschichte des Hanami-Brauchs soll bis in der Nara-Zeit (710-794) zurückreichen. Damals glaubten die japanischen Bauern, dass sich die Götter im Frühling in den Sakura-Bäumen versteckten, deswegen brachten sie Opfergaben am Fuße des Baumes. Ironisch ist, dass damals die Japaner eher an den Pflaumenblüten „Ume“ interessiert waren. Doch das veränderte sich im 9. Jahrhundert zu Beginn der Heian-Zeit, als Sakura eine echte Attraktion für den Japaner wurde. Das allererste Kirschblütenfest soll unter Kaiser Saga (786-842) am Kaiserlichen Hof von Kyōto stattgefunden haben. In der Edo-Zeit (1603-1868) begannen die Japaner, Festessen unter den blühenden Bäumen zu veranstalten.

Für den Japaner ist die Sakura-Blüte das Symbol für die vergängliche Schönheit.

Wie auch bei anderen Festen oder Ritualen gibt es bei dem Hanami-Fest feste Regeln. Man darf nicht auf die Wurzeln der Kirschbäume treten oder sich darauf setzen und es ist verboten, die Äste zu schütteln oder die Blüten zu pflücken.

Es gibt manche Regionen, wo die Kirschblüte länger zu sehen ist:

Auf der warmen Insel Okinawa im Süden Japans blühen die Kirschblüten schon im Januar und man kann sie noch bis Mai auf der nördlichen Insel Hokkaido sehen. Manche Arten sind im Herbst erst in voller Blüte. Das Wetter spielt dazu eine wichtige Rolle: Ist es zu kalt, sind  die Kirschblüten erst später zu sehen.

Es gibt mehrere Arten von Kirschblüten, und das sind :

  1. Kanhizakura, die schon im Februar blüht und wegen ihren glockenförmigen dunkelrosa Blüten zu erkennen ist.
  2. Die Yoshino-Kirsche hat fast weiße Blüten und ist die häufigste Art im Japan.
  3. Yamazakura (Bergkirsche) zeigt zusammen ihre zartrosa Kirschblüten und gleichzeitig ihre Blätter.
  4. Shidarezakura, die hängende Kirschblüte hat farbenfrohe dichte Blüten, die oft aus mehr als 5 Blütenblättern besteht.
  5. Ichiyo besitzt viele zartrosa Blütenblätter und ist Mitte April in voller Blüte.
  6. Die Kanzan-Kirsche öffnet ihre purpurfarbenen Blüten erst Ende Mai.

 

Die Top 5 …

Ida Brenner (6c)

Willkommen bei ,,Die Top 5… ´´. Hier bekommst du Empfehlungen für gute Musik, Serien oder spannende Bücher. Also, wenn du Tipps für einen neuen Serienmarathon brauchst, schau hier doch einfach mal hinein. 

Beginnen wir mit den ersten Top 5 bei den Büchern:

Platz 5:

„Die Schule der magischen Tiere“ (erhältlich auf Amazon oder in Buchhandlungen als Hörspiel oder als Film auf Prime Video)

Ein Mädchen namens Ida zieht in eine neue Stadt. Sie kommt also auch an eine neue Schule. Doch ihre Klasse ist nicht ganz normal. An manchen Tagen kommt ein Mann namens Mr. Morrison vorbei. Er bringt magische Tiere mit. Wenn ein Kind ein Problem hat, bringt er von seinen Reisen welche mit und dann bestimmt er, wer zu wem passt. Aber nur das Kind und das bestimmte magische Tier können miteinander reden und die Tiere untereinander auch. Zusammen erlebt die Klasse viele Abenteuer. Von einer Schule voll Löchern bis hin zu einer eingeschneiten Schule.

Platz 4:

„Die drei !!!“ (erhältlich auf Amazon oder in Buchhandlungen; als Film auf Netflix; als Hörspiel auf Amazon Music; bei Youtube; als Serie auf Disney+)

Die Schülerin Kim Jülich hängt einen Flyer aus. Sie sucht Mädchen, die interessiert sind, an einem Detektivclub. Es melden sich zwei Mädchen: Franzi Winkler (schlicht, liebt Tiere) und Marie Grevenbroich (Tochter eines berühmten Schauspielers; reich; kommt immer zu spät). Zusammen lösen sie gefährliche Fälle, die eigentlich für die Polizei gedacht wären. Im Cafe Lomo klären sie viel und sie lassen auch nichts aus, ob es der wichtige Detektivkoffer mit Fingerabdruckset ist oder die Beschattung von verdächtigen Personen in irgendwelchen Fällen.

Platz 3:

„The Summer I turned pretty“ (erhältlich als Bandreihe auf Amazon, als Hörbuch und als kostenlose Serie auf Prime Video), FSK 12

Hier geht es um ein 16-jähriges Mädchen namens Belli, die jeden Sommer mit ihrem Bruder und ihrer Mutter im Sommerhaus ihrer Freunde verbringt. Jeremiah und Conrad sind die beiden Söhne von Susanna, der das Haus gehört. Irgendwann entwickelt sie Gefühle für die beiden Brüder und muss sich entscheiden.

Platz 2:

„Die Twilight-Saga“ (erhältlich auf Amazon als Band, als Hörbuch und als Kindle-Buch, auch erhältlich als Film auf Netflix), FSK 12

Diese Saga handelt von einem Mädchen namens Bella, die zu ihrem Vater in die kleine Vorstadt Forks  zieht und auf eine neue Schule geht. Dort lernt sie viele neue Freunde kennen. Doch sie lernt auch die seltsame Cullen-Familie kennen. Diese verbirgt ein großes Geheimnis, das niemand kennt. Sie sind Vampire. Dies vermutet Bella und spricht ihn drauf an. Doch da gibt es auch noch die Dreier-Clique von drei bösen Vampiren. Ein romantisches, aber auch spannendes Buch über die Liebe.

Platz 1:

„Die Harry Potter-Saga“ (erhältlich bei Amazon als Einzel- oder Komplettband, als Hörbuch und als Kindle-Buch, auch als Film kostenpflichtig auf Prime Video) 1. und 2. Teil FSK 6, 3. – 8. Teil FSK 12

(Die meisten werden Harry Potter kennen, aber für die, die es nicht wissen, erkläre ich es nochmal.) Der 12-jährige Harry Potter wohnt bei seinem strengen Onkel, seiner Tante und seinem Cousin, der ihn immer hänselt. Den Dursleys. Eines Tages bekommt Harry einen Brief. Es ist eine Einladung für eine Schule für Zauberei und Hexerei. Hogwarts! Dort fährt er mit dem Hogwarts-Express hin, wo er seine besten Freunde Hermine Granger und Ron Weasley kennenlernt. In der Schule erleben sie viele Abenteuer, aber werden sie es auch schaffen dem bösen Zauberer Lord Voldemort das Handwerk zu legen?

 

Die Top 5 bei Filmen und Serien:

Platz 5:

„Kindsköpfe“ (erhältlich auf Netflix), FSK 0 (2 Teile)

Ein Mann namens Lenny Feder (Adam Sandler) lebt mit seiner Familie in Amerika. Eines Tages bekommt er einen Anruf. Sein ehemaliger Basketball Trainer ist verstorben. Auf der Beerdigung trifft er seine alten Freunde wieder. Zusammen fahren sie dann in ein Ferienhaus am See und haben viel Spaß, doch dann treffen sie auf Leute aus der damaligen gegnerischen Mannschaft und es gibt Streit. Aber deshalb lassen sich die Freunde ihren Urlaub nicht ruinieren.

Platz 4:

„Murder Mystery“ (erhältlich auf Netflix), FSK 12 (2 Teile)

Nick und Audrey Spitz (Adam Sandler und Jennifer Aniston) sind ein normales Ehepaar mit ihren Ecken und Kanten. Nach ein paar Versuchen hat Nick immer noch nicht die Detective-Prüfung bestanden und dann ist auch noch der Hochzeitstag der beiden. Vor ein paar Jahren hatte Nick Audrey eine Reise nach Europa geschenkt, aber er hatte sie nie eingelöst. Als seine Frau ihn darauf anspricht, tut er so, als hätte er das alles schon für den nächsten Tag geplant. Im Flugzeug lernt Audrey einen Milliardär kennen, der die beiden auf die Yacht seines Onkels einlädt, der in dieser Nacht aber erstochen wird und dann folgen auch noch weitere Morde. Werden Nick und Audrey den Fall auflösen oder werden sie am Ende selber als Verdächtigte bezeichnet?

Platz 3:

„Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen“ (erhältlich auf Netflix), FSK 12

Zwei jüdische Mädchen (Stacie und Lydia) planen, seit sie klein sind, ihre Bad-Mizwa, also eine besondere Feier ungefähr so wie bei uns die Firmung. Auf der High-School lernt Stacie ihren ersten richtigen Crush kennen. Nach einem kleinen Streit zwischen den Freundinnen erwischt Stacie allerdings Lydia dabei, wie sie ihren Crush küsst. Sie ist so sauer, dass sie Lydia von ihrer Bad-Mizwa auslädt und ihr die Freundschaft kündigt. Wie wird diese Situation noch enden?

Platz 2:

„Das geheimnisvolle Kochbuch“ (kostenlos erhältlich auf Prime Video), FSK 6 (4 Staffeln)

Drei Mädchen Kelly und ihren beiden Freundinnen Hannah und Darbie finden auf dem Dachboden in Kellys Haus ein altes Kochbuch ihrer Grandma, die an einer schweren Krankheit leidet, aber niemand weiß woran. Irgendwann finden sie heraus, dass das Kochbuch magisch ist und sie damit ihre Grandma retten können. Doch jemand will sie aufhalten. Wer wohl?

Platz 1:

„The Rookie“ (erhältlich in der ZDF-Mediathek oder auf Netflix), FSK 12 (4 Staffeln)

Ein 45-jähriger Mann namens John Nolan beschließt, Polizist in Los Angeles zu werden. Als Rookie in der Rolle eines auszubildenden Polizisten wird er als 45-Jähriger sehr schräg betrachtet, da die anderen zwei Rookies Lucy Chen und Jackson West viel jünger sind als er. Auf Streife fahren sie mit ihren Ausbildern durch L.A. und beschützen ihre Stadt so gut, wie es geht.

 

Die Top 5 bei Musik/Liedern/Alben:

Platz 5:Lana del Ray

Platz 4:Tailor Swift

Platz 3:Shakira (singt Waka Waka von der Fußball-WM)

Platz 2:Coldplay (Pop)

Platz 1:Ayliva (Insbesondere das Album „Schwarzes Herz‘‘)

 

Kommen wir zu den letzten „Top 5…´´ in diesem Bericht und zwar:

Die Top 5 bei den Sportarten/Hobbys:

Platz 5:Leichtathletik

Platz 4: Fußball

Platz 3: Reiten

Platz 2: Turnen/Tanzen

Platz 1: Tennis

 

Termine

Februar 2024
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Demnächst

27.02.24 – Marienstatt

zentrale Kursarbeit 12 (F)

29.02.24 – Marienstatt

Ende Anmeldung Oberstufe

04.03.24 – Marienstatt

Informationstag Oberstufe 9

11.03.24 – Marienstatt

Abgabe SoPra-Berichte 11

FSJ in Marienstatt

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